Breath of the Wild



Das Böse kehrt zurück!
Dass Easybelle nicht zur zeichnen, sondern auch schreiben kann, beweist sie uns mit ihren Stories über das Leben Links, nachdem er Ganon besiegt hat. Also nehmt euch etwas Zeit und lest das mal durch, ich muss sagen, dass ich die Stories gar nicht schlecht finde! :)
Teil 1: Was danach geschah, aber keiner weiß...

Autor: Easybelle


27. Januar
Hallo Tagebuch.
Kataron ist jetzt 8 Jahre alt. Man ist er stark! ;) Er hat mir Gestern mit dem Hammer voll auf meinen Daumen gehauen (nicht lachen, das tat weh!) . Aber wir lieben ihn über alles. Er sieht genauso aus wie ich, hat auch die Augen von Zelda und eine wunderschöne Ausstrahlung. Ich bin mir sicher, er könnte alles machen, wenn er wollte... am liebsten spielt er mit Jialion und Olon. Das sind die beiden Zwillinge von (von wem wohl, hä?) Malon. Ich kann mich noch genau an alles erinnern. Meinen ersten Kuss, Marieloo, Katarons Geburt und... Sichy....


Link war nun 32. Die Zeit verging wie im Flug. Noch keine Spur von Sichy. Link machte Zelda das Leben schön. Er kam nicht ohne Blumenstrauß nach hause, ging mit Zelda oft essen, schrieb Gedichte (obwohl das nicht seine Stärke war... ;)) und kuschelte oft mit ihr. Manchmal stritten sie sich, aber nur aus Spaß. Wenn sie Kissenschlachten machten, fühlten sie sich wieder wie 11. Und Kata (Kataron...) dachte immer, er sei schon kindisch... Immer wenn es Milchreis gab, war Link in seinem Element. Dann waren seine Tischmanieren unfassbar ;)). Aber doch waren sie wie Romeo und Julia - unzertrennlich. Ihre Liebe schien niemals ein Ende zu nehmen.


3. Februar
Hallöle Tagebuch.
Ich trainiere oft mit Kata. Er hat schon viel gelernt. Immer wenn ich mir Mühe gebe, ihm nicht weh zu tun, tat er mir weh ;)). Es ist unglaublich, wie schnell er lernt. Er hat sogar schon eine eigene Kampftechnik erfunden. Ob ich wohl ein guter Lehrer bin? ;) Wie dem auch sei, ich liebe keinen mehr als Zelda und Kata. Ich weiß noch genau, wie ich unbedingt erwachsen sein wollte, jetzt will ich unbedingt das Gegenteil.


Alle waren glücklich. Aber kann man sich noch an den Nebel erinnern? Der hatte verursacht, daß sich winzig kleine Bläschen im Stein des Maserschwerts bildeten. Das reichte schon, um das Tor der Hölle zu öffnen. An einem Dienstag ging Kata mal wieder joggen, als er auf einmal einen Jungen in seinem Alter sah. Er hatte rotes Haar, orange Augen und einen schwarzen Mantel an, der bis zu den Füßen reichte. "Hallo du!" keuchte Kata. "Hi!" "Du bist aber kein Hylianer?" fragte Kata. "Nee!" antwortete der andere. "Wie heißt du denn?" "Gandruch" "Ich heiße Kataron. Darfst mich aber Kata nennen!" "Danke! Und du mich Druchy!" sagte Gandruch fröhlich. "Du bist echt nett Kata!" "Du auch, Druchy" "Wollen wir Freunde werden, Kata?" "Aber natürlich!" grinste Kataron. Sie spielen "Heldensein". Einmal durfte Druchy der Held sein und Kata der Böse, dann umgekehrt. "Tatatataaaaaa! Hier kommt SuperKata!" "Oh nein, SuperKata! Du wirst mich niemals davon abhalten können, Hyrule zu beherrschen!" riefen sie gestellt. "Doch, das werde ich!". Link schaute den beiden zu.


29. Februar
Tagchen Tagebuch ;)!
Kata hat nen neuen Freund gefunden. Er spielt mit ihm oft "Held gegen Bösewicht". (an was erinnert mich das bloß? ;)) Gandruch kommt mir bekannt vor. Sehr bekannt. Ich weiß aber nicht, woher ich ihn kenne...


