Breath of the Wild Erweiterungspass



Sceptre of Wisdom

Autor: Tatjana


Prolog: Das Reich der Finsternis
Die Nacht war rabenschwarz. Donner grollte in der Ferne und bizarre Blitze zuckten am Himmel. Ein Junge stand einsam in der Steppe. Erste Regentropfen fielen und es war kalt. Bitterkalt. Nur in kurze Hosen und ein ärmelloses Hemd bekleidet begann er zu zittern. Er musste sich bewegen, um nicht zu erfrieren! Trotz seiner Verletzungen begann er mühsam zu laufen.

Wären nur Schwert und Schild nicht so schwer! Aber er konnte sie einfach nicht liegenlassen, die Verfolger waren nur knapp hinter ihm. Der Regen durchmischte sich mit Hagel und die Landschaft erbleichte von den eisigen Körnern. Das Blut aus seinen Wunden hinterließ eine tiefrote Spur hinter ihm. Er durfte nicht aufgeben. Sonst wäre alles verloren. Für immer.

"Für immer verloren!" ging es ihm noch durch denn Sinn, dann schwand ihm das Bewusstsein.

Ganon konnte es nicht glauben. Vor ihm lag Link auf dem Boden wie ein Lämmchen auf der Schlachtbank. Nur zappelte er nicht einmal mehr. Sein Leben hing nur noch an einem dünnen Faden. Der Herr der Finsternis zögerte nicht lang und machte seinen langersehten Traum wahr: mit einem Hieb von seinem Schwert war es vorbei! Link zuckte noch einmal auf, dann stieg seine Seele ins Nirvana auf.

Ganon stöhnte vor Lust, als die Macht vom Triforce des Mutes auf ihn überging. Nun war alles vollkommen. Er hatte alle drei Triforce-Fragmente. Zelda hatte er schon vor drei Tagen überwältigt und zur Frau genommen - nur Link als letzter unbekannter Faktor war noch im Weg gewesen... Das Reich der Finsternis kam auf Hyrule herab und NIEMAND würde es je wieder ändern können! Der Morgen dämmerte über Hyrule unter dem grausamen Lachen von Ganon...






Sceptre of Wisdom

Nachdem Link von Ganon getötet worden war, stieg seine Seele nicht sofort in das Nirvana auf, sondern zu den 3 Göttinnen Din, Farore und Nayru. Diese hielten es für angemessen vorher ihn noch für die guten Taten, die er ihn Hyrule vollbracht hatte zu danken.

Als er vor ihnen stand, brachte er fast kein Wort heraus, so überwältigt war er von ihnen.

Nach einer gewissen Zeit vernahm Link die hallende Stimme von Din. "Link...... Link der Hylianer, der Kokiri, der Gorone, der Zora und der Gerudo. Ehemaliger Träger des Triforceteils des Mutes...... wir danken Dir! Wir danken dir für die Hilfe, die du den Bewohnern von Hyrule entgegen gebracht hast. Auch dafür, dass du es immerhin einmal geschafft hast, Ganon in die Schranken zu weisen und ihn ins Höllenreich verbannt hast." "Anscheinend habe ich das nicht gut genug gemacht, denn er hat das Siegel gebrochen und....." Links Stimme zitterte vor Zorn, wenn er an Ganon dachte.

Nayru merkte Links Zorn und meldete sich das erste Mal zu Wort. "Das ist nicht deine Schuld Link. Ganon hat in der Unterwelt so an Kraft zugenommen, dass es fast unmöglich ist, ihn wieder zu bändigen." " Was wollt ihr dagegen tun? Ihr seid die Erschaffer von Hyrule und dieser Welt. Ihr könntet ihn besiegen und ihn zurück in den Hades schicken!" "Das liegt nicht in unserm Sinn. Wir haben schon eine Lösung. Wir werden ein Siegel über Hyrule legen, so das niemand rein, und umgekehrt, niemand heraus kann. Wenn dies geschafft ist, werden wir wieder genügend Kräfte tanken und irgendwo anders ein neues geweihtes Land erschaffen." "Das wäre das absolute Ende für alle Bewohner von Hyrule, sogar das von Prinzessin Zelda. Das könnt ihr nicht tun!" Link schaute die Göttinnen entsetzt an. "Bitte gebt mir noch eine Chance, sie alle zu retten. Bitte lasst mich noch einmal auf die Erde. Bitte......!" "Hmmmm.....das müssten wir ihn Ruhe überdenken und besprechen."

So verschwanden die Göttinnen und zeigten sich lange Zeit nicht mehr und Link wartete alleine weiter in ihrem Tempel auf die entscheidende Antwort.

Als Link glaubte, es nicht mehr auszuhalten, da kamen Din, Farore und Nayru zurück und Nayru fing an zu sprechen. "Diese Entscheidung fiel uns sehr schwer Link, weil sie dich in große Gefahr bringt..." "Also lasst ihr mich zurück?" Link glaubte sein Glück nicht fassen zu können. "Ja, aber nur für einen Monat. In dieser Zeit musst du das Zepter der Weisheit finden und Ganon besiegen! Du wirst aber nur als zeitlose Seele zurück geschickt. Das heißt, wenn du nach diesem Monat nicht wieder zurück bist, wirst du verschwinden und niemand mehr wird sich an dich erinnern können. Das willst du doch sicher nicht, also beeile dich Link, beeile dich....!!

Und dann kam es Link vor, als ob er träumen würde und bevor er kapierte wie es um ihn geschah, lag er auf der Wiese der hylanischen Steppe.

"Der Zepter der Weisheit", ging es ihm durch den Kopf. "Welche Person weiß etwas über so ein göttliches Relikt?" Auf einmal durchzuckte Link ein Geistesblitz. "Mensch,...Rauru. Er wird es wissen. Er ist Erbauer der Zitadelle der Zeit, er kennt sich mit solchen Sachen aus." Link nahm die Beine in die Hand und rannte sofort zur Zitadelle der Zeit.

