Breath of the Wild



Zelda Dream Island
Hannes entführt euch in ein neues Abenteuer von Link und seinen Freunden!

Autor: Hannes


Teil 1 - Wie alles begann

Im Wald, wo sonst immer allerhand los war, herrschte plötzlich Totenstille. Nicht einmal die Vögel trällerten und sogar der Wind hörte auf, in den Blättern zu rascheln. Die Stille wurde von einem Schrei durchtrennt und wenige Sekunden später lief ein Junge, höchstens zehn, aus dem Wald. Er rannte und rannte, wohin wusste er selbst nicht. Nur weg vom Wald. Als er nicht mehr konnte, setzte er sich auf eine Mauer in der Steppe. Er trug eine grüne Tunika, auch Kokiri-Tunik genannt, eine grüne Mütze, unter der blonde Haare hervorlugten. Seine Augen waren wässrig blau und dicke Tränen quollen aus ihnen hervor. Er hatte keine Familie mehr, keine Heimat und keine Freunde. Halt! Eine Freundin hatte er noch: seine beste Freundin Salia. Sie hatte ihm ihre Okarina gegeben, nachdem er verbannt wurde. Verbannt, wegen eines Mordes, den er nicht begangen hatte. Seine Augen füllten sich wieder mit Tränen. Er war es nicht, der den Deku-Baum ermordet hatte. Er nicht. Aber konnte er das beweisen?

"He du da!" weckte ihn eine Stimme. "Willst du da erfrieren?" Der Junge sah sich um. Er lag immer noch auf der Mauer. Seine Hände und Füße waren eiskalt. "Ich hab dich was gefragt!" sagte der Mann eine Spur ärgerlicher. "Nein, natürlich nicht" sagte der Junge, noch immer etwas müde. "Wie heißt du denn, Kleiner?" fragte der Mann und setzte sich zu ihm auf die Mauer. "Link" sagte der Junge automatisch. "Ah ja. Und wie kommst du noch so spät in die Steppe? Hier ist es gefährlich, wenn es dunkelt" sagte der Mann und gähnte leicht. Link hatte nur halb zugehört. Er musterte den Mann. Er trug eine silberne Rüstung, die im Abendrot wie aus Gold schien, und eine gefährlich aussehende Lanze. Außerdem hatte er einen dicken Schnurrbart, der sein Lächeln noch wärmer schienen ließ. "Bist du noch da?" fragte der Mann etwas lauter. Link wurde jäh aus den Gedanken gerissen. "Entschuldigen sie, ich war in Gedanken, Herr ..." "Nenn mich einfach Bill. Also was ist? Wie kamst du hierher?"

Link wurde wieder traurig und senkte den Blick. "Ich bin ein Kokiri. Nein, bin ich nicht. Ich darf mich nicht mehr so nennen." Bill hob eine Augenbraue. "Das verstehe ich nicht. Du bist ein Kokiri und bist es doch nicht?" "Na ja ich... ich... ich wurde..." Link schluckte. "Ich wurde verbannt. Verbannt wegen etwas, was ich nicht getan habe. Ich habe den Deku-Baum nicht ermordet!" schrie Link und ließ den Kopf in die Hände sinken. Er schluchzte leise. "Lass man gut sein, ist doch nur halb so schlimm." Link starrte den Soldaten an. Halb so schlimm!? "Wissen sie, was sie da sagen?" presste Link hervor, die Wut mühsam unterdrückt. "Halb so schlimm? Ich habe alles, aber auch wirklich alles verloren. Mein Zuhause, meine Familie und meine Freunde. Ich habe niemanden und mein Leben hat keinen Sinn mehr. Ich... ich..." Link wurde immer leiser, bis er nur noch schluchzte. "Na komm mal mit. Ich bringe dich zum Schloss. Du bist ja völlig unterkühlt" sagte Bill und hob ihn mühelos hoch, trug ihn zum Pferd und setzte sich selbst darauf. Sie ritten zum Schloss. Link sah zu seiner alten Heimat. Die letzten Sonnenstrahlen verschwanden gerade hinter den Baumspitzen der Verlorenen Wälder. Link hatte sie als seine Heimat verloren.

"Prinzessin, ich habe einen Jungen, der sich Link nennt, in der Steppe gefunden. Er hat auf der Mauer nahe der LonLon-Farm geschlafen. Er liegt im Krankenflügel, denn er ist stark unterkühlt." "Gut gemacht, Hauptmann. Wenn er wieder auf den Beinen ist, schicken sie ihn zu mir." "Jawohl, Prinzessin." "Gut. Sie können gehen" sagte die Prinzessin. Der Hauptmann salutierte, drehte sich um und ging. "Wer ist das nur?" dachte die Prinzessin und grübelte. "Und warum wird er heute, wo der neue Fürst Ganondorf, dem ich einfach nicht vertauen kann, eingesetzt wird, gefunden? Das ist kein Zufall" dachte sie und sah durch die Scheibe der Zeremonie zu, wo Ganondorf sein Amt bekam. "Er ist kein normaler Junge, Prinzessin. Ich habe ihn gesehen. Er sieht... nun ja, nicht normal aus." Hinter ihr stand Impa, ihre Vertraute und ihre Amme. "Impa. Ich weiß, es klingt albern, aber ich habe geahnt, dass er kommen würde. Jemand, der uns erlösen wird von dem Unheil in den eigenen Reihen. Er muss es sein." "Meinen Sie Ganondorf mit dem Unheil in den eigenen Reihen?" Die Prinzessin nickte schwach. Sie wusste, Impa dachte genauso, aber mit Vermutungen und Ahnungen hatten sie keinen Beweis. Als sie in ihr Gemach ging, dachte sie viel nach. Vielleicht war es nicht Ganondorf, sondern der Junge, Link. "Absurd. Das kann nicht sein!" dachte sie immer wieder, bis sie es laut vor sich hinsagte. Dann schlief sie ein.

Zur selben Zeit saß Link am Fenster des Krankenflügels und schaute zum Mond, der über der Steppe schien und ein geisterhaftes Licht auf sie warf. Er versuchte sich auszumalen, wie es wäre, noch dort draußen zu sein. Er würde es wahrscheinlich nicht spüren, denn er wäre schon erfroren. Plötzlich leuchtete etwas am andere Ende des Zimmers. Es war der Kokiri-Safir, der Edelstein, den er vom Deku-Baum bekommen hatte, kurz bevor er starb. "Link? Hörst du mich? Antworte" hörte Link eine bekannte Stimme. Es war ... es war Salia! Er rannte zu dem Tisch, wo der Stein stand. "Salia! Ja, ich höre dich. Wo bist du?" "Wo sollte ich schon sein? Natürlich bin ich im Kokiri-Dorf. Wo bist du denn?" "Im Schloss. Ich wäre wohl in der Steppe erfroren, aber der Hauptmann hat mich gefunden." "Das freut mich. Sag mal Link, hattest du nicht etwas vergessen, als du aus dem Dorf gerannt bist?" Link dachte nach, konnte sich aber an nichts erinnern. "Nein, ich glaube nicht. Was denn?" "Dreh dich mal um" hörte Link Salia sagen. Ihre Stimme klang, so schien es ihm wenigstens, irgendwie vergnügt. Er drehte sich um und sah das offene Fenster. Plötzlich flog eine blaue Lichtkugel durch die Lücke. "Navi?!" rief Link überrascht. Er hatte sie vollkommen vergessen. "Wie geht's, Kumpel? Ich konnte dir nicht folgen, denn du warst zu schnell und außerdem hatte mich Mido gefangen. Ich konnte zwar fliehen, aber du warst schon weg." Mido! Bei diesem Namen ballte Link die Fäuste. "Link?" sagte Salia in die Stille. "Ja?" Link wusste nicht, was sie wollte. "Link, ich bitte dich um eins" "Und das wäre?" "Bitte, vergiss mich nicht" sagte Salia und unterbrach die Verbindung. "Das werde ich nicht, versprochen" flüsterte Link und legte den Stein in die Schublade. Danach legte er sich hin und starrte an die Decke. "Ich vergesse dich nicht" sagte er noch einmal und schlief ein.