Heute wollten Link und Zelda ihren Tag allein verbringen, deswegen passte Malon auf Kataron auf. Kata, Jialion, Olon und Malon machten ein Picknick. Auf einmal kam ein Sturm auf. "Kinder, wir müssen so schnell wie möglich nach hause!" schrie Malon aufgeregt. Der Sturm wurde immer stärker und plötzlich hörte Kata einen Schrei. Es war Gandruch! (Sichy konnte nicht helfen, denn er hatte seinen Laptop in einem Karton abgestellt.) "Kataron, bleib hier!" drohte Malon. Aber Kata hörte nicht und rannte immer der Stimme nach. Malon konnte ihm nicht nachlaufen, er war zu weit weg. Sie würde sich sonst selbst verlaufen.

30 min. später waren sie zuhause. Sie machte sich große Sorgen um Kata. Nun war es 15.00 Uhr. Zelda kam ins Haus gerannt, darauf folgte Link. Sie waren pitschnass. "Wo ist Kata?" fragte Link ein bisschen verwirrt. Malon antwortete nicht. "Er... er..." brachte sie nur heraus. "Wo ist er!?" "Wir... wir haben ihn verloren..." Erschrocken und gleichzeitig wütend schaute er Malon an. "WAS???" Er packte sie an den Schultern und schüttelte sie durch. "DU HAST IHN WAS?" schrie er sie an. "WIR HABEN DIR VERTRAUT UND DU... LÄSST IHN AUS DEN AUGEN!?" Malon fing an zu weinen. "Aber... aber... ich..." Die Kinder mussten mitansehen, wie Link ihre Mutter fertig machte. Sie hatten Angst davor, Link anzusprechen. "Link! So habe ich dich ja noch nie gesehen! Siehst du nicht, dass du ihr Angst machst?" rief Zelda geschockt. Da merkte Link erst, was er getan hatte. "Oh, Malon ich..., es tut mir Leid..., ich, ich weiß nicht, was in mich..." Er umarmte sie. "Komm, hör bitte auf zu weinen..." "Ich bin ein Versager" schluchzte sie. "Ich kann gar nichts" "Aber das stimmt doch nicht." sagte Link aufmunternd. "Ja. Link hat dich bloß so angeschrien, weil er sich Sorgen um Kataron macht" gab Zelda an. Link sah Malon in die Augen als ob er sagen wollte "Genau".

Inzwischen war Kata bei Druchy. Gandruch war bewusstlos, denn ein Stein ist auf seinen rechten Fuß gefallen. Kataron beugte sich über ihn und schüzte ihn vor dem Regen. Jetzt wachte er auf. "Was ist... ? Wo bin ich? Kata?" "Ich weiß auch nicht, was passiert ist..." "AUA! Mein Fuß!" Gandruch kniff die Augen zu. "Tut es arg weh?" Druchy sagte nichts. "Komm, wir gehen zu mir..." Er nahm Druch auf die Schultern und ging seiner Orientierung nach. Ihm taten schon die Füße weh, als er sein Haus sah. "Wir sind da! Druchy, wir sind da!" "Toll" kam ihm bloß aus dem Mund. Er war sehr schon schwach. Sie kamen in Haus gerumpelt und husteten: "Mom, Dad, Druchy geht es nicht gut!" Link und Zelda sprangen vor Freude hoch, und umarmten Kata. "Tu uns das nie wieder an!!!" weinte Zelda Freudentränen. "Mom, es geht nich um mich, Druchy ist verletzt!" "Wer ist den Druchy?" Fragte Zelda. "Ein Junge mit dem Kata immer spielt" sagte Link. "Woher...?" "Ich hab euch immer beim Spielen zugeschaut." Dann ging Link zu Gandruch, der jetzt mittlerweile eingeschlafen ist. "Das sieht nicht gut aus..." Jetzt kam Talon herein. "Hallo! Soviel Besuch?" grinste Talon. Aber hörte sofort auf zu grinsen, als er Druch sah. "Was ist denn mit ihm?" "Er hat zuviel Kirschen gegessen, weißt du..." lachte Olon. "Das ist nicht witzig, Olon! Er hat sich den Fuß gebrochen, glaube ich" sagte Kata. "Lass mich mal rann" antwortete Talon ernst. Alle waren erstaunt. "Du bist Arzt?" Fragte Link verblüfft. "Nein, Arzt kann man das nicht nennen, ich hab aber schon viele Pferde geheilt" "Aha... das beruhigt mich" sagte Link etwas besorgt. "Nein, er ist nicht gebrochen... ...aber verstaucht!..." murmelte Talon.