Als er dort ankam, sah er die Weisen, die am Boden lagen und von ein paar Hylianern versorgt wurden. Zuerst bemerkten sie Link nicht, doch als sie die Schritte von ihm hörten, blickten sie auf und glaubten ihren eigenen Augen nicht. Salia fasste sich zuerst und stotterte heraus, "Bei den 3 Göttinnen....Link .....du lebst....du lebst...!" Daraufhin folgte eine Totenstille bis Link nickte und ein "ja" heraushauchte. Die Leute tobten. Naboru bemühte sich auf und humpelte zu Link. "Kleiner, ich dachte Ganon hätte dich erledigt. Nein....alle dachten Ganon hätte dich erledigt. Schön das es nicht so ist." Sie umarmte ihn mit Gerudostärke, trotz ihrer Verletzungen.

Link erzählte den Weisen, was bis jetzt vorgefallen war, und danach wirkten alle sehr bestürzt. "Nun wisst ihr, wie ernst die Situation ist. Rauru ich brauche deine Hilfe, weißt du etwas über das Zepter der Weisheit?" "Link, am besten du begleitest mich zur meiner Bibliothek hinter der Zitadelle, dort werden wir sehen!"

So ging Rauru, der sich auf Link abstützte, hinter die Zitadelle, wo sich ein kleines Gebäude befand. Dort angekommen fragte Link wieso die Weisen alle so schwere Verletzungen hatten. "Wir versuchten Ganon ohne die Hilfe von dir oder Zelda zu bezwingen, was ein schrecklicher Fehler war. Wie hatten nicht den Funken einer Chance ihn zu bezwingen, so retteten wir uns schwer verletzt in die Zitadelle!"

Sie gingen in das kleine Gebäude, dann eine lange Wendeltreppe hinunter und kamen in einen großen Raum mit unzähligen Büchern. Rauru schnappte sich ein bestimmtes und riss ein paar Seiten aus und sagte, "Ich hab sie. Die Karte zum Zepter. Ich hoffe, dass sie dir den richtigen Weg weist!

Sie gingen zurück und Link sprach mit den Weisen über seinen Plan. "Ich werde das Zepter finden und damit noch mal gegen Ganon antreten, ich brauche aber eure Hilfe beim Suchen dieses Reliktes!" "Link sehen wir so aus, als ob wir dir noch helfen könnten. Aber keine Sorge du wirst nicht alleine gehen. Wir alle haben schon alle einen Nachfolger aus unseren Völkern bestimmt der dich begleiten wird. Sie sind schon auf den Weg es ist nur noch eine Frage der Zeit wann sie kommen." Darunia grinste Link an derweil er sprach.

So war es auch. Etwa um die Mittagszeit hörte Link ein lautes Trappeln und Kindergelächter und es dauerte nicht lange, da zwängten sich 6 Rabauken aus den verschiedensten Winkeln des Landes in die Zitadelle. Nicht das der Eingang zu klein wäre, aber jeder wollte der Erste sein, was seine Probleme mit sich zog.

Sie rannten gleich zur ihren Gleichgesinnten und diese übertrugen ihr göttliche Kraft, die in den Amuletten lag. Link besaß die Amulette einmal, als er das erste Mal gegen Ganon antrat. Inzwischen zog Link Rauru ein wenig ins Abseits und fragte ihn, "Rauru du hast keinen Nachfolger? Wen schickst du mit?" "Vielleicht hat es nicht den Anschein, aber ich habe schon einen Nachfolger. Siehst du den Jungen in der Ecke der gerade denn Boden putzt?" Rauru zeigte mit dem Kinn in die Richtung, wo ein Junge nicht älter als 10 Jahre saß. Er hatte feuerrotes Haar und Gerudokleidung an. "Eines Tages kam er in die Zitadelle und fing an Ocarina zu spielen. Von diesem Tag kam er immer wieder und irgendwann freundeten wir uns an und dann half er mir immer, entweder die Zitadelle zu reinigen, oder bei meinen Bibliotheksarbeiten. Und seit einiger Zeit wohnt er nun auch bei mir. Mehr weiß ich aber nicht von ihm, immer wenn ich ihn nach seinen Eltern gefragt habe, wechselte er schnell das Thema. Ich weiß selber nicht wieso, vielleicht schämt er sich wegen ihnen oder seiner Herkunft, man sieht ihm ja an das er Gerudo ist. Ich weiß nur nicht, was schlimm daran ist Gerudo zu sein!" Rauru verschränkte die Arme und seufzte leise.

Nachdem alle fertig waren hob Rauru das Wort, so das alle zu ihm schauten."Ihr fragt euch sicher wen ich meine Kraft mitgeben werde.....ich stelle ihn euch jetzt vor! Samuel, komm doch bitte mal zu mir!"

Der Junge stand auf, recht zögerlich, was man ihm ansah, und ging zu Rauru. Dieser legte die Hände auf Samuels Schultern und sagte "Dich Samuel, mein Freund und Helfer, will ich mit schicken, wenn dir das recht ist!" Samuel nickte nur und Rauru fing an seine göttlichen Mächte auf ihn zu übertragen. Inzwischen winkte Salia Link zu sich. Als er bei ihr war, kniete er sich zu ihr runter und sie fing an zu sprechen. "Wie ich sehe, besitzt du keine Fee mehr."

Link schaute traurig zu Boden und erwiderte, "Navi also... Sie hat es nicht geschafft sie hat mit mir bis zum letzten Augenblick gekämpft...!" "Das tut mir leid. Ich wollte dir meine Fee schenken. Ich werde nicht mehr lange für sie da sein und du brauchst eine. Also, sie oder besser gesagt er heißt Mikado. Eine nette und aufrichtige Fee, wenn auch ein bisschen eigensinnig. Aber ihr werdet euch verstehen!" Link hatte sich noch gar nicht bedankt, da platzte er schon mit der nächsten Frage heraus. "Was...nicht mehr für sie dasein. Was heißt das?" "Irgendwann wirst du verstehen!" Sie strich ihn mit ihrer kleinen Hand die Wange hinab. Dann legte sie sich wieder zurück und gab ihren Schützling Tipps für die lange Reise.

Dann war es so weit. Alle der neuen Weisen und Link stiegen auf ihre Pferde und ritten am frühen Nachmittag los. Unterwegs redete Link das erste mal mit seinen Begleitern und zeigte ihnen auf der Landkarte, wo hin sie reiten mussten. "Also, wir müssen zu den verlorenen Wälder, wo wir heute übernachten werden. Am nächsten Tag werden wir dann in den Wäldern eine Abzweigung nehmen und dann über einen Gebirgspfad namens "Kalypsa " reiten. Dann müssten wir nach dieser Karte in einem kleinen Land namens "Merjila" landen." Was wir dort machen müssen weiß ich allerdings noch nicht!"

