Breath of the Wild Erweiterungspass



Magic of Love
Romantisch ist die neue Story von Alexandra!

Autor: Alexandra


Der Wald


In den verloren Wäldern erklingt eine Melodie. Frieden und Harmonie beherrschen diesen ruhigen und friedlichen Ort. Doch in der Mitte des Waldes ruht das Relikt der Götter. Es ist die Hinterlassenschaft der Schöpfer und Erschaffer der Welt, Dyn, Nayru und Faore. Faore erschuf mit ihrem feurigen Odem die bekannte Welt mit ihren Felsen und Gebirgen. Nayru hauchte ihr die Gabe der Weisheit ein, regelte Tag und Nacht. Dyn aber verlieh der Welt das wichtigste, das Leben. Als die Götter ihr Werk vollbracht hatten, hinterließen sie als Zeichen ihrer Macht das Relikt der Götter, das Triforce. Doch mit der Zeit verblasste das Wissen an das Triforce und es wurde zur Legende........

Ganz plötzlich wachte Link auf. Hatte er nur geträumt, oder gab es diesen wunderbaren Ort wirklich? Von draußen rief jemand seinen Namen. Doch wer ruft da? Warum ihn? Wer war er eigentlich? Link fand keine Antwort. Dann rappelte er sich auf und ging nach draußen. Es war Salia die da rief. Er hatte sie ganz vergessen. Warum bloß?

Er ging zusammen mit Salia ein Stück.Sie erzählte ihm von Träumen und Hoffnungen.Als sie sagte das sie diese Nacht von den Göttern geträumt hatte, zuckte er zusammen. Das konnte er nicht glauben. Sie konnte doch nicht das gleiche geträumt wie er? War das eine Prophezeiung? Urplötzlich verspürte er einen stechenden Schmerz in seinem Kopf. Er brach zusammen und wurde ohnmächtig.....

Als Link erwachte war ihm, als ob er flüssiges Blei in den Knochen hätte.Die Glieder taten ihm weh und sein Kopf brummte.Seine Augen öffneten sich und er sah Salia, deren Augen sich mit Tränen füllten.Erst jetzt fiel ihm auf wie hübsch sie war.Ihr grünes Haar schimmerte in dem matten Licht das seine Hütte beleuchtete.Nun sah er, dass sie einen Brief mit königlichen Wappen in den Händen hielt.Stumm gab sie ihm den Brief und Tränen liefen an ihren Wangen hinunter.In dem Brief stand: Lieber Link, dich plagen Alpträume Nächte lang, nicht wahr?! Darum bitte ich dich zu mir aufs Schloss zukommen. Hochachtungsvoll Prinzessin Zelda

Ein unterdrückter Schluchzer kam von Salia.Woher wusste die Prinzessin von seinen Alpträumen? Halt, da war noch ein P.S. : Du kannst auch in Begleitung erscheinen!, hieß es da. "Salia " sagte er, "ich muss gehen! Doch möchte ich dich dort nicht mit reinziehen! Es ist zu gefährlich für dich. Versteh das bitte !!!" Mit diesen Worten rannte Link aus der Hütte. Das Dorf der Kokiri, in dem er lebte, schien so friedlich, so ruhig. Warum sollte dieses Leben für ihn aufhören? Ganz unbewusst lief er in die verlorenen Wälder. Dort, an einer Brücke saßen er und Salia immer....

...

Immer noch weinend saß Salia in Link's Hütte. Sie wusste wo er hingerannt war. Wie oft war sie schon an ihrem "gemeinsamen" Platz gewesen. Sie beschloss mit ihm zu reden. Unterwegs begegnete sie niemandem, außer...

Mido stand vor dem Eingang der Verlorenen Wäldern. "Du willst diesem Trottel doch nicht etwa hinterher rennen?" fragte er spöttisch. "Er ist kein Trottel, Mido" fauchte Salia ihn an. "Doch dass ist er, ein Idiot, ein Blödian, ein..." PATSCH!!! Schon fing er eine Ohrfeige von ihr. "Sag so was nie wieder. Er ist der einzige Mensch der mich versteht." Sie schubste Mido beiseite und rannte wütend in den Wald. Doch nach kurzer Zeit erstickte ihre Wut in der wieder hochkommenden Traurigkeit. Wegen Mido hatte sie ganz vergessen wohin sie gerannt war. Ein Anflug von Panik spiegelte sich in ihrem Gesicht. Was nun ? Sie selbst wusste nur zu genau, wie schnell man sich in den Wäldern verlaufen kann. "Oh ihr Waldgeister, die ihr mir immer so friedlich gesinnt ward, helft mir auch jetzt!" flehte Salia. Wie von Sinnen, als hätte sie es schon immer gewollt, lief sie durch die Wälder und stand kurz vor der Brücke. "Danke, ihr Waldgeister!" Sie holte ihre Okarina hervor und spielte das Waldlied....

Link horcht auf. Salia stand zwischen den Bäumen und spielte das Lied, dass er und sie zusammen geschrieben hatten. Dieses Lied gab ihm Wärme und Geborgenheit. Doch er durfte nicht zulassen, dass ihr etwas geschieht. Er durfte sie da nicht mit hineinziehen und das musste er ihr sagen.Irgendwie, aber wie wusste er nicht.