Am nächsten Morgen wurde Link mit kalten Wasser und einem etwas gemeinen Grinsen begrüßt. Er fiel vor Schreck aus dem Bett als Bill ihm den Eimer Wasser ins Bett goss. Als er Bill ansah, der über beide Ohren grinste, brüllte er: "DAS IST NICHT WITZIG!" Bill verzog das Gesicht zu einem militärischen Ernst, konnte sich das Lachen nicht verkneifen. Bald darauf fing Link auch an zu lachen. "Spaß beiseite. Warum hast du mich geweckt?" sagte Link und wischte sich die Tränen aus den Augen. Navi schlief noch immer auf dem Nachtschrank. "Du sollst zur Prinzessin. Sie will dich sprechen" sagte Bill und wurde ernst. "Zieh dich an und dann gehen wir." Nachdem er sich angezogen hatte, ging Link hinter dem Soldaten her zu einem kleinem Hinterhof. Am Ende stand ein Mädchen, ungefähr so alt wie er, und spähte durch ein Fenster. "Prinzessin, der Junge" sagte Bill und verbeugte sich. "Danke, Hauptmann. Gehen sie bitte." Bill drehte sich um und ging. Nachdem er gegangen war, wandte sich das Mädchen um und sah Link an. Link pfiff in Gedanken. Sie war wunderschön. Ihr zartes Gesicht trug goldblonde Haare, die unter einem Seidentuch versteckt waren. Sie trug ein weißes Kleid, das an den Ärmeln und am Ende rosane Rüschen hatte. Ihre blauen Augen waren fest, und doch vergebungsvoll. "Ich bin Prinzessin Zelda und wer bist du eigentlich?" Link, der noch immer in ihren Anblick vertieft war, schreckte hoch. "Ich... ich bin Link, ein Kokiri. Ich wurde aus meiner Heimat verbannt, weil..." "Schon gut, schon gut. Ich weiß, warum du verbannt wurdest. Und ich weiß auch, dass du nicht schuld bist." Link hätte etwas anderes erwartet. Ihm blieb aber keine Zeit, zu antworten, denn unter seiner Mütze flog Navi plötzlich hervor. "Guten Morgen, Prinzessin. Gestatten, Navi. Ich bin die Schutzfee von Link und... " plapperte sie drauf los doch weiter kam sie nicht, denn Link hielt ihr den Mund zu, oder besser gesagt, fing er sie mit einer Hand ein. "Entschuldigung, Prinzessin, aber so ist meine Fee nun mal." sagte Link und wurde rot. "Nenn mich einfach Zelda, Link." Er hob gerade zur Antwort an, kam aber nicht dazu.

Plötzlich donnerte es hinter ihnen. Die Scheibe zersprang in tausend Scherben und eine schwarze Kugel fegte über Link und Zelda hinweg. Sie schlug im Torbogen ein und sprengte einen Pfeiler, worauf die Mauer einstürzte. Es donnerte wieder und der Erker, in dem das Fenster gewesen war, wurde aus der Wand gefetzt. Eine dunkle Gestalt schwebte durch das entstandene Loch. "Ganondorf" hauchte Zelda und ballte die Fäuste. Da Link einige Meter weiter lag, wurde er nicht bemerkt. Er stieß sich ab und riss während des Sprungs das Schwert aus der Scheide. Ganondorf schaute nach rechts, von wo aus Link kam, hatte aber keine Zeit zu reagieren und bekam das Schwert in die Hüfte gerammt. Er wurde durch die Wucht des Aufpralls an die gegenüberliegende Wand geschleudert. Er mühte sich hoch, die Seite haltend, und schleuderte einen weiteren Energieball auf Link. Dieser parierte schnell und sprang nach links. Darauf hatte Ganondorf gewartet. Er hob die freie Hand und schleuderte eine sehr große Kugel. Link duckte sich, wurde aber getroffen und an die Wand geschleudert. Als Link aufstand, begrüßte ihn wieder eine Kugel. Diesmal war er aber der schnellere. Er holte aus, was Ganondorf nicht sah, und schlug die Kugel in die entgegengesetzte Richtung. Ganondorf schrie und löste sich in eine schwarze Wolke auf. "Er flieht!" brüllte Zelda, die den Kampf beobachtet hatte. Link hatte sich schon eine Fackel geschnappt und legte sie in die Feenschleuder. Er zielte und ließ los. Die Fackel traf das Ziel, und die Wolke verbrannte in Sekundenbruchteilen. "Gewonnen" keuchte Link, bevor er zusammenbrach.



Teil 2 - Dream Island

Link wachte an einem Strand wieder auf. Die Sonne schien ihm ins Gesicht und das grüne Wasser spielte um seine Füße. Als Link aufstand, sah er sich um. Das Erste, was er bemerkte war, dass Navi nicht mehr da war. Nachdem Link sich damit abgefunden hatte, sah er sich den Strand an. Das Meer erstreckte sich endlos und hinter ihm ragten Klippen empor. Sie waren gute zwanzig Meter hoch und sehr, sehr steil. Nirgends konnte man hinauf klettern, außer an einer alten Strickleiter, die von der Klippe hing. Link sammelte seine Sachen ein, die am Strand lagen. Danach schaute er noch einmal aufs Meer und kletterte die Leiter nach oben.

"Ah ja, er ist endlich aufgewacht. Diesmal besiegt er mich nicht, denn ich habe hier vier Diener und außerdem ist das hier mein Zuhause" Eine tiefe, unheilverkündende Stimme war aus der Dunkelheit zu hören. "Kümmert euch um ihn" sagte sie zu vier Gestalten am Ende des Raums. "Jawohl, edler Meister der Dunkelheit, euer Wunsch werde wahr! " konnte man Stimmen vernehmen, aber diese Stimmen waren nicht menschlich. Ein vergnügtes Grinsen spielte um die weißen, blutleeren Lippen. "Gut; sehr, sehr gut. Los, geht jetzt!" "Jawohl, edler Meister" die Gestalten stapften davon. "Und nun kannst du kommen, Link" flüsterte die Gestalt "Komm. Ich will dich endgültig vernichten!"