Am späten Nachmittag erreichten unsere Reisenden die verlorenen Wälder und bauten dort ihre Zelte in einem Kreis auf. In der Mitte entfachten sie ein Feuer und rösteten ihren mitgenommenen Proviant. Um das Schweigen zu brechen fing Link an zu reden. "Wie wäre es, wenn wir uns alle vorstellen! Also, ich fange an. Ich heiße Link, was die meisten sicher bereits wissen. Ich möchte mit eurer Hilfe das Zepter der Weisheit finden. Wer möchte weitermachen?" Als erstes meldete sich das Gerudomädchen zu Wort. "Ich heiße Tetischeri und bin eine Gerudo. Anscheinend bin ich auch die Älteste so wie es aussieht." "Fang jetzt bloß nicht an zu prahlen. Das ist das letzte was wir jetzt gebrauchen können!" Schimpfte der Zorajunge namens Zalonka. "Ich bin mindestens genauso alt wie du!" "Aber wetten das ich besser im Kämpfen kann!" Erwiderte Tetischeri hochnäsig. Der Goronenjunge wollte den Streit etwas schlichten und fing an zu erzählen. "Also, ich heiße Garon und bin der jüngste Sohn von Darunia, dem Anführer der Goronen. Und außerdem bin ich der beste in Steinwettessen weit und breit!" "Das ist doch nichts Besonderes!" Warf Tetischeri worauf sich das kleine Kokirimädchen namens Salaika das erste mal einmischte. "Musst du denn jedes mal dazwischen reden?" Warf sie Tetischeri wütend entgegen. "Du kleiner Wurm, lass sie bloß in Ruhe!" Sagte Samuel der Partei für Tetischeri ergriff, was dieser überhaupt nicht passte. "Du brauchst mich nicht zu verteidigen!" Sagte sie zornig zu diesem.

Nach diesem Streit verschwanden alle wütend in ihren Zelten. Bis auf eine Person. Diese war eingehüllt in einen Mantel und die Kapuze war weit ins Gesicht gezogen. Link fragte sich, wer sich hinter dieser Kapuze versteckte. "Und wen vertrittst du bei dieser Reise?" Es dauerte eine Weile bis die Person die Person die Kapuze nach hinten strich. Er sah dahinter ein zartes Mädchengesicht mit langen schwarzen Haaren.

Das Mädchen fing an zu reden. "Ich heiße Aljuna und bin die Tochter von Impa, der Weisen des Schattentempels." Link glaubte seinen Ohren nicht zu trauen. "Impa hat eine Tochter? Das wusste ich nicht! Das heißt das es noch einen vom Volke Shieka gibt!" "Es wissen nur sehr wenige, dass Impa eine Tochter hat. Aber eine echte Shiekah bin ich nicht. Nur zur Hälfte, weil mein Vater, denn ich nie kennen lernte, ein Hylianer ist. Nun ich hoffe diese Informationen reichen dir vorerst aus. Ich denke nämlich, dass es Zeit ist schlafen zu gehen." Aljuna stand auf und ging in ihr Zelt ohne Link noch einmal an zuschauen. "Mit was für einen Haufen von Kinder bin ich hier bloß unterwegs? Die einen Streiten nur und die anderen sind so still, dass man mit niemanden ein ordentliches Gespräch führen kann." Kopfschüttelnd ging Link in sein Zelt.

Am nächsten Morgen wachte Zalonka als Erster auf und weckte alle andern auf. Längst hatten sie den Streit von gestern abend vergessen, worüber Link sich sehr freute! Doch er hatte sich zu früh gefreut. Gleich, nachdem sie die Abzweigung aus den verlorenen Wälder genommen hatten, fing der Streit von neuen an. Diesmal ging es darum wer direkt hinter Link reiten durfte. Tetischeri gab sich das Recht, weil sie ja die älteste war, was Zalonka und Salaika wieder nicht einsahen. Garon hatte schon jede Hoffnung aufgegeben, dass sich die 3 wieder beruhigen könnten und so versuchte er ein Gespräch mit Aljuna an zufangen. Doch bald merkte er, dass sie nicht gerade sehr Gesprächsfreudig war und fing an Link zu nerven. Er fragte ihn im Minutentakt, wann sie wohl endlich ankommen würden. Nach einer Viertelstunde hielt es Link nicht mehr auf und stoppte sein Pferd. Er drehte sich zu ihnen und schaute sie so grimmig an, dass alle sofort aufhörten zu rede.

"Wir reiten bald über einen gefährlichen Gebirgspass und das Letzte, was wir gebrauchen können, ist ein Streit! Also werden wir ihn lösen! Es darf immer einer eine halbe Stunde hinter mir reiten, dann wird gewechselt! Der älteste darf anfangen." Tetischeri wollte sich schon nach vorne drängen, da fragte Link sie wie alt sie wäre. " Ich bin 15 um genau zu sein 15 ein halb. Ich denke ich bin die Älteste." "Nicht so schnell ich bin ebenfalls so alt!" warf Zalonka ein. "Hallo....... die Gruppe besteht noch aus mehr Leuten meine beiden." Sagte Link und fragte die andern. "Wie alt bist du Aljuna?" "Ich bin 16, mir liegt aber nichts daran, mich irgendwie einzureihen!" "Jeder reiht sich so ein wir ich es gesagt habe! Keine Wiederrede!" Nach einer gewissen Zeit hatten sie es geschafft die richtige Reihenfolge auf zustellen. An der Spitzte ritt Link mit seinen 18 Jahren, danach Aljuna, dann Zalonka, Tetischeri, der 14-jährige Garon, der 10-jährige Samuel und dann Salaika. Von ihr das alter zu bestimmen wäre sinnlos, denn die Kokiri haben eine ganz andere Zeitrechnung (soweit sie überhaupt eine haben).

Link glaubte nun endlich Ruhe zu haben, da gähnte plötzlich die Satteltasche von Links Pferd Epona. Um genauer zu sein war es nicht die Satteltasche, sondern Mikado, Links neue Fee, die gerade aufgewacht war. Salia hatte ja viel von ihr erzählt, aber das er so eine Tratschtante war, hatte sie wohl vergessen. Er redete stundenlang wie ein Wasserfall von seinen Bekannten und Verwandten. Da war es um Links Ruhe geschehen und er hörte bis zur Abenddämmerung nur Geschichten von Mikado zu hören.