27. März
Bonjour Tagebüchlein!
Vor ca. 4 Wochen hat Kataron seinen Freund mitgebracht. Leider war er verletzt. Aber zum großen Erstaunen war Talon Arzt! Das war ne Überraschung! Heute müsste er wieder ganz gesund sein...


"Und? Wie geht's dir heute?" fragte Kata ein bisschen besorgt. "Es ging mir noch nie besser!!!" lachte Druchy mit etwas zittriger Stimme. "Dein Onkel Talon ist schwer in Ordnung!" Auf Katarons Gesicht erschien ein breites Lächeln. Aber als er seinen Freund umarmen wollte, blitzte es, und Kata wurde nach hinten geworfen. Er musste seine Augen zuhalten, um nicht von dem grellen Licht getroffen zu werden. Als er sie wieder öffnete war Gandruch wie vom Erdboden verschluckt.

Kataron hörte das Echo eines Lachens, das so grauenvoll war, wie er es noch nie gehört hatte. Er rannte schnell vor die Haustür. "Wer... wer sind s.. sie?" stotterte Kata. Vor ihm schwebte ein großer, breiter Mann mit kleinen Augen. Er grinste ihn fies an. "Ha!" ,pfiff er "Siehe da, ein Knirps der nicht mal gescheit reden kann!" "Hey!!! Lassen sie das! Ich bin kein Knirps!" Der Unbekannte glotze Kataron an. Er zuckte nicht ein bisschen mit der Wimper. Dann hob er die Hand geheimnisvoll hoch. "Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh!" Hörte Link es von draußen schreien. Sofort rannten er und Zelda vor die Tür. Link sah zuerst nur Kata, der am Boden lag. Dann führten seine Blicke weiter nach oben, zu der mysteriösen Gestalt. Ruckartig erschrak er. "Neiiin, das darf nicht war sein!" Link sank auf die Knie zusammen. "So sieht man sich wieder, Würstchen! Diesmal hast du keine Chance!" brummte die Gestalt. "Link? Kennst du diesen Mann?" fragte Zelda, die inzwischen neben Kataron kniete. "Das... das ist eine lange Geschichte..." seufzte Link. "Wenn ich mich vorstellen darf, schönes Fräulein, Ich bin Ganondorf, Meister aller Meister, Herrscher aller Herrscher, das Böse selbst." Link wollte sein Biggoronschwert greifen, als er merkte, dass er es nicht bei sich trug. Er hatte sich sozusagen zur "Ruhe" gelegt. Das war sehr leichtsinnig. "Ha,ha,ha! Man erkennt dich nicht mehr, Winzling!" lachte Ganon. "Aber ich habe dazugelernt, Teufel!" Link stieg ebenfalls den Himmel empor, damit er den Großmeister des Bösen in die Augen schauen konnte. Zelda schaute das ganze Spektakel mit an. Link hielt ihm die Faust ans Gesicht und sagte: "Wie will ein Opa wie du kämpfen?" "Du hast Recht" lachte zum Verwundern Ganondorf. "Aber ICH werde ja nicht kämpfen!" Ganon lies sich langsam zum Boden sinken. Hinter seinem Rücken erschien noch eine Schwarze Gestalt. Erst als sie ins Licht trat, merkte Link, dass es Gandruch war! Seine Augen hatten nicht mehr den Hauch einer Würde. Sie waren kalt. "Aber... was?" "Das ist mein Sohn: Badgandruch. Oh? Ich habe mich ja noch gar nicht bedankt!" Ganon streckte seinen Arm aus, formte seine Hand so, als ob er einen Becher darin hatte, und zog sie wieder ein. Augenblicklich erschien Talon darin. "Danke mein Freund! Dafür brauchst du bloß 23 Stunden pro Tag arbeiten! Ha,ha,ha! Wenn die erst mal aus dem Weg geschafft sind, werdet ihr alle meine Sklaven!" daraufhin verschwand Talon wieder. Badgandruch funkelte Link mörderisch an. Dann grinste er höllisch, streckte seine Hand gegen seine Brust, und ließ einen Schrei los. Link riss die Augen auf und fiel gegen die Hausmauer. Dann war er bewusstlos. Ganondorf sah noch eine Weile zu, dass es auch recht ging, dann zersprang er in seine Einzelteile. "Link!? Link!! Wach auf!!!" flehte Zelda verzweifelt. Badgandruch ließ sich nieder. "Oh, hab ich ihn wehgetan? Das tut mir ja sooooo leid...!" Kata war inzwischen aufgewacht und sah seinen früheren Freund.