Inzwischen war Link am oberen Rand der Klippe aufgetaucht. Er stand da, einfach nur da und starrte über die Insel. "Ich... ich bin nicht mehr in Hyrule. Diese Insel sieht so aus, aber ich bin nicht auf Hyrule" flüsterte er fassungslos. Er konnte fast die ganze Insel überblicken. Die Küste setzte sich fort, mit den Klippen, dem Sand und dem grünblauem Meer. Die Steppe war saftig grün und wurde nur von einer Farm und bei den Bergen von einem Dorf unterbrochen. Doch im Zentrum der Insel war etwas, was die Steppe nicht unterbrach, sondern förmlich zerriss. Ein Berg, der zur Spitze immer dunkler wurde, wie, als wenn eine Feuerbrunst darrübergejagt wäre. Das wäre nicht ungewöhnlich gewesen, aber auf dem Berg stand ein Schloss, das rabenschwarz war. Und über dessen Zinnen braute sich ein Unwetter zusammen und es blitzte unaufhörlich. Es erinnerte ihn an das Schloss in Hyrule, bloß dieses hier eine dunkle Ausstrahlung hatte. Da es dunkelte, beschloss Link, zur Stadt zu gehen. Nach einem letzten Blick aufs Schloss ging er los. Er spürte eine bekannte Aura, und zwar keine angenehme.

Als Link die Stadt erreichte, war es schon dunkel. Er suchte nach einer Herberge, fand aber keine. Als er eine Stunde später immer noch suchte, klopfte er an eine Tür. "Ja. Wer ist da?" Link stutze. Vor ihm stand... "Bill!" Da der Mann nicht zu verstehen schien, erinnerte ihn Link. "Sie haben mich in der Steppe gefunden. Erst gestern! Ich bin es Link!" "Na komm erst mal rein. Bist ja völlig durcheinander." Der Mann lächelte genau wie Bill. Schüchtern und verwundert trat Link ein. Das kleine Haus wirkte gemütlich. Da stand ein Tisch mit drei Stühlen, ein Bücherregal schmückte die linke Wand, und am Ende des Zimmers stand ein Kamin, in dem ein Feuer fröhlich prasselte. Auf der zweiten Etage waren drei Türen. "Möchtest du etwas essen?" fragte der Mann plötzlich. Als Link etwas zaghaft nickte, rief der Mann laut: "Maria! Wir haben einen Gast mehr. Einen Jungen namens Link. Los, setz dich doch. Also erzähl mal von Anfang an, wie du kamst hierher? Ach übrigens, ich heiße Tom." Link erzählte ihm alles, wie er verbannt wurde bis zum Sieg über Ganondorf und seiner Ankunft auf der Insel. Er redete mehrere Stunden, zwischendurch aßen sie, und am Ende saßen sie am Tisch mit schweren Lidern. "Wie heißt diese Insel eigentlich?" fragte Link, als es schon spät abends war. "Dream Island. Und dieses Dorf heißt Kolobaro" gähnte Tom. "Aber jetzt sollten wir ins Bett gehen. Es ist immerhin schon zehn. Link du kannst hier schlafen" sagte er im Halbschlaf und führte ihn zu einer der Türen. "Danke" flüsterte Link und ging, schon fast schlafend zum Bett und ließ sich fallen. "Gute Nacht" sagte Tom und schloss die Tür.

Am nächsten Morgen lag Link immer noch so da wie in der letzten Nacht. Die Sonne schien ihm ins Gesicht und er dachte, dass ihn das geweckt hatte. Doch dann hörte er Schreie. Leute schrieen und rannten panisch aus der Stadt. Tom stürmte in sein Zimmer und brüllte: "Link! Schnell! Wir müssen die Stadt verlassen. Ein dunkler Diener greift an!" Er riss Link hoch, doch dieser war schon hellwach und rannte aus dem Zimmer, sprang von dem Vorsprung der zweiten Etage und landete neben dem Tisch. Er nahm sich Schwert und Schild und lief zur Tür hinaus. Er rannte gegen den Menschenstrom und hörte Schreie wie "Skorp kommt!" Link wusste zwar nicht, wer Skorp war, aber er musste das Dorf verteidigen. Kurz danach sah er ihn. Skorp. Ein gigantischer Skorpion, der aus der Schwanzspitze blaue Lichtstrahlen auf die Häuser abschoss, die sofort in Flammen aufgingen. Link war jetzt nur noch zehn Meter entfernt. Er brüllte: "Wenn du die Stadt vernichten willst, musst du erst mich erledigen!" Er hatte Skorp's Aufmerksamkeit erregt. Er drehte sich zu ihm und schoss Lichtstrahlen auf Link ab. Mit blitzschneller Reaktion riss dieser seinen Schild hoch, der den Strahl auffing und zerteilte. "Deine mickrigen Kräfte können mir nichts anhaben! " ertönte eine dunkle Stimme. "Du wirst schon sehen!" brüllte Link und sprang vor. Er landete auf Skorp's Rücken, der versuchte, ihn abzuschütteln. Doch Link hielt sich fest und wich dem Stachel zweimal aus und beim dritten Mal schlug er ihn einfach ab. Skorp heulte vor Wut und Schmerz auf, doch Link ließ sich nicht beirren und stach ihm das Schwert bis zum Schaft in den Rücken. Skorp heulte auf und zerfiel unter dem Sieger in Asche. Die Dorfbewohner, die im Schutz der Ruinen dem Kampf zugesehen hatten, jubelten los. Link saß immer noch auf dem Boden und ließ sich wegtragen.

"Verdammt!" hallte es durch das ganze Schloss. "Er hat Skorp tatsächlich besiegt!" brüllte die Gestalt und verwüstete das Zimmer. "Geduld, edler Herr. Er hatte Glück. Mehr nicht" piepste eine Stimme neben ihr. Die Gestalt achtete nicht darauf, sie schleuderte einen Energieball und die kleine Gestalt kreischte und verschwand. "Gut. Jetzt geht es mir besser" flüsterte die Gestalt und ließ sich im verwüsteten Sessel nieder. Eine Kristallkugel leuchtete plötzlich in der Luft auf. Sie zeigte Link, wie er lachend mit den Städtern ein riesiges Fest feierte. "Genieße dein Glück. Du wirst es nicht mehr lange genießen können" sagte die Gestalt und lachte dann. Ein grausames und kaltes Lachen.