Am nächsten Tag stand er wieder auf der Brücke. Aber diesmal trug er auf dem Rücken den Deku-Schild. In der Hand das Kokiri-Schwert, die Taschen voll Deku-Nüsse und Feenschleuder, in der anderen Hand die Okarina von Salia, stand er da, bereit zum Schloss aufzubrechen. Gerade wollte er sich abwenden und gehen, als er Schritte vernahm. Salia war ihm still gefolgt. "Du gehst ohne dich zu verabschieden?" fragte sie. In ihren smaragdgrünen Augen glitzerten Tränen. "Es ist kein Abschied für immer. Wir sehen uns wieder, dass verspreche ich dir !" sagte Link. Er ging einen Schritt auf sie zu, doch sie war schneller und umarmte ihn. "Link, ich werde dich vermissen. Du bist der einzige Mensch bei dem ich mich geborgen fühle, der mich versteht. Bitte vergiss mich nicht!" sagte sie mit tränenerstickter Stimme. "Ganz bestimmt nicht. Niemals ! Wie könnte ich dich vergessen ?" sagte er und blickte ihr tief in die Augen. Dann drehte er sich um und ging. Salia sah ihn zusammen mit der untergehenden Sonne verschwinden. "Ich hoffe wir sehen uns so schnell wie möglich wieder, Link.... "

Hyrule


Als Link durch die Steppen von Hyrule ging, war ihm doch etwas mulmig zumute. War das der richtige Weg den er da ging? Aber er hatte keine andere Wahl. Inzwischen war es dunkel geworden. Hier und da waren ein paar Rufe zu hören. ,Wahrscheinlich eine Eule' dachte Link. ,Was Salia jetzt wohl macht? Bestimmt...' Doch er konnte den Gedanken nicht zu Ende führen, denn plötzlich tönte ein Schrei durch die Nacht. Das Gebüsch am Wegrand teilte sich und Link sah in zwei glühend rote Augen. Schon sprang das Wesen nach vorn auf Link zu und hieb nach ihm. Doch blitzschnell zog Link sein Schwert und die Gefahr war gebannt. Aus Furcht es könnten noch mehr solcher Wesen auftauchen, beschleunigte er seine Schritte. Nicht weit von ihm stand ein Baum. Wenn Link es bis dahin schaffte, hatte er diese Nacht noch Ruhe. Als er den Baum erreicht, schwang er sich auf die Äste und machte es sich bequem. So bequem es sich in dieser Lage jedenfalls machen ließ. Als Link einschlief, warf er noch einen kurzen Blick auf den Mond, der hell leuchtend am Himmel prangte..... Zur gleichen Zeit saß Salia auf dem Dach ihrer Hütte. "Was Link jetzt wohl macht?" fragte sie sich. Eine kühle Brise wehte durch ihr Haar. Sie fröstelte. Langsam erhob sie sich und ging hinein. Es war schon spät und langsam überkam auch sie die Müdigkeit. Sie setzte sich vor ihren großen Spiegel und begann ihr Haar zu bürsten. Salia wusste, dass viele Mädchen aus dem Kokiri-Dorf sie darum beneideten. Sie holte ein Haarband hervor und band sich ihr langes Haar zu einem Zopf. Jetzt sah sie, von den Haaren her, aus wie ein Junge, denn Link hatte ja auch lange Haare. Da schwirrte ihr eine Idee im Kopf herum. "Was wenn...." Ganz aufgeregt ging sie zu der alten Holztruhe, die in ihrer Hütte stand. Dort lag noch Männerkleidung. Und die hatte genau ihre Größe. " Ich sehe wirklich aus wie ein Junge! Jetzt kann ich Link beistehen." Sagte sie, als sie wieder vor dem Spiegel stand. Einen Deku-Schild, eine Schleuder und Deku-Nüsse besaß auch sie. Auch ein Schwert besaß sie, aber wie damit gekämpft wird wusste sie nicht., Na ja, dass kann man doch bestimmt lernen' sagte sie sich. Bis zum Morgengrauen sah man sie auf dem Feld hinter ihrer Hütte üben und beim ersten Hahnenschrei stand sie auf der Brücke. " Link, hoffentlich hast du mich noch nicht vergessen... "

Inzwischen war Link aufgewacht. Er hatte eine unbequeme Nacht hinter sich. In weiter Ferne sah er das Schloss. Nach ein paar Stunden Fußmarsch stand er vor den Toren Hyrules. Etwas zaghaft ging Link durch die Gassen zum Marktplatz. Menschen drängten sich dicht an dicht um die Stände, Kinder lachten und spielten miteinander. Alles war hier so fremd und doch vertraut. Plötzlich fiel ihm in der Mitte des Marktplatzes ein Mädchen auf, das etwas abseits stand. Als er näher heran ging, bemerkte er das sie sang. "Eine wunderschöne Melodie" dachte Link und bemerkte gar nicht, dass er das laut aussprach. "Ja, ich habe sie von meiner Mutter gelernt." sagte das Mädchen. " Ähh.... wie bitte?" fragte Link etwas verdattert. "Ich habe diese Melodie von meiner Mutter gelernt. Ich heiße Malon, meinem Vater gehört die LonLon Farm und wer bist du? Du kommst nicht von hier, oder? Du kommst aus dem Wald, nicht wahr? Ich seh's an deiner Kleidung" sagte Malon. Das sprudelte alles in atemberaubender Geschwindigkeit aus ihr heraus. "Ich heiße Link und komme aus Kokiri ", sagte Link, "und ich bin auf der Suche nach Prinzessin Zelda. Könntest du mir sagen, wie ich zum Schloss komme?" "Du willst zum Schloss? Es hat noch nie jemand geschafft an den Wachen vorbei zu kommen. Aber wenn du schon mal auf dem Weg dorthin bist, würdest du mir einen Gefallen tun? Mein Vater sollte Milch auf das Schloss bringen und wahrscheinlich ist er mal wieder eingeschlafen. Könntest du ihn wecken und zu mir schicken?" fragt Malon. " Na klar kann ich ihn wecken. Und wo lang geht es denn nun zum Schloss?" "Lauf durch die Gasse dort an der Kathedrale vorbei, dort steht ein Soldat. Sag ihm Malon schickt dich ihren Vater zu holen. Er bringt dich dann bis kurz vor den Schlossgarten, dann kriechst du durch die Nische an der Wand und schleichst dich an den Wachen vorbei zur Prinzessin. Pass auf dich auf und komm mich doch mal auf der Farm besuchen!" sagte Malon. " Okay, danke. Ich komm dich bestimmt mal besuchen! Tschüs!" sagte Link. Er machte sich in Richtung Schloss auf, mit nur einem Gedanken. ,Wie geht es Salia?‚