Am nächsten Tag kamen sie endlich zu dem Gebirgspass. Und über diesem ritten Link und seine Gefährten genau 2 Wochen. Jedes Wetter erlebten sie auf diesem landen Weg. Sonnenschein, Regen, Stürme, ja sogar leichten Schneefall mussten sie erdulden bis sie endlich in eine andere Vegetation kamen.

"Also, den Gebirgspass haben wir hinter uns, wir müssten jetzt eigentlich nach "Merjila" kommen." Kaum hatte Link das gesagt, standen sie schon an dem Strand und wie es auf der Karte verzeichnet war! Es dauerte nicht lang da sahen sie schon die viereckige Insel auf der sich das Zepter befinden sollte.

"Ich Frage ja nur ungern! Aber wie denkst du, auf diese Insel zu kommen?" Fragte Samuel zögernd. "Nun....äh......ich hab keine Ahnung!" Erwiderte Link eben so kleinlaut. Da platzte Tetischeri der Kragen. "Was...du weißt es nicht. Du schickst uns über diesen ewig langen und gefährlichen Gebirgspass und dann sagt du, du weißt es nicht." "Lass mich mal die Karte anschauen." Sagte Zalonka uns nahm sie Link aus der Hand. "Da muss doch stehen, wie man ans Ufer der Insel kommt." Er musterte die Karte eine Weile. "Diese Zeichen kenn ich doch, wie sie hier aufgezeichnet sind. Das sind altzorische Zeichen für Ebbe und Flut. Das heißt dann soviel wie, dass wir bei Ebbe über die Sandbank, die sich aus dem Meer erhebt rüber müssen." "Und wie sollen wir das rausfinden, wann diese eintritt?" Fragte Salaika ihn. "Vergesst nicht, dass ich ein Zora bin. Ich hab den Gezeitenstrom im Blut." Er ging zum Meer und tauchte seine Hand ins Wasser und schloss seine Augen. Nach ein Paar Minuten kam er zurück zu ihnen.

"Die Ebbe hat bereits eingesetzt. Ungefähr heute um Mitternacht wird sich für 10 Minuten eine Sandbank bis zu Insel aus dem Meer erheben, danach setzt sofort wieder Flut ein und die Sandbank verschwindet innerhalb von einer Minute." Erklärte Zalonka ihnen stolz. "Dann denke ich, das es das Beste ist, wenn wir hier unsere Zelte aufbauen." Sagte Link und bedankte sich bei dem Zorajungen. Nachdem alles aufgebaut war schliefen sie ein paar Stunden, bis Link sie wieder aufweckte. Sie packten darauf hin wieder alles ein und ritten dann im richtigen Augenblick über die Sandbank. Doch aus irgendeinem Grund lahmte das Pferd von Salaika und sie entfernte sich von der Gruppe. Link bemerkte das und rief den anderen zu "Reitet so schnell ihr könnt auf die andere Seite, ich helfe Salaika."

Link ritt zurück und nahm sie auf sein Pferd, so dass das andere Pferd weniger Ballast zu tragen hatte. So schnell er konnte ritt er zu den anderen, die das Ufer schon erreicht hatten. Als das Wasser die Sandbank anfing zu verschlingen, legte sich auf einmal eine Last auf sein Herz so als ob er drohte unter einer unsichtbaren Bürde zu ersticken. Eine große Müdigkeit legte sich auf seinen Körper, so das er am liebsten ins Wasser gelegt hätte und alles um sich herum vergessen hätte. Doch da sah er seine Begleiter am Ufer, die ihm zuriefen und da musste er wieder an Zelda und die Bewohner von Hyrule denken, deren Schicksal in seinen Händen lag.

Da löste sich auf einmal der Druck und mit der letzten Kraft, die in seinem Körper brannte gelangte er zum Ufer. Dort sank er ins feuchte Gras, dass dort vereinzelt wuchs. Die anderen hatten nicht gemerkt, welche Last auf Link am Meer lag. "Am besten wir schlafen den Rest der Nacht noch ein bisschen. Morgen können wir uns dann auf die Suche des Zepters machen. Jetzt wäre das sowieso sinnlos, wir sehen ja nicht mal die Hand vor Augen." Schlug Aljuna vor und legte sich mit einer Decke ebenfalls auf einer der Grassflächen. Die anderen taten ihr es gleich.

Als am nächsten Morgen die ersten Sonnenstrahlen auf unser tapferen Reisenden fiel, hatte keiner Lust auch nur einen Fußschritt zu tun. Die Strapazen der letzten Nacht oder besser gesagt, der letzten beiden Wochen lagen schwer auf ihren Körpern. Nur die kleine Salaika war schon wach und weckte alle auf. Keiner wollte auch nur einen Muskel bewegen, doch blieb ihnen jetzt nichts anderes übrig als halbschlafend ihr Frühstück zu sich zu nehmen. Nach diesem ging es ihnen schon besser und sie machten sich gemeinsam auf die Insel zu erkundigen.

Fast ganze 3 Stunden verbrachten sie damit die Insel einmal zu umrunden. "Das kann nicht wahr sein. Wir umrunden diese Insel und das einzige, was wir sehen, sind meterhohe Betonmauern. Wie sollen wir da bloß reinkommen?" Fragte Samuel die anderen. "Also in der Karte ist es so verzeichnet, dass das innere der Insel von einer quadratischen meterhohen Mauer umzäunt ist. Wie es mir scheint haben sie aber beim Bau dieser den Eingang vergessen." Tetischeri lehnte sich mit einem langen Seufzer zur Mauer wobei sie unabsichtlich einen verborgenen Schalter betätigte, so das sich ein großes Tor öffnete. "Wow...du bist ja wirklich noch zu was zu gebrauchen, auf dieser Reise!" Meinte Salaika keck und ging an Tetischeri vorbei, die mit weit offenen Mund da stand und über das geöffnete Tor staunte.