Am nächsten Morgen ging Link quer durch die Steppe. Er wollte zur Farm, denn während des Festes hatte ihn jemand ins Ohr geflüstert: "Ich erwarte dich morgen in der Farm." Link hatte keine Ahnung, wer oder warum ihm das jemand gesagt haben könnte, doch er vertraute dieser Person. Am Nachmittag erreichte er die Farm. Sie sah genau aus wie die Farm in der hylianischen Steppe, der LonLon-Farm. Er hatte sie gesehen, als er im Krankenflügel im Schloss war. Link öffnete das Tor, das für seine Größe recht leicht war. Innerhalb des Zaunes standen zwei Häuser, das eine offenbar ein Stall, das andere ein Wohnhaus. Außerdem war in der Mitte der Fläche eine sehr weitläufige Koppel. Am Ende stand ein Turm, den Link schon vom Strand aus gesehen hatte. In der Koppel galoppierten mindestens zwanzig Pferde und zwischen ihnen stand ein Mädchen, das ungefähr so alt war wie Link. Sie hatte langes braunes Haar und ein seidenblaues Kleid an. Sie sah Zelda erstaunlich ähnlich. Erst als Link neben ihr stand, bemerkte sie ihn. "Hallo. Äh... Bist du der Junge, der gestern das Dorf gerettet hat?" fragte sie. "Ja. Ich nehme an, das du mich hier erwartest. Wie heißt du eigentlich?" "Ich heiße Fantasi. Und du bist Link, stimmts oder hab ich recht? Du bist in aller Munde, wie man so sagt" sagte sie und lächelte. "Ja ich weiß, aber warum hast du mich herbestellt?" fragte Link, um vom Thema abzulenken. "Nun ja, seit einigen Tagen greift hier regelmäßig Slimo an. Da du keine Probleme mit Skorp hattest, dachte ich, du könntest uns vielleicht helfen. Würdest du das bitte tun?" fragte sie und das Pferd, was sie eben gestreichelt hatte, blickte Link an, als ob es auch das gleiche fragen wollte. "Mmh... ich weiß nicht recht. Ich wette, die beiden sind grundverschieden, aber ich werde mein Bestes geben" sagte er und sah nachdenklich aus. "Oh danke, Link. Ich wusste das du mir helfen würdest. Danke" rief sie überglücklich und wollte ihm um den Hals fallen, doch plötzlich erbebte die Erde und Link hörte ein Fauchen direkt vor der Farm. Fantasi stolperte vor Schreck, doch Link fing sie auf. "Jetzt muss ich dir schon wieder danken" grinste Fantasi. Es bebte wieder und ihr Gesicht verzog sich. Eine Welle Gestank schlug auf die Koppel. "Was ist das?" hustete Link und hielt sich die Hand vor den Mund. "Er kommt" flüsterte Fantasi. "Er kommt." "Mal sehen, wie du das findest. Dieser Gegner ist härter als sein Vorgänger. Viel Spaß!" lachte die Gestalt innerhalb des Kronsaales. "Slimo, greif an!" befahl sie kühl und ließ mit einer Handbewegung die Kristallkugel verschwinden.

"Das ist also Slimo" flüsterte Link angewidert. Slimo war eine meterlange Schlange, die einen kugelförmige Kopf auf dem schleimigen und dreckigen Körper hatte. Im Kopf waren zwei pechschwarze Augen mit weißen Pupillen. Im riesigen Maul waren dolchlange Zähne, die ebenfalls pechschwarz waren. Plötzlich stieß Slimo nach vorne. Link konnte nicht mehr ausweichen, und das Schwert wäre auch zu spät gekommen. Deshalb benutze Link die einfachste Waffe, die Faust, und sie traf da, wo sie treffen sollte. Slimo heulte auf und lag am Boden, rappelte sich aber schnell wieder auf. Link war durch den Schlag mehrere Meter weit geschleudert worden, hatte aber genug Zeit, aufzustehen und das Schwert in die Hand zu nehmen, denn Slimo kam schon wieder. Diesmal bekam er keine Faust auf die Stirn, sondern ein Schwert in die Stirn. Slimo heulte auf und riss Link das Schwert aus der Hand. Er war entwaffnet, aber er brauchte keine Waffe mehr, denn Slimo wandte sich im Todeskampf. Er schlug den Kopf hin und her, bis das Schwert aus der Stirn riss und vor Link im Boden stecken blieb. Sie hinterließ eine klaffende Wunde, aus der schwarzes Blut hervorquoll. Dann brüllte Slimo ein letztes Mal und fiel dann in sich zusammen. Er hinterließ einen schleimigen Haufen. Alle auf der Farm freuten sich; Link, Fantasi und ihr Vater, der gerade aus der Tür des Stalles gekommen war und dem Kampf zugeschaut hatte. Es gab allerdings auch andere Gemütsregungen.

"Schon wieder haben diese schwachen Monster verloren! Jetzt werde ich zu meinem besten Außenkämpfer greifen. Tykon!" Eine Gestalt, gute zwei Meter hoch, kroch heran. "Ja Meister? " "Kümmere dich um Link. Und enttäusch mich nicht! Du hast mehr Zeit als die anderen, nutze sie!" "Ja Meister. Ich werde mein Bestes geben" lispelte die Gestalt und kroch davon. "Das will ich hoffen. Noch so eine Enttäuschung und ich werde Link kurz und knapp umbringen. Eigentlich wollte ich ihn langsam sterben lassen, aber na ja, was soll's!" flüsterte Ganondorf und kam aus dem Schatten hervor. Er trug sein fieses Grinsen auf den Lippen.



Teil 3 - Jahre später

Inzwischen waren sieben Jahre vergangen und Link hatte die schwarzen Diener fast vergessen. Er und Fantasi saßen auf dem Koppelzaun und unterhielten sich. "Weißt du, die Insel, von der du mir erzählt hast, wo ist die?" fragte Fantasi. "Nun ja... Darüber hab ich noch nie nach gedacht, aber ich hab mich, seit ich hier bin, oft gefragt, wo diese Insel liegt" antwortete Link mit einer anderen Frage. "Eigentlich ist ja nur wichtig, dass ich hier bin und hoffentlich auch wieder zurück nach Hyrule kann." "Stimmt. Aber Link... wenn du nach Hylure" "Hyrule" verbesserte Link sie. Fantasi hatte es aus irgendeinem Grund in den sieben Jahren nicht geschafft, sich den Namen zu merken. "Jaja, Hyrule. Aber, wenn du jemals zurückkehrst, würde ich gern mitkommen." "Ja. Und ich würde dich auch gern mitnehmen, aber ich fürchte, dass das nicht geht." Als Link das gesagt hatte, was Fantasi dachte, füllten sich ihre Augen mit Tränen. Link streichelte ihr übers Gesicht. "Oh Link. Ich will dich nicht verlassen. Ich... ich liebe dich doch!" schluchzte sie und fiel ihm um den Hals. Link wäre fast vom Zaun gestürzt, aber er konnte sich noch halten. Er wusste nicht, was er dazu sagen sollte. Er kannte sie nun schon jahrelang und wenn er ehrlich war, er liebte sie auch. Er wohnte auf der Farm, er schlief dort und er arbeitete auch ordentlich mit. Plötzlich ging die Haustür auf. "Eh, ihr Turteltäubchen! Kommt rein, es ist schon spät!" grinste Fantasi's Vater. Plötzlich fiel Link vom Zaun, denn Fantasi hatte ihn losgelassen um ihren Vater böse anzufunkeln, doch als sie Link sah, fing sie laut an zu lachen. "Das ist nicht witzig. Helft mir lieber" rief Link, denn hinter dem Zaun kam die Holzwand, die die Farm abgrenzte. Zwischen Zaun und Wand eingeklemmt lag Link da, unfähig, von selbst aufzustehen. Fantasi sprang vom Zaun und half Link. Er kletterte über den Zaun, sagte Fantasi und ihrem Vater gute Nacht und ging ins Haus und auf sein Zimmer. Kurz darauf schlief er ein.

