Breath of the Wild



Ocarina of Time - Das vierte Fragment

Autor: gotenksmdn


Es ist jetzt sieben Jahre her, dass Link in der Zukunft Ganon besiegt und ihn mit Hilfe der Sieben Weisen ins heilige Reich verbannt hat. Mittlerweile hat er das Masterschwert aus Vorsicht wieder aus dem Sockel gezogen, und sich noch ein paar seiner nützlichsten Waffen (Pfeil und Bogen, Enterhaken, Biggoron-Schwert, Gleitstiefel, Spiegelschild) wieder zurückgeholt. Goronia ist bis dahin zu einer Touristen-Attraktion geworden (was Darunia überhaupt nicht gefällt) und das Tauchspiel der Zoras erlangte Weltruhm (Zoras Reich wurde nicht eingefroren). Jabu-Jabu fand eine nette Waldame und ist mit ihr in die weite ferne geschwommen. Der Wüstenkoloss ist außerhalb des Geistertempels schon völlig auseinander gebröckelt und Hyrules Maskenhändler musste seinen Laden dichtmachen, weil jeder mittlerweile jede Maske von ihm besaß, und somit niemand mehr eine kaufen will. Was Link und Zelda angeht..., nun ja: man kann sich sicher denken, dass die beiden weitaus mehr geworden sind als gute Freunde. Übrigens bekam Link wieder das Fragment des Mutes, und Zelda das Fragment der Weisheit. Das Fragment der Kraft ging irgendwie verloren. Da Zelda ja Hyrules Prinzessin ist, hat Link daher auch öfters mit dem König zu tun, aber weil Link im Prinzip nur zum allgemeinen Fußvolk gehört, kommt Zelda auch mal unter die Leute. Daher kennt sie fast jeder. Links größtes Hobby war es, sich jeden Morgen an den Wachen vorbei zu schleichen um Zelda abzuholen. Navi hat er nur noch selten bei sich. Alles war recht friedlich.

Eines Tages kam ein merkwürdiger junger Mann, etwa so alt wie Link zu der Zeit, nach Hyrule. Er sah ihm ziemlich ähnlich, da er die gleiche Kleidung trägt, und auch sein Schwert ähnelte dem Master-Schwert von der Form her. Nur war an ihm fast alles schwarz und der Krafthandschuh an seiner rechten Hand war erstaunlich dick. An Hyrules Marktplatz angekommen begab er sich erst mal in eine Bar in einer Seitengasse um dort einen Kaffe zu sich zu nehmen. Er mochte die Unruhe auf dem Platz nicht. Aber er müsste sich dort früher oder später dort umsehen, denn er suchte jemanden. Wen er suchte, kann man sich ja wohl denken. Er fragte ein bisschen rum. Nach einem grün gekleideten jungen Herrn, an seiner Seite vielleicht ein hübsches Mädchen, etwa genauso alt. Aber jeder kannte Link und Zelda und er bekam immer die gleiche Antwort. Nämlich, dass sie einen Ausflug zur Eishöhle an der Zora-Quelle (dort war es mittlerweile ungefährlich) machten, um dort eine runde Schlittschuhe zu fahren (war Zeldas Idee...). Also machte sich der scheinbare „Darklink“ auf zum... Hyliasee??? Natürlich, er kannte ja Zeldas Wiegenlied nicht, mit dem er Zoras Reich betreten kann, also musste er die Tauchstelle beim See benutzen, die nach Zoras Reich führte. Dort wusste er auch sofort, wo er lang zu gehen hat: den Wendelgang am Laden hoch, rechts am König vorbei (unhöflich, ohne ein Wort zu sagen), den Gang entlang und über die Eisschollen. Noch bevor er die Eishöhle betreten hat, hörte er von drinnen schon vergnügte Rufe, und ein paar männliche Schmerzensschreie. Link stellte sich mal wieder saumäßig blöde an und hatte schon ein paar blaue Flecke, während Zelda schon ein paar schöne Pirouetten um ihn drehte. Sie merkten nicht, dass sie beobachtet wurden. „Alter und Kleidung, wie ich, nur in grün. Gleitstiefel, Spiegelschild, Bogen, Enterhaken und das Masterschwert beiseite gelegt. Ein scheinbar adliges Mädchen in Begleitung. Da fehlt zwar noch eine vorlaute Fee, aber das müssen Link und Zelda sein. So meldete er sich zu Wort.

???: „Hey du! Du musst Link sein, lieg ich richtig?“
Link: „Was? Wo kommt denn der Darklink hier auf einmal her???“
???: „Reg dich ab, ich bin nicht Darklink. Ich will dich auch nicht angreifen. Ich habe nur ein paar Fragen an dich.“
Link: „Und wer garantiert mir das? Wer bist du überhaupt? Geh besser bei Seite Zelda!“
???: „Du brauchst sie nicht zu beschützen, ich habe nicht vor, mit euch zu kämpfen. Nenn mich Vex. Aber mein Name tut nichts zur Sache.“
Zelda: „Lass ihn doch erst mal ausreden. Sei nicht immer gleich so misstrauisch!“
Link: „OK, wegen mir. Was willst du?“
Vex: „Du hast vor sieben Jahren Das Master-Schwert aus dem Sockel in der Zitadelle der Zeit gezogen?“
Link: „Ja, das war ich. Warum, ist das etwa schlimm? Immerhin musste ich Hyrule retten.“
Vex: „Spiel dich mal nicht so auf. Egal: du hast dann die Sieben Weisen wieder erweckt, und dann Ganondorf geschlagen?“
Link: „Ja, das war alles ich. Warum fragst du? Und woher weißt du das alles so genau?“
Vex: „Weißt du, was da alles für eine Kraft freigesetzt wurde, bei deinem ganzen Abenteuer?“
Link: „Nein, woher auch? Mir ist nichts aufgefallen. Aber woher weißt du das alles?“
Vex: „...Ich hab es gesehen.“
Link: „...Wie soll das gehen, du warst doch gar nicht bei mir?“
Zelda: „Und von welcher Energie sprichst du?“
Vex: „Von der Energie, die zusammen das vierte Fragment ergibt.“
Link: „Das vierte Fragment? Aber es gibt doch nur drei!“
Vex: Dann sie dir das mal an.“

Er zog den dicken Krafthandschuh aus. Auf seinem Handrücken war das Triforce-Symbol zu sehen, wie bei Link und Zelda. Nur leuchtete hier keins der drei uns bekannten Fragmente, sondern, das leere Stück mittendrin. Das Fragment der Dunkelheit.

Link: „Also bist du doch ein Feind! Mach dich ber-"
Vex: „Verdammt, HÖR MIR DOCH MAL ZU, ICH BIN KEIN FEIND!!!“
Zelda: „Das glaub ich allerdings auch. Nur weil sein Fragment das der Dunkelheit ist, heißt das nicht, dass du ihn gleich töten musst. Du hast Vorurteile, weißt du das?“
Link: „Das Fragment der Dunkelheit, das kann doch nichts Gutes sein!“
Vex: „Stimmt, es ist wirklich nichts Gutes: nichts Gutes für mich!!! Mann, ich bin gekommen, weil ich dich um Hilfe bitten wollte! Ich will das Blöde Ding loswerden, und nicht gegen dich einsetzten!!!“
Link: „Ach, du willst es loswerden. Und warum sollte ich dir das jetzt schon wieder abkaufen?“
Vex: „Weil ich durch das Fragment meine eigene Heimatstadt ausgelöscht habe, ohne dass ich es wollte. Es kontrolliert mich. Ich bin nur noch zur Hälfte ich. Verstehst du jetzt, was ich meine?“
Link: „Noch nicht so richtig, aber erzähl mir mehr darüber. Warum willst du es loswerden?
Vex: Unter anderem konnte ich durch das Fragment beobachten, wie du die sechs Weisen erweckt und Ganon besiegt hast. Aber das ist noch gar nichts. Die wahre Macht zeig ich dir am Besten am lebendigen Beispiel. Spiel mal bitte die Nocturne des Schattens.
Link: „Woher kennst du dieses Lied, und was willst du beim Schattentempel?
Vex: „Ich hab dich beobachtet. Ich weiß fast alles über dich. Und im Schattentempel kann ich dir am besten zeigen, was an diesem Fragment so schrecklich ist. Nimm deine Ausrüstung mit.“
Link: „OK, wenn du meinst.“

Link spielte die Nocturne des Schattens und warpte sich und die anderen zwei zum Schattentempel.

Vex: Prinzessin, ihr wartet besser draußen. Es wird gefährlich.
Link: „Warum denn? Da drin gibt es keine Monster mehr, ich hab sie alle erledigt.“
Vex: „Oh, du wirst dich wundern, wie viel Monster da jetzt wieder drin sein werden.“

Sie gingen rein und in der Tat gab es wieder Monster. Genau genommen war alles wieder beim Alten. Sämtliche Monster sind zurückgekehrt. Vex und Link gingen schnurstracks auf den Raum zu, wo damals Bongo Bongo vernichtet wurde . Und dort, auf dieser übergroßen Trommel trafen sie: Bongo Bongo! Zumindest seine Hände sahen sie, der Körper ist ja nur mit dem Auge der Wahrheit zu erkennen.

Vex: „Siehst du? Das ist die Kraft meines Fragmentes. An bestimmten Orten verbreitet es Dunkelheit, und wo Dunkelheit ist, da erweckt es alles Böse, was dort jemals vernichtet wurde wieder zum Leben.“

Ansonsten fackelte Vex nicht lange, zog seine Master-Schwert-Abart (Beschreibung: Form genau gleich, komplettes Metall sehr dunkel, auf der Klinge ein stechend rotes, leicht glühendes Feuermuster) und rammte es, ohne auf Bongo Bongos Hände zu achten, oder den Körper mit dem Auge der Wahrheit anzusehen gleich bis zum Griffansatz mitten in seinen Schwachpunkt, das Auge. Schon dieser eine Treffer genügte, um ihn wieder zu besiegen.

Prinzessin Zelda hatte indes Langeweile und zählte vom Eingang des Tempels aus alle Gräber von Kakarikos Friedhof, als dann endlich Link und Vex wieder rauskamen. Die zwei Jungs sahen ein wenig fertig aus.

Vex: „Wir wurden von einem Hirnbeißer überrascht, deshalb hat es etwas länger gedauert. Und ich muss sagen, dass es sehr erbärmlich ist, dass du ohne Navi so hilflos bist.“
Link: „Hey, mich haben immerhin zwei von diesen Leichenhänden festgehalten! Da wärst du auch schlecht rausgekommen“
Zelda:„Alles in Ordnung mit euch? Was ist da drin passiert?“
Link: „Nun ja, sein Fragment sorgte dafür, dass Bongo Bongo wiederkam.“
Zelda: „Soll das etwa heißen, dass sich alles wiederholt?“
Vex: „Nichts von damals wird sich wiederholen, keine Sorge. Nur wenn ich das Ding nicht bald loswerde, werde ich überall Verwüstung hinterlassen.“
Link: „Ganz schön schlimme Geschichte. Äußerlich siehst du aus, als könntest du Ganondorfs Sohn sein, aber du bist ein ganz netter Kerl.“
Vex: „Das kommt von diesem, Fragment. Ich würde auch gerne ein paar andere Farben tragen, aber es zwingt mich dazu so wie du nur in Schwarz auszusehen. Ich kann’s nicht ändern.“
Link: „So wie ich, soll das heißen, dass du auch dieses schwarze Master-Schwert tragen musst?“
Vex: „ So sieht’s aus. Mein Schicksal ist an deins gebunden. Ich denke mal, wenn du sterben solltest, geh ich automatisch mit drauf. Daher will ich’s loswerden, damit ich nicht an dich gebunden bin. Irgendeine Idee?“
Zelda: „Weniger.“
Link: „Keinen Schimmer, vielleicht sollten wir einen der Weisen fragen.“
Zelda: „Gute Idee. Legen wir gleich los?“
Vex: „Also ich würde mich ganz gern erst mal noch ein wenig ausruhen... .“
Link: „Ja, ich allerdings auch.“
Zelda: „OK, gehen wir ins Schloss, da könnt ihr euch ausruhen.“
Vex: „Keine gute Idee. Ganondorf wurde dort besiegt. Wenn ich da hinkomme könnte es durchaus sein, dass er wiederkommt. Am besten, ich geh nach Kakariko, da gab es nie Monster. Ich werde vor der Lonlonfarm auf euch warten. Ist das ein Angebot?
Link: „Wegen mir. Ich lass dich zwar nur ungern allein, aber du kannst ja auf dich allein aufpassen. Sei vorsichtig.“

So ging jeder die eben genannten Wege, und pünktlich, als die Sonne über dem Hyliasee stand, traf man sich vor der Lonlonfarm. Der erste Weg führte zu Salia in den Kokiriwald, wo übrigens grade eine schwere Unkrautplage wütete. Salia war gerade nur mal wieder zum Waldtempel, also noch durch die verlorenen Wälder (Zelda ging mehrfach verloren, bis man sich entschied, sie im Kokiriwald zu lassen). Im Waldtempel selbst, trafen unsere beiden (Möchtegern-?...) Helden, nicht anders zu erwarten, auf die vier Geister, und Phantomganon. Mit zwei Bogen und zwei Master-Schwertern war es aber ein leichtes, ihn den Garaus zu machen. Allerdings alles umsonst, denn Salia fiel nichts ein, um das Fragment aus Vex’ Hand zu entfernen. Darunia wollten sie gar nicht erst fragen, der hat genug Stress mit Goronia-Tours. Also ging es als nächstes zu Ruto. Die macht sich neuerdings gerne einen Spaß daraus, mit ihrer bloße Anwesenheit allen männlichen Zoras den Kopf zu verdrehen. Verknallt ist sie aber nach wie vor in Link und daher furchtbar eifersüchtig auf Zelda, was Link oft zur Weißglut bringt.

Ruto: „Ihr wollt also dieses Fragment entfernen... . Wie trennt man es wohl von seinem Körper? Einfach die Hand abhacken?“
Vex: „Bist du des Wahnsinns? Im Gegenteil zu Link bin ich Rechtshänder und brauche meinen rechten Arm noch!“
Ruto: „Tja, dann tut’s mir leid, was anderes fällt mir auch nicht ein. Vielleicht solltet ihr mal Naboru fragen, die hat’s doch so mit Geistern.“

Also machten sich Link, Vex und Zelda auf zum Gerudotal, an dessen Eingang die Brücke jedoch mal wieder beschädigt war. Hier sorgte der gute alte Enterhaken für Abhilfe. Weil Vex aber so schwarz gekleidet ist, wurden Link und Vex (Zelda konnte mit dem Enterhaken nicht umgehen) erst mal ins Verlies gesperrt, und wieder half der Enterhaken. Naboru war gerade beim Bogenschießen zu Pferde und versuchte Links alten Rekord (2130 Punkte) zu toppen. Ohne Erfolg.

Naboru: „Ein viertes Fragment? Das hört sich interessant an. Und er gehört wirklich nicht zu Ganondorfs Leuten?“
Link: „Nein, wie oft denn noch? Wir suchen eine Möglichkeit, das Fragment von ihm zu entfernen. Ruto meinte, du könntest uns helfen, da du ja so viel mit Geistern zu tun hast.“
Naboru: „Ja vielleicht können die Geister helfen, aber ich kann nichts versprechen. Gehen wir zum Geistertempel“
Link: „Zu der Ruine willst du gehen? Nicht, dass uns da die Decke auf den Kopf fällt.“
Naboru: „Nur die Statue außen ist beschädigt, innen drin ist noch alles heil und stabil.“

Im Geistertempel versuchte Naboru schließlich Kontakt zu den Geistern aufzunehmen.

Vex: „Was macht sie da?“
Link: „Ich schätz mal, sie versucht mit den Geistern Kontakt aufzunehmen.“
Vex: „Den einzigen Kontakt den ich sehe, ist der mit dem Armos-Ritter da!!! Blödes Fragment!“
Link: „Mist, ich hab auch keine Bomben dabei! Naboru, beiseite!!!“
Naboru: „Wo kommen die denn auf einmal her?“
Vex: „Das war mein Fragment. Link, in der Gespensterwüste gibt es doch einen Krabbelminenhändler, oder? Geh und kauf ein paar! Ich versuche, diese Steinklumpen in Schach zu halten!“
Link: „Ist gut!“
Naboru: „Und was soll ich machen???“
Vex: „Am besten, gehst du einfach nur beiseite!“
Naboru: „Ich hab ‚ne bessere Idee: Ich suche mal den Tempel nach was Brauchbaren ab. Ich beeil mich auch!“
Vex: „Nein, das ist zu gefährlich!“
Naboru: „Warum denn? Hier gibt es doch keine Monster mehr!“
(Weg war sie...)
Vex: Na toll, und warum soll ich mich jetzt allein hier prügeln? AU! Nimm das, du hässliches Stück Stein!“

Ein kräftiger Schlag mit dem Schild, und der Armos-Ritter zerfiel in viele kleine Steine. Doch da erwachte schon der Nächste (Vex: „Wie lange soll das denn noch gehen???“). Link kam dann endlich irgendwann mit ein paar Krabbelminen, aber von den Armos-Rittern war dann schon keiner mehr da. Jetzt hieß es, Naboru wieder da raus zu holen. Die war aber beim besten Willen nicht zu finden. Auch alle Eisenprinzen haben sie abgecheckt (Vex machte sich einen Spaß draus, den Riesenäxten mit einem Rückwärtssalto auszuweichen, und dann anzugreifen), keine Naboru. Letztendlich bleib nur noch der Raum der Killa Ohmaz übrig (böse Vorahnung). Natürlich sind die zwei schrägen Gerudohexen auch wieder gekommen, und Naboru lief ihnen förmlich in die offenen Arme. Natürlich zogen sie ihre übliche Show ab.

Koume: „Oh, ein Gast. Nein, sogar zwei!“
Kotake: „Den Grünen da kennen wir doch, oder?“
Koume: Oh, ja. Meine Flammen werden den Grünen bis auf seine Knochen verbrennen!“
Kotake: „Den Schwarzen werde ich mit meinem Eis gefriertrocknen!“
Koume: „Aber halt, Schwester, warte mal! Weißt du noch, was beim letzten mal passiert ist? Ich will nicht noch mal sterben, ich bin doch erst 147 Jahre alt!“
Kotake: „Stimmt! Mit meinen 142 Jahren will ich auch nicht noch mal sterben!“
Vex: „Wer ist jetzt nun wer?“
Link: „Weiß auch nicht so genau. Hab mich nie mit der Thematik befasst. Ich weiß nur, dass sie Ganondorfs Ziehmütter sind.“
Vex: „Warum nur Ziehmütter?“
Link: „Glaubst du etwa, jemand würde freiwillig zugeben, die Mutter von so `nem hässlichen Typ wie Ganondorf zu sein?“
Koume: „Wie oft denn noch, wir sind Zwillinge! Wie kannst du da jünger sein, als ich?!?“
Kotake: „Waaaaas? Wovon redest du? Ich mach mich nicht jünger! Werd nicht gleich wieder senil!“
Koume: „Ich und senil? Wer ist hier senil, du alte Nebelkrähe?“
Kotake: „Ich jedenfalls nicht, du schlappe Bandnudel!“
Koume: „Natürlich bist du senil, du fette Ziege!“
Kotake: „Poh! Wie war das? Redet man so mit seiner älteren Schwester?“
Koume: „Du meine ältere Schwester? Erst machst du dich jünger, als du schon bist, und jetzt willst du die Ältere sein? Dir kann man’s wohl nie recht machen?“
Kotake: „Lass mich doch in Ruhe, du blöde Gans!“
Koume: „Ja, ich lass dich in Ruhe, wir haben wichtigeres zu tun, als uns um ein paar Minuten zu Streiten. Sieh dir mal diesen Schwarzen da an. Siehst du auch dieses merkwürdige rote Lodern in seinen Augen?“ Es erinnert mich an irgendetwas.. .“
Kotake: „Stimmt, es kommt mir sehr bekannt vor. An was erinnert es mich nur?“
Koume: An was erinnert es uns nur?“
Kotake: „...Aaah!“
Koume: „...AAAh!“
Kotake: „Schwester, denkst du, was ich denke?“
Koume: „Wenn du das denkst, wo ich denke, dass du es denkst, denke ich schon, dass du das gleiche denkst, was ich denke.“
Kotake: „Und was sagt uns das?“
Koume: „Weiß nicht. Wir nehmen ihn mit?“
Vex: „Vergesst es, ich werde nicht für euch arbeiten!“
Kotake: „Haben wir auch gar nicht vor, du Sohn des Bösen!“
Koume: „Haben wir nicht?“
Kotake: „Nein, haben wir nicht.“
Koume: „Was haben wir dann vor?“
Kotake: „Hmm... . Wir arbeiten erst mal im Untergrund, sodass wir ungestört sind und uns keiner sieht. Damit wir das tun können, würde ich aber erst mal folgendes vorschlagen:... ABHAUEN!!!“

-Poff!- -Poff!-
(Weg sind sie, Naboru haben sie dagelassen)
Link: „Hier geblieben! Na toll, jetzt sind sie weg, und beleidigt haben sie dich auch noch. Ähm, Vex?“
Vex: „Ich glaube, das war keine Beleidigung, sondern eine Betitelung.“
Naboru: „Und wo soll da ein Unterschied sein?“
Vex: „Ähm, ich glaube... weiß nicht.“
Link: „Siehste? Gehen wir. Ach so, wir wollten ja die Geister fragen!“
Naboru: „Das wird nicht mehr funktionieren. Weil ich vorhin den Kontakt wegen dem Armos-Ritter unterbrochen habe, und diese zwei Schreckschrullen wieder frei sind, sind die großen Geister wütend und dulden keinen weiteren Kontakt.“
Vex: „Und warum entschuldigst du dich nicht einfach?“
Naboru: „Wie gesagt, jeglicher Kontakt ist nicht mehr möglich. Ich kann den Geistern nicht mal mehr Hallo sagen.“
Link: „Ich mach mir mehr Sorgen um Zelda, und diese schreckliche
Rot-Blau-Kombination von Hexen.“
Vex: „Stimmt, wir sollten sie so schnell wie möglich zu Zelda zurück und diese Hexen ausfindig machen.“
Naboru: „Prinzessin Zelda? Die hab ich gar nicht gesehen. Wo habt ihr die denn gelassen?“
Link: „Die wartet auf der anderen Seite der kaputten Brücke die zu eurem Tal führt.“
Naboru: „Na dann mal schnell zurück, bevor sie noch was Dummes anstellt.“

Was Dummes hat Zelda nun doch nicht angestellt, sie hatte nur einen netten Plausch mit dem Handwerksmeister. Um rauszufinden, wo die Hexenarmada hin ist, wollten sie Rauru fragen, der findet alles und jeden. Um in die Halle die Weisen zu kommen, (Rauru blieb als einziger dort, die anderen hielten es vor Langeweile nicht aus) sollte das Portal der Zeit in der gleichnamigen Zitadelle benutzt werden. Aus Vorsicht wartete Vex vor der Torbrücke. Bis er bei der Zitadelle der Zeit eine Explosion sah und hörte, und hineilte. Das ganze Dach wurde weggesprengt, und Link stand den Killa Ohmaz gegenüber. Als sie Vex sahen, erfreuten sich ihre Blicke.

Koume: „Sehr schön, der Junge ist nun auch gekommen.“
Kotake: „Unser Plan ging voll auf, Schwester.“
Link: „Plan? Was für ein Plan?“
Vex: „Genau! Was habt ihr vor?“
Koume: „Wollt ihr das wirklich wissen?“
Kotake: „Wir dachten uns, dass ihr zur Zitadelle der Zeit wollt, um uns zu finden. Also haben wir hier gewartet.“
Koume: „Als ihr hier wart, und der Junge nicht bei euch gewesen ist, dachten wir, wenn wir ein kleines Feuerwerk veranstalten, macht er sich sicher Sorgen, und kommt, um seinen treuen Freund zu helfen. Nur schade, dass die Prinzessin fehlt.“
Kotake: „Und jetzt, da er hier ist, wird er, der Sohn des Bösen, uns helfen, unser eigentliches Ziel zu verwirklichen!“
Koume: „Die Wiederauferstehung unseres Sohnes: Ganondorf!!! Ahahaha!“
Vex: „Wie stellt ihr euch das vor? Glaubt ihr etwa, ich helfe euch freiwillig, dieses Scheusal wiederzuholen? Außerdem bin ich dazu gar nicht in der Lage! Ihr habt ´n Rad ab, wisst ihr das?“
Kotake: „Oh, und wie du dazu in der Lage bist, mein lieber Junge. Aber du musst gar nichts tun. Es reicht schon aus, dass du hier, an der Grenze zum Zeitportal stehst!“
Koume: „Den Rest erledigen wir! Paradem-Reincarnatio!’’
Kotake: „Paradem-Reincarnatio!“

Die zwei Hexen flogen im Kreis um den Sockel, wo das Master-Schwert steckte, Vex’s rechter Handschuh löste sich ab und sein Fragment leuchtete stark in einem bedrohlichem Lila. Daraufhin schlug ein Roter Blitz durch das nicht vorhaake grinsten bis über ihre hässlichen Glubschaugen, Link lag am Boden, Vex war bewusstlos. Jetzt fing auch Ganondorf an zu grinsen. ndene Dach ein und erzeugte einen Wirbel schwarzer Energie. Als dieser sich legte, stand Ganondorf mitten im Raum, und besah sich erst mal, noch unfähig zu glauben, dass er wieder frei ist.


Koume: „Es hat geklappt! Ganondorf ist zurück!“
Kotake: „Es hat funktioniert! Unser Sohn ist wieder da!“
Ganondorf: „Mama, Mutti; habt ihr mich befreit? Hat es... geklappt? Habt ihr den Sohn des Bösen gefunden?“
Koume: „Da liegt er, Sohnemann! Scheint nicht viel zu vertragen.“
Ganondorf: „Egal, Mama, Mutti, ihr habt mich da rausgeholt! Habt tausend Dank! Lasst euch umarmen!“
Kotake: „Sieh dir das an, Schwester, haben wir nicht einen lieben Sohn? Mit so einer wunderschönen Nase!“
Koume: „Und meinen Roten Haaren!“
Kotake: „Und diesem herrlichen grünen Teint!“
Koume: „Und diesem unerschöpflichen Ehrgeiz, Hyrule beherrschen zu wollen!“
Kotake: „Und jetzt will er seine Muttis drücken, ist er nicht ein Lieber!“
Koume: „Ja, lass dich drücken.“

In diesem Moment erwachte Vex. Ganondorf umarmte seine beiden ... „Mütter“, und... tötete sie dabei.
Ganondorf: „Das wird nicht nötig sein, zumindest nicht, wenn du sie beschützen gehen willst. Ich würde zwar gern sagen, dass sie bereits tot ist, um dich zu ärgern, aber Ehrlichkeit ist die einzige gute Eigenschaft an mir. Ich bin nicht mehr hinter ihr her. Das war ich damals nur, weil sie ein fehlendes Fragment hat. Ja, ich weiß, dass sie es heute immer noch hat, aber: Die Fragmente sind nicht mehr mein Ziel, ich brauche sie gar nicht mehr! Ich bin so schon mächtig genug! Link, du weißt nicht, wie sehr ich meine Macht im heiligen Land verstärken konnte, meine Macht übersteigt die des Triforce bei Weitem!“
Link: „Und was hast du jetzt vor? Ich kann dich nach wie vor schlagen!“
Ganondorf: „Das glaube ich nicht. Ich bin zwar nicht mehr hinter ihr her, aber deine geliebte Prinzessin kann mir trotzdem noch als gutes Druckmittel dienen!“
Link: „Das würdest du nicht machen!“
Ganondorf: „Du kennst mich doch, natürlich würde ich das machen! Aber wo wir gerade bei Familienangelegenheiten waren: Komm zu mir, Sohn!“

Vex fing an in Ganondorfs Richtung zu schweben.

Vex: „Wovon faselst du da? Mein Vater kam ums Leben, als mein Fragment mal wieder verrückt spielte, ich bin nicht dein Sohn, also lass mich in Ruhe!“
G.: „Ja, mag sein dass dein leiblicher Vater tot ist, aber ich bin auf einer ganz anderen Ebene dein Vater (uh, da hab ich ja grade deine Omas getötet)!“
Vex: „Wie kommst du darauf? Was willst du von mir?“
G.: „Ich bin der Großmeister des Bösen, und du bist der Sohn des Bösen! Macht’s Klick?“
Vex: „... Dir habe ich dieses Fragment zu verdanken... .“
G.: „Richtig. Du kommst eben ganz nach mir, deinem Vater. Ich habe aus dir gemacht, was du heute bist, Harharhar! Und da ich dein Vater bin, denke ich, dass es an der Zeit ist dir einen richtigen Namen zu geben! Ich taufe dich: Ganon!“
Vex: „Uh, Wie einfallsreich... . Glaubst du etwa, ich werde auf diesen Namen hören? Lass mich los, verdammt noch mal!“
G.: „Ts, ts, ts, Gano, willst du etwa eine Tracht Prügel haben? Ich möchte das nicht unbedingt, aber wenn du so weitermachst, muss ich erzieherische Maßnahmen ergreifen, was bei mir als Vater unangenehm sein kann. Verstehst du, was ich meine?“
Vex: „Wenn du so auf deine Vaterrolle fixiert bist, und mir dieses Fragment gegeben hast, dann kannst du es doch sicher wieder entfernen. Du willst doch nicht, dass dein Sohn noch mehr leidet, oder???“
Link: „Vex, was soll das?“
G.: „Sicher könnte ich es entfernen, aber du glaubst doch nicht wirklich, dass ich so was wie ,Vaterliebe’ empfinde, oder??? Du bist Gano, du bist mein Sohn ! Mein WERKZEUG!!!“
Vex: Ich werde nicht tun, was du mir sagst, egal, wie sehr du mich quälen willst. Lieber gehe ich zu Grunde!“
G.: „Oh, nach einer saftigen Gehirnwäsche wirst du gar nicht anders können! HIER!“
Vex: „Aaaarrgh!“ (bewusstlos)
Link: „Lass ihn in Ruhe oder-„
G.: „Oder was? Link, sieh es endlich ein: dein Freund war von Anfang an dazu bestimmt, mir zu dienen und gegen dich zu kämpfen! Er ist in erster Linie mein Werkzeug, um mich an dir zu rächen! Ich kann dich nicht besiegen das ist wahr. Aber seit du das Master-Schwert erhieltest, und ich somit das Fragment der Kraft, habe ich Energie in diesen Jungen fließen lassen, damit er dich beobachten und so werden kann, wie du! Was meinst du, warum er dir so ähnlich sieht? Weil er dich vernichten soll!!! Sein viertes Fragment besteht komplett aus meiner Energie; Ich habe dieses Fragment erschaffen! Ich wusste ganz genau, dass er damit Mutti und Mama wiedererweckt, und die mich daraufhin wiedererwecken! In dieser Zeit habe ich versucht, hinter dem Siegel meine Kräfte zu vergrößern. Mit Erfolg, wie du siehst. Und jetzt..., bin ich frei!!!“
Link: „Ich habe schon mal gegen mich selbst gekämpft und gewonnen! Er würde dir nicht viel gegen mich nützen!“
G.: „Oh, doch, er wird helfen und dich vernichten: natürlich hast du gegen Darklink gewonnen, da dieser deine Technik genau kopierte, aber Gano hat deinen Stil übernommen und verbessert. Du könntest ihn nicht schlagen! Außerdem würdest du doch nicht deinen eigenen Freund verletzten wollen, oder? Weißt du was? Du hättest ihn töten sollen, als du ihm gegenüber noch misstrauisch warst, aber nee, du musstest dich ja wieder von deiner Zuckerschnecke rumkommandieren lassen. Kleiner Tip unter *räusper* Männern: wenn du immer nur auf die Frauen hörst wirst du es nie zu etwas bringen!
Link: „Und was hast du jetzt vor? Willst du mich umbringen?“
G.: „Noch nicht. Das wäre doch viel zu langweilig. Ich glaube, ich werde mich erst mal unter den Leuten zeigen, um ein wenig Angst zu verbreiten. Dann werde ich wohl das Schloss zu meiner Residenz machen. Es abreißen und einen neuen Teufelsturm zu bauen ist mir zu mühsam. Dann... werde ich mich irgendwann drauf vorbereiten, dich durch meinen Sohn zu vernichten.
Link: „Du redest zuviel!!!“

Link stürzte sich auf ihn und war gerade dabei, Ganondorf mit dem Master-Schwert eins überzubraten, aber sein Schlag wurde von einem dunklen Schwert mit Flammenmuster an der Klinge geblockt.

Vex: „Ich lasse nicht zu, dass du meinem Vater etwas antust... .“
Link: „Vex, mach keinen Scheiß! Ich bin’s, Link erinnere dich!“
Vex: „Ja, du bist Link. Der Herr der Zeiten. Der Träger des Master-Schwertes und des Fragmentes des Mutes. Der Todfeind meines Vaters Ganondorf. Mein Todfeind. Und jetzt, Verschwinde, oder stirb durch mein Schwert!“
G.: „Siehst du? Er hat dich zu seinem Feind erklärt. Wenn du mich jetzt entschuldigen würdest? Ich habe Hyrule zu erobern. Kommst du, Gano?“
Vex: „Ja, Vater.“

Link konnte es nicht fassen. Alle seine Befürchtungen sind wahr geworden. Dann fiel ihm schlagartig ein, dass Ganondorf meinte, Zelda als Druckmittel benutzen zu wollen. So eilte er aus der Zitadelle zum Schloss, aber schon auf dem großen Marktplatz sah er Zelda, vollkommen verstört und geängstigt am Boden hockend. Erst, als sie Link sah, konnte sie wieder klare Gedanken fassen, und fiel ihm erst mal um den Hals, überglücklich, ihn lebend zu sehen. Er erzählte ihr alles, was vorgefallen war, was viele andere Leute mitanhörten. Jetzt schien sich doch alles zu wiederholen, und man konnte nur zusehen. Allerdings kam Link eine Idee: Wenn nämlich Hyrule schon wieder unter Ganondorfs Kontrolle gerät, dann wenigstens ohne, dass das Volk leidet, war seine Meinung. So reiste er schnell durch ganz Hyrule, um alle verschieden Völker in Sicherheit zu bringen. Die Zoras brachte er alle in den Wassertempel, die Kokiris in den Waldtempel zu Salia, die Goronen machten ihre ehemaligen Zellen im Feuertempel bewohnbar (was Darunia natürlich auch nicht passte), die Gerudos machten sich im Geistertempel breit und die Bewohner Kakarikos bekamen mitsamt den Leuten, die rund um das Schloss lebten, dort eine Unterkunft (den Schattentempel kann man Kakarikos Bevölkerung doch nicht antun). Die Lonlonfarm wurde von Ganondorf als erstes in die Luft gejagt, aber Malon, Talon und Basil waren glücklicherweise gerade in Kakariko einkaufen. Kurz: eigentlich alles wurde irgendwie evakuiert. Schloss Hyrule schien Ganondorf nicht ganz zu interessieren, oder er wollte es als ,krönenden Abschluss’ übrig lassen, jedenfalls blieb er erst mal davon fern. Das war auch gut so, denn die Zeit hätten Link und Zelda nutzen können, um irgendeinen Plan zu schmieden, aber man kam zu keiner Lösung, denn Link ist der Einzige, der Ganondorf besiegen könnte, aber man kann ihn doch nicht gegen Vex kämpfen lassen, denn der einzige Weg, ihn zu besiegen, ist ihn zu töten, und an der Stelle würde Link jetzt zögern, was wiederum sein Ende wäre. Auch Navi, die ein paar Tage später dazukam, fiel nichts ein. Alles, was getan werden konnte, ist, zu warten dass Link sich entscheidet, gegen Vex auf Leben und Tod zu kämpfen, mit dem klaren Ziel vor Augen, ihn zu töten. Aber für diesen Sinneswandel benötigt es einen Auslöser, und diesen Auslöser gibt es nicht. So hieß es: abwarten und kalten Tee trinken.
Letztendlich kam der Tag, an dem Ganondorf sich am Schloss blicken ließ, natürlich mit Vex im Schlepptau, dessen Master-Schwert-Abart merkwürdigerweise blutverschmiert war.
G.: „Link, was soll das? Es macht keinen Spaß, alles ohne Gegenwehr zu erobern. Muss ich etwa noch all die Menschen hier töten, damit du mal aktiv wirst?“
Link: „Ich habe extra alles so veranlasst, dass du niemanden auf deinem Feldzug tötest. Ich hoffe nur, du hast noch niemanden getötet.“
G.: Oh, ich? Nein, ich habe noch niemanden getötet, aber im Feuertempel war so ein Gorone, der sich nicht zurückhalten konnte, und da konnte sich Gano auch nicht zurückhalten. Aber keine Sorge, es war nicht dieser Dicke Bärtige. Eher so ein kleiner, aufgeweckter.1“
Link: „Du hast doch nicht etwa-„
G.: Ah, ah, ah, ich habe gar nichts, aber ich glaube, dass mein Sohn hier sehr leicht reizbar ist.“
Zelda: „Großkotzig, wie eh und je, aber faul und feige noch dazu! Bist du etwa stolz auf etwas, was andere für dich machen?“
G.: „Nicht so spitz, werte Prinzessin. Ich bin stolz auf meinen Sohn, aber nicht auf das, was er tut. Das kann ich immer noch am besten.“
Link: „Und warum machst du’s dann nicht selbst?“
Bürger: „Pst! Seid ihr des Wahnsinns?“
Zelda:„Ruhe, das ist die einzige Möglichkeit. Wir müssen dafür sorgen, dass Vex ihn nicht mehr beschützt!“
Link: „Was hattest du eigentlich im Feuertempel zu suchen? Reicht dir Goronia nicht aus???“
G.: „Na hör mal, wenn ich Hyrule erobere, dann komplett! Da gehören sämtliche Tempel dazu. Übrigens hab ich schon alle Tempel. Mir fehlt nur noch dieses schöne Schloss. Hach, Link: es ist so schön, deinen hilflosen Blick zu sehen. Vielleicht interessiert es dich ja, wenn ich sage, dass im Waldtempel auch so ein aufdringlicher kleiner Kerl2 war, der Widerstand geleistet hat, und im Wassertempel war so ´ne Zoradame3, die wollte sich auch wiedersetzten.“
Link: „Was ist mit ihnen geschehen?“
G.: „Sie sind mit Gano ein wenig aneinandergeraten, sonst nichts. Mit sanitärer Hilfe dürfte es ihnen allen wieder gut gehen, aber wo kriegen sie die nur her?“
Zelda: „Bastard!4“
G.: „Nein, ich glaube, mit mir ist Mama und Mutti ein Meisterwerk gelungen, also bezeichne mich nicht als Bastard, oder ich werde die zwei Freunde Link und <


> mal ein wenig miteinander spielen lassen. Aber wenn ich’s mir recht überlege: mach ich das auch so. Los Gano, bring mich zum lachen und kämpfe mit dieser erbärmlichen Witzfigur.“
Vex: „Ja, Vater.“
Link: „Warte, ich möchte hier keinen Schaden anrichten. Gehen wir woanders hin. Zur Hyliasteppe, oder so, da ist genug Platz.“
G.: „Also gut, wie du willst. Da kann ich wenigstens das Schauspiel besser überblicken.“
Zelda: „Link, bist du dir sicher, dass du gegen ihn kämpfen willst?“
Link: „Ich habe keine andere Wahl. Aber vielleicht finde ich im Kampf eine Lösung, ihn zu umgehen, oder zu schlagen, ohne ihn zu töten.“
Zelda: „Und... wenn nicht?“
Link: „Dann... mögen die drei Göttinnen uns beistehen. Wünsch mir Glück.“

So versammelte sich alles auf einer ebenen großen Fläche auf der Hyliasteppe. Wirklich alle: Link. Zelda, Ganondorf und Vex, der König von Hyrule und alle Bewohner Hyrules, die ins Schloss evakuiert worden sind. Die Nachmittagssonne brannte heiß. Link war nervös: ihm schossen tausend Gedanken durch den Kopf, die er alle nicht in Worte zu fassen vermochte. Was passiert wohl, wenn er verlieren sollte? Aber er hatte keine Zeit, rumzugrübeln, den kaum dass sich der Wind legte (war es in Ocarina of Time jemals windig?) blies Ganondorf, der alles aus der Luft aus beobachtete, schon zu Angriff und Vex stürzte sich auf Link. Schon hier kostete es ihn viel Kraft, so schnell sein Master-Schwert zu ziehen, und dann auch noch einen kräftigen Schlag abzublocken. Sie lieferten sich einen Schlagaustausch, ohne, dass jemand mal getroffen wurde. Beide haben nun mal die selbe Technik: nach erfolgreichen Block sofort kontern (siehe Kämpfe gegen Stalfos-Ritter und Echsodorus). Allerdings musste Link sehr schnell in die Defensive, aus der er nicht mehr herauskam. Zum Glück hatte er das Spiegelschild, Vex ließ seinen schwarzen Schild gleich ganz weg, und hielt sein Schwert fast nur mit zwei Händen. So dauerte es nicht mehr lange, bis Link eine erste lange, aber nicht tiefe Schnittwunde quer über seinen ganzen Rumpf abbekam. Nach solchen gelungen Treffern gibt es ja meist eine kleine Kunstpause, die Link nutzte, um sich wieder für den Angriff zu entscheiden. Nach der ersten Verletzung im Kampf wurde er meist erst wirklich wütend, und fing dann erst an, richtig zu kämpfen, so wie auch jetzt. Vex’s Schwachpunkt hatte er auch ohne Navi (die sich lieber bei Zelda aufhielt) schnell raus, was ihn aber nicht viel nützte: Ganondorf hielt die ganze Zeit seine Hand vor sich, und bewegte diese ? er steuert Vex, wie ein Fernlenkauto. Vex hatte also wirklich keinen eigenen Willen mehr, und nicht er, sondern Ganondorf hat sich seine Technik angeeignet. Link müsste Ganondorf nur aus der Konzentration bringen, aber dazu müsste er an Vex vorbei, was schier unmöglich war. Der Kampf ging weiter. Manche Schläge waren vollkommen synchron, oder wurden tadellos pariert. Link brauchte sein Schild eigentlich nicht, da er meist mit dem Schwert bzw. mit einem Gegenschlag blockte. Links einzige Chance war es, seinen Stil zu ändern, sodass Ganondorf/Vex nicht mehr so genau agieren konnten. Das klappte anfangs auch; beide steckten Treffer ein, aber Link vernachlässigte seine Verteidigung, während Vex’s Angriffe immer schneller und kraftvoller kamen. Da Ganondorf ihn steuerte, und daher nicht wusste, wie viel Energie Vex eigentlich hat/ wo seine Grenzen liegen, war es für ihn ein leichtes, Vex menschliche Grenzen zu überschreiten und ihn zu überlasten, ohne dass er müde wird. So triebt er Link schnell an seine Grenzen, sodass dieser entschied, eine Weile nur mit dem Schild zu blocken, um wieder Kraft zu sammeln (wobei er das Master-Schwert sogar mal einsteckte). Sogar der kopierten Wirbelattacke, die kam, hielt er stand. Prinzessin Zelda liefen hier schon längst die Tränen. Vex’s Angriffe begannen regelmäßig, wie ein Metronom zu kommen, und Link wartete nur auf den richtigen Moment, blitzschnell sein Master-Schwert wieder zu ziehen, und ihn eins überzubraten. Dieser Moment ließ auf sich warten, aber er kam dann doch. Treffer; die Wunde bei Vex war etwa die Gleiche, wie die erste Wunde von Link. Die gewisse Kunstpause ließ er weg, weil er den Arm grade günstig hatte, um noch mal mit einem Stich anzugreifen. Vex blockte schwer, aber erfolgreich. Unser grün gekleideter Held ließ jetzt aber nicht locker, nahm eine Hand vom Schwert, und schlug ihn damit erst in den Magen, dann ins Gesicht. Daraufhin keuchte Vex natürlich ein bisschen, aber Link machte gleich weiter, griff Vex am Hals vorbei hinter den Kopf, setzte sein rechtes Bein vor das seines Gegners, und zog ihn so an sich vorbei, dass Vex über Links Bein stolperte, und vorwärts hinfiel. In diesem Augenblick, wo sein Gegner am Boden lag, sah Link die einzige Lösung, ihn zu besiegen, ohne ihn zu töten, und den wohl einzigen Moment, diese Lösung durchzuziehen. So wechselte er die Schwerthaltung und jagte das Master-Schwert durch Vex’s linkes Bein hindurch mitten in den festen Steppenboden (mit Wohlbedacht, da Vex Rechtshänder ist, und sein rechtes Bein wohl eher brauchen wird). Er schrie vor Schmerz laut auf (wer würde das nicht tun), dann sank sein Kopf wieder zu Boden, und er war scheinbar wieder bewusstlos. Diese wohl unerwartete Wendung brachte Ganondorf aus der Konzentration und verlor so vorläufig die Kontrolle über Vex. Und selbst, wenn er das nicht täte, eine solche Verletzung hält selbst ein ferngesteuerter Vex nicht aus. Link hatte gewonnen, ohne einen Freund zu töten und die Beinverletzung war auch nicht so schlimm (knapp am Knochen vorbei). Selbst, wenn er wieder aufwachen würde, wäre er durch das im Boden steckende Master-Schwert unfähig, aufzustehen und weiterzukämpfen. Nun machte sich ein nett anzusehender Ausdruck in Links Gesicht breit: eine Mischung aus einem abgrundtief wütenden Blick und einem siegessicheren Grinsen. Nun wandte er sich seinem Todfeind Ganondorf zu (ohne Schwert!). Dieser versuchte unbeeindruckt zu bleiben und sagte nur: „Eine reife Leistung, meinen Sohn zu besiegen, und ihn dann auch noch am Leben zu lassen! Aber mich wirst du trotzdem nicht besiegen, meine Macht ist gewachsen! Sie her!“. Daraufhin verwandelte er sich sofort in Ganon, was alle Zuschauer mächtig in Panik versetzte. Zelda bekam wieder das große Schreien, manche rannten fort, andere waren starr vor Angst. Nur Link blieb unbeirrt stehen und wartete, wie sich die riesige Kreatur vor ihm aufbäumt. Er hatte noch das Biggoronschwert, und war fest entschlossen, Ganon diesmal nicht zu besiegen und wieder wegsperren zu lassen. Er wollte ihn vernichten. Auslöschen. Für immer beseitigen. Es kümmerte ihn nicht, dass er wie beim Letzten male auf seine heilige Waffe verzichten musste, der Zweihänder reichte ihm aus. Biggoron entwickelte nämlich eine Speziallackierung, mit der er das Schwert noch länger und noch leichter machen kann. So ist das Biggoronschwert nun eine von Links mächtigsten Waffen. Und er würde Ganon damit um jeden Preis vernichten. Allerdings sah dieser Ganon etwas anders aus, als der letzte. Er schien äußerlich agiler und war ein kleines bisschen kleiner, Link hätte ihn auf Zehenspitzen mit dem Master-Schwert am Kinn berühren können, auf dem Rücken waren ihm sehr scharf aussehende Zacken gewachsen, seine Schwerter waren weitaus breiter, und nach hinten hin existierte noch eine Art dritter Fuß, der ihn leicht wie einen Zentauren aussehen ließ, und an diesem Fuß hing dann schließlich seine Schwachstelle, der bunte Schwanz. Alles in allem sah er in der Abenddämmerung noch bedrohlicher aus, als das letzte Mal. Und nun brach er wieder aus: Der heilige Kampf zwischen dem Herrn der Zeiten und Ganondorfs gefährlichster Kreatur. Es beginn, wie Üblich: Ganon kam bis auf eine gewisse Distanz heran und schlug zweimal zu. Nur blockte Link diesmal nicht mit dem Schild, sondern mit dem Biggoronschwert. Er war jetzt stärker als damals (körperlich) und konnte so auch mit der Waffe Ganons Angriffen standhalten. In der Pause nach diesen zwei Schlägen zückte Link aber nicht seinen Bogen mit den Lichtpfeilen, sondern rammte sein Langschwert irgendwo in Ganons rechten Unterleib. Er drehte sein Schwert noch ein paar mal in der Wunde, damit es auch richtig schön weh tut, dann zog er es aus einem etwas anderen Winkel raus, als er es reinstieß und sprintete dann erst zu Ganons Schwachstelle, um ihn dort einen kräftigen Schlag zu verpassen. In diesem Moment schreckte Vex auf und schrie; ob er noch unter Ganons Kontrolle stand, lässt sich schlecht beurteilen. Er hatte noch immer diese Leere in seinen Augen, aber er sah schon etwas lebendiger aus. Als Zelda dies sah, eilte sie zu ihm (stand nicht weit entfernt) um den Versuch zu starten, ihn zu beruhigen. Link bekam dies nicht mit, er richtete sich darauf ein, dass Ganon sich gleich wieder umdreht, um ihn erneut anzugreifen, aber Link würde ihm mit den Lichtpfeilen zuvorkommen. Stampf, Stampf, Stampf, Ganon drehte sich um. Zack, Leucht! Der Lichtpfeil traf mal wieder genau zwischen die Augen, der Weg zum Schwanz war wieder frei. Siiiiouum! Die Wirbelattacke traf die Schwachstelle. Vex schrie noch lauter, sodass Prinzessin Zelda erschrak, und sein Fragment fing an, stark dunkellila, fast schwarz zu leuchten. Link ließ die Wirbelattacke großzügig ausdrehen, dann war Ganon auch schon wieder beim Angriff. Ausholen-Block, Ausholen-Block. Da Ganon immer leicht gebeugt steht, konnte Link ihm auf seinen waagerecht stehenden Oberschenkel springen, von dort aus sprang er noch mal, genau in die andere Richtung, und dabei verpasste er dem Riesenochsen eine riesige tiefe Schnittwunde (vom Schwert steckte etwa die halbe Klinge in Ganons Brust), so etwa von da, wo beim Menschen das Becken ist bis hoch zur Schulter. Nach dieser Aktion landete Link auf Ganons linken Oberarm, der wegen des Schmerzes ebenfalls waagerecht stand. Von da aus rannte er über die Schulter den ganzen Rücken entlang, an den Zacken vorbei (die aus der Nähe wie Stahl aussahen), sprang am Zusatzfuß ab und mit einem wunderschönen Sprung stach er seinen mächtigen Zweihänder mitten in den leuchtenden Schwanz, sodass das Blut nur so spritzte (entschuldigt bitte diese Detailgenauigkeit *g*). Vex schrie sich wohl die Seele aus dem Leib, und sein Fragment riss irgendwie auf, sodass er nun stark an dieser Stelle blutete. Das Blut, was aus seiner Hand rauskam, hatte einen deutlich violetten Ton. Ganon fing nun an, mal wieder durchzudrehen und wild herumzufuchteln (ohne irgendwas und wen zu treffen), und mit ihrer Analysefähigkeit stellte Navi mit Erstaunen fest, dass Vex nun wieder der Alte war und Ganon(-dorf) keine Kontrolle mehr über ihn ausübte. Vex bat Zelda, sofort das Master-Schwert aus seinem Bein herauszuziehen, was sie mit Mühe auch schaffte. Trotz seiner Verletzung richtete er sich auf, nahm das Master-Schwert und sein Schwert, und ging damit langsam in Richtung Link (noch recht weit entfernt von ihm und Ganon). Als er eine bestimmte Nähe erreicht hatte, rief er: „Link! Fang! Das ist das einzige, was ihn wirklich vernichten kann!“ und warf ihm das Master-Schwert zu. Link fing es, Ganon kam wieder zur Ruhe und schnaubte Dunstwolken. Er schien leicht verwirrt. Ganon stand nun zwischen Link und Vex, und da kam eben genannten eine Idee. Er rief zu Link: „Hey, gib mir irgendein Zeichen!“, worauf Ganon zu Vex rübersah. Darauf hob Link sein Schwert und rief: „So was hier zum Beispiel?“ worauf Ganon zu Link hinübersah. Daraufhin rannte Vex (das kann der in seinem Zustand noch?) zu Ganon, und sprang ihn von hinten an den Hals und stach ihm mit seinem Schwert irgendwo dahin, was dann im Endeffekt wie Rodeoreiten aussah. Da drehte Ganon natürlich wieder durch und versuchte, ihn abzuschütteln. Vex rief nur noch mit Mühe und Not: „Jetzt schlitz ihn schon auf, aber mit allem, was du hast!!!“ und in diesem Moment fing das Master-Schwert wieder an, mit Link zu sprechen. Aus Links Fragment des Mutes, aus Zeldas Fragment der Weisheit und aus einer weniger definierbaren Richtung strömte nun jeweils ein Licht herbei und sammelte sich im Master-Schwert. Erst sah es so aus, als würde dieses Licht eine Art Aura um die Klinge bilden, die dann länger wurde, dann aber verwandelte sich das Master-Schwert in das heilige Feenschwert (Form wie das Master-Schwert, nur etwas größer, der scharfe Teil der Klinge rosa, der flache Teil grünlich, gesamte Klinge etwas breiter, und leichter als das Kokirischwert). Das Licht, das bei diesem Vorgang entstand, blendete Ganon, was Vex nutzte, um sich in Sicherheit zu bringen. Als sich das Licht wieder legte, wollte Ganon erst auf Vex losgehen, aber alles, was man sah, war ein kurzer Lichtblitz. Danach zerfiel Ganon gaaaanz langsam in zwei Teile, und löste sich anschließend in schwarzem Feuer auf, was alle mit einer gewissen Freude im Herzen genau beobachteten. Das Feuer erlosch, Ganon war restlos verschwunden, der Abendhimmel nahm ein angenehmes blasrosa an, die Zuschauer schwiegen beeindruckt, Link fiel vor Erschöpfung bewusstlos zu Boden, Vex schrie vor Schmerz erst mal nach Herzenslust und wurde dann auch erst mal bewusstlos, und Zelda konnte sich nicht entscheiden, ob sie erst zu Link, oder erst zu Vex gehen soll. Danach brachen die Leute in Jubel aus.

Als Vex wieder zu sich kam, fand er sich in einem Bett in einem Zimmer wieder, vermutlich eins vom Schloss. Sein Bein wurde behandelt, die Morgensonne schien warm durchs Fenster und links neben seinem Bett stand eine provisorische Gehhilfe (auch Krücke genannt). Da fiel ihm sein ‚ausgelaufenes’ Fragment ein, löste seinen Verband an der Hand und sah mit Freude und Erstaunen, dass sein Fragment, sowie das restliche Triforce-Symbol verschwunden sind. Das Blut an dieser Wunde war auch wieder normal blutrot. Er grinste, als er plötzlich ein irgendwo vertrautes Schnarchen neben sich hörte. Es war Talon, der auf einem Stuhl eingeschlafen war (mal wieder...), und in seiner Hand befand sich eine Flasche frische Lonlon-Milch, auf der Vex`s Name stand. Sie fiel Talon fast aus der Hand, aber Vex rettete sie. Er tippte ihn an, um ihn aufzuwecken, und wie üblich schrak Talon hoch, entsetzt, schon wieder eingeschlafen zu sein. Als er Vex sah, begrüßte er ihn erst mal herzlich, und streckte ihm sofort die Milch entgegen, die echte Wunder wirkte. Link ist im Zimmer nebenan, Zelda und Malon sind bei ihm, und der König von Hyrule bereitete etwas Geheimes vor, hieß es, aber es werde bestimmt eine riesen Überraschung, meinte Talon. Vex grinste erst zufrieden in sich hinein, dann fiel ihm schlagartig etwas für ihn wichtiges ein. Er fragte, wie lange er geschlafen hat (eine Nacht durch) und wollte gerade aufstehen und aufbrechen, als schon Link und Zelda zur Tür reinkamen. Die freuten sich erst mal, ihn gesund und munter zu sehen, aber Vex wollte sofort zum Waldtempel, dann zum Feuertempel und dann noch zum Wassertempel, was in seinem Zustand aber unmöglich war. Er konnte sich nämlich an alles erinnern, was er tat, als er unter Ganondorfs Kontrolle stand, er konnte es nur nicht verhindern. Jetzt hat er ein böses Gefühl, weil er nämlich Mido, Link (Darunias kleinen Sohn) und Ruto angegriffen hat, und zumindest für Link steht es schlecht. Das übernahmen Link und Zelda dann fix, und begaben sich erst zum Waldtempel. Salia hatte als Weise des Waldes aber Heilkräfte und konnte Mido daher wieder heilen. Im Feuertempel erfuhr Link (jetzt unser grüner Held) dass auch Zelda heilende Kräfte besitzt, was dem kleinen Goronen-Link half, der schon fast im Sterben lag. Im Wassertempel hatten die zwei auch nicht viel zu tun, da hier König Zora der Heilemeister war und Ruto auch nur ein paar Kratzer hatte. Letztendlich kam die Nachricht, dass Ganondorf vernichtet ist, bei allen wirklich gut an. Zurück im Schloss versuchte sich Vex schon mit seiner Krücke und war überglücklich, zu hören, dass seine Taten eher mindere Schäden anrichteten. Nach einem kurzen Plausch kam Impa, um die vier (Malon war auch dabei) abzuholen. Die Überraschung des Königs stand jetzt auf dem Plan. Alles und jeder versammelte sich im Thronsaal, der wirklich riesig war. Fast alle Leute, die im Schloss untergebracht wurden, dazu noch ein paar Wachen, und sogar ein paar verwirrte Dekus fanden da drin Platz. Eine riesige U-förmige Speisetafel, zum Königsthron offen, wurde zusammengestellt, voll mit unzähl-baren Leckereinen, die allesamt herrlich dufteten. Der König war noch nicht anwesend. Link, Vex, und Zelda bekamen Sonderplätze, gleich in der Nähe des Throns. Obwohl der Raum so riesig war, herrschte eine erstaunliche Akustik. Das erstaunlichste war aber, dass Rauru anwesend war, der unseren Helden alles erklärte, was sie nicht verstanden. Das gefälschte vierte Fragment besaß soviel Energie, dass es einfach so das Zeitportal öffnen, durch eine ganze Zeit-dimension Ganondorf wiederbeleben und in diese Zeit bringen konnte. Aber da dies nun zur Geschichte gehört, wurde sich darüber nicht lange unterhalten, und langsam kehrte Ruhe in den großen Saal, und jeder nahm seinen Platz ein. Eine Wache verkündete schließlich das Auftreten des Königs, der aber aus Sicherheitsgründen, so verkündet, nur aus dem Schatten sprach, sodass man nur einen groben Umriss sah. Er sprach:

König: „Geehrtes Volk von Hyrule. Wie ihr sicher alle wisst, ereignete sich am gestrigen Tage ein bedeutendes Ereignis, welches nun gefeiert werden soll. Der entgültige Sieg über Ganondorf, Welchen wir dem Herrn der Zeiten, Link, und einem Krieger aus einem fremden Land zu verdanken haben. Wenn ich diese edlen Herren nun zu mir bitten dürfte.“
Vex: „(Soll’n wir jetzt da vor?)“
Link: „(Ja, keine Angst, tu einfach, was ich tue.)“

Und sie traten nach vorne und knieten vorm König nieder
(Vex:„Au! Mein Bein... .“).

König: „Link, Herr der Zeiten. Erneut hast du ganz Hyrule vor dem Großmeister des Bösen beschützt. Erhalte zum Dank die höchste Auszeichnung eines hylianischen Ritters. Die Königliche Rüstung!“

Ein Diener trat zu Link und überreichte ihm eben genannte Rüstung (Blassrosa, die Königsfarbe). Der König sprach wieder.

König: „Nun bist du ein ehrenvoller Ritter des Königreiches von Hyrule.“

Diese Worte klangen in Zeldas Ohren, wie die lang ersehnte Erlaubnis, Link im geeigneten Alter zu heiraten.

König: „Nun zu dir, Vex. Um ehrlich zu sein, muss ich dich beschuldigen, Hyrule und seine Bewohner in große Gefahr gebracht zu haben. Dafür müsste ich dich eigentlich aus diesem Lande verbannen. Aber nichts desto trotz hast du Ritter Link geholfen, Hyrule zu retten. Ohne deine Hilfe wären wir wohl alle untergegangen. Ich möchte dich nicht gleich auch zum hylianischen Ritter machen, zumal du nicht von hier kommst, aber ich möchte dir trotzdem mit diesem Präsent meine Dankbarkeit aussprechen. Bis gestern kannte ich dich nicht, aber ich möchte, dass du weißt, von nun an jederzeit ein willkommener Gast in Hyrule zu sein.“

Ein weiterer Diener trat zu Vex und überreichte ihm einen Beutel (Riesenbörse) mit 500 Rubinen drin, was Link neidisch machte (Seit seinem Abenteuer hat er nicht mehr soviel Geld zusammenbringen können). Mit diesen Taten/Worten eröffnete der König das Buffet. Alle hauten kräftig rein, aber allen voran Link und Vex, wobei Zelda nicht ganz von deren Tischmanieren begeistert war. Vex meinte, dass er sich von dem Geld wohl erst mal ein paar Klamotten zulegen wird, die nicht Schwarz oder Rot waren. Malon war daraufhin hell begeistert, und wollte Modeberater sein (sie saß direkt neben ihm). Mit diesem Fest ist diese Geschichte ... Nicht zu Ende. Denn nachdem Malon sich was hellblaues für Vex ausgedacht hatte, sprang plötzlich die große Eichentür auf, die am anderen Ende des Saales sich befand, und den Eingang ins Schloss bildete, auf, und ein eiskalter Wind zog durch den Raum, und blieb bei Vex stehen. Was als nächstes passierte ist physikalisch nicht möglich, aber egal: alle Personen im Raum verloren ihre Schatten, während Vex’ welcher immer größer wurde, bis dieser an der Wand hinter ihm eine merkwürdige Form annahm, etwa so wie Verans Schattenform aus „Oracle of Ages“ (siehe genanntes Spiel). Dann erklang Ganondorfs Stimme:
G.: „Ihrrrrr... Widerlichen... . Ihr habt mich schon wieder besiegt, mich getötet, mir jegliche Möglichkeit genommen, in dieser Welt zu existieren. Aber meine Seele lebt weiter... . Und ich werde sie in eure Körper setzten, um wieder aufzuerstehen! Haarrrrrr!!!“

Mit diesen Worten löste sich der Schatten halb durchsichtig von der Wand und raste auf Link und Vex zu. Als er sie berührte, entstand eine merkwürdige Erscheinung: Es sah so aus, als ob sich die Seelen der beiden in Form eines weißen Schleiers von den beiden trennte, und hinterher verschwand. Der Ganonschatten verschwand darauf, und Link und Vex fielen mit weißen Pupillen zu Boden. Ob sie bewusstlos waren, ließ sich schlecht beurteilen. Sie waren nicht tot, aber auch nicht bewusstlos, und bei Bewusstsein schon gar nicht. Sie waren einfach leer.

Was genau passierte: In Hyrule kommen gute Seelen nach dem Tode in den Himmel, gute starke Seelen, wie die unserer beiden Helden aber kommen ins Heilige Reich, böse Seelen in die Hölle. Und dann gibt es noch eine weitere Dimension, wohin böse, starke Seelen hinkommen, also quasi das Gegenstück zum Heiligen Reich. Aber um in diese Dimension zu gelangen muss die böse Seele wirklich stark sein. Ganondorfs Seele war stark genug (gerade so) und so landete er in diesem ,Teuflischen Reich’ und schaffte es sogar, diese Dimension ein wenig zu beherrschen. Und was Link und Vex angeht, Ganondorf hat ihre Seelen von ihren Körpern getrennt, und in diese Dimension mitgenommen. Die Seelen werden in solchen Dimensionen im Normalzustand des verstorbenen Körpers abgebildet, das heißt, Vex` Bein war wieder voll in Ordnung. Er und Link fanden sich auf einer weiten Ebene wieder, die sehr der Hyliasteppe ähnelte, nur die ganze Welt dort hatte farblich einen dunkelvioletten Touch (eben die Farben des Bösen). Da die beiden ihre Waffen fast das ganze Leben bei sich trugen, wurde diese Ausrüstung als Normalzustand gewertet und so war alles vorhanden: Masterschwert, Pfeil und Bogen, Spiegelschild, Gleitstiefel, Biggoronschwert, Enterhaken, Stahlhammer, Ocarina, und Vex` komplette schwarze Ausrüstung. Die zwei wussten nichts von dieser Welt, und sie würden es wohl auch nie erfahren. Aber Ganondorf meldete sich mal zu Wort (als dunkle Stimme irgendwo im blutroten Abendhimmel). Er meinte, er habe die Zwei gefangen, und sie könnten nur dann entkommen, wenn sie nicht ihn, sondern diese ganze komplette Dimension auslöschen, was aber sicher als unmögliches Unterfangen gilt. Nachdem Ganondorf zuende geredet hat, meldete sich sogar Prinzessin Zelda: Sie konnte von Hyrule aus die Seelen der Beiden verfolgen, und eine schwache, geistige Verbindung herstellen. Was sie zu sagen hatte, war aber nicht besonders hilfreich, und Rauru meinte nur, sie sollten versuchen, diese Welt verschwinden zu lassen, auch wenn’s lange dauern kann. Nun ja, sie hatten ja auch keine andere Wahl. So machten sie sich auf den Weg irgendwas zu finden, was genau wussten sie auch nicht. Aber irgendwo müssten sie ja anfangen. Was sie fanden war eine Kakariko-ähnliche Stadt nur die Bewohner waren Skelette, die aber allesamt friedlich schienen. Sie schienen nichts anderes als Skelette zu kennen, aber nahmen es auch kaum wahr, dass Link und Vex keine waren. Vex meinte, sie sollten irgendwo einen Auftrag suchen gehen, so was wie Botengänge, nur um zu sehen, ob was in dieser Welt nicht stimmte. Aber alle schienen rundum zufrieden. Nur eins hatte ein kleines Anliegen.
Skelett: „Also, da gibt es seit neustens so `ne komische Kreatur die immer durch die Wüste schwebt. Ich würde gern wissen, was das ist. Es sieht aus wie... ein großer muskulöser Körper, am Kopf befindet sich scheinbar nur ein großes Auge, Beine fehlen ganz, die Hände sind riesig, aber haben keine Arme, sie schweben einfach nur so dazu, als ob die Arme unsichtbar wären.“
Link: „Und? Ne Idee?“
Vex: „Jepp.“
Link: „Ich auch. Hört sich sehr nach Bongo Bongo an. Wir untersuchen das mal, Herr Skelett.“

So machten sie sich wieder auf den Weg in diesen Hyliasteppen-Abklatsch, und es dauerte auch nicht lange, als sie besagte Kreatur fanden. Bongo Bongo wie vermutet, aber er schien etwas verwirrt. Als er von den beiden angegriffen wurde, begann er aber zu sprechen.

B.B.: „Bleibt mal ganz ruhig, Jungs, ich will nicht schon wieder sterben, außerdem tue ich euch doch gar nichts.“
Link: „Nenn mir einen Grund, warum wir das nicht tun sollten! Du hast uns schon zweimal angegriffen!“
B.B.: „Da stand ich ja auch unter Ganondorfs Einfluss. Link, fast alle Kreaturen, die du vernichtet hast, wurden von ihm kontrolliert. Gohma, Dodongo, Morpha, Barinade, Volvagia, und ich, wir waren eigentlich alle recht friedlebend, bis er uns versklavte. Wir hätten nur denen was zuleide getan, die uns bedroht hätten. Ich tu euch nichts. Im Gegenteil, was auch immer ihr vorhabt, eigentlich würde ich euch gerne helfen.“
Vex: „Du willst uns helfen?“
B.B.: „Jo, warum nicht, das ist erstens ein Weg, mich zu entschuldigen, zweitens ein Weg, diese Welt kennen zu lernen, ohne von starken Viechern angegriffen zu werden, und außerdem hab ich Langeweile.“
Link: „Soso, hier gibt es also noch stärkere Viecher als dich? Und hast Langeweile?“
Vex: „Was wir vorhaben, wird dir wohl wenig gefallen. Ganondorf ist auch hier irgendwo und er meinte, wir kommen hier nur weg, wenn wir diese Ganze Welt auslöschen. Und irgendwo müssen wir ja mit den Auslöschen anfangen.“
B.B.: „Ihr wollt hier alles auslöschen? OK, wegen mir, hier gefällt’s mir sowieso nicht so ganz, aber fangt doch bitte nicht bei mir an!“
Link: „Schon gut, beruhige dich, wir töten dich nicht. Noch nicht. Aber irgendwann musst du dran sein, das müssen wir dir sagen.“
B.B.: „Schon kapiert. Aber mal ein Hinweis: Wenn ihr hier alles und jeden ausrotten wollt, solltet ihr erst die Großen Viecher platt machen, und nicht mit Kleinkram anfangen. Nehmt euch ein Beispiel an Gohma und den Gohmababys. Wenn ihr immer erst die kleinen Gohmas vernichtet, würde Gohma immer wieder neue produzieren, aber wenn ihr euch gleich an Gohma zu schaffen macht, erstickt ihr die Gefahr im Keim. Klaro?“
Vex: „Sicher, aber wie finden wir die großen Viecher?“
Link: „Willst du etwa gleich lospowern?“
Vex: „Ja. Überleg mal, wenn wir hier rauskommen, kehren wir in unsere Körper zurück, aber wenn wir uns zu sehr Zeit lassen, sterben vielleicht unsere Körper, und es gibt nichts mehr, in das wir zurückkehren können. Wir sollten uns daher ein bisschen beeilen.“
Link: „Stimmt, jetzt, wo du’s sagst.“
B.B.: „Was das mit den großen Viechern angeht, kann ich euch vielleicht helfen. Ich kann sie vielleicht aufspüren“
Link: „Wie denn? Kannst du etwa mit deinem Auge so weit gucken?“
B.B.: „Nicht ganz, aber ich kann trommeln. Der Boden hier ist sehr hart. Wenn da Schwingungen durchgehen, kann ich anhand des Schalls wie Flederbeißer Sachen orten. Als Trommler hab ich nämlich gute Ohren, versteht ihr? Soll ich?“
Vex: „Mach mal, das will ich sehen!“

Er klatschte vor Freude erst in die Hände, was bei der Größe sehr laut war. Dann fing er an, kräftige, gleichmäßige Schläge auf den Steppenboden zu trommeln. Dann horchte er gespannt. Nach ein paar Minuten schreckte er auf und meinte, ein großes Vieh gefunden zu haben. Damit es schneller geht, nahm er die zwei auf seinen riesigen Rücken und schwebte mit ihnen davon. Was sie fanden, hatte keiner erwartet. Unter einem riesigen Baum lag ein nicht minder riesiger grauer Fleischberg.

B.B.: „Dodongo! Du bist’s! Wahnsinn, bist du also auch hier gelandet?“
D.: „Ja, scheint so. Gohma muss auch hier irgendwo sein. Aber wen hast du denn da bei dir?“
Link: „Hi, Dodongo.“
Vex: „Tag, Herr Infernosaurus.“
D.: „Das gibt’s ja nicht, wie seid ihr denn hierher gekommen, und Bongo, was hast du mit denen zu tun?“
B.B.: „Ich will den beiden helfen, hier wieder wegzukommen. Ganondorf hat sie irgendwie hierher schleppen können.“
D.: Ganondorf? Ist der Mistkerl hier irgendwo? Wenn ich den zwischen die Zähne kriege... .“
Link: „Ja, der wird wohl hier irgendwo sein, aber wo genau, können wir auch nicht sagen. Nebenbei bemerkt, steht es auch auf unserem Plan, ihn zum dritten Male zu vernichten.“
Vex: „Wenn du willst, könntest du uns Helfen, so’n Muskelpaket, wie du ist sicher nützlich. Du musst aber nicht, wenn du nicht willst.“
D.: „Das lass ich mir nicht zweimal sagen, natürlich werde ich euch helfen! Ach und übrigens, Link: Tut mir Leid, dass ich dich damals angegriffen hab, aber ich stand unter Ganondorfs-„
Link: „Schon gut, Bongo Bongo hat mir das schon erzählt. Ist schon vergessen.“
B.B.: „Egal, jedenfalls versuchen die zwei jetzt erst mal hier alle anderen großen Kreaturen zu vernichten. Ich will ihnen helfen, sie aufzuspüren, aber erst mal hab ich ja dich gefunden.“
Gohma: „Ich hoffe, dass ich da noch als kleine Kreatur durchgehe.“
Gohma (Gm) kam von dem riesigen Baum heruntergeklettert. Als Spinnenkönigin hat sie natürlich eine weibliche Stimme.
D.: „Du bist auch hier? Warum hast du mir nicht gesagt, dass du da oben warst?“
Gm.: „Weil ich geschlafen hab, und nur durch dein lautes Getrample geweckt wurde, mein Bester.“
Vex: „Mann, wenn das so weiter geht, kann ich fast Autogramme von allen, die von Link besiegt wurden, sammeln.“
Gm.: „Und wer bist du?“
D.: „Stimmt, wer bist du eigentlich?“
Vex: „Ähm, also ich bin Vex, wir hatten noch nicht das Vergnügen... .“

Sie erzählten, was in Hyrule vorgefallen war.

Vex: „So sieht’s aus, und jetzt steck ich mit Link praktisch unter einer Decke.“
Gm.: „Ach du je. Schlimme Geschichte. Aber egal; Wenn ihr Ganondorf vernichten wollt, steh ich euch gern zur Seite.“
Link: „Danke, das ist nett, wir können jede Hilfe gebrauchen. Wisst ihr, wer sonst noch hier gelandet ist?“
D.: „Wir dürften eigentlich vollständig sein. Volvagias Seele, wird wohl zu gut für diese Welt gewesen sein, keine Ahnung, was mit ihr passiert ist. Morpha hat als übergroßer Einzeller keine wirkliche Seele, und Barinade ist nicht wirklich tot. Sie wurde nur... wie versteinert, von diesem Pilz, der entstand, als du sie so sehr geschwächt hast. An und für sich lebt sie noch. Die Killa Ohmaz... Ich glaube, die würden uns selbst jetzt nicht helfen wollen, und Phantomganon war ja nur ein Schatten. Es dürfte also kein Monster aus Hyrule mehr hier sein, und ich bin mir auch nicht mal sicher, ob die Killa Ohmaz hier sind.“
Link: „Ist OK, da brauchen wir nicht weiter nach Hilfe suchen.“
Vex: „Und wohin jetzt?“
Gm.: „Von der Baumkrone aus konnte ich in der Ferne einen Baum sehen, der viiiiiel größer ist, als der hier oder der Deku-Baum. Vielleicht finden wir da etwas.“
B.B.: „Gut schauen wir da mal lang.“

Auf den Weg zu diesem ominösen Riesenbaum trafen sie auf einen Echsodorus, den Link mit Vergnügen beiseite räumte, was Dodongo aber etwas in der Seele schmerzte (Echse und Echse...). Der Baum war wirklich riesig, fast so hoch, wie ein Berg. Drum rum war aber nichts zu erkennen, was man hätte mit guten Grund hätte vernichten können. Aber weit oben am Stamm, der sehr gleichmäßig gerade senkrecht verlief, erkannte Bongo Bongo eine Art Öffnung an der Seite. Durch Klopfen am Baumstamm fand er heraus, dass da drin ein großer Hohlraum mit was drin war. War klar, dass hier mal was kontrolliert werden musste, und Gohma brachte Link und Vex zur Öffnung hoch, wo sie dann durchkletterten. Gohma selbst war zu groß. Was auch immer in diesem Baum war, die zwei müssten jetzt allein damit fertig werden. An dieser Öffnung war nur ein Kleiner Raum angeschlossen, dessen Boden wie ein Fahrstuhl weiter nach oben fuhr. Gut 600 Meter über dem normalen Erdboden kam der Fahrstuhl zum stehen: in einem Riesigen kreisrunden Raum, dessen Decke so hoch war, dass man sie vor Dunkelheit nicht sehen konnte. Und wie nicht anders zu erwarten, wurden sie von einer riesigen Kreatur begrüßt: Dem Dreiarmigen Jamba! Er hatte Ähnlichkeit mit einer Spinne, nur dass seine Beine Arme mit riesigen Händen waren (weitaus größer als die von Bongo Bongo) und er nur drei davon hatte. Bei jedem Schritt bebte der Baumboden, und unsere Helden hatten keinen Plan, wie sie vorgehen sollen! Mit Pfeilen in den Handteller schießen klappte nicht, wie bei Bongo Bongo, durch das Händelaufen hat sich so dermaßen viel Hornhaut gebildet, dass der Pfeil gerade mal bis kurz unter der Spitze drinsteckte, was den Jamba somit herzlich wenig kratzte. Ansonsten war äußerlich keine Schwachstelle zu erkennen, und sein Verhaltensmuster war zu einfach, als dass man es irgendwo stören könnte. Er stand immer auf zwei Armen, mit dem Dritten versuchte er, seine Eindringlinge zu zerquetschen. Durch seine enorme Größe halfen sämtliche Waffen nichts. Link und Vex waren zu klein, oder zu schwach, ihn aus dem Gleichgewicht zu bringen, und sahen sich daher gezwungen, seinen Bewegungen auszuweichen. So wäre es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis sie vor Erschöpfung keinen Schritt mehr machen könnten, und geplättet würden, bis Link sich die Frage stellte, wie er die zwei überhaupt sehen konnte, obwohl von da unten keine Augen zu sehen waren. Auf diese Frage hin hatte Vex die Idee, Link einen Feuerpfeil oder Lichtpfeil an die verdunkelte Decke zu schießen. Was von unten nicht zu sehen war, kann man vielleicht von oben sehen, dachte er sich. So entbehrte Link einen Pfeil und etwas magische Energie und jagte einen Lichtpfeil an die Decke. Die Dunkelheit klärte sich daher kurz auf, und Vex sah an der Decke, was er zu sehen erhoffte: Ein riesiger Spiegel hing parallel zum Boden kopfüber an der Decke. Durch den Spiegel war dann auch zu sehen, wie Der Jamba so genau zielen konnte: in der Mitte auf seinem kreisrunden Körper, an dem die Arme hingen, saß ein großes Auge, dass unentwegt zur Deck an den Spiegel starrte. Er konnte in der Dunkelheit sehen, und verfolgte seine Opfer im Spiegel. Es müsste also jemand an ihm hochklettern und das Auge ausstechen. Aber er war ständig in Bewegung, was die Sache erschwerte. So meinte Vex nur, egal was passiere, Link solle an seinem Arm hochklettern (der Enterhaken hielt nirgendwo in diesem Raum) und in von da aus ordentlich eine reinwürgen. Er legte seine Waffen ab, und ließ sich scheinbar absichtlich unter der riesigen Hand des Jamba vergraben. Nach dieser Tat hielt der Koloss sehr Lange inne, was Link nutzte, um an ihn hochzuklettern (schweren Herzens). Ganz oben angekommen, sah er etwas, dass ihn kreidebleich werden ließ: Das Auge, dass im Spiegel zu sehen war, fehlte am Original! Aber ihm kam eine Idee: er holte das Auge der Wahrheit raus, sah dann erst auf den Körper des Jambas selbst (keine Veränderung) und dann nach oben in die Dunkelheit: Diese Dunkelheit war nur eine Illusion, durch das Auge der Wahrheit verschwand sie, und sah, dass das kein Spiegel war, sondern leicht abgeänderte Wirklichkeit: Oben an der Decke stand auf Kopf ein Jamba-Abbild, und darauf eine graue Figur, die leicht die Form von Link hatte. Und der Jamba da oben hatte ein Auge auf dem Körper, und dieses bewegte sich ganz wild umher. Kurz: Der ganze Kampf besteht zur Hälfte aus Phantomen. Der Jamba, mit dem sich Link und Vex unten prügelten, war ein Phantom des Echten Jambas an der Decke, und die zwei grauen Figuren (eine unter einer Hand vergraben) waren Phantome von Link und Vex. Ersterer zögerte nun nicht mehr, griff zu Pfeil und Bogen, und schoss in das Auge des echten Jambas an der Decke. Darauf hin verschwand der Phantom-Jamba und der echte von der Decke fiel hinab. Übrigens: Vex hat fast unbeschadet überlebt, wie genau, wird später verraten. Jedenfalls richtete sich der Jamba wieder auf, und zwar so, dass sein Auge am unteren Teil seines Körpers war. Jetzt übernahm Link das Kommando: „Lenk ihn ab, ich versuche, ihn an seinem Auge zu treffen!“ Gesagt, getan: Vex zog die Aufmerksamkeit auf sich und rannte wild um den Jamba rum, während Link auf den passenden Augenblick Wartete, dem Jamba noch einen Pfeil ins Auge zu Jagen. Da war es – Zack – Treffer! Der Ganze Jamba sackte etwas schräg in Vex’s Richtung zu Boden. Was nun kommt ist extrem komisch: von seinem derzeitigen Standort konnte Vex erkennen, dass auf der oberen Seite des Jamba-Körpers etwas eintätowiert war. Genau genommen stand da etwas geschrieben, was sich Vex auch genauer ansah: „Please don’t hit me here! Three-armed Jamba“ (Bitte schlag mich nicht hier! Dreiarmiger Jamba). Ist ja wohl offensichtlich, dass Vex das nicht tat. Er nahm sein Schwert (welches er jetzt Champion-Schwert nennt) und schlitzte dem Jamba ein schönes Muster über das Tatoo, was beinah wie ein chinesisches Schriftzeichen hätte aussehen können. Darauf schrie und quiekte der Jamba ganz erbärmlich, aber er stand wieder auf, diesmal mit dem Auge nach oben. Aber das machte nichts: Link jagte einfach einen Pfeil nach dem anderen in die offene Wunde, solange, bis das Ungetüm wieder zu Boden ging. Diesmal warteten Link und Vex unter ihm: Link mit dem Biggoronschwert und Vex mit dem Champion-Schwert. Als er da so gemütlich wieder zu Boden sank, hielt Link seinen Zweihänder nach oben, um ihn somit aufzuspießen, und Vex lud eine Wirbelattacke auf. Stich – Sooooom – durch den Körper durch stach Link noch in das Auge und Vex teilte den ganzen Kerl mit der Wirbelattacke. Soviel erst mal zum dreiarmigen Jamba. Nachdem er sich auflöste hinterließ er einen Herzcontainer und zwei merkwürdige Lila Brillen im coolen Sonnenbrillenlook. Genau genommen handelte es sich um eine verbesserte Version des Auges der Wahrheit: Man konnte sie stets tragen, sie verbrauchte keine magische Energie, und man sah damit auch noch todchic aus. Den Herzcontainer bekam Vex. Link meinte, er habe schon genug davon. Nachdem alles eingesackt und aufgesetzt wurde, öffnete sich an der Seitenwand ein großes Loch nach draußen, genau gegenüber dieses Loches begann sich die Wand nach draußen zu schieben, so dass Vex und Link irgendwann den ganzen Baum hinabfallen würden („WAAAAAAAHH!!!!!“). Aber das machte nichts, sie landete sehr weich. Bongo Bongo hat die ganze Zeit am Baumstamm mitgehört, und alles mitbekommen, auch dass seine zwei neuen Freunde soeben den Baum hinunterfielen. Also hat er voraussichtlich unten schnell eine magische Trommelfläche erstellt, die wie ein Trampolin wirkte und somit den Fall bremste. Dodongo fand die neuen Brillen urkomisch und bepisste sich fast vor lachen. Nun zu Vex’s Überleben: bei einer flachen Hand ist im Handteller immer eine kleine Delle, die, wenn man die Hand flach irgendwo hinlegt, einen Hohlraum bildet. Jambas Hände waren groß genug, dass in diesen Hohlraum auch ein Mensch passt, und damit rechnete Vex. Die riesen Pranken rochen nur ein wenig schlimm nach altem Fisch. Jedenfalls verschwand der riesige Baum dann wie von Zauberhand und machte einen neuen Weg frei. Der Weg führte hoch in ein Gebirge, was Dodongo sehr gefiel, Gohma weniger und Bongo Bongo schon gar nicht („diese blöde Sonne, meine schöne Kellerbräune!“). Aber der Weg war so riesig, dass sie die Nacht durch wandern mussten (Vex und Link schliefen in Bongo Bongos großen, warmen Händen, Die drei Monsterfreunde blieben wach, um den Weg weiterzugehen). Am nächsten Morgen sahen sie in der Ferne ein großes Schloss, was Dodongo für Ganondorfs Schloss hielt (wer sagt, dass er in dieser Welt ein Schloss errichtet hat?). Um die Mittagszeit (gibt es da so was wie Zeit?) kamen sie an. Vor einem großen Burggraben und zugezogenem Burgtor standen sie nun, und obwohl sie alle nur Seelen waren, hatten sie mächtig Hunger. Dodongo hatte eine tolle Idee, die auch in die Tat umgesetzt wurde: Bongo Bongo bildete mit seinen Händen eine geschlossene Fläche über den Burggraben und Dodongo rollte drüber und brach so das Tor auf („Rock’n Roll!“). Drinnen war es dunkel und merkwürdigerweise bastelte sich das Burgtor wieder zusammen, nachdem alle im Schloss waren, und sperrte sie somit ein. Nachdem sich das Tor schloss war es nun stockduster, nur Dodongos Augen leuchteten ein wenig im Dunkeln. Aber das war nicht lange nötig; es entzündete sich nämlich eine ganze Reihe Fackeln an den Wänden, die einen beleuchteten Weg zu bilden schienen. Dieser war aber für Gohma, Dodongo und Bongo Bongo zu klein, und so mussten Link und Vex wieder alleine losstiefeln. Die Gänge verzweigten schier unendlich oft, aber die Fackeln wiesen immer nur auf einen Weg. Welcher dann in eine Art Speisesaal leitet. Da es so dunkel war, mussten die beiden erst mal ihre neuen Wahrheitsbrillen abnehmen. In dem Saal stand eine seeehr lange Tafel mit leckeren Essen. Trotz Hunger wurde aber nichts angerührt, denn die ganze Sache roch sehr verdächtig nach einer Falle. „Hallo.“ sagte eine merkwürdige weibliche Stimme plötzlich aus dem Hintergrund. Eine groß gewachsene, schöne Frau stand plötzlich am Eingang. Sie trug sehr Feine Seidenkleider, die scheinbar verflucht wertvoll waren. Sie wirkte, wie eine Königin. „Ich mag unangekündigte Gäste nicht, also seid wenigstens so höflich, euch vorzustellen, wenn ich bitten darf.“ sprach sie.

Link: „Öhm, also ich bin Link. Ich komme aus Hyrule, und das da ist Vex.“
Vex: „Und mit wem haben wir die Ehre?“
I.: „Mein Name ist Isabel. Ich bin die Königin dieses Reiches. Und? Was führt euch hierher? Und was trieb euch dazu, in mein Schloss einzudringen?“
Vex: „Nunja, wir waren eigentlich nur auf der Durchreise durch dieses riesige Gebirge, und langsam bekamen wir Hunger. Wir haben nicht damit gerechnet, dass hier jemand lebt, sonst hätten wir angeklopft. Wir haben keine bösen Absichten.“
Link: „So ist es. Und... ihr seid die Königin dieser ganzen Welt? Dieser ganzen skurillen Dimension?“
I.: „Dies alles ist mein Reich, ja. Also bezeichne es bitte nicht als skurril!“
Vex: „Wenn das alles zu eurem Reich gehört, dürftet ihr vielleicht etwas von einem gewissen Ganondorf gehört haben?“
I.: „Der, ja. Den kenn ich allerdings. Er macht mir nämlich meinen Rang als absolute Herrscherin streitig. Und was ist das Ziel eurer ,Durchreise’?“
Link: Die Sache ist die: wir sind durch einen blöden Zwischenfall in dieser Welt gelandet, obwohl wir hier nicht hingehören. Und um hier wieder rauszukommen meinte Ganondorf... (Vex, solln wir ihr das sagen?).“
Vex: „Äähöö...“
I.: „Was meinte dieser Halunke?“
Vex: „Öh, er meinte, wir sollen diese Welt von allem Bösen säubern. Deshalb sind wir unterwegs. Aber mal was anderes: Wie kommt es, dass alle Leute hier Skelette sind, aber ihr nicht?“
Link: „Und wieso kommt eine Königin in solch eine Dimension?“
I.: „Das sind gute Fragen, setzen wir uns doch. Also, die Skelette sind Seelen von Leuten, die in ihrem Leben verflucht worden waren. Wenn man verflucht ist, muss man nicht mal eine starke Seele haben, um hier hinzukommen. Alle verfluchten Seelen kommen automatisch nach dem Tod hier hin. Was mich betrifft... ich weiß nicht, warum ich hier bin. Ich kann mich nicht erinnern, gestorben zu sein, und eine starke Seele hab ich glaube ich auch nicht. Ich kann mich nicht mal an mein Leben erinnern.“
Vex: „Komische Sache. Egal, mal so nebenbei, was würdet ihr davon halten, wenn wir Ganondorf vernichten?“
I.: „Oh, das fände ich wirklich toll! Aber ich glaube nicht, dass ihr das schaffen würdet.“
Link: „Das ist kein Problem, wir haben ihn schon zweimal besiegt. Eigentlich vernichtet, aber irgendwas blieb von ihm immer übrig, aber diesmal ist es nur seine Seele, also sein letztes Überbleibsel.“
I: „Du hast ihn schon mal besiegt? Da musst du aber was Besonderes sein.“
Link: „Wozu bin ich sonst der Herr der Zeiten?“
I.: „Herr der Zeiten? Was soll ich mir darunter vorstellen?“

Link erzählte seine Geschichte, und Vex hängte seine noch mit dran.

I.: „Ihr seid wirklich außergewöhnlich! Und wisst ihr, was mir da für ein Gedanke kommt?“
Link: „Nein, woher denn? Was denn für einer?“
I.: „Hehe..., ihr zwei seit meine Fahrkarte in ein richtiges Leben. Ich löse sie ein, bevor das Datum abläuft!“
Link: „Bitte? Ich kann euch nicht ganz folgen.“
I.: „Wenn ich eure zwei mächtigen Seelen hier vernichte, werde ich eure Energie nutzen, um in der wirklichen Welt ein neues Leben anzufangen!“
Vex: „Sie will uns umbringen, damit sie hier weg kann! Sie ist besessen! Setz die Wahrheitsbrille auf!“

Mit der Wahrheitsbrille erkannten sie, dass die Königin eigentlich das Monster Kali ist (Drei Gesichter, Alabasterkörper mit vier Armen, in jeder Hand eine andere Waffe).

Link: „Gut, dann können wir ja mit der Sprache rausrücken: Ganondorf meinte, wir müsse diese ganze Dimension auslöschen!“
K.: „Meine Ganze Welt, mein ganzes Königreich vernichten? Das kann ich nicht zulassen!“

Vex hatte die einfache Idee, ihr erst mal alle vier Arme abzuhacken. Aber das klappte nicht: da sie vier Arme hatte, konnte sie jeden Angriff blocken. Zweiter Versuch: Vex versuchte, Kalis Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, und im geeigneten Zeitpunkt schießt Link mit den Pfeilen auf eins der Gesichter. Klappte nicht: Da sie drei Gesichter hatte, hatte sie stets beide im Blick. Dann kam Vex noch eine Idee: um den Jamba zu besiegen musste er eine kleine „Selbstmordaktion“ unternehmen (unter der Hand begraben lassen). Das könnte ganz Ganondorfs Plan sein: Gegner nur besiegen können, wenn man sein Leben aufs Spiel setzt. Also startete er noch eine Selbstmordaktion: Er fiel sie von hinten an, sodass er die unteren zwei Arme in seinen Kniekehlen hielt und die zwei oberen mit seinen Armen. Das Gesicht, das zu ihm zeigte, fing an, irgendein violettes Gas auszuhauchen, welches Vex betäubte. Er fiel zu Boden, und Kali ließ Link erst mal praktisch links liegen. Sie beugte sich über Vex, und versuchte scheinbar, ihm seine Seele auszusaugen (einer Seele eine Seele aussaugen???). Diesem Moment erkannte Link als Aufgehen von Vex’ Plan und ziemlich brenzlige Situation, also nahm er sogleich sein Schwert und teilte Kalis gesamten Körper über den Rücken von unten nach oben in zwei, was ihm ausnahmsweise mal einen schnellen Sieg über einen Bossgegner einbrachte. Obwohl Kali besiegt war, schrie sie noch mal ordentlich, taumelte halb schwebend durch den Raum, blieb in einer Ecke sitzen und löste sich im üblichen blauen Rauch auf. Link eilte hinüber zu Vex, der sogar nicht mal bewusstlos, sondern nur stark benebelt war („Mami, Mami, ich will nicht in die Schule!“). Erst, als er wieder bei klarem Verstand war bemerkten sie, dass in der Ecke, wo Kali sich auflöste nun ein Mädchen lag (bewusstlos). Sie wird wohl so alt wie Vex und Link gewesen sein.

Vex: „Wer denkst du, ist das?“
Link: „Keine Ahnung, ich glaube mal, dass sie irgendwie verzaubert wurde und so zu diesem Teufelsweib wurde. Wie sie wohl in diese Welt kam?“
Vex: „Keine Ahnung. Nehmen wir sie mit?“
Link: „Du willst sie mitnehmen???“
Vex: „Klar, ich glaube nicht, dass sie eine Gefahr für uns darstellt, und wir können sie doch nicht hier liegen lassen.“
Link: „OK, aber auf deine Verantwortung.“
Vex: „Danke. Ich nehm’ sie.“ (Er nahm sie hoch, dabei fiel ihr ein Herzcontainer aus der Hand, der vorher nicht gesehen wurde)
Link: „Was meinst du, wer kriegt den?“
Vex: Ja, ich würde mal sagen, sie kriegt den, ich meine, du sagtest, du hast schon genug von denen, und ich brauche so was eigentlich nicht.“
Link: „OK, dann bekommt sie ihn. Sie kann ihn vielleicht nicht gebrauchen, aber hat ihn sicher nötig. „ (Was für ein Satz)

Sie gingen mit ihr wieder runter ihn die Eingangshalle, wo Dodongo ein Schläfchen hielt, und Gohma und Bongo Bongo an der Decke Fange spielten. Das Erstaunen war natürlich groß, als die zwei mit dem Mädel ankamen. Aber sie wollten nicht lange fragen, nur schnell weiter. Dodongo brach wieder von innen das Tor auf, landete dann aber im Burggraben, wurde aber von Bongo Bongo wieder rausgeholt. Der Gebirgsweg ging nicht lange weiter, er führte schnell wieder in ein Tal und eine weite Ebene. Mitten auf dieser riesigen Ebene stand in der Ferne ein riesiger Schwarzer Turm, der verdächtige Ähnlichkeit mit Ganondorfs Teufelsturm hatte. Das stimmte Dodongo in einen Mischmasch aus Freude und Hass, aber der Weg war noch viel zu weit, außerdem wachte das Mädchen auf. Sie trug ein schlichtes, aber feines hellblaues Seidenkleid und einen goldenen Armreif, hatte lange, leicht gewellte blonde Haare und glasklare, saphirgrüne Augen. Alles in allem ein wirklich hübsches Mädchen (hübscher als Zelda???...), und Vex war sichtlich von ihr angetan. Das erste, was sie sprach, erstaunte jeden.

?: „Link, Vex, es tut mir leid, was ich getan habe.“
Link: „Es... tut dir Leid?“
Vex: „Was tut dir leid?“
?: „Na... alles. Alles, was ich euch da oben angetan hab. Dass ich euch angegriffen hab, ...dass ich Vex fast die Seele geraubt habe... und so eben alles. Ich war nicht ich, ich wurde von irgendwas kontrolliert.“
Vex: „Gaaanz langsam. Erst mal: wie heißt du?“
?: „Mein... mein Name ist Lea.“
Vex: „Lea, schön. Ich bin Vex, das ist Link, aber uns scheinst du ja zu kennen. Der Dino da ist Dodongo, das daneben ist Gohma und die Hand, auf der du sitzt, gehört zu Bongo Bongo (der jetzt freundlich mit der anderen Hand winkte).“
Link: „Nachdem wir das geklärt haben, bin ich mal gespannt. Ich glaube, du wolltest uns was erzählen!?“
Lea: „Ähm, ja. Also... wie gesagt, ich wurde kontrolliert von irgendwas oder wem. Ich weiß nicht, wer das war, aber er sagte mir irgendwann: ‚Töte die beiden!!!’. Dann ging alles so schnell... .Ich konnte nur zusehen... aber ich wollte das nicht, im Gegenteil, ich fand euch beide wahnsinnig nett. Aber ich hatte keine Kontrolle über meine Taten... es tut mir alles so furchtbar leid!!! Bitte verzeiht mir!“
Link: „Ähm, also-„
Vex: „Ist schon OK, ich kann mir vorstellen, wie du dich fühlst. Ich wurde auch mal von jemanden anderes kontrolliert, und musste gegen meine Freunde kämpfen. Ruh dich erst mal aus, ich glaube du bist noch leicht verwirrt. Und wir haben hier noch nen Herzcontainer für dich, der bringt dich wieder zu Kräften.“
Lea: „...D-danke.“

Sie suchten sich ein ruhiges Plätzchen, und ließen sich unter einem großen Schatten spendenden Baum nieder, wo sie erst mal Rast machten. Link ahnte schon, was Sache war, und meinte er ginge auf die Suche nach was Essbarem. Dodongo hielt mal wieder Nickerchen, Gohma genoss die Aussicht von der Spitze des Baumes und Bongo Bongo trommelte leise und zufrieden vor sich hin. Vex und Lea saßen nebeneinander gegen den Baum gelehnt und Lea bekam erst mal ihren Herzcontainer verabreicht (wie nimmt man denn einen Herzcontainer ein?). Vex erzählte ihr seine ganze Geschichte mit dem vierten Fragment noch mal, und sie hörte sehr interessiert zu... bis sie an seine Schulter gelehnt einschlief, wo da Vex nicht wusste, was er davon halten sollte („Ist sie müde, oder hab ich sie gelangweilt?“). Jedenfalls kam Link irgendwann zurück und musste breit grinsen, als er sah, dass sich seine Vermutung bestätigt hatte. Was essbares? Naja, er fand nur ein merkwürdiges Vieh, das aussah, wie ne Kreuzung aus Hase und Fuchs (kann man das essen?). Er setzte sich auf der anderen Seite des Baumes hin (sodass er die zwei nicht stören konnte) und ließ sich dort die Abendsonne auf die Nase scheinen. Bongo Bongo schlief mittlerweile, von der Baumkrone kam ebenfalls ein zufriedenes Grunzen und Dodongo ging mal austreten. Letztendlich passierte an diesem Tag recht wenig, und alle schliefen ganz gut. Nachts gab es allerdings eine kleine merkwürdige Erscheinung: Vex wachte zufällig auf und merkte, dass etwas auf seinem Kopf lag. Etwas kleines mit durchsichtigen schimmernden Flügeln. Als er es von seinem Haupt nahm, um es sich anzusehen, schrie er fast vor Schreck. Es handelte sich um eine Fee wie Navi, nur dass diese hier gerade schlief und feuerrot leuchtete.

Vex: „Hey, du wach auf! Bist du wirklich, wo ich denke, dass du es bist?“
Fee ?: „Hm? Wasslos? Wo bin ich? War ich nicht... Wurde ich nicht get... .“
Vex: „Bist du das? Bist du das, Bass?“
Fee ?: “Was? Vex? Bist du das wirklich?“
Vex: „Ich fass es ja nicht, Bass! Du bist es wirklich!“
Bass: „Vex? Wo bin ich? Wie Komm ich hierher? Warum bin ich hier, und warum bist du auch hier? Bin ich nicht tot?“
Vex: „Ja du bist eigentlich tot. Aber das hier ist eine Welt, in die man glaub ich nach den Tod kommt. Ich bin mir aber nicht sicher.“
Bass: „Aber wenn das eine Welt nach dem Tod ist, was machst du hier? Und warum bin ich erst jetzt hier?“
Vex: „Keine Sorge, ich glaube, ich bin nicht tot und nur vorübergehend hier. Aber was meinst du mit ‚erst jetzt hier’?“
Bass: „Weiß nicht. Nach dem ich glaube gestorben bin... es kam mir so vor als wäre ich auf der Suche nach einem Ort, aber ich hab nur den hier gefunden. Als ich dann hier rein bin, hab ich dann nichts mehr mitbekommen. Wie ein Black Out... das bis jetzt anhielt. Aber ich hab so ein merkwürdiges Kribbeln in mir, ich glaube, ich bin nicht mehr lange hier.“
Vex: „Wenn du aus dieser Welt verschwindest, könnte das heißen, dass du noch, oder wieder lebst! Das ist doch toll!“
Bass: „Ja, aber ich will bei dir sein!“ (Die Fee Bass begann langsam durchsichtig zu werden)
Vex: „Keine Sorge, ich hab hier noch was zu erledigen, ich komme bestimmt irgendwann auch wieder. Wenn du wieder am Leben bist, versuche, meinen Körper zu finden. Er ist in einem Land namens Hyrule, im Schloss des dortigen Königs.“
Bass: „Aber... Vex! Ich will nicht... Machs gut!!!“
Vex: „...B-Bass... .“

Genau genommen handelte es sich um Vex’ Fee Bass, die aber kurz, nachdem er sie bekam, durch einen tragischen Unfall, der durch das vierte, künstliche Fragment verursacht wurde, ums Leben kam, etwas, das nur ganz selten geschieht. Da es aber so gut wie nie passiert, dass eine Fee stirbt, wird nicht verwaltet, wohin die Seele einer Fee nach dem Tode kommt, und so muss die Seele ihren eigenen Weg finden. Feen sterben nicht häufig, weil sie so klein sind, und außerdem sehr gute Vitalwerte haben und zudem ein fast unendliches Alter erreichen können. Bass hat es bei einem Brand erwischt, der ihn wohl irgendwie umbrachte, aber durch die guten Vitalwerte konnte sich der Kreislauf irgendwie wieder selbst in Schwung bringen. Man könnte sagen, Bass war nur sehr lange scheintot. Vex freute sich nun, dass sein alter Freund nun wieder ein Leben bekommt, und schlief daher auch schnell und glücklich wieder ein. Am nächsten Morgen hatte er Probleme, wieder hochzukommen, da Lea ewig nicht aufwachte, und er sie nicht wecken wollte. Auf jeden Fall war es dann aber beschlossene Sache, dass der verdächtige Turm in Angriff genommen wird. Als Eingang war nur eine riesige Graue Steinmauer zu sehen. Dodongo versuchte sie wieder zu zertrümmern, aber er holte sich nur ne Beule, die aber nicht weiter auffiel. Bongo Bongo klatschte mit voller Wucht mit der flachen Hand gegen die Tür, aber das einzige, was sich veränderte, war seine Handfläche, die jetzt ein schönes Purpur annahm. Dann kam Gohma eine Idee: sie legte ein Ei, welches Dodongo mit seinem Lavaatem scheinbar zu braten versuchte. Aber er briet es nicht, er brütete es aus. Was schlüpfte, war ein Gohmadongo (evtl. siehe Witz über Gohmadongo und Ameisenbär5), eine Kreatur, die entsteht, wenn ein Gohmaei mit Dodongoatem gebrütet wird. Beschreibung: Ein Dodongo, auf dessen Rücken der Oberkörper eines Gohma angewachsen ist (mehr nicht). Dieses Ausgebrut vereinte die Kräfte von Gohma und Dodongo in einer mächtigen Attacke: der Feuerrollpunch. Funktioniert wie folgt: Der Gohmadongo rollt sich zusammen (geht trotz des Gohmaansatzes), speit während dessen sein Dodongofeuer, was ihn in eine riesige Feuerwalze verwandelt. Und kurz bevor die Attacke ihr Ziel trifft, klappt sich der Gohmateil wieder aus, und holt mit seiner Kralle zur eigentlichen Attacke (oder zumindest zum Punch) aus. Und genau diese Attacke startete Gohmadongo gegen die Wand, was wahre Wunder wirkte. Krach! Bröckel!, und der Durchgang war frei. Drinnen sah es genau wie im alten Teufesturm damals aus, nur die Strahlzyklopen fehlten, und es gab keine Barriere, die den eigentlichen Turm bewachte. Link und Vex ließen Lea und die drei Monster mal wieder in der Eingangshalle zurück, Lea meinte, sie sollen auf sich aufpassen und dann ging es gleich los. Die Feuerflatterer im ersten Raum wurden ignoriert, im zweiten Raum kamen die Dinodorusse. Vex: „Link, was die Viecher angeht, warst du stets zu defensiv. Greif gleich an, ohne Rücksicht auf Verluste!“ So waren diese grünen Gesellen nur kleine Fische. Treppe hoch, in den nächsten Raum, wo die zwei Stalfos-Ritter warteten. Vex: Versuchst spaßeshalber mal mit dem Stahlhammer, der kann sie trotz des Schildes in kleine Knochentrümmer zerlegen.“ Link: „Ich habe keinen Stahlhammer dabei, den hab ich im Feuertempel gelassen!“ Vex: „Gut, dann bleibt alles beim Alten.“ So wurden auch diese Nervensägen aus dem Weg geräumt. Treppe wieder hoch (ein gewisses Orgelspiel wurde lauter) und in den Raum mit den zwei verschiedenen Eisenprinzen. Vex: „Willst du das alleine machen, oder gibst du mir einen ab?“ Link: „Wir sind doch Freunde, hier wird brüderlich geteilt.“ Und diesmal versuchte es Link auch mit Rückwärts-Salto-Ausweichen, was genauso gut klappte, wie damals bei Vex im Geistertempel. Eine Truhe mit einem großen Schlüssel erschien nicht, wahrscheinlich würden sie jetzt keinen brauchen. Wieder Treppen steigen, Orgelspiel wurde lauter, ohne Umweg durch einen Raum mit vielen Vasen und einer quadratischen Säule in der Mitte, wieder Treppe hoch, bis sie dann an einer gewissen vertrauten Tür ankamen. Kein großer Schlüssel benötigt... . Also gleich rein, und wie zu erwarten war, befand sich ein Ganondorf drin.

G.: „Da seid ihr ja. Ich habe euch schon erwartet. Aber warum seid ihr schon jetzt hier? Ich hatte mich darauf eingerichtet, eure Hoffnung zunichte zu machen, nachdem ihr fast alles ausgelöscht habt, aber wenn ihr jetzt schon hier seid... Hach schade, dass dieser Turm euer Grab wird.“
Link: „Du redest mal wieder zuviel.“
Vex: „Eine Frage hätte ich, „Vater“. Warst du es, der Lea kontrollierte?“
G.: „Lea? Lea... Lea… Lea… auch, du meinst dieses Mädchen! Ja, da muss ich mich als schuldig bekennen. Warum?“
Vex: „Schön, ich hab nämlich gehofft, den Schuldigen zu finden, um mich zu rächen. Um sie zu rächen... . Und da ich jetzt den Schuldigen vor mir hab, hab ich einen Grund mehr, dir die Fresse blutig zu schlagen!“
G.: „Willst du mir etwa drohen? Da muss ich dich leider enttäuschen, ich kann nicht bluten, hab ich noch nie gemacht. Schon gar nicht in dieser Welt. Hahaha!“
Vex: „Das war keine Drohung, das war ein Versprechen!“
Link: „Und sag nicht zu früh, dass du nicht bluten könntest. Ich werd dich in der Luft zerreißen, dass es nur so tropft!“
G.: „Pah! Nehmt den Mund nicht zu voll! Vor allem du nicht, Link. Denn gleich wirst du wieder gegen einen Freund kämpfen müssen. Los Gano!!!“

Peinliche Stille und ein langes Schweigen.

Vex: „Wer is Gano?“
G.: „Gulp! Meine Gehirnwäsche... funktioniert nicht???“
Vex: „Ich fall doch nicht zweimal auf den gleichen Trick rein! Außerdem existiert dein gefälschtes Fragment nicht mehr!“
Link: „Jetzt geht’s rund!“


Und das übliche ging wieder los: Ganondorf fing an, in der Luft rumzuschweben, schlug einen Ring Steine aus dem Boden, und nur die Eckteile waren wirklich sicher. Ganondorf verbarg seine Unsicherheit: er hatte sich fest darauf gestützt, Vex wieder zu kontrollieren. Jedenfalls schleuderte er seine üblichen Elektrobälle auf Link, dann noch einen auf Vex, beide wurden zurückgeschlagen. Den ersten von Link, konnte er noch zurückschlagen, aber der zweite von Vex traf ihn dann doch, Und Link schlug seinen noch hinterher (stellt euch das mal bildlich vor, wie er zweimal hintereinander getroffen wird *g*). Mehr oder weniger aus Jux jagte Link dann noch die guten alten Lichtpfeile hinterher, man könnte beinahe Mitleid mit Ganondorf haben. Beinahe... . Noch bevor er zu Boden sank, war Vex auch schon mit einem weiten Sprung bei ihm und verpasste ihn einen Schlag mit dem Champion-Schwert. Und weil er es im Prinzip ja versprochen hatte, setzte er seine Faust noch in Ganondorfs Gesicht hinterher.

G.: „Meine Nase... ich... BLUTE??? Das kann nicht sein!!!“
Link: „Siehste?“
Vex: „Steck die Daumen in die Riecher und sei still!“
G.: „Ihr verfl-„

Und schon war Link wieder am Schlag, aber Ganondorf konnte sich zu seinem Glück schnell von den Beiden entfernen, ehe er noch mehr Treffer einsteckte. Diesmal befand sich Ganondorf in einer Ecke des Raumes, und holte soeben zu seiner schwarzen Energieattacke aus (die, die so lange zum Aufladen braucht). Vex: „Schieß ihn schon ab.“ Link: „Den Gedanken hatte ich auch gerade.“ Ein Lichtpfeil kam geflogen, und Ganondorf lag dann schließlich leicht bewegungs-unfähig in der Ecke. Es folgte ein Duett der doppelten Wirbelattacke. Ob ihr’s glaubt, oder nicht, aber das gab ihm schon den Rest. Aber das ist ja auch kein Wunder, oder? Was aber anders war, als letztes Mal: Der Turm löste sich nicht auf, und Ganondorf lag blutüberströmt (so grünliches Blut) am Boden. Trotzdem eilten die Sieger so schnell wie möglich wieder zu den anderen. Auf dem Weg entstand nebenbei folgendes kurzes Gespräch:

Vex: „Wir zwei sind `n gutes Team, oder?“
Link: „Stimmt auffallend!“

Lea freute sich wahnsinnig, die beiden heil wiederzusehen. Dodongo war sehr erfreut, zu hören, dass Ganondorf Geschichte ist, auch wenn er es gerne selbst erledigt hätte (hätte er das geschafft?). Nun. Wie geht’s weiter, fragte sich ein jeder, und Bongo Bongo kletterte den Turm hinauf, um von seiner Spitze nach etwas verdächtigem Ausschau zu halten. Er fand etwas sehr interessantes, aber er konnte nicht genau erkennen, was. Er wusste nur, dass er da gerne hinwürde. Also stand wieder ein Tagesmarsch an. Lea schlief übrigens schon wieder. Was Bongo Bongo gesehen hat, war der riesige Eingang einer Höhle, der mit sehr viel Drachenstatuen verziert war. Es war übrigens schon dunkel, als sie ankamen, was den Drachenfiguren ein noch bedrohlicheres Erscheinungsbild gab.

Gm.: „Wollen wir da rein?“
Vex: „Irgendwas sagt mir, dass wir dass sollen.“
B.B.: „Mein Magen sagt mir da das Gegenteil.“
Vex: „Früher oder später müssten wir sowieso da rein, glaub ich.“
Dd.: „Wegen mir können wir da rein, wenn es zu dunkel werden sollte, haltet euch einfach an mich.“
Link: „Ich würde auch sagen, dass wir da rein müssen.“
B.B.: „OK, dann gehen wir eben, aber ich werde euch keine Hilfe sein.“
Vex: „Das wird vielleicht nicht nötig sein, du musst nur auf Lea aufpassen.“
Gm.: „Wundert mich, dass du Angst vor ner dunklen Höhle hast, Bongo mein Lieber. Dein Schattentempel müsste doch genau so dunkel sein.“
B.B.: „Ja, schon, aber das hier ist doch schon wieder was ganz anderes. Aber , könnte ich nicht auch hier am Eingang wache schieben?“
Vex: „Könnteste, aber mir isses lieber, wenn du und Lea in meiner Nähe bleiben, damit ich sie im Notfall beschützen kann, wenn du versagen solltest.“
Link: „Alter Weiberheld.“
Vex: „Musst du grade sagen!“
B.B.: „Hey, Vex! Zweifelst du etwa an meinen Fähigkeiten???”
Vex: „Was, wenn es so wäre?“
B.B.: „Mist, jetzt hast du mich... .OK, ich komm ja schon mit.“

In der Höhle war es stockfinster. Dodongos Augen leuchteten zwar hell, aber sie erleuchteten nichts, sodass sich alle an ihn hielten. Er meinte, er fühle sich langsam wie zuhause, da die Temperatur angeblich stieg, was auch stimmte. Als es so auf geschätzte 45°C ging, erkannte Dodongo auf dem Boden merkwürdige Spuren und Knochen von Lebewesen, denen er in lebendigen Zustand lieber nicht begegnen mochte. Als die Gänge der Höhle höher und breiter wurden (keine Stalagmiten oder Stalaktiten vorhanden) wollte Link lieber an der Spitze der Gruppe laufen, was wahrscheinlich auch besser war. Denn bei so 53°C passierte es, dass er auf etwas langes, dünnes, weiches, schuppiges, und... lebendiges trat, was zur Folge hatte, dass sich in diesem Moment in einer anderen Ecke der Höhle ein finsteres Paar rotglühende Augen öffnete. Unerwarteter Weise gehörte das lange, dünne, weiche, schuppige, lebendige etwas zu einem anderen etwas, zu der auch das Paar Augen gehörte. Oder kurz gesagt: Link ist auf den übermäßig langen Schwanz eines Drachen getreten.

D.?: „Wer stört mich da beim schlafen?“
Link: „Ich kann dich nicht sehen, und ich glaub, das will ich auch nicht, aber ich wollte dich auf jeden Fall nicht beim Schlafen stören.“
D.?: „Für Reue ist es jetzt zu spät.“

Der Drache ? stand auf, nur Dodongo konnte ihn halbwegs sehen. Dann spie er seinen Drachenatem im ganzen Raum um, und entzündete somit lauter Fackeln, die an den Wänden hingen. Nun konnten alle (die nicht schliefen) den Drachen sehen. Was war schärfer: Die Klauen an den Beinen, oder die an den Händen? Er hatte einen recht stromlinienförmigen Körper, einen langen, dünnen Hals, recht große Hände und Füße (oder einfach seine Klauen) aber dünne Gliedmaßen, der Kopf war mittelgroß und lang, mit zwei Hörnern, die fast gerade nach hinten verliefen. Vom Hinterkopf bis zum Schwanzansatz hatte er insgesamt fünf dünne, scharfe Rückenzacken, und sein Schwanz maß bestimmt gute zehn Meter. Insgesamt war er aber nur einen Kopf größer als Link, aber alles in allem setzt sich an ihm alles zu einer Figur zusammen, auf die Dodongo bestimmt neidisch war. Die Krallen an den Armen hatten fast die Form von menschlichen Händen, nur dass schon bei halber Fingerlänge die 10-cm-Klauen anfingen. Die Klauen an den Beinen hatten etwa die Form wie Vogelfüße: drei Krallenfinger vorne, einen hinten. Seine Arme, Beine und Kopf hatten einen rot-orangen Ton, der Körper aber war fast weiß. Aber was für einen Drachen komisch ist: er hatte keine Flügel.
D.?: „Ich bin Draco, der Feuerdrache! Und wer mich beim Schlafen stört ist des Todes!“
Vex: „Jetzt mach mal halblang, er hat sich doch schon entschuldigt, also was willst du?“
Dc.: „Mich zu wecken, ist in meinen Augen eine Todsünde! Außerdem hätte ich für immer schlafen sollen!!! Wisst ihr, was ihr da angerichtet habt? Ich werde euch auf der Stelle vernichten!“
Link: „Erst mal sehen, ob du das schaffst!“
Dc.: „So, ein selbstsicherer Krieger. Schade um dich, hast sicher Talent, aber das wird dir nichts nützen.“
Vex: „Bongo Bongo, pass mir bloß gut auf sie auf!“

Draco stürzte sich auf Link, der wiederum mit dem Master-Schwert konterte. Draco hielt die Klinge mit bloßer Hand ab, es störte ihn nicht. Er hatte nicht mal einen Kratzer. Er holte mit der anderen Hand aus, Link blockte mit dem Schild. Link versuchte ihn an den Kopf zu treten, aber er wich mit einer Schlängelbewegung aus, und wollte mit einem Feuerball kontern, Link rollte sich davon. Der Drache sprang hoch, bis an die Decke, stieß sich dort ab, um auf Link niederzusensen, aber er konnte ausweichen. Nun schaltete sich auch Vex ein, er wollte Draco von schräg hinten angreifen. Er merkte es aber, und fesselte ihn erst mal mit seinem meterlangen Schwanz und widmete sich wieder Link. Vex fand an der Decke der Höhle einen spitzen Stalagtit, sprang trotz Fesselung hoch, um den Stalagmiten in seiner Fessel zu versenken, was Draco sehr nervte. Vor Wut drehte sich Draco Vex zu, was Link nutzte, um anzugreifen. Es half aber nicht viel, die Schuppenpanzerung am Kopf war so fest, dass er nur eine kleine Schnittwunde abbekam. Darauf holte er mit einem Schwanzhieb aus, traf Link am Kopf, der dann ertsmal ein paar Meter flog. Vex machte sich zum Zweikampf bereit, Link würde so schnell wohl nicht wieder aufstehen. Draco griff Vex mit einem Klauenstich an, Block mit Schild. Zwei Schwertschläge von Vex, beide Male ist Draco mit einem Satz nach hinten ausgewichen. Er stellte sich kurz auf alle Viere und sprang Vex dann an, als wäre er ein wildgewordener Kampfhund. Beide Klauen wurden wieder mit dem Schild geblockt, und ein Kräftedrücken begann. Vex wurde mit dem Rücken gegen eine Wand gedrängt, als Link dann wieder von hinten angriff. Draco machte einen Vorwärtssalto nach hinten, und nutzte aus der Drehung heraus seine Fußkrallen, um Link zu attackieren. Beim Aufkommen auf dem Boden wollte er Link wieder eine mit seinem Schwanz überpeitschen, aber Link hielt den Schwanz diesmal fest. Den Schwanz weiter haltend, griff Link nun an, und vor Wut über diese gelungene Aktion beachtete das Ungetüm Vex für einen Augenblick nicht. Daher wurde er zweimal gleichzeitig getroffen. Da er aber nun günstig stand, packte er beide jeweils am Kopf, klatschte diese gegeneinander, und schleuderte danach Vex gegen die Höhlenwand, und Link irgendwo in ein paar Felsen rein. Da er nun die zwei außer Gefecht gesetzt hat, wendete er sich nun Dodongo und den anderen zu.

Dc.: „Nun zu euch. Hey, du grauer Einauge: was hast du da in deiner Hand?“
B.B.: „Das… das sag ich nicht! Ich hab versprochen drauf aufzupassen!“
Dc.: „Soso, Treuepflicht… .Ich sag dir was: (er näherte sich Bongo Bongo) wenn du mir nicht sofort zeigst, was du da in deiner Hand hast, werde ich sie mitsamt Inhalt in Flammen aufgehen lassen. Kapiert?“
B.B.: „Gnnh… .OK, aber tu ihr nichts!“ (er öffnete seine Hand, Lea wachte rein zufällig in diesem Moment auf)
Lea: „Was, wo sind wir denn hier gelandet? Warum ist es so heiß hier? Und was ist das schon wieder für ein Monster?!? Und wo sind Vex und Link?!?“
Gm.: „Er da hat sie geschlagen. Ich denke, sie sind bewusstl-“
Dc.: „Meine Herrin!“
Lea: „Was?“
B.B.: “Bitte? Herrin???“ (Draco kniete vor Lea nieder, er wirkte nun sehr untertänig)
Dc.: „Meine Herrin, endlich sehe ich euch wieder.“
Lea: „Was... meinst du? Ich sehe dich zum ersten mal... .“
B.B.: „Sag besser nichts falsches. Spiel doch einfach mit.“
Dc.: „Ihr habt euch sehr verändert, aber anhand eures Armreifs erkenne ich euch immer wieder. Es freut mich, euch bei guter Gesundheit zu sehen. Oh, es wird euch hier sicher zu warm sein. Einen Moment bitte.“

(Es wurde schlagartig auf eine angenehme Raumtemperatur kälter)

Lea.: „Ähm... <>, mein Gedächtnis hat in letzter Zeit sehr gelitten. Äh, wer warst du doch gleich, und warum nennst du mich Herrin?“
Dc.: „Ich bin Draco, euer ehemaliger Hausdrache und Leibwächter. Nachdem ich euch durch einen dummen Unfall angreifen wollte, habt ihr mich in diese Höhle verbannt, trotz mehrerer Entschuldigung und Reue. Erinnert ihr euch wieder?“
Lea: „Ja, ich glaub schon (Lüge). Aber dafür haben wir keine Zeit, ich muss mich um meine Freunde kümmern! (Sie rannte zu Vex, der ihr am nächsten lag)“
Dc.: „Freunde? Meint ihr etwa den Grünen und den Schwarzen?“
Lea: „Ja genau! Wie konntest du sie nur so verletzen? Vex, sag doch was!!!“
Vex: (leicht konfus) „Nimm mich nicht raus, Coach. Ich brauch nur ein bisschen Schlaf.“
Dc.: „Um Himmels willen, verzeiht! Das wusste ich nicht! Ich seh’ mal nach den anderen.“

Draco konnte Link noch knapp vor einem runterfallendem Stalaktiten retten. Er brachte ihn zu Lea und legte ihn neben Vex. Link hatte eine kleine Platzwunde am Kopf.

Dc.: „Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber ihn hier hat es etwas schlimmer erwischt. Der hier brauch jetzt sehr viel Ruhe. Aber er muss einen starken Willen haben, wenn er selbst jetzt noch sein Schwert in der Hand hält.
Vex: „Ja, das ist immerhin Link: der Herr der Zeiten. Wenn der sich was in den Kopf setzt, ist der nicht aufzuhalten.“
Lea: „Du bist ja wach! Sprich nicht so viel, du musst dich ausruhen!“
Vex: „Geht schon. Ich bin bald wieder fit. Was ist mit ihm?“
B.B.: „Ähm, wenn ich mich mal einmischen darf: gegen solche kleinen Platzwunden kann ich was tun. Es gibt da einen gewissen Beat, der da helfen tut.“
Lea: „Ja, bitte, das wäre nett.“

Er erschuf schnell eine für ihn winzige Trommelfläche, und schlug nur mit seinen kleinen Fingern einen ganz eigenartigen Rhythmus. Links Wunde verschloss sich wie von Zauberhand. Er stöhnte ein bisschen rum, aber dann schien er zu schlafen. Von dem Rhythmus betört schlief dann auch Draco ein. Also war jetzt Pause in der Höhle angesagt. Vex schlief später auch kurz ein, und Lea hielt unentwegt seine Hand. Link war der erste, der wieder aufwachte, und als er Draco sah, wollte er ihn auch gleich töten, aber Lea hielt ihn zurück, aber in seinem Zustand hätte er wohl sowieso nichts zu Stande gebracht. Zudem wurde das bisschen Ruhe, das eingetreten ist, durch ein markerschütterndes Gebrüll gestört. Alle wachten dadurch schlagartig auf.

Dc.: „Das ist nicht gut.“
Lea: „Was denn? Warum denn? Was war das für ein Gebrüll?“
Dc.: „Der Grund, warum diese Höhle so gefährlich ist.“
B.B.: „Was soll das denn heißen?“
Dc.: „Nun ja, ich bin nicht der einzige Drache, der in dieser Höhle lebt. Es gibt noch einen weiteren... größeren... gefährlicheren Drachen als mich in dieser Höhle.“
Dd.: „Wusste gar nicht, dass es so viele Drachen gibt. Was ist das für einer?“
Dc.: „Einer, der gerade auf dem Weg hierher ist... der König der Drachen, vor dem man am besten flüchten sollte!“
Link: „Willst du damit sagen, dass wir uns aus dem Staub machen sollten?“
Dd.: „Ich denke, genau das will er uns sagen. Ich kann ihn schon riechen.“
B.B.: „Dann sollten wir uns beeilen!!!“
Dc.: „Na dann, viel Glück. Hoffe, man sieht sich wieder.“
Lea: „Was soll das denn heißen? Du kommst doch mit, oder?“
Dc.: „Nein, das kann ich erst, wenn ihr meine Gefangenschaft für ungültig erklärt.“
Lea: „Dann erklär ich es hiermit für beendet! Ich lass dich nicht hier drin verrecken!“
Dc.: „... Nun gut, geht alle schon mal vor. Ich bleibe noch hier und versuche ihn aufzuhalten. Ich werde nachkommen.“
Link: „Bist du irre? Wenn der wirklich so krass drauf ist, wie du sagst, nimmt der dich auseinander!“
Dc.: „Das ist OK. Mein Schicksal ist sowieso mit seinem verbunden. Ich wäre früher oder später sowieso auf ihn getroffen. Es wäre unvermeidlich.“
Lea: „Was soll das heißen, dein Schicksal ist mit seinem verbunden?“
Dc.: „Das liegt an dem Bann, den ihr über mich und ihn gesprochen habt. Es hieß, wenn ich aufwache, wacht er auch auf. Dann wird er mich suchen, bis er mich gefunden und vernichtet hat. Das war eure Absicherung, dass ich nicht aufwache, bis ihr mich von meiner Gefangenschaft gelöst habt.“
Lea: „So etwas hab ich echt gemacht?... Wie konnte ich nur so grausam sein?“
Dc.: „Ist jetzt egal, verschwindet! Er nähert sich mit einem Affenzahn! Wartet am Höhleneingang auf mich!. Wenn er aufwacht, richtet dem Schwarzen was von mir aus:-“
Gm.: „Der Schwarze heißt Vex!“
Dc.: „Ist jetzt nicht so wichtig. Sagt ihm: <>. Und jetzt: LAUFT!!!“

Sie taten, wie empfohlen und machten sich ohne ihn in Richtung Ausgang, während Draco sich tiefer in die Höhle begab, um seinem Vollstrecker entgegen zu kommen. Vor der Höhle war von drinnen ein stickig warmer Luftzug zu verspüren, und man hörte Flammenzischen, Steinebersten, Gefauche und Gebrüll. Dieses Geräuschszenario begann schon nach der zweiten Biegung, die sie von Dracos Schlafplatz in der Höhle trennten. Man war sich der Meinung, dass man besser nicht wartet, bis Vex aufwacht und ihm dann erst die Nachricht mitteilt. Sie versuchten ihn gleich aufzuwecken. Er ging etwas verschlafen auf und ab, während er sich alles hat erzählen lassen und sich die Nachricht durch den Kopf gehen ließ. Er horchte in die weniger vorhandene Stille der Höhle hinein und überlegte. Dann kam ihm eine Idee und er kletterte mit Link auf den Kopf von einer der Drachenstatuen, die den Eingang verzierten. Sie warteten, Link sollte die Lichtpfeile bereithalten. Für den Bruchteil einer Sekunde herrschte plötzlich Ruhe in der Höhle, doch dann ließ statt lautes Gebrüll ein mächtiger Überschallsound den Boden erbeben, und es schien als sei die halbe Höhle von innen eingestürzt. Gohma, Lea und Dodongo brachten sich in sicherer Entfernung in Sicherheit. Bongo Bongo platzierte sich so, dass der Eingang genau auf ihn zeigte und er noch tief in die Höhle hineinschauen konnte, aber auch in einiger Distanz. Mit seinen großen Händen konnte er auf die Entfernung noch gute Handzeichen geben. Draco kam auf allen Vieren aus der Höhle gesprintet, rötlich glühend und eine Welle eiskalter Luft folgte ihn. Sofort nachdem er die Höhle verließ schlug er einen Haken nach links, und Bongo Bongo hatte wieder Sicht in die Höhle. Er sah auch gleich Dracos Verfolger, wie er durch die Höhle düste. Draco beschwerte sich beiläufig über das angebrochene helle Tageslicht. Bongo Bongo gab Zeichen: er formierte in der Luft eine Art Skizze, die darstellen sollte, wann der Verfolger die Höhle verlässt. Jetzt war Timing gefragt, und alles klappte wie Vex es geplant hatte: Grade als der andere Drache die Höhle verlies, feuerte ihm Link einen Lichtpfeil genau vor die Füße, um ihn zu blenden. Gelähmt vor Blindheit hielt er inne und neigte den Kopf abwehrend zur Seite. Nun erkannte Vex die Schwachstelle am Nacken: Der Drache war wie Draco über und über mit robusten Schuppen bedeckt, aber am Nacken gab es eine kleine Stelle, wo sie nicht überlappten, sondern aufrecht standen, als wären ihm diese paar Schuppen senkrecht in den Nacken gesteckt worden. Insgesamt war er komplett schwarz, sämtliche Gliedmaßen waren länger und dünner als die von Draco, sein Maul hatte fast die Form eines Schnabels, sein Schwanz war nicht ganz solang, und er hatte lange, leichte, dünne, schwarze Flügel, die ihm ein Tempo von bis knapp unter Schallgeschwindigkeit ermöglichten. Seine Schuppen sahen an vielen Stellen wie eine Panzerung aus, was ihn irgendwo wie eine Maschine aussehen ließ. Er war nur eine halbe Menschenlänge größer als Draco. Jedenfalls nutzte Vex den Überraschungsmoment aus, und sprang ihn mit gezogenem Schwert auf den Rücken (Rodeo!!!) und jagte ihm sein Schwert in die Schwachstelle. Das folgende Verhalten war allerdings etwas kurios: anstatt rumzubrüllen, umzufallen, hin- und herzutorkeln, oder zu versuchen, seinen Reiter abzuschütteln färbten sich seine glühenden Augen von feuerrot nach royalblau und blieb einfach regungslos stehen. Draco hatte sich nun an das Tageslicht gewöhnt und kam langsam auf seinen Gegner zugetrottet.

Dc.: „Gut gemacht. Scheinbar hast du die Schwachstelle gefunden.“
Vex: „Mag sein aber erstens: Was mach ich jetzt mit ihm?, und Zweitens: wie bist du ihm so relativ unbeschadet entkommen?“
B.B.: „Das würde mich allerdings auch mal interessieren.“
Dc.: „Das war an und für sich recht einfach. Wie ihr wisst, konnte ich die Temperatur in der Höhle manipulieren. Da Drache von Echsen abstammen sind sie natürlich anfällig auf Kälte, so hab ich versucht, die Temperatur so niedrig wie möglich zu halten, sodass er langsamer wurde. Damit ich selbst nicht von meiner eigenen Kälte erstarre, musste ich meine Körpertemperatur möglichst normal halten. Das war das schwierige. Im Endeffekt konnte ich wie ihr ja gesehen habt vor ihm aus der Höhle flüchte und ihn rauslocken.“
Vex: „Und was mach ich jetzt mit ihm? Ich schätze mal, wenn ich mein Schwert wieder rausziehe wird er wieder Jagd auch dich machen, und ich hab keine Lust, mir noch mal was auszudenken.“
Dc.: „Versuch doch mal, dein Schwert, ohne es rauszuziehen, nach vorne zu bewegen.“

Als er das versuchte, begann der Drache sich nach vorne zu bewegen. Um es kurz zu fassen, Vex konnte den Drachen nun steuern indem er sein Schwert wie einen Joystick bewegte. Sogar das Fliegen klappte. Draco fügte bei, dass es sich um den Schwarzen Drachen der Verdammnis handelte. Nur: weil es zu gefährlich war, wollte Vex ihn so schnell wie möglich wieder loswerden. Sie beschlossen, ihn bewegungsunfähig wie er war, in der Höhle einzusperren, indem sie sie sprengten. Sie brachten ihn hinein, Vex tauschte sein Schwert in der Wunde mit einem Pfeil aus. Dann legten sie eine schöne Bombenkette, wie in Dodongos Höhle oder im Feuertempel. Kurze Zeit später machte es dann BUMM. Auf Anfrage auf das Ziel der ganzen Truppe war Draco nicht sonderlich erfreut auf die Antwort, diese Welt zu löschen. Aber er leistete keinen Wiederstand, sondern führte sie zu einer anderen Höhle. Diese Höhle bildete den Eingang zum „Herz dieser Welt“, wie er so schön zu sagen pflegte. Er meinte, man müsse nur dieses „Herz“ vernichten, um diese Welt zu eliminieren. Der Weg führte scheinbar wie ins Innere des Planeten, wenn man es so beschreiben konnte. Der Gang war kein rohes Loch in einem Felsen, sondern ein bearbeiteter Gang. Natürlich kam es allen spanisch vor, dass es keine Wachen gab, die das Herz dieser Welt bewachen, aber Draco hatte die einfache Begründung parat, dass jeder, der das Herz dieser Welt beschädigt oder zerstört, und somit diese Welt vernichtet, auch seine eigene Existenz in dieser Welt annulliert. Und so verrückt ist ja keiner. Nach zwei Stunden kamen sie in einem kleinen runden Raum an, in dessen Mitte sich ein kleines Podest befand. Von diesem Podest aus ragte eine Säule Energie empor zur Decke, und in der Mitte dieser Säule schwebte ein großer runder Stein, scheinbar ein Edelstein. „Das wär’s. Zerstört diesen Stein da und diese Welt wird sich in nichts auflösen.“ meinte Draco nur dazu. Nun, da die Lösung aller Probleme so einfach schien, bekamen erst mal jeder so seine Bedenken. Somit dauerte es eine Viertelstunde, bis jemand das Wort ergriff.

Link: „Ich... denke wir sollten diese Welt nun... zerstören.“
Gm.: „Ich frag mich nur, was mit uns passieren wird... .“
B.B.: „Ja, ich auch.“
Vex: „Und mit Lea.“
Dc.: „Ich schätze mal, dass Gohma, Bongo Bongo, Dodongo und ich wohl einfach verschwinden werden.“
Link: „Wir werden wohl nach Hyrule in unsere Körper zurückkehren.“
Lea: Aber was ist mit mir?“
Dc.: „Ich weiß nicht, warum ihr hier seid, meine Herrin. Warum sollte ein Baby in dieser Welt landen?“
Vex: „Ein Baby?“
Dc.: „Ich habe meine Herrin vor vielen Jahren gefunden... . Als kleines Baby. Ich hab sie „aufgezogen“, ihr sprechen beigebracht, und später zu meiner Herrin gemacht.“
Lea: „Ich bin also wirklich schon mein ganzes Leben hier... .“
Vex: „Das kann eigentlich gar nicht sein, denk ich. Wie kann hier drin neues Leben entstehen? Eigentlich gar nicht oder? Alles menschliche, was hier lebt, läuft hier als Skelett in dieser Welt rum. Hier ist schon alles tot. Und wie würde ein kleines Kind ohne äußeren Einfluss in diese Welt kommen? Das ergibt für mich alles keinen Sinn.“
Link: „Zerstören wir dieses Ding nun, oder nicht? Es bereitet mir Unbehagen.“
Vex: „Lass mich mal ne kleine Weile nachdenken.“

(Etwa 5 Minuten verstrichen)

Vex: „Nein, mir fällt nichts ein. Tu, was getan werden muss.“
Lea: „Also... ist jetzt der ... Moment des Abschieds gekommen?“
Gm.: „Scheint so. Ich will das nicht!“
Lea: „Ich ja auch nicht. Gohma..., Dodongo..., Danke euch zwei. Ihr habt uns sehr geholfen.“
Dd.: „Mach’s gut Kleine. Gohma, was auch immer mit mir passiert, ich werd dich vermissen!“
Gm.: „Geht mir genauso, mein Bester. Leb wohl, Lea.“
Lea: „Bongo Bongo, Danke für alles. Deine Hand war sehr bequem... .“
B.B.: „N-nicht der Rede wert. Hab ich doch gerne gemacht. (sein eines Auge läuft rötlich an)“
Lea: „Draco-“
Dc.: „Meine Herrin... .“
Lea: „Draco, ich kann mich kaum an dich erinnern, aber ich bin sicher, dass du immer ein guter Drache warst. Leb wohl.“
Dc.: „M-meine Herrin... .“
Lea: „Link... was soll ich sagen? Ich hoffe einfach, dass wir uns wiedersehen... .“
(Sie umarmte ihn.)
Link: „Ja, hoff ich auch... .“
Lea: „Vex... *schluchz*.“
Vex: „Lea... .“
Lea: „Vergiss mich nicht.“
(Sie umarmte ihn auch und gab ihn ein Küsschen)
Vex: „Auf Wiedersehen.“
B.B.: „Also... Vex... Link... Jungs, es war mir ne Ehre euch kennen gelernt zu haben. Wenn’s auch manchmal etwas schmerzhaft ausging... . “
Gm.: „Bongo, mein bester, du sprichst mir aus der Seele. Ihr seid zwei anständige Jungs, bleibt so, wie ihr sein.“
Dd.: „Dem kann ich nichts mehr hinzufügen. Lebt wohl und passt mir gut auf mein Hyrule und die Goronen auf!“
Link: „Machen wir. Verlass dich drauf!“
Dc.: „Zwei sehr talentierte Schwertkämpfer, die auch noch sehr gut zusammenarbeiten können. So was trifft man nicht alle Tage. Ich hoffe, dass ihr das, was ihr liebt auch weiterhin so gut beschützen könnt. Macht’s gut!“
Vex: „Ja... verdammt, ich hasse Abschiede. Macht’s besser.“
Link: „Tut uns leid, dass wir euch so oft verletzt haben.“
B.B.: „Die Zwecke rechtfertigen die Mittel. Ihr habt’s für die gute Sache getan. Es war in Ordnung.“
Dc.: „Die paar Kratzer... *öhöm*“
Link: „Darf ich dann jetzt?“
Vex: „Hum... ja-a. Leb wohl, Lea!“

Mit einem sehr eleganten Sprung rammte Link das Master-Schwert in den Stein und zerstörte ihn. Er hatte es zumindest vor, aber stellt euch jetzt mal den grafisch schönsten Lichteffekt vor, den es gibt. Habt ihr? Gut, denn auf den müsstet ihr jetzt verzichten. Denn Vex unterbrach Link mit einem lauten HAAAAAAALT!!!!!!!

Link: „Was-bitte-ist denn- JETZT-LOS???“
Vex: „Ich... Ich hab eine Idee.“
B.B.: „Wwh?!?”
Lea: “?”
Vex: “Ich… ich glaube, ich weiß, wie wir hier rauskommen, ohne diese Welt zu zerstören... .“
Link: „Und wie soll das jetzt gehen?“
Vex: „Ich... habe eine Theorie. Passt mal auf.“
(Anm. des Autors: Der Gedanke an Bass brachte Vex auf diese Idee)
Er malte eine Skizze auf den Boden die etwa so aussah:


Hier sind wir
Das heilige Reich (Himmel)



Raum zwischen den Dimensionen


Unsere Welt-Hyrule


Vex: „Also: unsere Seelen, das heißt Link und meine wurden hierher gezogen. Sie hätten aber auch in das heilige Reich gezogen werden können, wenn Ganondorf das gewollt hätte. Manche Seelen können sich frei in diesem Raum zwischen den Dimensionen bewegen und wählen, ob sie hierher kommen, oder ins heilige Reich. Ich glaube, dass nach dem Tod alles, was böse und schlecht war, hierher kommt, und alles was gut ist, ins heilige Reich. Da ist auch schon der Haken, wenn wir diese Welt auslöschen: wenn es diese Welt nicht mehr gibt, wird alles nach dem Tode ins heilige Reich kommen. Alles, das heißt: auch alles Böse. Und ich denke, das war Ganondorfs Plan.“
Link: „Na toll, jetzt haben wir einen Grund mehr, diese Welt NICHT zu zerstören.“
Vex: „Mag sein, aber wenn Ganondorf die Macht hat, zwischen den Dimensionen rumzuwerkeln, können wir das vielleicht auch. Möglicherweise brauch es nicht mal mehr, als ein bisschen geistige Anstrengung. Vielleicht können wir auch so durch den Zwischenraum der Dimensionen zurück. Wir bräuchten nur eine Art Pfad, den wir folgen können.“
Link: „Sehr schön, und wo sollen wir den hernehmen?“
Zelda: „Link, kannst du mich hören?

(Zelda nahm mal wieder geistigen Kontakt zu ihnen auf.)

Vex: „Hm, den Pfad könnten wir folgen.“
Zelda: „Was redet ihr da? Beeilt euch, langsam wird die Zeit knapp! Eure Körper sind schon arg geschwächt!“
Link: „Dieser Pfad ist aber nur aktiv, wenn Zelda spricht. Aber ihr wird auch mal die Luft ausgehen!“
Lea: „Wenn dieser Pfad, wie du es nennst, kontinuierlich wäre, könnte ich euch helfen.“
Vex: „Wie das?“
Lea: „Ich glaube, ich hab noch ein wenig magische Kraft in mir. Von der Zeit, wo ich noch diese Königin war. Ich könnte euch sicherlich auf diesen Pfad bis in den Raum zwischen den Dimensionen schicken. Von da an müsstet ihr aber alleine weiter.“
Vex: „Das ist doch super! Probieren wir’s!“
Zelda: „Hört mir hier überhaupt jemand zu???“
Link: „Aber wie sorgen wir dafür, dass dieser Pfad nicht unterbricht?“
Vex: „Hm... . Prinzessin Zelda, man sagte mir, ihr seid ein wahres Goldkehlchen. Es wäre jetzt sehr von Nutzen, einen klaren Ton zu hören. Aber so lange wie möglich!“
Zelda: „Vex, was zum Teufel soll das jetzt bringen?“
Link: „Vex, du bist ein Teufelskerl! Die Idee ist brillant! Mach schon, das gehört zu einem Plan! Warte auf unser Zeichen!“
Zelda: „Auf deine Verantwortung.“
Lea: „Los, nehmt meine Hand. ... gut. Schließt eure Augen und stellt euch euer Reich vor.“
Link: „Du kannst! Lass deine schönste Stimme hören!“

Und Zelda fing an zu singen (welch ein Klang!). Jetzt kann der Lichteffekt kommen. Alles lief reibungslos. Link und Vex steckten wieder in ihren Körpern in Hyrule, die immer noch im großen Saal lagen. Als sich Vex seines wachen Zustands bewusst wurde hörte er als erstes, wie Prinzessin Zelda erst mal tief Luft holte. Als er merkte, dass er immer noch eine fremde Hand in der seinen hielt, dachte er, Lea habe es auch geschafft, aber es war („nur“) Zelda, die die ganze Zeit sowieso nicht losgelassen hat. Die meisten der Gäste, die zum Festessen eingeladen waren, sind natürlich gegangen (immerhin sind drei Tage vergangen) Aber die, die regelmäßig mal vorbeigeschaut haben, und gerade anwesend waren, sind natürlich sehr erstaunt und erfreut gewesen, die zwei Helden wieder bei Bewusstsein zu sehen. Malon und Talon natürlich eingeschlossen. Was jetzt aber wohl am schönsten war, ist, dass eine kleine feuerrote Fee in den Raum geflitzt kam.

Bass: „VEEEEEX! Ich hab dich gefunden!!!“
Vex: „Bass! Mensch, du hast es echt bis hierher geschafft!“
Link: „Wer ist das?“
Vex: „Das ist meine Fee. Er heißt Bass.“
Navi: „Eine männliche Fee? Bei uns im Dekubaum gibt’s nur weibliche... .“
Bass: „Du musst Navi sein. Freut mich dich kennen zu lernen.“
Navi: „Äh... .“
Bass: „Mal was anderes, Vex. Als ich dich in dieser skurillen Welt da getroffen hab. Da lag doch, glaube ich, ein schlafendes Mädchen neben dir, oder irre ich mich?“
Vex: „Nein, das ist richtig. Warum?“
Bass: „Ihr Geruch war das Erste und Letzte, was ich dort wahrgenommen hab. Und... ich kann ihren Geruch auch hier riechen... .“
Vex: „Das kann nicht sein. Du musst dich irren. Du bist noch nicht ganz bei Sinnen. „
Bass: „Oh doch, mein Kopf ist vollkommen klar. Hm... hier geht’s lang. Komm mit!“
Vex: „Hey, warte!!!“

Vex’ kleine Fee flog davon, und er rannte hinterher. War aber teilweise nicht unbedingt zu empfehlen, da beide sehr tief in das unterirdische Kellergewölbe des Schlosses eindrangen, was ihnen sicher nicht erlaubt war. Als sie schon so ein paar Dutzend Wachen am Hals hatten, blieb Bass vor einer sehr robusten Eisentür stehen. Das komische war: sie war keineswegs verschlossen (Anm. des Autors: hat was mit Psychologie zu tun. Im Falle, dass Eindringlinge das Schloss ausrauben wollen hat man diese Tür offen gelassen, damit man denkt, es gäbe nichts großartiges dahinter, was es sich lohnen würde zu stehlen). Hinter der Tür befand sich ein kleines Labyrinth. Nur ein kleines. Da Bass immer einen bestimmten Geruch folgte, lagen sie natürlich nie daneben. Im Endeffekt fanden sie sich in einem kleinen Quadratischen Raum wieder. In dessen Mitte befand sich ein längliches Podest (Podest? Kennen wir doch schon *g*) und auf diesem Podest lag, ob ihr’s glaubt oder nicht, da lag Lea. Scheinbar... nun ja, sie war jedenfalls nicht so ganz bei Bewusstsein. Neben diesem Podest, auf dem sie lag, stand so was wie ein Hocker, auf dem Hocker lag ein sehr großer, schön anzusehender leuchtender Smaragd. Um den Smaragd war ein goldenes Seidenband gewickelt, was am anderen Ende an Leas Hand gebunden war. Natürlich traute Vex seinen Augen nicht so ganz und blieb erst mal ein paar Sekunden regungs- und fassungslos stehen. Doch er wurde just aus seiner Trance geweckt, als Link, Zelda und der König den Raum betraten. Und in dem Moment erwachte Lea zum Erstaunen aller. Aber sie war sichtlich schwach. Allerdings war der Trubel weitaus größer als man annehmen könnte. Was Link und Vex nämlich hinterher lang und breit erklärt wurde, war folgendes: Lea ist Zeldas ältere Schwester (Differenz = ca. 1,5 Jahre). Nur: als sie noch ein ganz kleines Kind war, noch nicht mal ein Jahr, befiel sie eine Art Krankheit, die ihr ein eigentliches Leben nicht ermöglichte und sie stark schwächte. Im Endeffekt landete ihre Seele in dieser Welt, wo alles Böse nach dem Tod hinkommt. Man führte die Notaktion durch, diesen Smaragd mit heiliger Energie zu versehen. Er sorgte dafür, dass Lea bis zur Heilung (die aber nicht in Sicht war) in einem Schlafzustand verharrte und sie mit Lebensenergie versorgte. Da sie aber nun eigentlich in so etwas wie im Koma lag, ließ man sie in diesem extra angefertigtem Raum. Eigentlich wollte man sie vergessen. Doch nun ist sie wach und alle waren mehr oder weniger glücklich. Vex war nicht glücklich, sondern überglücklich. Zelda und der König waren sehr gespannt, zu erfahren, welche Persönlichkeit sie entwickelt hat. Lea war sehr erstaunt zu hören, dass sie Prinzessin und zukünftige Herrscherin von Hyrule sei und eine Schwester hat. Link und Vex stellten sich nur die Frage, wie sie es geschafft hat, aus der anderen Dimension zu kommen. Antwort: durch ihren Willen und den Wunsch, bei Vex zu bleiben, hat sie sich selbst mitgeschickt. Was diese Krankheit betrifft; als sie eintrat, war Ganondorf so um die 19 Jahre alt und hat einen Fluch über das Königshaus gesprochen, was diese Krankheit verursachte. Das war seine erste böse Tat. Da er aber nun restlos vernichtet ist, war die Krankheit aufgehoben. Für das Volk von Hyrule war es natürlich eine enorme Überraschung zu hören, dass der nächste Trohnanwärter nicht Zelda ist. Aber Lea verzichtete freiwillig (da waren ja noch gewisse Erinnerungen). So kehrte wieder Ruhe in Hyrule ein. Ach ja: fast zeitgleich mit den Erwachen von Link und Vex sind in Kakariko, im Kokiriwald und am Todesberg jeweils ein Ei aufgetaucht, aus denen Monate später ein Gohma, ein Dodongo und ein Bongo Bongo schlüpften, die von da an den Kokiris, den Goronen und den Bewohnern von Hyrule im Alltag halfen (z. B.: Spielplatz für die Kokiris bauen, den Brunnen in Kakariko säubern, eine neue Vorratshöhle für Goronen graben etc.). Was noch erwähnenswert aber keineswegs überraschend wäre ist, dass aus Vex und Lea ein hübsches Liebespärchen geworden ist.

{Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute *hähä*}

The End





Anhang

Kann mir denken, dass es für Nicht-Insider der Zelda-OoT Geschichte einige Fragen gibt. Darum hab ich hier versucht, alles was Fragen aufbringen könnte, zu klären.


Begriffe


Goronen:
Leich affenartige gemütliche Kreaturen, die in den Bergen leben und sich von Steinen ernähren. Tanzen gerne und schließen schnell Brüderschaften.
Zoras:
Kreaturen, die eine Symbiose aus Mensch und Fisch darstellen. Leben bevorzugt in Wasser, reden jeden in der Ihr-Form an
Jabu-Jabu
Der Schutzpatron der Zoras. Ein großer Wal, in dessen Maul man reinlaufen kann. Drinnen befindet sich das dritte Level
Zeldas Wiegenlied
Ein Lied dass von Generation zu Generation in der Königsfamilie von Hyrule weitergegeben wird. Der Eingang zu Zoras Reich wird von einem Wasserfall geschützt, der beim Spiel dieses Liedes stark abschwächt, sodass man eintreten kann. Mit bestimmten anderen Liedern kann man an bestimmte Orte gebeamt werden, meist handelt es sich um verfluchte Tempel
Fee/Navi
Link kommt eigentlich aus dem Kokiriwald, wo jeder eine kleine leuchtende Fee an seiner Seite hat. Links Fee heißt Navi. Feen können gegnerische Schwachstellen entdecken

Triforce
Das heilige Zeichen Hyrules. Drei gleichseitige Dreiecke Jedes Dreieck steht für eine Eigenschaft: Mut, Kraft und Weisheit. Wer ein Fragment besitzt, auf dessen Handrücken ist das Triforce abgebildet, und das jeweilige Fragment wird hervorgehoben
Bongo Bongo
Ein Endgegner im Schattentempel, der mit seinen übergroßen Händen auf den Boden trommelt, der eine einzige Trommel ist. Man erkennt seinen Körper nur mit dem Auge der Wahrheit. Um ihn zu besiegen, erst in jede Hand einen Pfeil schießen, dass sie betäubt werden und nicht weitertrommeln, dann mit Auge der Wahrheit Körper anvisieren, Pfeil Schießen, dann Schwert nehmen


Hirnbeißer
Halbendgegner, die mit Extra-Armen, die aus dem Boden ragen ihre Opfer festhalten und ihnen dann in den Kopf beißen, um das Gehirn auszusaugen. Sieht etwas schwul aus, wenn sie laufen
Salia- Links Beste Freundin aus Kindertagen (sie liebt ihn) und Weise des Waldes
Armosritter
Hässliche Statuen, die zum Leben erwachen, wenn man ihnen zu nahe kommt oder mit einer Bombe angreift. Nach einer weiteren Bombe torkeln sie ein bisschen rum, bis sie selbst in die Luft fliegen.
Eisenprinzen
Große langsame Gegner, die eine Samurai-ähnliche Rüstung tragen und mit einer riesigen schweren Axt bewaffnet sich. Nachdem sie einmal zugeschlagen haben steckt die Axt entweder im Boden fest, oder sie müssen sich erst mal in Position bringen. Am meisten Spaß macht es, ihnen mit einem Rückwärtssalto auszuweichen, und dann anzugreifen. Den Riesenäxten hält kein Schild stand. Killa-Ohmaz
Sammelbezeichnung für Koume und Kotake, die zwei Gerudohexen und Ziehmütter von Ganondorf. Schweben immer auf Hexenbesen rum, greifen mit feuerelementaren und eiselementaren Zaubern an.
Rauru
Weise des Lichts und Erbauer der Zitadelle der Zeit. Verbringt sein Ganzes Leben in der Halle der Weisen, einer Dimension im Zeitportal. Er hat Links Geist damals sieben Jahre dort eingeschlossen

5Der Witz über Gohmadongo und den Ameisenbär: Treffen sich ein Monster und ein Tier. Fragt das Tier: „Was bist du denn?“. Sagt das Monster: „Ein Gohmadongo.“. Fragt das Tier: „Wie geht das denn?“. Sagt das Monster: „Nun ja, Dodongo war mein Vater, Gohma meine Mutter. Und was bist du?“ Antwortet das Tier: „Äh, nun... ein Ameisenbär...“.

Großer Schlüssel
In allen Tempeln und im Teufelsturm muss man eine Blau-gelbe Truhe finden, in der der Große Schlüssel ist. Der große Schlüssel öffnet als einziger die Tür zu Endbossen. Teufelsturm
Wenn man im Teufelsturm sich den Raum nähert, in dem man auf Ganondorf trifft, wird auf den Treppengängen die Hintergrund-melodie (Satanstisch klingendes Orgelspiel) lauter. Ganondorf spielt diese Melodie auf der Spitze des Turmes auf einer Orgel


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