Sie gingen durch die Öffnung und waren gespannt, was sich nun im inneren der Insel verbarg. Es stellte sich heraus, dass das Quadrat noch mal geviertelt war und in der Mitte stand ein riesiger Brunnen. Der Brunnen war reich verziert und jeweils eine Hand zeigte auf die Eingänge der Viertel. Auf den Handrücken waren jeweils immer zwei Runen reingemeißelt von denen sie versuchten die Bedeutung zu entlesen.

Nach einer gewissen Zeit hatten sie es geschafft. "Also, hier ist das Zeichen für Sand und Stier was soviel heißt, dass in diesem Viertel sich eine Wüste befindet. Auf diesem Handrücken ist da Zeichen für Labyrinth und Stein was darauf schließen lässt, dass sich in diesem Viertel ein Labyrinth befindet. Auf der nächsten Hand befinden sich die Zeichen für Lava und Feuer, was vermuten lässt das sich in diesem Viertel ein Vulkan befindet. Und auf diesem Handrücken befindet sich das Zeichen für Wasser und Höhle worauf ich tippe das im letzten Viertel eine Unterwasserhöhle befindet. In jedem dieser Viertel muss sich eine Messingplatte in Form eines kleinen Karos befinden. Wenn wir alle vier von diesen finden bilden sie zusammen eine Art Schlüssel die wir hier in den Brunnen einsetzten müssen. Da wir zu langsam wären, wenn wir uns alle gemeinsam auf die Suche machen würden müssen wir uns trennen. Die Paare bilde ich. Also, Mikado und ich werden in den Vulkan steigen, Samuel und Zalonka in die Unterwasserhöhle. Tetischeri und Garon erkunden die Wüste, Aljuna und Salaika das Labyrinth. Machen wir uns gleich auf den Weg. Bitte passt gut auf euch auf!" Link holte noch seine Goronenrüstung und den noch immer schlafenden Mikado aus seiner Satteltasche und dann machten sich alle auf den Weg.

Tetischeri und Garon gingen langsam auf den heißen Wüstensand dahin und hielten Ausschau nach dem Messingkaro aber es war sehr schwer etwas zu erkennen. Der Sand wehte ihnen um die Ohren und obwohl das Gerudomädchen in ihrem Element war, konnte sie sich mit dieser Wüste nicht anfreunden. Alles wirkte so unecht und sie wollte nichts lieber als zurück zu ihrer Gerudofestung, wo sie sich immer so geschützt fühlte. Natürlich durfte sie das auf keinen Fall zeigen.

Als sie schon alle beide glaubten, hier nichts mehr zu finden stieß Tetischeri plötzlich mit dem Fuß gegen etwas hartes. "Au! Verdammt....gegen was bin ich da gerade gestoßen?" "Sieht irgendwie aus, als ob da ein silberner Zapfen aus dem Sand wächst. Komm lasse ihn uns ausgraben!" Erwiderte Garon und fing an zu buddeln. Doch kaum hatte er den ersten Sand beiseite geschoben fing sich der Zapfen an zu bewegen. Alle beide machten sofort ein paar Fußschritte zurück. Der Zapfen bewegte sich weiter, bis er sich nach einigen Minuten als ein Horn eines riesigen Stieres entpuppte. Aus seinen Nüstern stieß er heißen Atem aus und stapfte auf die zwei zu. Diese rannten sofort los doch Tetischeri stolperte und stürzte nieder. Der Stier hatte das bemerkt und steuerte nun auf sie los. Sie hatte keine Chance mehr aus zuweichen und saß nur totenstill auf den Sand.

"Pass auf Mikado! Flieg nicht so nahe an die Lava, sonst versenkt du dir noch deine Flügel." Link war inzwischen in einen Vulkan abgestiegen und war auf der Suche des Messingplättchen. " Was hat sich wohl der Erbauer dieser Treppe bei den Stufen gedacht? Dauernd gehen sie bergauf und bergab. Was hat das bloß für einen Sinn? Als sie ganz unten angekommen waren, kamen sie zu einer steinernen Orgel und dahinter war eine Steinplatte mit einem Text. "Was ist denn das für eine Sprache?" Mikado flog näher an die Tafel und murmelte vor sich hin. "Das ist nicht eine Sprache. Dieser Text besteht aus mehreren Sprachen, aber ich konnte den Großteil entziffern. Es steht oben, dass irgendwo in diesem Vulkan die Strophen eines Liedes vorkommen. Du musst es auf der Orgel spielen. Aber wenn du einen falschen Ton spielst, vergrößert sich der Einganges des Vulkanes."

Alle beide schauten sich im Vulkan um, bis Links Blicke auf die Treppe fiel, die sich an der Vulkanwand runterschlängelte. "Sieh Mikado, die Treppe ist nicht so gebaut um die Benutzter zu ärgern, sondern sie geht in einem bestimmten Takt immer abwärts." So versuchte er den ersten Ton auf der Orgel zu spielen aber statt einem Ton kam nur ein lauter schriller Pfiff heraus und der Eingang oben vergrößerte sich nicht, sondern verkleinerte sich. "Von wegen vergrößern, Mikado! Wenn ich zu viele Fehler mache kommen wir hier nicht mehr raus."

Mittlerweile waren Samuel und Zalonka tief in die Unterwasserhöhle eingedrungen. Ein paar mal waren sie schon auf den glatten Boden ausgerutscht und hatten sich bis jetzt einige blaue Flecken zugezogen. Sie kamen immer tiefer und Samuel fing an zu frieren. Doch bevor er sich über die Situation beschweren konnte, hörten sie beide eine liebliche Stimme, die wie ein Echo die ganze Höhle erklingen ließ. Wie in Bann genommen, folgten die beiden der Stimme bis sie zu einem großen Unterwassersee kamen. Beide steuerten auf das Wasser zu, doch Zalonka rutschte wieder aus. Doch diesmal war es pures Glück, denn dadurch wurde er aus denn Bann der Stimme gerissen und sah wer da sang.

Es war eine Art Meerjungfrau mit langen spitzen Fingernägeln, die im Wasser schwamm und ihre lange schwarze Zunge hing ihr seitlich aus dem Mund. Sie hatte nur spärlich Haare am Kopf und diese hingen ihr ins Narben übersätes Gesicht. Samuel steuerte noch immer auf sie zu und hatte fast das Wasser erreicht, als die Kreatur Anstalten machte eine grün-gelbliche Flüssigkeit auf Samuel zu spucken. Zalonka machte einen Hechtsprung und packte im Flug Samuel, so dass die Flüssigkeit nur auf Sohle seines Schuhes landete. Diese löste sich in sekundenschnelle auf. Durch den Sturz wachte Samuel ebenfalls dem Bann und staunte über die aufgelöste Sohle seines Schuhes. "Oh Göttin...wie sollen wir denn die erledigen?" Zalonka stand wieder auf und sagte ruhig, "Ich glaube ich habe einen Plan!"