"Aufstehen, Link! Wir müssen zum See." Es war Fantasi. Link guckte sie schlaftrunken an. "Jetzt schon?" murrte Link und zog die Decke über den Kopf. "Nu komm endlich, du Morgenmuffel!" lachte Fantasi und zog ihm die Decke weg. Doch Link lag im Bett und schnarchte, dass die Wände wackelten. Fantasi, die mittlerweile etwas sauer war, nahm einen Eimer voll kaltem Wasser und begoss Link von den Haaren bis zu den Fußsohlen. Als er vom Boden aufstand und sich die Haare auf den Kopf zurückschob, grinste ihm Fantasi entgegen. "Jetzt komm aber, Link. Wenn ich dich nicht so zum aufstehen bewegen kann, dann weiß ich auch nicht weiter!" grinste sie und schloss hastig die Tür, denn Link starrte sie finster an. Fantasi wusste, er tat nur so, aber sicher war sicher. Sie war schon draußen und sattelte die Pferde, als Link aus der Tür kam. "Na endlich! Nun aber schnell schnell! Wir haben noch anderes vor" rief Fantasi und ritt ihm entgegen. Link wartete nicht, bis die Pferde hielten, sondern sprang bei vollem Galopp aufs Pferd. "Wir haben es doch eilig, nicht?" grinste er Fantasi an, die ihn mit offenem Mund anstarrte. Link sprengte davon und Fantasi folgte ihm dicht, konnte ihn aber bis zum Karemo-See einholen. Dort wartete er schon auf sie. Als sie anhielt, sprang etwas blitzschnell aus dem Wasser und landete hinter Link. Er sprang vom Pferd, landete katzengleich auf dem Boden und zog das Schwert, um es gleich wieder zurückzustecken. Er hatte gerade seinen Freund Phil erkannt, ein Karemo. Karemen waren eine Mischung aus Fisch und Mensch, wobei der Fischschwanz aus dem Hinterkopf ragte. "Oh hallo, Phil! Wie geht's denn so?" rief Link und ahnte nichts Gutes, denn der Karemo rannte mit Panik im Gesicht auf ihn zu. "Gar nicht gut, Link! Gut das du da bist, denn Tykon ist im Palast und stiftet mehr als nur Unruhe. Er zerstört alles!" stotterte Phil und wischte sich den Angstschweiß von der Stirn. "Okay. Wie kommt man denn in euern Palast? Du solltest hier bleiben, denn du bist ja völlig fertig" wünschte Link sorgenvoll. "Gleich dort an den Säulen fünf Meter unterm Wasser ist ein Teleporter!" plapperte Phil und deutete zu einer Stelle am Ufer, wo moosbewachsene Säulen lagen oder standen. "Gut" sagte Link und wollte schon abtauchen, als Phil brüllte. "Nein! Nimm diese Schuppe, sonst erstickst du dort unten!" brüllte Phil und hielt eine Schuppe in der Hand, die wie aus Silber war. "Werf her!" rief Link und fing die Schuppe, die durch die Luft surrte. Er sprang und schnappte sie, doch Phil hatte mit zu viel Kraft geworfen: Links Faust wurde nach hinten gerissen und er landete fünf Meter weiter im Wasser. "Link!" kreischte Fantasi erschrocken. Doch Link war nicht mehr zu sehen. Plötzlich tauchte er genau unter Fantasi's Gesicht auf, die sich über das Wasser beugte. "Buh!" sagte Link und Fantasi fiel rücklings um. Er tauchte, so schnell er konnte, unter, denn Fantasi wollte ihn gerade anbrüllen, doch er war schon weg.

Schon von Weitem ahnte Link Tykon. Als er den Korridor durchquerte, flohen Karemen schon schreiend aus dem Saal, der stark verwüstet war. Der Kronleuchter mit den Diamanten lag zertrümmert auf dem Boden, die Tische und Stühle waren umgestürzt. Der König war in einem riesigen roten Kristall eingefroren. " Gefällt dir die Einrichtung? " zischte eine Stimme hinter Link. Es war eine zwei Meter hohe, blaue Krake, die nur sechs Arme und ein Auge hatte. Die beiden mittleren waren nur noch verkohlte Stümpfe. " Gestatten, Tykon. Ich bin ein schwarzer Diener und du bist gleich tot! " zischte die Kreatur und stürzte sich auf Link, der von diesen guten zweihundert Kilo niedergedrückt wurde. Er hörte, wie Tykon sein Schild und Schwert vom Rücken nahm und sie wegschleuderte. Sie fielen mit lautem Geschepper vor dem Kronleuchter zu Boden. Tykon umschlang Links Hals und drückte ihm die Luft ab. Doch Link griff in seinen Gürtel und zog eine Dekunuss hervor, die er von Hyrule noch hatte und sparsam einsetzte. Er warf sie mit voller Wucht in das Auge von Tykon, der brüllend losließ. Alle sechs Arme über das Auge gekreuzt, lag er jaulend auf dem Boden. Link nutzte die Chance und rannte zum Schwert und Schild. Kaum hatte er sie in der Hand, sah Tykon das Unglück. Er hatte eine Brandwunde über dem Auge und es war mit Adern durchzogen. " Du Schuft! Dafür wirst du büßen! " kreischte er und stürzte sich auf Link. Dieser sprang allerdings nach rechts und duckte sich. Tykon landete mit voller Wucht im Kronleuchter und es gab ein trommelfell-zerreißendes Geklirre, als die Diamanten zu Bruch gingen. Einen Moment lang dachte Link, er wäre tot, doch er stand auf. Er sah arg verwüstet aus: sein gesamter Körper war mit tiefen Rissen durchzogen und sein Auge war verquollen. " Eigentlich sollte ich dich lebend zum Meister bringen. Aber wenn du tot bist, freut es ihn sicher auch" zischte Tykon, und in jeder Silbe lag unverhohlene Wut. Seine beiden Armstümpfe glühten plötzlich in grellem Orange. Link riss das Schild instinktiv hoch und das rettete ihm wahrscheinlich das Leben. Denn was nun geschah, passierte in nicht einmal einer Sekunde. Aus den Armstümpfen von Tykon schossen Strahlen purer Energie und prallten auf den Juwel in Links Schild, wo sie reflektiert wurden. Ein Strahl schoss in die Überreste des Kronleuchters und wurde gebündelt. Dieser Strahl traf genau den Eisblock, in dem der Karemenkönig eingefroren war. Der Block erglühte. Tykon und Link waren beide erschreckt. Tykon aus Wut, Link vom Anblick.

Der Eisblock zersplitterte und gab den Karemenkönig frei. Er erfasste die Lage mit einigen Blicken und sah Link. "Fang!" rief er und warf Link einen Stab zu, auf dessen Spitze ein blauer Kristall ruhte. Tykon war vor Wut wie gelähmt. " Das wirst du nicht tun! " brüllte er und lud seine Arme wieder auf. Doch diesmal war Link der Schnellere. Er hob den Stab, ohne zu wissen, was er tat, und brüllte: "Macht des Eises, hilf mir!" Der Kristall auf der Stabspitze leuchtete und ein Strahl schoss heraus. Er krachte in den Energiestrahl, den Tykon inzwischen abgeschossen hatte. Es gab ein Krachen, gegen das eine Bombe wie eine Knallerbse gewirkt hätte. Link hielt verbissen dem anderen Strahl stand und schaffte es, ihn zurückweichen zu lassen. Tykon kreischte, doch der Strahl traf ihn erbarmungslos. Plötzlich war der Raum mit Rauch erfüllt, genau in dem Moment, wo der Strahl traf. Als sich dieser verzog, stand statt Tykon ein unförmiger Klotz im Raum. Link ging hin, doch durch den Rauch, der sich als Dunst entpuppte, konnte er nichts erkennen. "Eisstab, hilf mir!" sagte Link und hielt ihn hoch. Ein sanfter Strahl flog in die Luft und zischte durch den Raum. Dann fielen Eiszapfen herunter, denn der Strahl gefror die Luft. Nun konnte Link sehen, was im Eisblock war: es war Tykon, das Maul zu einem stummen Schrei aufgerissen hatte. "Zerschlage das Eis!" rief der König. Link zuckte zusammen, denn er hatte ihn völlig vergessen, doch er tat, wie ihm geheißen. Er hob das Schwert, sah ein letztes Mal in dieses kalte Auge, und schlug zu. Das Eis zersplitterte mit Tykon. Aber anstatt auf den Boden aufzuschlagen, schloss es sich um Link wie ein Kristall. Ein angenehmes Summen ertönte und Link schlief ein. Er merkte nicht, dass er samt dem Kristall verschwand und durch einen regenbogenfarbigen Tunnel flog.

Er erwachte in einem seltsamen Raum wieder. Die einzige Tür war mit einem Siegel ver-schlossen. Darauf war ein Kreis zu sehen, durch den sich eine Schlange wand. An den Wänden rieselte Wasser herunter, das in kleinen Becken auf dem Boden aufgefangen wurde. "Willkommen in der Siegelhalle, Link" sagte eine Stimme hinter ihm. Es war ein alter Mann, der eine lange braune Robe trug. Sein weißes Haar und sein silberner Bart hingen ihm glatt über die Robe. "Gestatten, ich bin Totario. Ich bin der Weise von Dream Island. Oder besser, ich war es" sagte er und nickte zur Tür mit dem Siegel. "Doch der schwarze Herr sperrte mich hier ein. Ach übrigens, das ist für dich" sagte Totario und kam auf Link zu. Er drückte ihm ein Amulett in die Hand. Link starrte es an. Es war ein Goldenes Oval, an derem unteren Ende ein Rubin eingraviert war. In der Mitte des Ovals war ein silbernes Dreieck, das aus drei weiteren Dreiecken bestand, von denen eines die oberen Spitzen der Anderen berührte. In den Dreiecken waren ein grüner Smaragd, ein blauer Saphir und ein gelber Tigerstein eingelassen. In jedem dieser drei Edelsteine war je ein schwarzer Opal eingraviert. Im mittleren Dreieck war ein besonders Großer eingelassen. Über- und unterhalb dieses Dreiecks standen die Wörter Tri und Force. "Dieses Medaillon besitzt magische Kräfte. Dieses Triforce dort vereint Mut, Weisheit und Kraft" sagte Totario und lächelte Link an. "Genau wie du. Du bist derjenige, der die Kraft des Amulettes nutzen kann und diese Insel retten soll." "Aber..." wollte Link gerade protestieren, doch Totario hob den Finger und der Kristall schloss sich wieder um ihn. Diesmal konnte Link die Farbenpracht des Tunnels bewundern, denn das Amulett in seiner Hand zitterte unaufhörlich, als würde es sich freuen, seinen Besitzer gefunden zu haben.

Fantasi war gerade im Turm und gab den Tieren Heu, hielt in ihrer Tätigkeit aber oft inne und murmelte: "Link, wo bleibst du denn?" Seit seinem Untertauchen im Karemo-See war er nicht wieder erschienen und das war immerhin schon elf Stunden her! In Gedanken versunken schreckte sie auf, als sie einen Schrei hörte. Fantasi erkannte die Stimme sofort: Link! Sie wollte nach draußen rennen, blieb aber wie angewurzelt stehen, als ein mehrfaches Krachen von oben zu hören war. Kurz darauf brach ein Loch in die hölzerne Decke und Link stürzte mit dem Schild voran in den Heuhaufen. "Link!" rief Fantasi und fiel ihm um den Hals. "Link, ich dachte schon du wärst... du wärst..." schluchzte Fantasi und konnte nicht weiterreden. "Fantasi. Mir ist doch nichts passiert" versuchte Link sie zu trösten und gleichzeitig seine Beulen und Schrammen unter dem Hemd zu verbergen. "Wie kommst du eigentlich hierher?" fragte Fantasi, um das Schluchzen etwas zu unterdrücken. "Hier hätte ich dich nicht erwartet." "Ich mich auch nicht" sagte Link und schmunzelte. Dann begann er Fantasi die ganze Geschichte von Tykon und der Siegelhalle zu erzählen. Sie saßen noch lange am Tisch in der Küche, und als Link endete, waren die Kerzen heruntergebrannt. "Du, Link" flüsterte Fantasi. "Ja?" "Ich liebe dich" sagte sie und beugte sich über den Tisch um Link zu küssen. Er erwiderte ihren Kuss. "Fantasi, ich liebe dich auch" sagte Link, als sie sich wieder voneinander gelöst hatten. "Ich weiß" flüsterte Fantasi und schlang ihren Arm um Links Hüfte. Zusammen gingen sie die Treppe nach oben und in ihre Zimmer.

Link stand in einem kalten Raum. "Ist da jemand?" rief Link in die Dunkelheit hinein und hielt das Schwert parat. "Aber, aber, alter Freund. Du kennst mich doch!" die Stimme wurde immer wütender und bei dem letzten Wort flog eine schwarze Kugel aus dem Dunkeln und traf Link, der meterweit geschleudert wurde. "Wer bist du?" keuchte er und hatte eine böse Vorahnung. "Ich bin der schwarze Herr" sagte Ganondorf und trat in Links Blickfeld. Er hob die rechte Hand und Link sah wie eine weitere Kugel sich bildete. "Wegen dir bin ich tot und ich will RACHE!" Bei jedem Wort traf Link eine Kugel und bei dem Letzten wurde er einem schwarzen Strahl ausgesetzt. Die Schmerzen hörten urplötzlich auf. Link versuchte seine Augen zu öffnen, die zuge-schwollen waren. Er sah verschwommen, wie Ganondorf dastand und lachte. Dann zog er eine weitere Person aus dem Schatten. "Bevor ich dich töte Link, werde ich sie töten" grinste Ganondorf blutdürstig. Jetzt sah Link die Person klarer. Es war... "Fantasi! Lass sie zufrieden!" brüllte Link und sprang, um die Kugel abzufangen. Er sprang direkt in die Kugel. Sie zerfetzte seine Brust und Link spuckte Blut. Das Letzte, was er sah, war, dass Ganondorf laut lachte und Fantasi neben ihn von etwas durchbohrt wurde, das aussah wie eine Klaue. Nach einem erstickten Aufschrei kippte Link nach hinten um. In seinem Kopf hörte er Ganondorf noch flüstern: "Komm doch zu mir, Link, wenn du dich traust!" Dann verklang langsam das grausame Lachen Ganondorfs.

"FANTASI!" brüllte Link und fuhr in die Höhe. Er lag schweißgebadet in seinem Bett. Es war noch Nacht und die Sterne funkelten am Himmel. Link zog sich an und ging auf die Koppel. "Irgend etwas ist dort draußen, aber was?" murmelte Link als er mitten auf dem Gelände stand. "Und wieso träume ich gerade jetzt von Ganondorf? Ich habe doch schon seit fast sieben Jahre nicht mal mehr an ihn gedacht" sagte er und blickte zum Vollmond hoch, der die Farm in sanftweißes Licht tauchte. In krassen Unterschied dazu war der Dunkle Berg. Das Schloss ließ die Umgebung geradezu hell scheinen. Jetzt im Dunkeln konnte Link die Wolken besser als sonst erkennen. "Moment mal... Da oben fliegt doch was" murmelte Link und kniff die Augen zusammen. Irgendetwas an diesem Riesenvogel war eigenartig. Plötzlich schlug ein Blitz in ihn ein. Doch anstatt abzustürzen, flog er noch höher und in die Wolken. Im nächsten Moment brannten die Wolken ab und die Gestalt schwebte mit ausgebreiteten Flügeln in der Luft. Link sah, dass der Körper des Wesens von einer dünnen Feuerschicht umgeben war. Plötzlich stürzte es ab und landete auf der Burg. Ein Krachen ertönte, als ob Holz zersplittern. Link stand mit offenem Mund da und starrte zum Schloss. "Link, komm zurück ins Haus. Es ist kalt hier draußen" rief Fantasi verschlafen von der Tür aus. Link ging zu ihr und schaute noch einmal auf den Berg, bevor er die Tür schloss. "Wieso warst du eigentlich draußen? Hast du schlecht geträumt?" fragte Fantasi, die inzwischen eine Kerze angezündet hatte. "Ich... ich wollte nur ein bisschen frische Luft schnappen" sagte Link schnell, denn er wollte sie nicht ängstigen.

"Aber ich muss dort hoch" sagte Link energisch. Er hatte Fantasi von dem Traum erzählt und versuchte, sie zu überzeugen, dass er zum Schloss musste. "Aber Link, was, wenn ich dich nie wieder sehe?" "Wir sehen uns wieder. Versprochen" sagte Link und nahm sie in den Arm um sie zu trösten. "Auf Wiedersehen, Fantasi!" sagte Link, als er am Tor stand. Dann ging er los. Link blickte oft zurück zur Farm, wo Fantasi immer noch an der Pforte stand. Dort hatte er jetzt sieben Jahre gewohnt, gelebt und auch geliebt. Doch schon nach einer viertel Stunde war die Farm aus seinem Blickfeld verschwunden.



Teil 4 - Das Dunkle Schloss

Link stand vor dem Schlosstor. Es war größer, als er erwartet hatte. Er atmete noch einmal tief durch und schob das Tor auf. Er ging ins Schloss.... und stürzte in ein scheinbar bodenloses Loch. Aber anstatt hart aufzuschlagen, landete Link sanft auf dem Boden. Der Raum war stockdunkel. Einige leise Geräusche, wie wenn Knochen auf Stein trifft, durchschnitten die Stille. Link tastete sich durch den Raum, bis er zu einem hervorstehenden Stein kam. Er drückte ihn und alle Fackeln im Raum gingen an. Der Anblick ließ Link zurückweichen. Hunderte Skelette staksten durch den Raum. Durch das Licht aufmerksam gemacht, suchten sie den Raum ab. Dann sahen sie Link. Erst stutzten sie, dann aber stürzten sie sich fauchend und kreischend auf ihn. Er kämpfte tapfer, schlug ihnen Arme und Köpfe ab, doch es waren einfach zu viele. Als er das erkannte, rannte er um sich schlagend zur Tür. Als hindurch gerannt war, sah zwei weitere Türen. Er stürmte durch die Rechte, denn hinter ihm schlugen die Skelette schon die Tür ein. Link fand sich in einem runden Saal wieder. Die Tür hinter ihm war verschwunden. Im Boden war eine Tafel eingelassen. Darauf stand:

"Wähle eine dieser drei Türen!
Mit einer wird deinen langer Weg schneller.
Eine wird dich in den Tode führen.
Die dritte Tür führt dich in den Wunderkeller."


Link wollte sich gerade für die linke Tür entscheiden, doch das Amulett zitterte heftig und zog ihn auf die mittlere Tür zu. Er ging hin und öffnete sie, worauf er hinein gezogen wurde. Er fand sich in einer großen Halle wieder. Wasser fiel von der Decke herab und landete in kleinen Becken. In der Mitte des Raums war ein großes Becken, das von vier Fackeln umgeben war. Plötzlich sagte eine nette Frauenstimme: "Hallo Link. Ich habe dich schon erwartet." "Wer ist da?" rief Link und griff instinktiv nach dem Schwert. "Oh entschuldige. Ich bin Kiane, die Wächterin des Wunderbrunnens. Ich soll dir den Kampf gegen Ganondorf erleichtern. Werfe dein Schwert ins Wasser." Link, der trotz allem etwas misstrauisch war, warf sein Schwert ins Wasser. Es platschte und das Schwert war verschwunden. Wenige Augenblicke später erschien ein neues Schwert in Links Hand. Es hatte einen goldenen, mit Edelsteinen besetzten Griff und eine silberne Schneide. "Nun werfe auch deine anderen Sachen ins Wasser" sagte die Kiane. Er warf seinen Schild, seine Feenschleuder und seine Lederhandschuhe ins Wasser. Kurz darauf erschien alles wieder. Sein Schild war nun größer und war mit Kristall überzogen, seine Feenschleuder hatte sich in einen Bogen verwandelt und war mit drei goldenen Pfeilen ausgestattet. Seine Handschuhe waren nun aus Gold und Link fühlte die Kraft durch seine Hände fließen. "Nun vereinst du wirklich das Triforce in dir. Die Titanhandschuhe und deine neuen Waffen stehen für Kraft, das Amulett für Weisheit und du selbst stehst für Mut. Viel Glück" sagte Kiane und lächelte. Bevor Link etwas sagen konnte, schloss sich ein Kristall um ihn und er schwebte zum Dach.

Fantasi saß am Fenster und sah zum Schloss hoch. "Viel Glück, Link. Und bitte komm wieder" flüsterte sie und sah mit Schrecken zu, wie sich die Wolken entzündeten. Der Kampf hatte begonnen.

Der Kristall um Link löste sich auf und er sah sich um. Das schwarze Dach war sehr weitläufig und wurde in jeder Ecke von einem Turm begrenzt. "Willkommen im Dunklen Schloss, Link! Ich bin Firefly, der vierte schwarze Diener" kreischte plötzlich eine Stimme hinter ihm. Link sah sich um, doch sah niemanden. "Hier oben, du Dummkopf!" Nun sah Link das Biest. Ein Zyklop, der an zwei großen Fledermausflügeln in der Luft hing, sah zu Link hinunter. Link war sich sicher, dass er dieses Wesen im Traum gesehen hatte. "Los! Komm runter und kämpf!" brüllte er. "Gleich. Muss nur noch was machen" sagte Firefly und schoss einen Feuerstrahl in die Wolken, die sogleich brannten. Danach sah er den schockierten Link an und spuckte ihm auch einen Strahl entgegen. Link sprang weg und der Strahl schmolz den Steinboden. Schon wieder surrte ein Strahl durch die Luft, wurde aber von Links Schild reflektiert und auf den Urheber zurückgeworfen. Firefly wich ihm aus und spie wieder einen Feuerball. Link duckte sich und die Kugel traf einen Turm, der daraufhin kippte. Firefly grinste, denn der Turm würde auf Link fallen. Er hielt allerdings die Hände nach oben und fing den Turm auf. Link schleuderte den Turm auf Firefly, der dadurch bewusstlos in der Luft hing. Als er aus dem Sekundenschlaf erwachte, sah er nur noch einen goldenen Pfeil auf sich zu surren. Er kreischte und zu einer Lichtkugel, die langsam verlosch. Als das letzte bisschen Licht verschwunden war, verdunkelte sich der Himmel urplötzlich. "Ich bin beeindruckt, Link. Du hast alle vier Diener besiegt, doch das waren nur Anfänger. Jetzt kommt ernst!" rief eine Stimme hinter ihm. Als Link sich umdrehte sah er den Dunklen Herrn: Ganondorf.

"Ganondorf! Ich wusste es!" kreischte Link und schoss einen Goldpfeil auf Ganondorf ab. Dieser fing den Pfeil mitten in der Luft und zerdrückte ihn zu einer kleinen Metallkugel. "Mit solchen Mitteln wird man mich nicht los" grinste er und warf eine Energiekugel auf Link. Dieser sprang weg und wollte gerade das Gleiche zu Ganondorf sagen, doch er passte eine Sekunde nicht auf und wurde getroffen. Link wurde in die andere Ecke des Daches geschleudert und prallte gegen einen Turm. Dieser wurde durch eine Kugel zerschnitten und stürzte auf Link. "Auf Nimmerwiedersehen, Link" grinste Ganondorf. Doch Link holte aus und schlug den Turm mitten entzwei. Das große Mauerstück, das fast auf ihn gefallen wäre, nahm er und sprang durch den Hagel aus Steinen nach oben. Aus der Luft konnte er sehen, wie Ganondorf immer noch auf den Trümmerhaufen starrte und lachte. "Hier oben!" brüllte Link und schmiss die Turmwand. Ganondorf gefror das Lachen und wurde von der Mauer getroffen. "Diesmal treffe ich!" rief Link und schoss seinen letzten Goldpfeil ab. Ganondorf sah ihn zwar, konnte ihn aber nicht abblocken. Der Pfeil durchbohrte ihn und fing an zu pulsieren. "Das darf nicht wahr sein!" brüllte Ganondorf und schmiss eine Kugel auf Link, der sie mit dem Schild abblockte. "Geh endlich! Die Welt hat das Recht, ohne Böses zu leben!" brüllte Link. Ganondorf grinste bestialisch. "Gut. Ich werde gehen, aber die Welt kommt mit!" kreischte er. Sein Körper war nun von einem dünnen Geflecht aus Strom umspannt. "NEIN!!!" brüllte Link und das Amulett riss von der Kette. Es leuchtete wie ein Stern und verwandelte sich in ein Oval aus Licht, das sich um Ganondorf schloss. Link sah hindurch und sah eine gewaltige Explosion. Dann lösten sich Schloss und Amulett auf. Er stand mitten auf dem Berg, der, wie der Himmel, seine natürliche Farbe wieder annahm. Link wollte schon zur Farm laufen, als er plötzlich von weißen Nebeln eingeschlossen wurde. Er wurde von einem tiefen Glücksgefühl durchströmt. Er hatte seine Aufgabe erfüllt und ließ sich fallen. Immer tiefer, immer tiefer.



Teil 5 - Wieder daheim

Link wachte in einem großen Saal wieder auf. Er hatte diesen Raum schon mal gesehen. Die weißen Wände, die großen Fenster, alles erkannte er wieder. Bloß wo war er? Dann erst fiel ihm auf, das eine Lichtkugel um ihn herumschwirrte. "Navi?" "Ja. Ich hatte mir schon Sorgen gemacht Link. Ein Glück das du noch lebst" piepste Navi. Plötzlich betrat jemand das Zimmer und rannte auf Link zu. "Link! Du lebst noch!" rief das Mädchen. "Zelda?!" rief Link und stand vom Bett auf. Sie fiel ihm um den Hals und warf ihn um. "Was ist passiert?" fragte Link. "Nachdem du Ganondorf besiegt hattest, bist du ohnmächtig geworden. Ich habe dich gleich hierher bringen lassen. Ich dachte, du wärst vielleicht tot, doch ich wollte es nicht glauben" schluchzte sie. Nachdem sie sich wieder gefangen hatte, fragte Link: "Wie lange war ich denn ohnmächtig, Zelda?" "Sechs, vielleicht sieben Stunden. Warum fragst du?" Link ließ sich betreten auf das Bett fallen. "Sieben Stunden? War das etwa alles nur ein Traum?" murmelte er und merkte kaum, dass sich Zelda neben ihn setzte. "Was ist denn Link? Stimmt etwas nicht?" fragte Zelda besorgt. Link sah sie mit wässrigen Augen an und fing erst stotternd, dann immer fließender zu erzählen. Zum Schluss sagte Zelda tröstend: "Link, wenn du fest genug daran glaubst, können Träume wahr werden." Dann standen sie auf und gingen aus dem Raum zum Abendbrot, das sie schweigend aßen.

"Prinzessin, ein Schiff läuft gerade in den Hafen" sagte der Diener zu der Frau, die in einem kleinem Hinterhof stand. Sie drehte sich um und sah den Diener an. Moment… das war Zelda! In den vergangenen sieben Jahren war sie zu einer schönen Frau herangewachsen. "Gut. Und woher kommt das Schiff?" "Aus Dream Island, Prinzessin" antwortete der Diener wie aus der Pistole geschossen. Sie riss die Augen auf. "Dream Island? Rufen sie sofort Link, er soll in den Hafen kommen. Sofort!" rief sie und rannte schon an ihm vorbei. Trotzdem war Link schon eher am Hafen. "Was ist denn los, Zelda? Wieso sollten wir so schnell kommen?" fragten Link und Navi gleichzeitig wie einstudiert. "Ein Schiff aus Dream Island kommt hierher!" keuchte Zelda, denn offenbar war sie den ganzen Weg gelaufen. Link war genauso überrascht wie sie. "Was?" fragte Link und blickte sich um. Ein großes Schiff lief gerade in den Hafen ein. Auf der Bugspitze war ein Berg abgebildet, auf dem ein perlweißes Schloss stand. Link rannte hin und sah zu, wie die Leute ausstiegen. Gerade als er die Hoffnung verloren hatte und sich schon umdrehte, hörte er sie rufen: "Du hast dein Versprechen also doch gehalten. Wir sehen uns wieder!" Fantasi stand lächelnd hinter ihm. "Fantasi" hauchte Link und starrte sie an. "Ich… ich dachte es wäre nur ein Traum gewesen" sagte er. Sie lächelte. "Das dachte ich auch, aber dann erfuhr ich, das ein Schiff nach Hyrule fahren sollte und ich bin mitgefahren." Sie fiel ihm in die Arme und küsste ihn. Dann schmiegte sie sich an ihn und sie gingen zusammen zum Schloss. Sie waren zwei Leute, die sich das erste Mal gesehen hatten und sich doch schon so lange kannten. Das ist der Beweis, dass Träume manchmal wahr werden.

Ende


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