Auf dem Schloss


Auch Salia hatte den Marktplatz erreicht. Den Erstbesten fragte sie nach dem Weg zum Schloss. Sie ging in die genannte Richtung, und sah die prunkvollen Türme schon von weitem. Inzwischen stand Link, hinter einem Busch versteckt, im Schlossgarten. Gerade drehte sich die Wache vor dem Wassergraben um und er wollte schon losrennen, als er noch eine Wache sah. ,Puh, dass war aber knapp!' dachte Link. Doch plötzlich sah er neben sich eine Ranke, die zu einem kleinen Vorsprung führte. Flink, wie er war, kletterte er hinauf. Von dort aus sprang er geräuschlos in den Graben und ließ sich zum Eingang des Burghofes treiben. Von weitem hörte er Malon's Vater schnarchen. Link sprang aus dem Wasser, lief auf ihn zu und rüttelte ihn wach. " Uäähh, ich hab grad so schön geschlafen. Nanu, wer bist denn du?" fragte Talon. "Ich heiße Link und komme aus Kokiri. Malon schickt mich, Sie zu holen!" entgegnete Link. "Wie, Malon? Da krieg ich wieder was zu hören!" Mit diesen Worten rannte Talon davon. Nun konnte sich Link wieder dem widmen, weshalb er hergekommen war. Er zwängte sich durch die Nische in der Wand und stand im Burghof. Ganz langsam schlich sich Link vorwärts. Doch auf einmal hörte er ein Knacken und eine grüne Gestalt schoss über ihn hinweg. Das war seine Chance. Wer auch immer das war, er war ihm dankbar. Es war keine Wache in Sicht die ihn aufhalten könnte, aber trotzdem beeilte er sich. Gerade so konnte er sich hinter eine Ecke retten, denn die Wachen kamen schon wieder. Er hörte sie fluchen : "... so eine Gemeinheit... ", "... er kann nicht weit sein... " und noch andere Redewendungen.

Als sie verschwunden waren, schlich er sich in den Garten der Prinzessin. Doch... Prinzessin Zelda unterhielt sich mit der Gestalt, die noch Minuten vorher über Link's Kopf geschossen war. Aber sie trug die Kleidung der Kokiri. Gerade wollte er diese Person nach dem Namen fragen, als Prinzessin Zelda ihn bemerkte. "Oh, bist du Link?" fragte sie. "Ich ähm .... ja der bin ich. Ihr habt mich zu euch gerufen?" fragte er. "Ja, ich habe dich zu mir gerufen, weil ich eine Mission für dich habe. Sieh, das ist der Stein des Waldes, der "Smaragd der Kokiri". Der Dekubaum hat ihn mir gegeben. Es gibt aber noch zwei andere Steine, der "Opal der Goronen" und der "Saphir der Zoras" genannt.Da du auserwählt bist, finde und bringe sie zu mir, denn ich fühle, dass das Böse immer näher kommt. Gehe, diese Person wird dich begleiten!" Langsam drehte Link sich um und blickte in die smaragdgrünen Augen eines Mädchens. Es war Salia...

Der Ball


Als sie im Dorf angekommen waren, brachte Link Salia zu dem Haus der netten Dame die auch ihn aufgenommen hatte. Sie pflegte Salia und liebte sie wie eine Tochter. Link ging ab und zu nach Hyrule und unterhielt sich mit diesen und jenen Leuten. Als er eines schönen morgens wiedermal mit dem Minenverkäufer sprach, kam ein Soldat des Königs auf den Marktplatz. "Hört mal alle her. Zu Ehren seiner Tochter, Prinzessin Zelda gibt der König einen Ball auf dem sich alle Leute mit einer Begleitsperson einfinden können. Er geht von der Dämmerung bis zum Sonnenaufgang. Ach und ich habe hier noch einen Brief an einen gewissen Link." sagte der Soldat. "Ja der bin ich!" sagte Link und erhielt den Brief. Er war von Prinzessin Zelda. "Lieber Link! Ich möchte dich und Salia zu dem Ball,den mein Vater gibt, einladen. Da ich mir aber vorstellen kann, dass ihr keine angemessene Kleidung besitzt, kommt doch morgen früh zu mir aufs Schloss. Zelda " Das musste Link sofort Salia sagen. Er rannte nach Kakariko. Als er in das Haus der Frau stürmte, bekam er einen roten Kopf, eine Ohrfeige und einen Schubs nach draußen. Die nette Dame, sie hieß Anijo, war Link nach draußen gefolgt. "Die Ohrfeige hat wohl gesessen. Also wirklich, rein zustürmen während das Mädchen badet. Was ist in dich gefahren?" wollte Anijo wissen. "Ich konnte doch nicht ahnen das sie badet. Au, das tut ziemlich weh." Link rieb sich die Backe. "Man klopft ja auch eigentlich an, oder?! Ich geh mal zu ihr und dann rufe ich dich, wenn sie fertig ist." Sie ging wieder ins Haus. Link setzte sich auf die Mauer neben dem Haus.,Das war peinlich. Ich Trottel hätte auch wirklich anklopfen können. Aber immerhin... ' Bei diesem Gedanken wurde er rot. Schließlich hatte er Salia gesehen, unbekleidet. Zwar lag sie im Wasser, aber immerhin. , Wie soll ich ihr wieder in die Augen gucken?'. Den gleichen Gedanken hatte auch Salia. Eilends zog sie sich an und sagte Anijo, jetzt könne er reinkommen. Sie rief Link und mit hochrotem Kopf kam er herein. Er blickte sie an und - "Tut mir Leid!" riefen beide. Dann fingen alle an zu lachen. Da fiel Link der Brief wieder ein. Er gab ihn Salia und sie las. Dann sagte sie : "Oh Link, das ist ja großartig. Weißt du, die Kratzer sind alle verheilt und Anijo sagt ich kann auch wieder raus." "Na dann komm mit, ich will dir jemanden vorstellen!" sagte Link. Beide verließen das Haus und Salia folgte Link in die Steppe. Er ging geradewegs zur LonLon-Farm. Als beide durch das große Tor traten, kam ein Mädchen angerannt und umarmte ihn stürmisch. "Oh Link, ich wusste, dass du mich nicht vergessen hast. Wer ist das, lass mich raten Salia heißt sie, oder? Ich hab's von Prinzessin Zelda. Kommst du auch zum Ball?" fragte Malon. " Ja, ich gehe zum Ball." sagte Link. "Ach weißt du was, ich muss dir mal was zeigen. Komm mit!" rief Malon. Link wollte schon los stürmen, da drehte er sich um und zog Salia mit sich. Malon zeigte ihnen zwei kleine Fohlen. Das eine war rötlich-braun und das andere war tiefschwarz. "Na, gefallen sie euch!" wollte Malon wissen. "Komm Link, lass uns reiten." Malon schob Link zu einem großen Pferd. Er stieg auf und Malon sprang gleich hinterher. Da riss bei Salia der Geduldsfaden.Link sah noch ihr tränenüberströmtes Gesicht und dann rannte sie so schnell sie konnte von der LonLon-Farm. Sie rannte zu der Stelle wo sie Link sagen wollte was sie für ihn empfand. Sie erinnerte sich noch ganz genau....