Inzwischen waren Aljuna und Salaika in das Labyrinth gegangen. Sie hatten von Link die Karte erhalten und so war es nicht schwer bis ins Innere zu kommen. "Gleich im die Ecke müssten wir beim Ende sein, bin gespannt was uns dort erwartet." Salia schielte um die Ecke und versuchte etwas zu erkennen, aber sie sah nur einen sprechenden Stein wie sie in Hyrule massenweise stehen. Sie näherte sich und wartete bis Aljuna anfing zu sprechen. Sie machte denn Mund auf und wollte gerade anfangen, als der Stein ihr das Wort abschnitt. "Ich bin das Orakel dieser Insel und das Karoplättchen ist euer Begehren. Aber um es zu bekommen, müsst ihr mir 3 Fragen beantworten. Fangen wir an!"

Garon wusste, er musste handeln. Er machte einen Goronenstampfer und lenkte so die Aufmerksamkeit auf ihn. Der Stier konnte sich nun nicht entscheiden, wenn er angreifen wollte und so hatten Tetischeri und Garon Zeit, sich hinter einer Düne zu verstecken. "Siehst du denn roten Stein auf seiner Stirn? Ich glaube, das ist das Zentrum seiner Kraft. Ich werde versuchen, ihn zu rammen und du wirst dann auf ihn aufsteigen und versuchen den Stein auszureißen!" Hörte sich irgendwie leicht an. Garon sein Plan stellte sich aber viel schwerer heraus. Entweder verfehlte Garon sein Ziel oder Tetischeri rutsche von dem glatten silbernen Metall ab und landete wieder im Sand.

Doch nach ein paar Anläufen schafften sie es, dass sie fest verankert oben saß und wartete bis sich der Stier wieder beruhigte. Nachdem das eingetreten war, machte sie eine schnelle Handbewegung und riss den Stein von der Stirn. Daraufhin war der Stier sofort still und sie sprang ab und untersuchte den Stein. "Siehst du das Plättchen, es ist im Inneren dieses Steines!" Sagte Tetischeri und gab ihn Garon. Dieser legte ihn auf den Sand und machte ein Goronenstampfer und der Stein kracht in zwei Hälften. "Supe,r wir haben das Plättchen, schnell, gehen wir zurück zum Brunnen!"

In Vulkan hatte sich die Situation dramatisch zugespitzt. Die Öffnung war gerade noch groß genug, das Link noch durch passte. "Ich muss noch eine Note spielen und kann mich aber nicht entscheiden, ob es ein C oder ein D ist. Normalerweise müsste es ein C sein, aber die Stufe ist schon ziemlich zerbröckelt. Ach, was soll's, ich versuche es einfach!" Link spielte ein C auf der Orgel und ein hoher aber schöner Piff kam aus den Rohren der Orgel und der Eingang neutralisierte sich wieder. Aus der Lava schleuderte das Messingplättchen direkt auf Link zu, der es dann auffing. Sofort machten sie sich an den Aufstieg zurück zum Brunnen.

"Da ist doch ganz einfach. Ich tauche unter und dränge sie mit einer elektrischen Barriere zur Wasseroberfläche und dort bearbeitest du sie mit deinem Bumerang. Klar?" Samuel nickte und Zalonka tauchte ins Wasser hinab. Es dauerte nicht lange, da hörte er ein knistern und die Meernixe tauchte an der Oberfläche auf. Sie bespuckte ihn mit Säure, aber er wich aus und schmiss ihr den Bumerang entgegen. Das machten sie ein paar mal und die Nixe war erledigt. Das Messingkaro trug sie als Anhänger, so mussten sie nicht lange suchen und nahmen es einfach zu sich. So schnell sie konnten rannten sie nun zurück zum Brunnen.

"Wer ist der Schutzpatron der Zoras?" " Das ist leicht. Das ist Lord Jabu-Jabu." Die erste Frage hatten sie richtig beantwortet. "Wie heißen die beiden Hexen, die im Geistertempel hausen?" "Also, die eine heißt Koume aber der Name von der anderen fällt mir jetzt nicht ein. Ähmm...Kon..Kontoke..nee...ich hab's Kontake!" Aljuna hatte auch diese Frage richtig gelöst. "Und nun die letzte! Welche Göttin breitete ihre Flammenden Arme aus, vereinigte die Urkräfte allen Seins und erschuf die Welt in ihrer Form?" "Puuhhh….das weiß ich jetzt nicht! Es ist entweder Din, Farore oder Nayru! " Sagte Aljuna sichtlich nachdenkend. "Wozu hast du mich den mit?" Erwiderte Salaika fröhlich. "Es ist Din, die Göttin der Kraft." Nachdem sie alle Fragen richtig beantwortet hatten, spuckte der Stein das Messingkaro aus und sie machten sich auf zum Brunnen.

Fast gleichzeitig kamen alle an. Link sammelte die Messingplättchen ein und fügte sie zusammen. Beim Zusammenfügen leuchteten sie kurz auf und dann waren sie miteinander verschmolzen. Link setzte den Schlüssel in die dafür vorgesehene Stelle. Der Brunnen fing auf einmal an zu rütteln und deswegen entfernten sich alle ein paar Schritte. Was auch gut so war, denn im nächsten Augenblick sprengte es denn Brunnen in tausend Teile. Dort wo er früher stand, war nun ein großes Loch im Boden und eine Treppe führte weiter hinunter. Diese nahmen unsere mutigen Reisenden um weiter hinunter zu kommen.

Nachdem sie eine Weile gegangen waren, kamen sie zu einer Feenquelle und Link wusste sie waren kurz vor dem Ziel. "Sag mal Salaika, kann ich mir deine Ocarina borgen?" Fragte Link. "Klar kannst du sie haben, ich wüsste nur nicht wieso?" "Schau her und staune" sagte er, lächelte sie an und strich ihr einmal durchs Haar. Keiner der neuen Weisen hatte jemals eine Feenquelle gesehen, und umso mehr staunten sie als Link auf dem Triforcesymbol stand und das Wiegenlied von Zelda spielte. Kurz darauf erschien wie aus dem Nichts eine Fee und nachdem sie eine Weile gekichert hatte, fing sie an zu reden.