"Wo bin ich? Hallo?" rief Druchy. Er war in einem dunklen, riesigen Raum. Ab und zu hörte er Stimmen von Link, Zelda und Kata, wusste aber nicht was vorging. Er war gefangen in seinem eigenen Körper. Derweil ging Badgandruch auf Zelda und Link wie ein Terminator zu. Er schlug auf sie ein, und warf sie immer wieder weg. "Druchy!? Was machst du denn da? Bist du verrückt?" brüllte Kata. Badgandruch beobachtete ihn gar nicht. "Kata! Ich bin hier irgendwo gefangen! Hörst du mich?" Erklang die Stimme. "Gandruch?" Flüsterte Kata. "Wenn du nicht damit aufhörst dann ... dann...", sagte Badgandruch zu seiner Seele, und schlug noch fester auf die beiden ein. Jetzt hörte die Stimme auf zu reden. "Na also! Geht doch!" Und er hob Link und Zelda auf, würgte sie, und warf sie auf dem Boden. Die zwei keuchten und husteten. Badgandruchs Blick fiel nun auf Kata, der ängstlich zurückschaute. Aber dann drehte er sich zu Link und Zelda, die im Sterben lagen. "Zel... Zelda... gib mir... deine Hand..." er schob seine langsam zu ihr rüber. Zelda griff nach ihr, aber nur sehr schwach. Mit aller letzer Kraft schrie er: "Navi!... Komm her!" Sofort erschien wieder der leuchtende Ball, der Link soviel Ärger gemacht hatte. Die Fee erschrak, als sie Link am Boden sah. Er kam ihr so hilflos vor. "Oh mein Gott!" piepste die zärtliche Stimme. "Was...?" Link dirigierte, sie solle näher kommen. "Du... musst.... Kataron beschützen... Unsere Zeit ist jetzt vorbei." "Link... Aber... Was ist denn los?" "Nun geh schon...!" Katas Eltern wurden immer transparenter. Navi zögerte noch ein bisschen, dann aber flog sie zu Kataron. "Wen haben wir denn da? Eine Fee? Oh, ich hab ja so ne große Angst!" Der Ball sauste wütend im Zickzack umher. "Los! Verschwindet! Ihr seid nur lästige Fliegen!" Kata hörte aber nicht. Seine Augen sahen nur noch auf seine Eltern. "Mom! Dad! Nicht sterben!" Er lief zu ihnen, wollte sie festhalten, aber sie waren fort. "Schade, jetzt sind die Würstchen weg.... tztztz..." "Jetzt verschwinde endlich, bevor ich mirs anders überlege!!!" schrie er ihn an. Kataron ergriff die Flucht. Navi flog hinterher. "Du lässt sie gehen?" fragte die Stimme Ganons. "Ja, ich werde ihn erst wie einen Fisch zappeln lassen, und dann wie einen Wurm zerquetschen. HEHEHE!"

"Wo... wo sind wir?" flüsterte Link verwundert. Sie waren in einem wunderschönen Himmelbett. Die Decke war aus einer Art Gold. Sie wärmte wunderbar. Wenn man das Dach anschaute, konnte man Wolken sehen, die immer weiter glitten. Das Bett stand in einem großen Zimmer. Der Boden war mit einem Teppich belegt, der so schöne warme Farben hatte wie kein anderer. In der Mitte des Raumes stand ein wundervoll gedeckter Tisch. Es waren die schönsten Speisen der Welt. Dahinter knisterte ein wohlige Wärme verbreitender Ofen. Link drehte sich zu Zelda, die noch schlief. "Ist das etwa...? Sind wir tot? Wo ist Kata?" Er wusste nichts mehr. Zelda wachte nun auch auf. "Ho? Link? Wo sind wir?" "Ich bin genauso ratlos wie du..." Zelda schaute sich erst mal um. "Wow! Was ist das für ein wunderschönes Zimmer?" Sie stand auf. Jetzt bemerkte sie, wie schwerelos sie war. Sie spürte nicht den geringsten Schmerz. "Was hab ich da an?" Zelda betrachtete ihre Kleidung. Es war ein Nachthemd, das bis zu ihren Füßen ging. Es war unten rot, stieg dann aber langsam zu einem Weiß auf. Link warf die Decke hinter sich. Er hatte ebenfalls ein wirklich schönes Gewand an. Es war grün und glitzerte im Licht. Die zwei gingen auf das Essen zu. Als sie sich hinsetzten, ertönte auf einmal eine wunderschöne, langsame stille Musik aus dem Nichts. Die Kerze machte ein stilles "pfff" und leuchtete auf. Die anderen Lichter gingen aus. Der ganze Tisch wurde jetzt nur noch von dem einem Licht beleuchtet. Es war wirklich schön. "Zelda?" wisperte Link. "Glaubst du... das wir... tot sind?" "Ich... ich weiß nicht." "Das kommt mir alles so vertraut vor..."

Als sie fertig waren, verschwand der Tisch. Sie standen auf, und ihre Kleidung verblasste in eine andere, die genauso schön war. Dann gingen zwei große Gestalten auf Link zu. Sie kamen immer näher. Schließlich konnte man sie genauer erkennen. Es waren ein großer, junger, hübscher Mann, und eine zärtliche, schöne Frau. Sie kamen Link sehr bekannt vor. "Hallo Link" sagte der Mann. "Kennst du uns noch?" sprach die Frau. Link sah dem Mann ins Gesicht. Er hatte offene, nette Augen, und blonde Haare. Dann sah er die Frau an. Sie war ebenfalls blond, hatte aber dieselben Augen wie Link. Auf einmal erschrak er. "Aber... das... Mom? Dad?" Die zwei grinsten zärtlich. Dann aber umarmten sie Link. Zelda freute sich mächtig über Link, war aber ein bisschen traurig. Sie drehte sich um, und genau vor ihrer Nase stand ebenfalls eine Frau, mit einem Mädchen in der Hand. "MOM! Jamissy!" Zelda flossen Freudentränen in den Augen. "Ich habe euch so vermisst!"

Wer Jamissy ist? Zeldas kleine Schwester! Als sie 13 war, starb sie und ihre Mutter an einen Unfall. "Aber wo sind wir hier?" wollte Link gleich wissen. "Das hier ist das heilige Reich." "Soll das heißen... das wir tot sind?" erschrak Link. "Ja. Leider." "Aber wir müssen zu Kataron! Er ist ganz allein und muss gegen Ganons Sohn kämpfen!" schrie Link. "Das wissen wir. Du brauchst dir keine Sorgen machen, wir sind sicher, er schafft das" beruhigte ihn Links Mutter. "Er ist schließlich dein Sohn!" grinste der Vater. "Und du bist doch auch allein zurecht gekommen, oder?" Link zweifelte ein bisschen daran. "Woher wisst ihr das denn überhaupt?" fragte Zelda. "Komm mit Zelda!" sagte Jamissy. Sie rannte zu einem Fenster ganz in der Nähe. Es war riesig. Sie zeigte darauf. Zelda nahm einen Blick. "Kata!? Link, komm schnell!" Er lief zu ihr, schaute aus dem Fenster und sah Kataron. "Kata! Komm her!" pfiff er. "Link, das geht nicht. Er kann dich nicht hören. Aber warte mal... du kannst ja die Herrscher fragen. Die können es dir vielleicht erlauben." "Herrscher?" fragten Link und Zelda fast gleichzeitig. "Jawohl, Herrscher. Bis jetzt hat sie noch keiner von uns richtig gesehen. Sie stehen immer im Schatten. Nun komm, Link" "Und ich?" fragte Zelda. "Tut mir leid, es darf nur immer einer vortreten" antwortete Links Vater. Dann gingen beide in eine Art Wolke.

"Ob er es schaffen wird?" hoffte Links Mom. "Was soll das heißen? Ist da Gefahr?" sagte Zelda schnell. "Er muss einen Test bestehen, den noch niemand geschafft hat." "Was? K.. k... kann er sterben?" stotterte Zelda. "Also ich bitte dich, Mausi, Link ist doch schon tot. Er hat aber allerdings nur eine Chance."

Derweilen stand Link vor einem großen, goldenen Tor. "Jetzt muss ich dich alleine lassen..." Und der Vater ging. "So, jetzt bin auf mich alleine gestellt!" Link holte noch einmal tief Luft, und ging dann durch die Tür.


The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Creating a Champion - Hero's Edition








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