Beide rollten den Abhang hinunter. Unten angekommen setzten sie sich ins Gras. "Du Link, ich finde es schön so wie es jetzt ist. Der Bach plätschert, die Vögel singen und - " Sie schaute verlegen drein. Dann nahm er sie in seine Arme und rannte mit ihr nach Kakariko...

Wieder kamen Salia die Tränen. Wo war der zärtliche Junge, der auf sie aufgepasst hat wie auf eine Schwester? Und was war mit ihrem gemeinsamen Lied, der Okarina. Salia fühlte sich so elend. "Salia, ich - " Link stand hinter ihr. "Was willst du? Hast du mir nicht schon genug weh getan?" Sie schluchzte herzerweichend. "Aber Salia, ich wollte doch nur dein bestes! Ich... ich brauche dich doch." Nun stand er vor ihr. "Du, du brauchst mich? Aber wieso, du hast doch Malon und Zelda!" stammelte sie. "Ich habe dich. Und das ist das einzige was zählt. Salia, gehst du mit mir zum Ball?" fragte er. "Du willst mit mir, ich meine zum Ball?" Ihre Augen waren gerötet. "Ja" sagte sie. Link umarmte sie und dann versanken beide im milden Licht des Sonnenuntergangs. Am nächsten Morgen gingen sie Hand in Hand zum Schloss. Auf dem Marktplatz fing Impa sie ab und brachte sie zur Zitadelle der Zeit. Salia war noch nie dort gewesen, Link schon. Staunend betrachtete sie die Springbrunnen mit den reichlich verzierten Engelsfiguren, die prunkvollen Türme der Kathedrale und was es sonst noch zu sehen gab. Drinnen erwartete sie Prinzessin Zelda. "Schön das ihr da seid." sagte sie, "Ich wollte euch etwas fragen. Wie fändet ihr es, älter zu sein. Mit dieser Okarina und der Hymne der Zeit könnt ihr die Zeit, aber nicht die Geschehen vordrehen." Link und Salia standen verblüfft da. Sie sahen sich an und stimmten zu. "Aber Link, dann darfst du Salia bis zum Ballabend nicht sehen!" sagte Zelda. Noch ehe er etwas sagen konnte, stimmte Salia zu. Er sah sie verständnislos an, doch sie blickte vielversprechend zurück. "Link, dann folge mir. Impa, gehe mit Salia ein Stück, denn sie darf ihn ja auch nicht sehen. " Impa und Salia gingen in den Hinterhof der Kathedrale, wo der Zeitwandel keine Wirkung hatte. Drinnen gingen die Prinzessin und Link in den heiligen Bereich. Zelda spielte auf der Okarina die Hymne der Zeit und vor ihren Augen erschien das Masterschwert. "Aber das ist... das ist ja das Masterschwert!" brachte Link hervor. "Ja. Zieh es aus dem Boden!" sagte Zelda. "Was? Ähh... ich soll es aus dem Boden ziehen? Aber es ist doch für den legendären Helden bestimmt." sagte Link. "Ja schau dich doch an! Du wurdest dem Deku-Baum übergeben als du noch ein Baby warst. In deinen Adern fließt das Blut der sagen umwobenen Ritter. Du bist die Hoffnung des Landes!" Prinzessin Zelda schaute ihn mit flehenden Augen an. Wie hypnotisiert ging Link auf das Schwert zu, schluckte ein paar mal und zog es heraus. Ihm war,als wurde er einmal kräftig durchgeschüttelt und dann auseinandergezogen. Schließlich lag er auf dem kalten Boden der Zitadelle. Prinzessin Zelda lächelte ihn an. Sie war aber immer noch jung, jedenfalls jünger als er. "Link, schau dich doch mal an!" rief sie. Er zögerte, doch dann riskierte er einen Blick. Er sah ein paar muskulöse Beine in braunen Stiefeln, darüber die Kokirikleidung. Er hatte starke Arme, an den Händen einpaar Lederhandschuhe (reichlichverziert) und,wie er auch noch bemerkte, einen Ohrring im linken Ohr. "Du siehst gut aus. So, erwachsen. Da ist nix mehr von dem kleinen Jungen der du vor ein paar Minuten noch warst." Danke antwortete er mit einer ungewöhnlich tiefen Stimme. " Nun geh zu meinem Vetter Laurizius, er weiß über unser Geheimnis bescheid. Er wird dir passende Sachen zum Anziehen geben. Wir sehen uns morgen Abend auf dem Ball." rief sie ihm hinterher. "Und nun geht es zu seiner Geliebten!" murmelte Zelda in sich hinein. Sie rief Impa und sie und Salia kamen herein. "Ähm, Prinzessin, nun ja, äh... sieht er gut aus?" fragte Salia mit leicht geröteten Wangen. "Nun, ja." antwortete die Prinzessin. "Und was muss ich tun???" "Mir erst mal nur folgen." sagte die Prinzessin sanft. Sie gingen in den heiligen Bereich, wo Zelda stehen blieb. Sie drehte sich zu einer der Wände und deutete auf das dort vorhandene Triforce. "Komm mal her Salia." sagte die Prinzessin. Salia trat vor die Wand. "Jetzt gib mir deine Hand." Zögernd folgte sie den Worten der Prinzessin. Zelda nahm ihre Hand und führte sie an das vierte Fragment am Triforce, die Mitte, den Teil der Liebe und Aufopferung. Sofort fing es an zu glühen und gab eine Tür frei. Da hinter war ein Raum, in dessen Mitte die Sonnenstrahlen auf einen Gegenstand schienen. "Das ist der Heroenbogen. Nimm ihn dir!" rief Prinzessin Zelda. Etwas zögerlich betrat Salia den Raum, ging in die Mitte und nahm den Heroenbogen in die Hand. Plötzlich wurde es ganz hell und sie spürte einen starken Luftzug. Sie fühlte sich noch ganz benommen, als sie Zelda's Stimme hörte : "Salia, komm zu mir! Sieh dich doch an... sieh mich an." Wie Link, schluckte sie einmal und trat zu Prinzessin Zelda. Aber, war das Zelda? Vor ihr stand eine junge schöne Frau, in einen wunderbaren Seidenkleid und langen blonden Haaren. Und dann... Salia sah an sich hinunter. Sie sah ein paar Lederstiefel, lange schlanke Beine, Kokirikleidung und besah sich ihre Arme. Sie hatte ebenfalls reichverzierte Handschuhe an, und - sie hatte weibliche Rundungen! Salia konnte es kaum fassen. Ihr langes grünes Haar war zusammen gebunden und zwei Strähnen hingen ihr über die Schultern. "Du siehst so erwachsen aus, Salia. Ich fühle mich komisch, und du?" fragte Zelda. "Mir geht es genauso." antwortete Salia. Dann hörten sie Schritte und sahen eine rothaarige junge Frau davonrennen. "Malon... sie ist auch älter geworden!" sagte Salia. "Na ist ja egal, ich kenne sie. Und nun lass uns gehen." rief Zelda, und beide gingen mit Impa ins Schloss. Und schon war er da, der Tag des Balles. Salia war schon ziemlich aufgeregt und konnte es kaum abwarten. Und Link ebenso wenig. Am Abend ging er mit Laurizius hinunter in die Schlosshalle. Die ganzen vornehmen Herren saßen da in vornehmen Fräcken und Anzügen. Link dachte, er sei der einzige, der keine Ahnung von höfischem Benehmen hatte, bis er Talon und Mido entdeckte. Da sah er seine Chance mit Mido zureden, ohne das dieser merkte wer er war. "Hallo Talon!" sagte Link . "Oh hallo L…" Er sah Link's heftiges Kopfschütteln. "Talon, wer ist das?" fragte Mido. "Das? Oh... äh... das ist ein Freund von Malon und mir." stotterte Talon. "Ach so, hallo. Ich bin Mido, Anführer der Kokiri." sagte Mido stolz. "Aha. Ein Anführer muss jedem helfen, keinen ausstoßen oder hänseln, und immer richtig handeln, nicht wahr?" fragte Link etwas überdeutlich. "Ähh ja, das tue ich doch auch, glaub ich!" antwortete Mido trotzig. " Das bezweifle ich ja nicht, aber mir ist zu Ohren gekommen, dass ein kleiner Kokiri Junge immer gejagt und gehänselt wurde und nur ein Mädchen hat sich ihm angenommen." "Woher wissen sie das?" fragte Mido. Doch zum Glück hielt der König gerade eine Rede und eröffnete den Ball. "-... und nun meine Herren, die Damen!" rief der König und eine goldene Tür, am Ende eine großen Treppe, ging auf. Daraus trat Prinzessin Zelda, in einen wunderschön besticktem Seidenkleid. Es kamen noch viele wunderschöne Mädchen die Treppe herunter, unter ihnen auch Malon. Sie winkte Link fröhlich zu und ging dann zu ihrem Vater. Als das letzte Mädchen die Treppe herunterkam wurde Link unruhig. Wo war Salia? Er hatte keine Ahnung. Gerade wollte er Zelda fragen, aber die ging mit Laurizius auf die Tanzfläche und ein Orchester begann zu spielen. Es wurden drei Stücke durch getanzt, als Prinzessin Zelda sich auf die Bühne stellte. " Meine verehrten Gäste, ich möchte ihnen nun ein selbstgeschriebenes Stück präsentieren, geschrieben von einer jungen, hübschen Dame. Sie widmet es dem Mann, den sie liebt!" Das Licht wurde gedämpft und ein Scheinwerfer zeigte auf eine junge Frau in einem wunderschönem Kleid. Und dann begann sie zu spielen. Sie spielte einen wunderbare Melodie, eine Melodie, die an einen Wald erinnerte. Da glaubte Link sie zu erkennen. Es war Salia. Sie trug ein grünes Seidenkleid mit weiten Ärmeln und goldenen Rändern, der Rock reichte bis zum Boden und ihre Haare waren hinten zu einem eleganten Knoten frisiert, von dem zwei Strähnchen ihr über die Schulter fielen. Und um den Hals trug sie, - den Smaragd der Kokiri. Sie spielte das Lied, das sie und Link zusammen geschrieben hatten, als sie noch klein waren. Als sie noch klein waren..... das klingt so ewig lang her, dabei war es nur vor ein paar Monaten, dachte Link. Als Salia aufgehört hatte zu spielen, ging sie zu Link, der sie in die Arme nahm. "Danke" brachte er nur hervor. Langsam zog sie ihn auf den Balkon. Sie setzten sich auf die Bank, die dort stand. "Link, ich... ich wollte es dir schon lange sagen, sagen das -" Weiter kam sie nicht, denn Link sah ihr tief in die Augen und gab ihr einen zärtlichen Kuss. Dann gingen beide hinunter in den Schlossgarten und spazierten im Mondschein. "Der Mond sieht heute Nacht wunderschön aus, aber er ist nicht annähernd so schön wie du!" flüsterte Link. "Link, ich liebe dich!" flüsterte Salia. "Ich dich auch!" erwiderte er und dann gingen sie wieder in den Saal. Als Malon die beiden kommen sah, rannte sie ganz aufgescheucht aus dem Saal. "Was ist denn mit ihr los?" fragte Link. "Nun ja, sagen wir's so. Sie hat Liebeskummer." sagte Zelda. "Liebeskummer? Doch nicht etwa wegen.... nein sag jetzt nicht, doch nicht wegen mir?" fragte Link ungläubig. "Ich denke doch!" erwiderte Zelda bekümmert. "Das kann ich verstehen. Wer kann dir schon widerstehen, Link?" witzelte Salia. "Das ist nicht komisch!" herrschte Link sie an und sie verstummte augenblicklich. "Nein, Salia. So hab ich das nicht gemeint! Mein Gott, ich mach aber auch alles falsch. Ich glaub ich geh mal zu Malon." "Das ist wohl keine so gute Idee. Ich rede mit ihr!" entschied Prinzessin Zelda. Und mit diesen Worten ging sie zu Malon. "Malon, was ist denn? Hast du Liebeskummer?" fragte die Prinzessin vorsichtig. "Ach Zelda, ich... ich mag Link sehr, aber... aber er und Salia gehören zusammen. Und trotzdem, niemand kann mich leiden, Salia schon gar nicht!" Malon weinte sich so richtig aus. "Ich mag dich sehr, wirklich!" ertönte eine tiefe Stimme hinter ihnen. "Ich glaub ich lass euch mal allein!" rief Zelda. "Wer bist du???" fragte Malon, denn sie konnte das Gesicht des Unbekannten nicht sehen. "Ich bin Laurizius, Vetter der Prinzessin und ich habe euch schon den ganzen Abend beobachtet!" sagte Laurizius. "Aber ich... -" Malon konnte nichts mehr sagen, denn Laurizius nahm sie zärtlich in die Arme. "Na das hat ja geklappt!" rief Zelda freudig aus. Aber niemand hörte ihr zu, denn Link und Salia waren schon im Dorf Kakariko und saßen noch lange im Mondschein. Und was dann passierte, weiß wohl nur der liebe Gott oder der Mond, der seine beiden Turteltäubchen selig beobachtete.
Eine Prinzessin in Nöten


Nach dem Ballabend hatte sich einiges verändert. Link und Salia beschlossen "groß" zu bleiben, bis ihre Mission erfüllt sei. Denn als Erwachsene erhielten sie von vielen Leuten mehr Auskunft als wenn sie noch Kinder wären. So bedankten sie sich bei Anijo für ihre Gastfreundlichkeit und gingen in Richtung Hyliasee. Unterwegs trafen sie Malon und Link wollte schon weglaufen, als Malon sie rief. "Link, Salia, kommt ihr mal kurz." rief sie den beiden zu. Salia musste Link regelrecht zu Malon schleifen. "Ich möchte euch etwas schenken, ich glaube ihr werdet ganz begeistert sein." sagte sie freudestrahlend und führte sie beide zur LonLon-Farm. Dort begrüßte sie Laurizius, der die Nacht dort verbracht hatte. Auf der Koppel standen zwei wunderschöne Pferde. Es wahren die Fohlen, die Malon ihnen damals gezeigt hatte. "Aber, wie ist das möglich? Sind sie auch gealtert?" fragte Salia. "Nun, sie waren zu der Zeit im Schloss und standen in unmittelbarer Nähe der Zitadelle." sagte Malon. "Das rötlich-braune heißt Epona, sie ist eine sehr zahme Stute. Und der schwarze Hengst heißt Koran, er ist sehr wild. Ich schenke sie euch!" "Aber-" Doch Malon ließ kein aber zu. Link wollte den wilden Hengst besteigen, als dieser ihm den Rücken zukehrte und zu Salia trabte. Sie streichelte ihn und schien ihn auf Anhieb zu mögen. Inzwischen ging Link zu Epona und diese ließ ihn aufsteigen. Als auch Salia auf ihrem Pferd saß, bedankten sie sich bei Malon und ritten in feurigem Galopp davon. Sie ritten ganz dicht nebeneinander, so das sich ihre Knie berührten. Von weitem sahen sie den Eingang des Hyliasees. Doch davor waren zwei hohe Zäune. Ein paar Meter davor hielten die beiden an und überlegten, wie sie wohl darüber kommen würden. Die beiden Pferde wurden unruhig, sie wollten immer wieder zurück, weg vom Tor. "Was ist denn los, Koran? Willst du mir was zeigen?" Als ob der Hengst Salia's Worte verstehen würden schnaubte er. Salia ließ die Zügel los und der Hengst wich vor den Zäunen zurück. Dann preschte er mit vollem Galopp wieder auf die Zäune zu und sprang darüber. "Ach das wollte er! Epona, das schaffst du auch, oder?" fragte Link seine Stute. Auch er ließ die Zügel los und Epona tat das Gleiche wie Koran. Da diese Hürde überwunden war, ritten sie sorglos weiter. Am Hyliasee angekommen, mussten beide staunen. Das herrlich blauglitzernde Wasser, die kleinen Fische, die dort tummelten und das kleine Haus am anderen Ufer, alles war hier so idyllisch. "Link, das hier ist wunderschön!" sagte Salia und stieg ab. Dann stieg auch Link ab und sie banden ihre Pferde an einen Baum. Langsam schritten sie auf das Laboratorium, welches dort stand, zu. Drinnen sah es komisch aus. In der Mitte stand ein riesiges Aquarium, in dem ein riesig großer Fisch schwamm. Den Knochen am Grund des Aquariums zu schließen, waren dort auch mal kleine Fische drin. Doch das seltsamste hier im Laboratorium, war nicht der Riesenfisch, sondern der Professor. Er sah aus wie ein Knochenschädel, in menschlicher Gestalt und fixierte die beiden mit seinen verblüffend blauen Augen. "Wer... seid... ihr?" sagte er mit schleppender Stimme. " Wir sind Gesandte des Königshauses. Könnt ihr uns sagen wie wir in das Zorareich kommen?" entgegnete Salia. "Vor... meinem Haus... ein Unterwassereingang... mit Goldschuppe... ihr müsst tauchen." "Mit Goldschuppe? Was soll das heißen?" fragte Link. "Beim angeln... ihr müsst fangen...einen großen Fisch... dann ihr kriegt Goldschuppe!" brachte der Professor mühsam hervor. "Aha. Also müssen wir beim Angelwettbewerb mitmachen?!" Link schaute den Professor ungläubig an. "Mensch Link! Jetzt denk doch mal nach. Natürlich müssen wir mitmachen und wenn wir gewinnen kriegen wir die Goldschuppe, mit der wir zum Zorareich tauchen können." erwiderte Salia. Sie sagte noch danke und schleifte Link aus dem Labor. "Au, lass mich los!" rief Link. Salia ließ ihn augenblicklich los. "Na toll! Wie sollen wir bitte zum Angelverleih kommen, wenn er auf der anderen Seite des Sees liegt?" fragte Salia. Doch Link zog sein Oberteil aus und stieg nur mit Hosen bekleidet in den See. "Na schwimmen, was denkst du denn?" rief Link fröhlich und tauchte und schwamm wie ein Zora umher. Salia wurde rot, als sie ihn sah und lief zu Koran. Dort kramte sie in seinen Satteltaschen herum und nahm etwas smaragdgrünes daraus. Link wollte sehen wo Salia nur so lange blieb und ging in Richtung Labor, als die Pferde verrückt spielten. Sie zogen an ihren Zügeln und bäumten sich auf, so als wollten sie, dass Link auf keinen Fall zu Salia ging. Und einen Augenblick später kam Salia hinter dem Labor hervor, gekleidet in einen smaragdgrünen Bikini. Link wurde bis-zum-geht-nicht-mehr rot und war den Pferden insgeheim dankbar. Er starrte Salia an, so geblendet war er von ihr. "Link, was ist? Gehen wir nun schwimmen?" fragte Salia mit einem Hauch geröteten Wangen. "Ähm.... ja!" und er rannte, fiel und landete unsanft im seichten Wasser. Salia kicherte und sprang mit elegantem Kopfsprung ins Wasser. Aber wie von einer Tarantel gestochen sprang sie hoch und fing an zu zittern. "Brrr...... du hättest mir sagen sollen , dass das Wasser so kalt ist!" stieß sie empört hervor. Doch er kam auf sie zu, packte sie an den Hüften und schmiss sie hoch. "Na warte!" Im nu entstand der schönste "Kampf". Wenn Salia über Wasser war, war Link unter Wasser und umgekehrt ebenfalls. Als die Sonne unter ging lagen beide im Gras und unterhielten sich.