"Also hat es endlich jemand geschafft, die Prüfungen zu bestehen. Nehme ich recht in Betrachtung, dass euer Begehr das "Zepter der Weisheit" ist, das vor Urzeiten eine Abgesandter der königlichen Familie hierherbrachte? Aber wo bleiben meine Manieren - ihr wisst ja nicht mal, wer ich bin, geschweige denn wie ich heiße. Ich bin die Fee dieser Insel und die Hüterin des Zepters. Und nun wollt ihr euch denn nicht euch zu erkennen geben und mir eurer Namen verraten, oder gibt es einen vernünftigen Grund dies nicht zu tun?"

"Natürlich nicht! Ich heiße Link und bin im Auftrag der Göttinnen unterwegs, um Hyrule zu retten. Das sind die Nachfolger der Weisen, die mich bei meiner Reise unterstützten. Ich würde euch gerne die ganze Situation erklären, aber die Zeit drängt. Ich denke dass ich nun eine letzte Prüfung habe, ob ich geeignet bin das Zepter zu tragen."

"Oh, Link wenn du nicht geeignet wärst, hättest du nie auf diese kommen können. Ich bin mir sicher, dass du ein Gefühl der Leere empfunden hast, als du die Sandbank überquert hast. In diesem Augenblick hat die Insel darüber entschieden, ob du passieren darfst oder nicht. Wenn man nämlich böse Sachen mit dem Zepter vor hat, kann man niemals auf diese Insel kommen. Derjenige muss in den Fluten des Meeres ertrinken für seine Habgier. Aber wenn so jemand wie du auf die Insel will, der mit dem Zepter nur uneigennützliche und gute Dinge vorhat, dann kann er ohne bedenken passieren."

Nach dieser Belehrung überreichte sie Link das Zepter und er äußerte einen Wunsch. "Große Fee der Insel, bitte gewähre mir noch einen letzen Wunsch. Ich wäre nicht rechtzeitig wieder zurück, wenn wir den Gebirgspass zurückreisen müssten. Bitte teleportiere uns in das Land Hyrule zurück. Ich wäre ewig in deiner Schuld, wenn du das machen würdest." "Ich mache das für dich und du bist mir auch nichts schuldig, immerhin bist du im Auftrag der Göttinnen unterwegs. So sei es denn." Sie schwebte über ihren Köpfen und breitete ihre Arme aus, aus denen helle warme Strahlen kamen die alle umschlingen. Und bevor sich Link bedanken könnte, hörte er die frohe Musik der verlorenen Wälder.

Sie stiegen auf ihre Pferde und machten sich auf zur Zitadelle der Zeit. Unterwegs redeten sie eifrig über die ganze Reise. "Ich bin mir ganz sicher das mein Daddy Darunia ganz sicher ganz stolz auf mich ist." "Ja, Naboru wird auch sicher zu Frieden sein mit meiner Leistung! Wieso sagst du auf einmal so wenig Samuel! Deine Eltern werden doch auch sicher stolz auf dich sein, oder?" Fragte Tetischeri neugierig. " Meine Eltern gehen euch überhaupt nichts an!" Fauchte er zurück und ritt ab da extra immer ein bisschen weiter hinter um diesem Gespräch aus zuweichen.

Bald hatten sie die Zitadelle erreicht und alle stürmten hinein. Drinnen sahen sie ein Bild des Grauens. Alle alten Weisen lagen tot auf dem Boden. Aljuna, Garon, Zalonka, Salaika, Samuel, und Tetischeri rannten sofort zu ihren gleichgesinnten. Alle weinten über den großen Verlust ihrer Verwandten und Freunden. Link stand blass in der Mitte des großen Raumes. Er konnte es nicht fassen, aber da fielen im Salias Worte wieder ein und diesmal verstand er.

Auf einmal sah er jemanden im Schatten stehen und er erkannte diese Person. " Shiek....? Ich meine Zelda ...bist du es?" Da trat sie in das Licht. "Ja, ich bin es, ich konnte mich in dieser Verkleidung aus dem Schloss schleichen. Ihr fragt euch sicher, wie das passieren konnte. Nun, ihr wisst alle, dass die Weisen alle sehr schwere Verletzungen hatten und das einzige was sie noch am Leben hielt, war die göttliche Kraft, die in den Amuletten lag. Aber als sie diese hergaben, wurden sie zu normalen Sterblichen und erlagen ihren Wunden." " Das heißt sie sind für uns gestorben." Warf Aljuna mit verheulter Stimme ein. "Nein, sie starben nicht für euch sondern für Hyrule. Sie wussten, dass es der einzige Ausweg war."

Nachdem ließ sie die Trauernden wieder in Ruhe und zog Link zu sich ein wenig ins Abseits. "Link, Ganon weiß noch nicht, was du vor hast." " Das war auch gut so. Aber jetzt ist es Zeit, ich will mich im stellen und noch mal gegen ihn antreten. Geh zurück und sage ihn, dass ich ihn in einer Stunde auf der hylanischen Steppe erwarte."

So war es auch. Als die Sonne circa ihren höchsten stand erreicht hatte standen sich Ganon Link und die neuen Weisen gegenüber. Nur Samuel nicht. Es hatte angefangen zu regnen und die erde fing an lehmig zu werden.

"Wie wäre es Ganon, ein Kampf zwischen dir und mir ohne Magie. Nur unsere Waffen sind erlaubt!" " Das Angebot nehme ich gerne an. Obwohl ich immer noch nicht weiß, wie du überlebt hast!" Link zückte sein Masterschwert und Ganon ein riesiges Beil. Es war ein verbitterte Kampf, aber sehr ausgeglichen und Ganon merkte, dass er gegen Link nicht ankam. So streckte er seine Hand aus und wollte einen Magieball erzeugen. Doch bevor er ihn gegen Link einsetzten konnte, wurde er von Samuel gestoppt. Er stand auf einer leichten Erhöhung und sein Wut verzehrtes Gesicht durch einen Blitz erhellt. "Nicht schon wieder! Musst du überall und jeden betrügen? Bleib doch einmal fair, Vater. Das wirst du büßen, dass du Link hinterrücks umbringen wolltest. Er nahm einen kleinen Dolch und ging auf Ganon los. "Mein eigener Sohn will mich umbringen. Wie lächerlich! Du törichter Bengel, ich werde dich lehren, dich nicht gegen deinen eigenen Vater auf zu lehnen!" Er schleuderte eine riesige Magiekugel auf Samuel so dass der Junge gleich ein paar Meter nach hinten flog.