"Du Link?"
"Ja?"
"Hast du schon mal daran gedacht, was nach unserer Aufgabe ist?"
"Hmm, nein noch nicht. Du vielleicht?"
" Ich, nun, ja, vielleicht.... bekommen wir mal Kinder?"

Ein Glück war es dunkel, denn hätte jetzt jemand Salia gesehen, er hätte gedacht sie hat hohes Fieber.

"Schon möglich."
"Du hast wohl keine Lust mit mir zu reden, was?!"
"Hmm....."

Gekränkt stand Salia auf und ging zu ihrem Pferd. ‚Nein!' dachte Link und ging ihr hinterher. "Hast du das eben ernst gemeint? Mit den Kindern, meine ich." fragte Link. "Nun, eigentlich schon. Aber du - " Sie brach ab. Link stellte sich vor sie und - "Also einen Jungen, der so stark ist wie ich, und eine Tochter, die so wunderschön ist wie du!" "Oh Link!" Salia umarmte ihn und dann gab sie ihm einen unendlichen Kuss.

Am nächsten Morgen gaben sie dem Laborheini, so wie Link ihn nannte, ihre Sachen und schwammen zum Angelverleih. "Petri Heil" rief ihnen der Angler zu. "Ja, hallo!" rief Link zurück, als er ans Ufer kletterte und sich einmal kräftig durchschüttelte. "Ich heiße Link!" sagte. "Gut. Ich bin Angelo, der Angler.Willst -" In diesem Moment kam auch Salia aus dem Wasser. Angelo betrachtete sie begehrlich, denn im Bikini sah sie nicht schlecht aus. Salia wurde rot und sah hilfesuchend zu Link. "Ach ja, und das ist Salia." sagte er und stellte sich vor sie. Salia atmete erleichtert auf. "Wie?...Oh...äh Salia..ja, angenehm! Ist sie deine Freundin, Link?" fragte er. " Nun " Link sah zu Salia, welche ihm einen bezaubernden Blick zuwarf. "Nun, ja, natürlich. Nicht wahr Salia?" Als Antwort gab sie ihm einen zärtlichen Kuss. "Hm. Nun, wollt ihr beim Angelwettbewerb mit machen?" Angelo räusperte sich. " Ja. Ich hoffe es sind noch genug Angeln da, oder?" fragte Salia. "Da habt ihr aber Glück, es sind nur noch zwei da!" sagte Angelo lächelnd. "Dann nix wie los. Komm Link!" rief sie und schubste Link vor sich her. "Ein sehr komisches Paar. Aber Liebe findet immer ihren Weg." grummelte Angelo in sich hinein. Sie hatten viel Spaß beim Angeln und Salia fing sogar zwei schwere Brocken. Link hatte zwar noch keinen Fisch gefangen, aber er freute sich mit ihr. Als es plötzlich an seiner Angel wie verrückt anfing zu zerren, musste Salia mit anfassen, damit die Angel nicht unterging. Mit vereinten Kräften zogen sie einen 30(!) Pfund schweren Fisch an Land. Damit war ihnen der Sieg sicher. "Oh Link, damit gewinnen wir bestimmt die Goldschuppe!" rief Salia freudig aus und umarmte ihn stürmisch. "Jetzt sei doch nicht gleich so übermütig Salia!" herrschte Link sie an. "Aber... Link? Ich freue mich doch nur für dich! Was ist denn auf einmal los?" erwiderte Salia verdutzt. "Gar nichts ist los. Am besten wir werfen den Fisch wieder ins Wasser!" sagte er. "Link! Nein, wir brauchen die Goldschuppe um zum Zorasaphir zu kommen! Ich kann nicht glauben was du da sagst!" schrie sie. "Du glaubst auch nie was! Warum gehst du nicht gleich wieder zurück? Ich brauche dich nicht, immer warst du nur lästig! Verschwinde!!!" Link gab Salia einen Schubs, so das sie rückwärts stolperte und hinfiel. "Aua! Spinnst du!" rief sie. Jetzt wurden auch die anderen Angler aufmerksam. "Los, geh! Ich kann dich nicht mehr sehen!" schrie er und kam bedrohlich näher. " Aber Link, ich... ich brauche dich doch. Hast du alles vergessen? Wie ist das möglich? Ich liebe dich doch!" sagte sie mit tränenerstickter Stimme. "Aber ich dich nicht!" Das war zu viel für Salia und sie sank schluchzend in sich zusammen. "Halt!" rief Angelo. "Du, verlasse sofort den Angelverleih! Aber erst erlöst du Link!" schrie er. Salia sah auf und bemerkte, dass er nicht sie meinte, sondern eine kleine schwarze Gestalt in einem Umhang. Die Gestalt murmelte unverständliche Worte und schlurfte lautlos davon. "Ugh, ah, was ist passiert? Ich hatte einen komischen Traum!" sagte Link. " Oh Link, du bist wieder normal! Ich habe schon befürchtet du hast das alles ernst gemeint!" Glücklich fiel sie ihm um den Hals. " Was meinst du?" fragte Link verdutzt. "Kommt mal beide mit mir mit!" sagte da Angelo. Sie gingen in ein Hinterzimmer, welches, wie sich herausstellte, Angelos Wohnung war. "Angelo, was war das für ein Wesen?" fragte Salia, die auf Link's Schoß saß und sich an ihn kuschelte. "Das war ein Zaurob!" sagte Angelo. "Ein Zaurob? Ich habe von solchen Wesen noch nie gehört." sagte Link. "Das kommt daher, das dieser Zaurob aus einer anderen Welt kommt. Aus einer Parallelwelt von Hyrule. Man nennt diese auch "Termina". Dort gibt es auch vier Völker, die Menschen, Zoras, Goronen und Dekus." erklärte er ihnen. "Ach ja, ich habe etwas für euch." Er stand auf und ging zu einer hölzernen Truhe. Daraus holte er zwei golden schimmernde Schuppen. "Hier, ihr habt sie euch verdient. So einen großen Fisch hat hier noch niemand gefangen!" sagte er und gab ihnen die Goldschuppen. "Danke Angelo! Los komm Salia, nix wie zurück. Wer weiß was der Laborheini mit unseren Sachen macht!" sagte Link und ging hinaus. "La... Laborheini?" meinte Angelo lachend. "Ja, so bezeichnet Link den Professor. Tschüs, und danke für alles, Angelo!" erwiderte Salia und rannte Link hinterher. Beide schwammen zurück. Etwa in der Mitte des Sees sagte Link : " Ich muss die Schuppe gleich mal aus testen." rief Link und tauchte unter. Minuten verstrichen und Salia macht sich langsam Sorgen. Da tauchte Link wieder auf. " Salia, das musst du dir ansehen!" prustete er und zog sie mit unter Wasser. Salia wollt verdutzt aufschreien, aber es kam nur eine Blase aus ihrem Mund. Auf dem Grund des Sees lagen Hunderte von Rubinen. Grüne, blaue, rote, pinke, silberne und in der Mitte ein goldener. Link zog Salia wieder mit nach oben. "Ich habe versucht an sie heranzukommen, aber da bin ich abgetrieben. Dort ist womöglich ein Strudel." sagte er und sie schwammen weiter. Am Ufer angekommen wollte Salia sich aus ruhen, doch Link bestand darauf, sofort ihre Sachen vom "Laborheini" abzuholen. Lachend gingen sie zum Labor. "Ihr.... Goldschuppe habt gewonnen???" fragte er. "Natürlich!" rief Link."Und nu gib uns unsere Sachen wieder." Als beide wieder angezogen vor dem Labor standen, schrie Salia auf. "Link... wo...wo sind die Pferde?" stotterte sie. "Epona?" rief Link. "Koran?!" Auch Salia rief ihr Pferd. Aber weit und breit war niemand zu sehen und schon gar nicht die Pferde. "Aber, wo sollen sie denn hin sein?" fragte Salia. " Warte mal kurz!" rief er und ging um das haus. "Salia, komm her!" schrie er von der anderen Seite. Und da standen die Pferde. "Oh... wir hatten sie ja hier angebunden! Tut mir leid!" Salia grinste verlegen. Dann stiegen beide auf und ritten wieder in die hylianische Steppe. "Du Link, da fällt mir ein, dass in den Verlorenen Wäldern ein Tunnel zum Zorareich ist!" sagte sie ...

Ende


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