"Was, Ganon ist dein Vater?" Die Weisen, die etwas Abseits standen, kamen aus dem staunen nicht mehr raus. " Ich habe es euch extra nicht gesagt, weil ich dachte, dass ihr mich dann verabscheut und ihr euch von mir abwendet. "Wir sind deine Freunde Samuel, egal wer dein Vater ist!" Tetischeri packte wieder die Wut und schrie Ganon an. "Du kannst deinen eigenen Sohn Schmerzen zufügen? Du Ungeheuer. Vielleicht schafft es Samuel nicht alleine dich zu besiegen, aber zusammen sind wir stärker!"

Alle stürzten sich auf Ganon. Einer alleine hätte nie etwas aus richten können, aber zusammen waren sie stark. Sie hefteten sich an Ganon und wollten ihn zu Boden zwingen. Link wusste, es war Zeit. Er nahm das Zepter und hielt es empor. Von dem Stein in der Mitte ging ein Strahl in dem Himmel, so das sich die Wolken an dieser Stelle verzogen und die Sonne zum Vorschein kam. Die Sonne strahlte ebenfalls zurück und das Licht brach wieder rum bei diesem Stein und tausend kleine Sonnenstrahlen trafen Ganon.

Dieser schrie vor Schmerz auf und wankt wie betäubt Link entgegen, um ihn wieder anzugreifen. Doch bevor er auch nur die Hand hob, hatte Link sein Masterschwert wieder bei der Hand und stach Ganon mitten ins Herz. Ganon fiel nieder und starb.

Normalerweise hätte Samuel keinen Grund gehabt, Trauergefühle zu empfinden, aber als den Leichnamen seines Vaters sah, rollten ihm die Tränen über seien Wangen. Garon und die anderen wollten ihn trösten, aber Link hielt sie davon ab. "Lasst ihn eine Weile alleine, um das ganze zu verkraften. Später werden wir dann mit ihm reden."

Inzwischen war Zelda gekommen, die sich wieder aus dem Schloss hat schleichen können. "Link, du hast es geschafft." Sie fiel ihm in die Arme und Freudentränen überzogen ihr Gesicht. "Ich dachte, es gebe keinen Ausweg mehr, aber dann kamen die 3 Göttinnen und berichteten mir von deinem Plan. Da schöpfte ich wieder Hoffnung. Und du hast es wirklich geschafft." "Ich freue mich genauso, aber das ist jetzt nur Nebensache, Zelda. Komm, wir müssen Samuel trösten. Ganon war zwar nie für ihn da, aber immerhin war er sein Vater, was ihn jetzt sehr mitnimmt." Zelda staunte darüber, dass Ganon einen Sohn hatte und tröstet Samuel.

Nach Ganons Tod verließen die Schattenkreaturen das Land und in Hyrule blühte alles wieder wie in seiner gewohnten Form. Ganons Leiche hatten sie verbrannt und die Asche teilten sie auf und brachten sie in die verschiedensten Winkel der Welt. Derzeit war ein großen Fest geplant. Vor ein paar Tagen fand das Begräbnis der alten Weisen statt. Ganz Hyrule war versammelt und trauerte um sie.

An diesem Tag wurde auch bekannt, dass Tetischeri die neue Weiße des Geistertempels geworden ist, Garon der neue Weiße des Feuertempels, Zalonka der neue Weiße des Wassertempels, Salaika die Neue Weiße des Waldtempels und Samuel der neue Weiße des Lichtes und Hüter über die Zitadelle der Zeit. Link ließ Mikado ziehen, der sich zu seinen Verwandten in den verlorenen Wäldern gesellte.

Ein paar Tage später fand im Hof des Schlosses der königlichen Familie ein großes Fest, für Link und alle andere tapfere Kämpfer die Hyrule befreit hatten, statt. Es wurde getanzt und gesungen. Die leckersten Speisen waren aufgetischt und das Fest dauert bis tief in die Nacht. Link wusste was ihm heute um Punkt 12 bevorstand. Und so wie er es erwartet hatte, schossen um Mitternacht 3 Pfeile über den Horizont, die sich dann als die Göttinnen entpuppten.

Diese setzten sich auf eine Wolke ab und Din fing an zu sprechen. "Link, wieder hast du es geschafft Hyrule zu retten. Es freut uns, dass du auf so tatkräftige Unterstützung von diesen tapferen jungen Leuten gestoßen bist." Zelda wollte Link nicht schon wieder verlieren und sprach zu den Göttinnen. "Bitte lasst Link bei uns. Ich und die anderen wollen ihn einfach nicht verlieren!" Farore lächelte sanftmütig. "Wenn wir ihn auf dieser Welt lassen würden, würde genau das Gegenteil geschehen. Es ist nur als zeitlose Seele hier und ihr würdet ihn vergessen, wenn er hier bleiben würde. So wird er immer in euren Herzen weiterleben so wie er euch jetzt verlassen wird. Als guter Freund der immer für euch da wahr!"

Link verabschiedet sich von jedem persönlich und zum Schluss umarmte er noch Zelda. "Link...Danke! Nie hätte ich gedacht, dass es noch einer schafft Ganon zu besiegen. Aber du hast die Hoffnung nie aufgegeben. Danke!" Derweil sie sprach, merkte Link schon, dass er mit den Füßen nicht mehr am Boden wars sondern zum Himmel gezogen wurde. "Vergesst nicht! Ihr werdet euch alle wiedersehen. Es ist nur eine Frage der Zeit. Doch irgendwann in ferner Zukunft werdet ihr alle wieder vereint sein." Sprach Nayru zum Schluss.

So schwebte Link dem Nirvana entgegen, in der Hoffnung das Land Hyrule jemals wieder betreten zu dürfen.

The End




The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Creating a Champion - Hero's Edition








Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkaeufen