Breath of the Wild



Inferessia
In Michis schöner Geschichte findet Link eine neue nette Begleiterin...

Autor: Michi


I. Im Schloss
Verträumt sah Link aus dem Fenster. Er konnte seinen jetzigen Standpunkt gar nicht fassen. Er stand fünf Tage vor seiner Hochzeit. Und das beste daran war, das Zelda die Braut war. Im Schloss herrschte große Aufregung. "Mein Gott!" sagte Zelda als sie sich im Spiegel betrachtete. "Ich werde heute Link, den Held von Hyrule, ehelichen." An ihrem wunderschönen weißen Kleid wurde von allen Seiten gezupft, neu aufgesteckt oder von Hand vernäht. Für die zukünftige Königin von Hyrule war nur das Beste gut genug. Das Kleid war strahlend weiß, der untere Saum war mit hell gelblicher Spitze perfektioniert und auf dem enganliegenden Ärmelbund, der mit einem Ring am Mittelfinger befestigt war, war mit Goldfaden das Triforce eingestickt. Das Kleid wurde zwar erst anprobiert, aber es musste eben genau stimmen. Auch ihr Diadem bestand nur aus purem Gold. Mit grünen Smaragden war auch hier das Triforce abgebildet. Ammen und ältere Damen diskutierten mit welchen Farben man die Prinzessin schminken sollte. "Vielleicht, in Herbst-Tönen?" quengelte eine alte Frau. "Nein, nein und nochmals nein! Ich sage dir, Himmelsfarben sind das Richtige. So, zarter blauer Lidschatten und die Lippe nur in seichtem Rosa." Keifte eine andere. Für Zelda eine einzige Tortur, aber für Link nahm sie das auf sich.

Nicht nur die Gewänder, nein auch alles andere war perfekt vorbereitet. Die Einladungen, zum Beispiel, wurden von Impa in Kakariko verteilt. Darunia gab sie in der Goronen- Stadt und den Bergen weiter. Navi flog keuchend und mit einer kleinen Tasche, um die gute Nachricht in Kokiri zu verbreiten. Sie war schließlich ,wenn man von Link absieht die einzige, die dort hin durfte. Nur um den Kokiri mitzuteilen, das Link jetzt vergeben war. Link sah in seinem Zimmer aus dem Fenster und träumte alten Zeiten nach. Als er plötzlich wieder an Termina zurück dachte. Er versetze Majora den letzten Schlag. Dann sprach er ein letztes Mal mit Skullkid, sah wie die vier Giganten wieder in ihre Himmelsrichtung verschwanden und wie sich der Maskenhändler davon stahl. Und plötzlich stand er wieder in den Verlorenen Wäldern, lief hinaus und stand auf der hylianischen Steppe. Ja. Genau so war alles geschehen. Aber, wie war wieder in diese verlorenen Wälder gekommen? Warum konnte er Termina betreten nachdem er durch den Baumstamm gefallen war? Zu viele Fragen um sie alleine zu beantworten. Außer Navi, Link und Tatl, der Fee die ihn damals begleitet hatte, wusste keiner was von Link' s Rettung von Clocktown vor dem Mond und Majora. "Aber Tatl werde ich wahrscheinlich doch nie wieder sehen." dachte er etwas traurig.

"Bin ich schon aufgeregt? Nein. Denn, das wahnsinnig Gute an dieser Hochzeit ist, das ich keine Märchenbücher für meine Kinder brauche, weil ich selbst genug Abenteuer erlebt habe." Meinte er lachend zu sich selbst. Er war glücklich wollte aber unbedingt eines wissen: "Wo war ich? Wo verdammt ist Termina? Es kann ja nicht sein das Termina in diesem Erdball ist. Ich meine das ist unmöglich!" er klopfte auf die Tischplatte. "Was ist Termina?" fragte eine altbekannte tiefe Stimme. Link brauchte sich nicht um zudrehen. Er kannte diese Stimme seit er jung war. Seit er die Dodongo Höhle für die Goronen gereinigt hatte.


II. Die Einweihung
"Darunia?!? Was machst du den hier?" Link freute sich sehr, alte Bekannte wieder zusehen. Jetzt war er groß genug um ihm richtig die Hand zu schütteln. Ja, das erinnerte ihn an sein bestes Abenteuer. "Du willst wissen warum ich hier bin? Zu dieser Hochzeit ist fast ganz Hyrule eingeladen. Sogar die königliche Zora Familie wird kommen." Link' s Augen öffneten sich weit. "Jetzt bist du überrascht oder?" sagte Darunia prustend als er Link mit seiner Hand auf die Schulter klopfte. Vor sieben Jahren war Link auf die Nase gefallen, als Darunia diese freundschaftlich gemeinte Geste geleistet hatte. "Aber zurück zu deiner Frage. Was genau ist Termina?" der Blick von Darunia durchbohrte Link fast. "Nun, ich weiß nicht wie ich es sagen soll aber," Link sah aus dem Fenster. "ich habe irgendwo eine Stadt vor dem sicheren Untergang gerettet." "Du wirst doch wissen wie du dort hin gekommen bist?!""Ja aber ich weiß nicht wie ich zurück gekommen bin." "Wie ist das passiert?" Link holte tief Luft. "Ich ritt durch den Wald als plötzlich zwei Feen aufkreuzten und Epona aufscheuchten. Sie scheute und ich stürzte zu Boden. Ich war vielleicht für maximal drei Minuten bewusstlos. Als ich wieder zu mir kam, stand ein Skullkid mit einer wahnsinnig aussehenden Maske vor mir und hatte meine Ocarina geklaut.

Natürlich wollte ich es aufhalten. Jedoch schwang es sich auf Epona und ritt davon. Ich klammerte mich an sein Bein und wurde mitgeschliffen. Schließlich ließ ich los und sah wie es in einen Baumstumpf ritt. Als ich mich aufgerappelt hatte, lief ich ihm nach. Ich stieg aber ins leere und fiel und fiel. Obwohl ich so lange gefallen war, landete ich sanft auf einer Dekublume. Es schwebte in ca. einem Meter Höhe. Dann faselte es irgendetwas und ließ am Schluss einen markerschütternden Schrei ab. Als es aufhörte, war ich in einem dunklem Raum. Von jeder Seite hörte ich ein unheimliches Rascheln. Und aus heiterem Himmel war ich von Dekukerlen eingekreist, die alle mehr die herbstlichen Farben hatten. Ich versuchte zu fliehen aber ein riesiger Dekukerl verfolgte mich und holte mich ein. Plötzlich stand ich wieder in dem Raum in dem das Skullkid schwebte. Ich war nicht mehr ich selbst. Ich war ein ``DEKU´´." Das erstaunte Darunia sichtlich. Er hatte einen Gesichtsausdruck, der Link ansah als wäre er verrückt. "Und du bist dir sicher das du das alles erlebt hast?" fragte Darunia um sicher zu gehen. Er rollte die Augen nach oben. "Klar hab ich das nicht geträumt. Aber hör zu." So erzählte er Darunia alles, aber wirklich alles über Termina, den dort lebenden Zora' s, über die königliche Deku- Familie, die dort beheimateten Goronen, die Romani Ranch, über die Ikana Ruinen ja alles, bis hin zu den vier Giganten und den Kampf gegen Majora. Darunia hatte sich alles stumm und nickend angehört. "Ich werde in allen Büchern der Goronia- Bibliothek sehen was sich unter TERMINA finden lässt." Er verließ das Zimmer. Link überlegte, ob es klug war Darunia alles zu erzählen. Während er erzählt hatte war die Nacht an gebrochen. Link sah noch kurz zum Mond, um sich zu vergewissern, das er dort war wo er hingehörte als plötzlich eine gelbe kleine Schutzfee am Fenster vorbei flog.

Erst dachte Link, sie müsste zu einem Kokiri gehören und stürmte aus dem Schloss. Im Schloss- Garten lag die kleine Fee. Ihr Leuchten war schwach und pulsierte wie ihr Herzschlag. Link hob sie behutsam mit beiden Händen hoch, und trug sie in seine Kammer. Navi konnte keine Nebenbuhler gebrauchen und versuchte gleich, heraus zu finden woher diese neue Fee kam. "Wer bist du? Woher kommst du? Wie heißt du?" fragte sie neugierig. Link konnte es sich schon denken. Wollte es aber nicht glauben. Nein, er wollte nicht, dass seine Befürchtung war ist. Die kleine Fee flog auf, leuchtete wieder frisch und putzte sich ihr kleines weißes Feen- Gewand ab. "Ich bin die mit meinem Bruder Tael die Schutz- Fee von einem Skullkid, komme aus Termina und heiße..." "Tatl!" ergänzte Link. Er verschränkte die Arme vor der Brust. "Was willst du hier? Wie kommst du hier her???" fragte er etwas erbost. "Ich habe keine Ahnung wie ich hier her komme. Aber ich bin nicht die einzige. Oh Skullkid hat mir etwas für dich mitgegeben. Können wir es hohlen?" Er nickte. Navi gefiel das gar nicht. "Jetzt muss ich Link schon mit Prinzessin Zelda teilen. Und auch noch mit dieser Fee? Nicht mit mir." Sie packte ihn am Kragen und hielt ihn zurück."Ich glaube nicht, dass das sehr gut ist." Sie flog näher an sein Ohr heran. Und flüsterte: "Vielleicht ist das eine Falle. Ich meine, wir kennen sie fast gar nicht." Er scheuchte sie mit dem Handrücken weg. "Komm schon, seit wann scheust du dich vor Abenteuer?" er lief hinaus, und spielte Epona' s Song. Diese kam gleich an galoppiert. Er schwang sich auf sie während sie lief und sie eilten durch die Nacht. Er eilte dem Licht das die Fee hinterließ hinterher. Sie ritten durch die Gebirge in der Nähe des Death Mountain' s. Epona hatte es nicht einfach. Nach dieser Hetzjagd kamen sie zu einem versteckten Wald. "Wo sind wir? Diesen Wald kenne ich ni- he wer ist da? Habt ihr das gesehen? Da war etwas!" rief Navi. Link setzte seine Hand an den Griff seines Schwertes und machte sich bereit zuzuschlagen. "Zeig dich!" reif Link befehlerisch.


III. Wiederbegegnung
Aus dem Dickicht sahen sie zwei ovale, orange glühende Augen an. Ein fahles Licht schien auf den restlichen Kopf und Link erkannte einen langen Zopf aus Ranken der mit Blumen Bänder geflochten war. Link war etwas erfreut, diese Gestalt wieder zusehen. Er verbeugte sich Standesgemäß. "Ich grüße sie. Prinzessin der königlichen Deku- Familie." Sie trappelte aus ihrem Versteck und mit jedem Schritt raschelte es etwas. Eigentlich hatte Link eine kleine Pflanze mit zu großen Kopf erwartet. Aber die Prinzessin hatte inzwischen schöne weibliche Rundungen angenommen. Lange Blätter waren zu einem Kleid verarbeitet und ging bis zum Boden. Jedoch ihren Zopf hatte sie behalten. Link sah sie überrascht an. "Link? Du bist doch der kleine der mich aus diesem furchtbaren Tempel befreit hat. Sie an, du bist ein stattlicher junger Mann geworden." Link wurde rot.

"Du bist aber auch gewachsen." Er richtete sich wieder auf. "Wie kommst du den hier her?" Sie schüttelte enttäuscht den Kopf. "Keine Ahnung. Aber ich habe was für dich." Sie überreichte ihm die Deku- Maske. Er sah sie erstaunt an. Sein Blick schweifte von der Maske zu der Prinzessin. Dann grinste er. "Kann ich sie benutzten? Oder bin ich zu alt. Kann ich zu Deku- Link werden?" Sie nickte, wie sie es schon früher getan hatte. "Aber ich weiß nicht wie es sich auswirkt. Es könnte auch sein, das gar nichts passiert, oder das zu einem kleinen oder großen, ausgewachsenen Deku wirst. Probier es aus!?" Er sah sie an, zögerte aber. Er freute sich sie aufzusetzen, andererseits fürchtete er sich in der Deku- Gestalt zu bleiben. Nein! Wer vom Pferd fällt soll gleich wieder aufsteigen. Er setzte sie auf. Er wusste nicht ob die anderen es auch sahen. Aber er spürte, das die Kraft strömte um ihn herum. Dann stand er da. Ein gut gebauter schöner Deku-Kerl. "Woha! Er ist wohl der bestaussehende Deku den es gibt." Dachte die Prinzessin bei sich.

Er checkte seine Waffen durch. Er konnte immer noch mit Deku- Blumen fliegen. Allerdings spuckte er keine Blasen mehr, sondern hatte welche in einem Leder Beutel eingesteckt. Seine grüne Mütze schleifte nicht mehr am Boden, sie ging nur bis zur Hüfte. Blondes Haar lugte, wie früher bereits, vorne aus der Mütze. "Nur bin ich nicht die einzige die hier ist. Du musst noch einen Zora und Goronen treffen. Ich glaube bei Zora' s den Japas oder Mikau. Bei den Goronen bin ich mir nicht sicher. Such sie hier in Hyrule. Du bist der einzige der unsere beiden Welten retten kann." Sie lief in den Wald zurück und ihre Silhouette verblasste zwischen den Blättern der Bäume und den Sträuchern des Waldes. Link streckte die Hand aus, ließ sie jedoch langsam sinken. "Wohin soll ich jetzt gehen?" Das einzige was er hörte war das Echo das nur aus vier Wörtern bestand. "Wald. Berge. Ozean. Ruinen." Er zog die Maske aus, drehte sich um, schwang sich auf die bereits wartende Epona und eilte den Berg hinunter. Er wusste nicht ob er es sich einbildete, oder ob er es wirklich hörte. `` Wald. Berge. Ozean. Ruinen.´´ hallte es ihm hinterher. Wald war ja bereits abgeschlossen. Berge, waren also sein nächstes Ziel. Er beschloss am nächsten Tag bei den Goronen vorbei schauen. IV. Ein starkes Team
"Link was hast du den?" fragte Tatl besorgt, während sie zum Schloss ritten. Navi passte das ganz und gar nicht. Sie flog auf Tatl zu und packte sie bedrohlich am Kragen. Jetzt war sie wirklich sauer. "Jetzt hör mal zu du kleine Hilfs- Schutzfee. Link hat bereits eine Schutzfee. MICH! Also glaub nicht das du wegen einem Abenteuer mich gleich absetzten kannst. Pass jetzt besser auf das dein Skullkid keine Dummheiten macht. Und lass uns in Ruhe. Link hat mir berichtet das du nicht immer nett mit ihm geredet hast. Du bist mit schuldig an diesem Abenteuer in Clocktown. Hättest du besser aufgepasst!" Link war erstaunt. So hatte er Navi wirklich noch nie erlebt. Aber wie Navi mit Tatl umsprang war ihm auch zu bunt. "NAVI!" sagte er befehlerisch. "Reiß dich zusammen. Du bist meine Schutzfee schon von Anfang an." Sie nickte eingebildet zu Tatl hinüber. "Aber Tatl war mir gegen Majora sehr hilfreich. Bei dieser Mission solltet ihr BEIDE mir zur Seite stehen." Navi zögerte streckte Tatl dann aber beleidigt die Hand hin, welche diese gleich kräftig schüttelte. Endlich kamen sie am Schloss an. Zelda stand vor dem Schloss-Tor.

Er stieg ab und hielt sanft an den Wangen. "Zelda was machst du hier? Du holst dir ja den Tod!" "Du aber auch." Meinte sie besorgt. Er ahnte das sie etwas wusste, und spielte deshalb das Unschuldslamm. "Wie meinst du das?" Sie blickte ihm tief in die Augen. "Was ist mit dem Maskenhändler? Und was hast du damit zu tun? Ist es gefährlich?" Er schrak etwas zurück. "JA es ist gefährlich. Ich habe viel damit zutun... MOMENT!!! Woher weist du vom Maskenhändler?" Zelda wurde rot und sah auf den Boden. "Du sprichst im Schlaf." Seine Augen öffneten sich weit. "Wann warst du in der Nacht in meinem Zimmer??? Was hast du dort gemacht?" Sie kicherte leise. "Sag mir jetzt bitte was Majora ist. Ich bin deine zukünftige Frau. Wir sollten keine Geheimnisse voreinander haben." Er seufzte tief. Dann erzählte er ihr alles was er in Termina erlebt hatte. Abschließend zeigte er ihr die Kraft die, die Deku- Maske besaß. Sie hatte sich alles mit großer Faszination angehört. "Ich muss die restlichen Masken finden und Hyrule retten."

Zelda nickte nachdenklich. "Ich komme mit." Sagte sie immer noch nickend. "Oh nein. Kein Chance. Ich liebe dich doch über alles. Ich kann es nicht zu lassen, dass du verletzt werden könntest." Sie schüttelte den Kopf. Sie stritten noch einige Zeit herum. Aber schließlich gewann sie. Er konnte ihr nichts abschlagen. Sie drückte mit den Zeigefinger auf seine Stirn. "Oder glaubst du etwa, ich lasse meinen Gatten und den Helden von Hyrule einfach in den Tod laufen?" Schlussendlich beschlossen sie, am nächsten Tag um Sechs Uhr auf zu stehen, um gleich aufzubrechen. Das nächste Ziel war der Death Mountain.



V. Neue Erkenntnisse
Sie suchten die Goronen auf. In der Stadt herrschte wie üblich ein reges Treiben. Einige Goronen schliefen, andere redeten, manche gingen aber die meisten rollten. Ein Gorone kam auf sie zu gerollt. "Hallo! Was kann ich für euch tun?" Zelda wusste schon das Goronen ein freundliches Volk sind. "Wir suchen Darunia. Er hat etwas für mich vorbereitet." Meinte Link. "Folgt mir." Sagte der Gorone und rollte los. Link stürmte hinterher und Zelda hatte es schwer, dem Goronen nach zu kommen. Schließlich kamen sie in der Kammer an. Der Teppich, an dem Link einst Zelda' s Wiegenlied spielen musste, lag immer noch dreckig am selben Fleck. Im Gang roch es stark nach Staub, Erde und nach Wurzeln. Die Gruppe beobachtete Darunia als er auf seinem Sessel saß und in einem Buch schmökerte. Es war still bis Navi sich räusperte. Darunia schrak auf und sah sie an.

"Soll ich vielleicht Salia' s Song spielen?" wizelte Link. "Ah Link. Ich habe etwas über Termina gefunden. In einem der ältesten Bücher von ganz Hyrule. Hört zu: Termina. Das Reich der Masken. In diesem Reich werden Masken sehr verehrt. Jedes Jahr wird ein Fest veranstaltet, in dem die Menschen aus dem Land mit Masken und Gesang den vier Geistern der Himmelsrichtungen huldigen. Auch die Zora' s, Goronen und die Deku' s werden dazu eingeladen. Alle Rassen treffen sich. Die Geister kommen, so erzählt man, aus allen Himmelsrichtungen. Eines Tages wird ein Auserwählter kommen. Er kann als einziger alle Geister rufen. Und die Stadt vor dem Mond retten." "Das ist alles was ich lesen kann." Meinte Darunia murmelnd während er sich das Papier genauer ansah. Link stützte sein Kinn mit seiner Hand. "Es geht also um mich!" Er sah auf seinen Titan Handschuh. Das obere Dreieck des Triforce' s leuchtete. Er konnte es erst gar nicht fassen und schwieg deswegen einige Sekunden um sicher zu gehen, dass das Triforce nicht wieder erlosch. "Zelda! Gib mir deine Hand."

"Also wirklich Link," sagte Navi angestrengt. "ich glaube nicht das dass der richtige Zeitpunkt ist." "Ach Navi! Zelda. Leuchtet dein Triforce- Teil?" Sie sah auf ihren Handschuh als würde sie auf die Uhr sehen. Es dauerte zirka 10 Sekunden bevor sie aufsah und ihm antwortete. "Es leuchtet!" "HM! Das dachte ich mir." Sagte Tatl nachdenklich. "Ja. Ich habe auch nichts anderes erwartet." Fügte Link hinzu. "Was hat das zu bedeuten?" fragte Zelda ängstlich. Ihr blick fuhr rasch zu Link. Irgendetwas in ihren Augen war traurig. Sie lächelte, aber Link kannte sie, und sah genau dass dieses Lächeln gestellt war. "Das irgendwer das Triforce Teil der Kraft hat." Sagte Tatl. "Das hieße das entweder eine neue Katastrophe auf uns zu rollt, oder dass das Triforce wieder vereint wird." seufzte Link. "Hoffen wir das zweite trifft zu." Meinte Navi niedergeschlagen.



VI. Die zweite Maske
Link machte mit Zelda einen langen Ausritt. Epona ritt ungestüm, ja, fast wild und sträubte sich gegen jedweden Befehl. Link tätschelte sie sanft an ihrer Wange. "Mädchen?! Was ist den mit dir?" Plötzlich bäumte sie sich auf, Zelda hielt sich ängstlich an Links Hüfte fest als Epona hinweg über die Steppe bis hin zu einer Höhle stürzte. Link brachte sie wieder unter Kontrolle. "Zelda? Hast du dir was getan?" fragte Link besorgt. Navi flog vor Epona' s Gesicht. "Und was fällt dir ein? Ihnen hätte was passieren können!" Sie schnaubte und schüttelte den Kopf, sodass ihre Mähne im Wind flatterte. "Lass sie mal in Ruhe. Kennst du diese Höhle?" fragte Link Sie schüttelte nur den Kopf. "Lass uns rein gehen." Meinte er abenteuerlich, nahm Zelda an der Hand und ging mit festem Schritt los. Tatl seufzte. Und flog ihm, wie Navi, hinterher. Der Schein der Feen erhellte die Höhle etwas. Seit er die Höhle betreten hatte, lag seine Hand sicher um den Griff seines Schwertes. Leise tröpfelte das Wasser von den Stalaktiten. Links sah sich um den er hörte ein immer näherkommendes, hallendes Grollen.

Er drehte sich um und zerschlug die drohende Gefahr mit seinem Masterschwert. Ein riesiger runder Stein hätte die Gruppe fast das Leben gekostet. Link drehte sich um und fuhr Zelda fürsorglich durch die Haare. Sie lächelte ihn an. Obwohl es dunkel war sah er ein leichtes Glänzen in ihren Augen. Er küsste sie. Ihr lief eine kleine Träne über die Wange die er mit dem Daumen weg wischte, ergriff ihre Hand und zog sie mit weiter. Ihre Haare waren fest zu einem Zopf geflochten. Ihr restliches Outfit war ein hellblaues Oberteil, und eine hellbraune Hose. Sie gingen weiter bis Navi vor ihnen stoppte. "Bilde ich mir das ein, oder ist da vorne etwas. Es glitzert so seltsam?" Tatl flog neben sie her und sah konzentriert in die selbe Richtung. "MHM! Ich glaube ich sehe etwas. Sollen wir hin gehen?" Link grinste und nickte. Zelda war etwas mulmig zumute. Trotzdem würde sie Link überall hin folgen. Also versuchte sie genau so mutig zu sein wie er. Der Schein wurde immer deutlicher, und Link erkannte das es sich hier nicht um ein Glitzern sondern um eine Truhe handelte. Er hielt Zelda zurück, um zu verhindern, das sie von einer Falle verletzt wird, die diese Truhe sein könnte. "Warte hier." Er schritt näher heran und öffnete sie behutsam. Das Licht strahlte heraus, sodass erst keiner erkannte was sich darin befand.

Dann allerdings konnte Link einen Umriss, einen kreisrunden Schatten erkennen. Es war... die Goronen- Maske!!! Zelda fehlten die Worte. "Seht euch das an." Keuchte Navi. Link überlegte nicht und setzte sie gleich auf. Er sah nicht einmal anders aus als in Termina. Sogar die Narbe zog sich wieder quer über den Bauch. Er beherrschte sogar die gleichen Attacken wie früher. "So hat er früher auch ausgesehen." Meinte Tatl informativ. Zelda wusste nicht was sie jetzt von ihm halten soll. Sie hob die Hand und wollte ihn berühren, stoppte dann aber abrupt. Link legte den Kopf auf die Seite. Er ließ einen tiefen Laut ab der wie eine Frage klang. Dann berührte sie in doch an der Wange. Dieses Szene war ihm zuviel und er zog die Maske aus. Jetzt war er wieder der Link, den sie liebte. "Wie war' s?" fragte sie zögernd. Er zuckte nur mit den Schultern. Tatl flog langsam zur Truhe und entdeckte ein kleines Briefchen.
Lieber Link! Ich dachte mir dass du das brauchen könntest. Deshalb habe ich sie der Prinzessin der Deku mitgegeben. Hoffen wir das diese Deku' s zuverlässig sind. Danke für deine Hilfe,
Deine Goronen-Familie
Sie verließen die Höhle, wobei Zelda unbemerkt eine Haarspange verlor.

VII. Mehr Verwirrung
Erst am folgenden Tag bemerkte Zelda diesen Verlust. Nach dem Frühstück ging sie unauffällig zu Link's Kemenate. Sie klopfte an. Dann lugte sie durch die etwas geöffnete Tür. Link stand mit nacktem Oberkörper da, den Rücken zu Zelda gedreht, und zog sich gerade seine grüne Toga über. Die Prinzessin bestaunte ihn ein wenig, bevor sie ihn ansprach. "Link? Kann ich kurz mit Epona und Tatl zu dieser Höhle zurück? Ich habe eine sehr wertvolle Spange wahrscheinlich dort verloren." Er schüttelte den Kopf und meinte dann: "Nein!" "Nein?" "Nein. Ich lasse dich nicht alleine raus wenn Majora oder sonst irgendwas irgendwo da draußen rum fliegt. Ich komme mit." "Link das ist wirklich nicht nötig." Er stand vor ihr und sah ihr sehr, sehr tief in ihre blauen Augen. "Doch ist es." Er schnallte sich seinen Gürtel um. Also machten sich beide gemeinsam auf den Weg. Sie ritten einige Zeit und Tatl zeigte ihnen den Weg. Dann blieben sie stehen und sahen sich um. Link wandte sich an Tatl. "Bist du sicher das wir richtig sind? Ich meine, wir reiten nun fast doppelt so lange wie gestern." "Ich bin mir ganz sicher. Aber die Höhle ist weg!" "Das darf nicht wahr sein!" seufzte Link. Zelda ließ ihre Blicke schweifen, bis sie etwas glitzerndes am Boden bemerkte. Sie sah es nur, weil der Schein sie völlig blendete. Sie stieg ab, kniete nieder und hob ihre Spange auf. "Link sie mal!" Er trat näher heran. Dann nahm er ihr die Spange ab und untersuchte sie aufs genaueste. Jedoch konnte er keine Veränderung feststellen. Aber es war nicht nur die Spange, sondern auch die Truhe war da. Nur die Höhle nicht. "Sehr seltsam." Stellte Navi fest. "HM! Ja. Am besten reiten wir gleich zum Wald und sehen nach ob der noch hier ist." Link schwang sich auf Epona und half Zelda rauf. Dann stürmten sie los und die Feen hatten ihre schwere Not, dem Ross zu folgen. Sie ritten durch die Berge und dort erwartete sie das gleiche Bild. Kein Wald. Link schwenkte Epona um 180 Grad und ritt dann zum Hylia- See. Zelda tauchte zu Ruto. "Ruto, bitte sag mir. Ist das Hologramm vom letzten Treffen noch vorhanden?" Sie schüttelte enttäuschend den Kopf. Er legte ihr die Hand auf die Schulter und meinte mit einem Lächeln auf den Lippen: "Mach dir nichts draus." Sie verließen die Zora' s wieder. Die ganze Sache stank gewaltig zum Himmel und sie wich einfach nicht aus seinem Kopf.



VIII. Vier Masken?
"Liebst du sie wirklich?" fragte Tatl die Stille zerschneidend, als Link alleine mit den Feen im Zimmer war. Er drehte ihr schnell den Kopf zu. Navi war genauso überrascht wie er. "Wieso fragst du das?" meinte Navi dann. "Na ja, ich... ich weiß nicht. Das ist mir jetzt einfach so durch den Kopf gegangen." "Komm schon! Sag! Warum fragst du das?" "Ich meine, bist du dir sicher das du sie bis in den Tot liebst, das du für sie alles geben würdest? Auch wenn es um dein Leben gehen würde?" Er drehte den Kopf zurück zur Decke und nickte. "MHM" Navi musste unbedingt erfahren was Tatl zu dieser Frage bewegt hatte. Also wartete sie bis Link das Zimmer verließ um dann mit Tatl alleine zu sprechen. Schließlich erfüllte sich ihre Kombination und Link ging, um sich etwas zu Essen zu holen."Tatl?!" "Ja?" "Mir kannst du' s sagen. Warum wolltest du das von Link wissen?" Tatl kehrte Navi den Rücken zu bevor sie antwortete. "Denk doch mal nach! Hast du jemanden für den du das tun würdest? Gibt es jemanden auf der Erde, der dein Leben wert wäre?" Erst lachte sie trocken. Dann war sie wieder ernst und sah zum Fenster hinaus. "Ja, es gibt jemanden. Link. Und du? Hast du niemanden?" Tatl holte tief Luft, seufzte und schüttelte dann den Kopf. Navi sah schon das sie Tatl etwas auf die Sprünge helfen müsste. "Komm schon. Denk doch an deinen Bruder Tael. Oder Skullkid. Du hast dich sogar mit Link, einen für dich damals wild Fremden, zusammen getan, nur das du wieder bei ihnen sein kannst. Und? Sind sie dir nicht sehr wichtig? Ich glaube ehrlich gesagt nicht das du für Link soviel übrig hast. Sicher, du magst ihn. Aber sicher nicht so sehr wie ich oder Zelda." "Ja Navi, du hast sicher recht. Aber, woher weiß ich ob mich dieser jemand auch so sehr mag?" Link und Zelda kamen Händchen haltend wieder herein und Navi flüsterte noch leise: "Glaub mir das merkst du noch." "Was merkt sie noch?" fragte Link. Seine spitzen Ohren waren doch zu etwas zu gebrauchen. "Oh nichts, nichts!" sagten die Feen gleichzeitig beschämt. Zelda überging dieses Thema. "Link. Lass gut sein. Lass uns lieber die dritte Maske suchen. Es wäre doch furchtbar wenn ein Feind kommt, und wir sind hilflos." "Ja. Aber weißt du was mich beunruhigt? Prinzessin- Deku meinte : WALD BERGE OZEAN RUINEN." "Ja und???" fragte Zelda. "Na ja. Wald: DEKU! Berge: GORON! Ozean wäre ZORA. Aber was ist mit den Ruinen??" Navi nickte. "MH! Du hast recht. Tatl, denk nach. Gibt es noch Rassen in Termina?" Sie dachte erst ein paar Sekunden nach bis sie dann den Kopf schüttelte. "Nein. Nicht soweit ich weiß. Bis auf uns Feen, euch Menschen, den Deku' s, den Zora' s und den Goronen sind mir keine Rassen bekannt. Wie ist es hier in Hyrule?" "Nun es gäbe da noch die Kokiri. Aber woher sollte die Maske kommen? Bei uns sind Masken sehr unpopulär. Es gibt nur einen Händler in unserem Königreich." Das war für Link schon fast ein Stichwort er schrack hoch. Und schlug mit der Faust in seine Handfläche. Er packte seine Ausrüstung und wollte schon das Zimmer verlassen. "Link wo willst du hin?" fragte Zelda. "Ich habe noch eine Rechnung zu begleichen." Antwortete er knapp.



IX. Der Maskenhändler
Er stürmte los auf den Marktplatz und gleich in den Maskenladen. Jedoch stand nicht der unsympathisch grinsende Händler hinterm Tresen, sondern Malon. Das Mädchen von der Lon- Lon Farm. Sie hatte wie früher ihr hellbraunes Kleid mit der roten Verzierung an. Sie war in den letzten Jahren nicht viel gewachsen. Allerdings hatte sie die weiblichen Rundungen sehr angenommen. Sie hatte die Hände gleich gefaltet wie sonst der Maskenhändler und der Grinser den sie zu imitieren versuchte, war beängstigend. Link war so in Rasche, das er keine Zeit für Malon hatte. Sie allerdings freute sich sehr und stürmte hinter dem Tresen hervor und viel Link um den Hals. "Link! Ich freue mich dich wieder zu sehen. Wie ist es dir ergangen? Wo warst du die letzten sieben Jahre? Warum hast du dich nie Blicken lasse?" Zelda passte das nicht da sie dachte, Link würde sich bezirzen lassen. Da lag sie falsch. Er packte Malon an der Hand und meinte eiskalt: "Ich habe keine Zeit für Widersehensfreude. Wo ist der Maskenhändler?" Malon sah in verständnislos an. "Link? Was ist den mit dir? Wie hast du dich verändert? Was ist in den letzten sieben Jahren mit dir geschehen?" fragte sie und warf Zelda einen misstrauischen Blick zu. "Hat sie dich mit einem Zauber belegt? Die alte Hexe!" Zelda kehrte ihr hochnäsig den Rücken zu. Navi war ganz empört. Jedoch konterte Zelda. "Was fällt dir Bauern- Göre ein mir, der königlichen Prinzessin des Landes in dem du wohnst, eine Beleidigung an den Kopf zu werfen. Noch dazu mich als Hexe zu bezeichnen. Ich könnte dich mit Leichtigkeit festnehmen lassen!!!" "Nenn mir doch eine Prinzessin die nicht mit der weißen oder gar schwarzen Magie im Bunde steht!" Das war entschieden zuviel für die königliche Hoheit. Sie streckte den Finger in die Höhe und rief entsetzt: "WA-!" Link hielt ihr den Mund zu. "ZELDA!!! Wir haben jetzt keine Zeit für diese Kindereien. Also Malon. SAG MIR JETZT WO DER HÄNDLER IST!!!" Jetzt war sie beleidigt. Malon war wieder hinter den Tresen verschwunden und stellte sich dumm. "Welche Maske hätten sie gerne?" Ihr Grinsen war wirklich abartig. Sie hatte die Bewegungen des Händlers wirklich perfekt kopiert. Sie nickte ständig klein auf und ab. Sie spielte immer noch mit ihren Händen. Link schlug erbost auf die Thekenplatte. "Wenn du mir nicht sofort sagst wohin sich der Maskenhändler begeben hat, dann, dann..." "Dann was?" Fragte Malon eingeschnappt. "Dann! Belegt dich die Prinzessin mit einem Fluch das dir das Grinsen im Gesicht stecken bleibt. Und deine Hände kleben aneinander, so wie sie jetzt sind!" warf Tatl ein. Das war für Malon wirklich eine Drohung. Entsetzt nahm Malon die Hände voneinander. Sie war sehr abergläubisch. Dann sank sie ihren Kopf auf den Boden. "Der Meister ist zu den verlorenen Wäldern gegangen. Er meinte er bräuchte ganz besonderes Holz für seine neue Maske. Die letzte, eine wunderschöne in lila Farbe und großen orange- roten Augen, wurde zerstört." "Majora!" keuchte Tatl. "Wir haben sie gemeinsam restauriert. Er ging vor zirka einer halben Stunde los. Er hatte seinen großen Rucksack dabei. Komisch. Für Majora haben wir auch das Holz benutzt, das er gebracht hatte. Aber auf die Frage, woher das Holz komme, wich er mir aus." Jetzt erst begriff Navi. "DER DEKU- BAUM!!!" rief sie entsetzt. "Danke für die Auskunft." Rief link und stürmte Link davon. Hinter ihm Zelda, dann Tatl und zum Schluss Navi. Link trat raus aus dem Marktplatz und raus unter den Sternenhimmel auf die hylianische Steppe. Dann spielte er das Lied, das Salia ihm einst, vor sieben Jahren, beigebrachte hatte um sich mit ihr in Verbindung zu setzten. Link endlich! Es ist etwas furchtbares geschehen. Jemand hat tatsächlich den Deku- Baum angesägt. Komm und hilf uns! Ihm war sofort klar das Zelda ihm nicht in den Kokiriwald folgen darf. "Zelda. Du, Tatl und Epona ihr macht euch auf die suche nach der dritten Maske. Ich versuche den Deku Baum zu retten."

X. Bei den Kokiri
"Wer bist du und woher kennst du den Weg zu uns Kokiri?" fragte Mido während er versuchte dem Unbekannten den Weg zu versperren. Dieser jedoch grinste immer noch und rieb sich die Hände und antwortet nicht. Jetzt war Mido wirklich beleidigt. Immerhin war er der Anführer der Kokiri und er war es gewohnt das man ihm antwortete. Er schubste den Fremden ein wenig zurück. "HE! Ich hab dich was gefragt! Antworte! Beim heiligen Dekubaum! Antworte gefälligst dem Anführer der Kokiri!" "Lass mich durch du Wurm. Du weißt ja gar nicht mit welcher Macht du es zu tun hast. Du kleine Bazille. Ich könnte dich mit einem Fingerschnipsen vernichten. Also lass mich durch." Mido hielt bei seinem Standpunkt und wich keinen Zentimeter von der Stelle. Der Fremde begann schwarz zu leuchten und Mido schleuderte es Meter weit zurück, bis er gegen einen Stein prallte und bewusstlos liegen blieb. "Bleib stehen Maskenhändler!" hallte es durch das Kokiri- Dorf. Link stand am anderen Ausgang und Navi flog über seiner linken Schulter. "Wer wagt es mich aufzuhalten?" Der Maskenhändler drehte sich um und musterte Link von oben bis unten. Dann grinste er wieder. Allein für diesen Grinser hätte Link ihm am liebsten ein runter gehauen. Dann drehte der Händler sich wieder um und ging gemächlich seinen Weg zum Deku- Baum. Die bissigen Deku- Pflanzen auf der Seite lagen ruhig und es sah so aus als ob sie sich nicht trauten den Fremden zu beißen. Link stürzte ihm nach und schaffte es sogar ihn einzuholen. Navi begann rot zu leuchten und flog dem Händler vor die Augen, sodass diesem die Sicht versperrt war und Link sich frei vor ihm bewegen konnte. Link stellte sich schützend vor den abgestorbenen Baum und dem Sprössling. Dann zückte er sein Masterschwert und sein Spiegelschild und stellte sich in eine Standfeste Position. Der Maskenhändler ging unbeirrt weiter. "Lass gut sein Link." Sagte er grinsend. Als er weiter sprach veränderte sich sein Gesichtsausdruck in ein irres, verwirrtes und gemeines Lachen. "Du bist jetzt vielleicht älter. Aber die nächste Maske die ich kreieren werde ist noch viel mächtiger als Majora es war. Und für sie brauche ich das kräftige Holz des Deku- Baumes." "Siehst du den nicht das der Baum längst abgestorben ist?!" Das versetzte Link in traurige Erinnerungen. Er brach fast in Tränen aus, was man an seiner Stimme hören konnte. "Wie kannst du es wagen?! Was glaubst du den wer du bist? Nur weil du die Macht hast solche Kräfte zu erschaffen, fürchte ich mich nicht vor dir!" "Vor ihm fürchtest du dich vielleicht nicht, aber sicher vor mir!" ertönte eine nur zu gut bekannte Stimme hinter dem Baum hervor. Link drehte sich rückartig um. Ihm schwante Übles.



XI. Die dritte Maske
Während all dem war Zelda mit Epona zum Hylia- See geritten um dort die Zora Maske zu finden. Sie suchte das gesamte Ufer ab. "Komisch. Wenn sie im Wasser wäre, hätte die Strömung sie bereits angespült." Dachte sie laut. "Vielleicht sollten wir im Labor suchen. Sonst wüsste ich keinen Ort. Bis auf das Zora Königreich. Ich meine, die Höhle. Können sie schwimmen oder Tauchen?" Tatl versuchte sie tatkräftig zu unterstützen. "Ich habe es erlernt, aber ich weiß nicht ob ich es mit dieser Kleidung fertig bringe. Ich kann es aber versuchen." Zelda stieg langsam ins Wasser. Erst zog sie die Kleidung in die Tiefe. Dann jedoch drückte sie das Wasser von ihr und konnte ihren Oberkörper über Wasser halten. "Prinzessin geht es ihnen gut?" fragte Tatl besorgt. "Tatl ich-" sie ging kurz unter. "Ich möchte nicht das du mich Prinzessin nennst oder mit SIE ansprichst. Nenn mich Zelda! Warte ich sehe da etwas. Einen Eingang. Ich tauche mal runter. Kommst du mit?" Da war sie schon unter Wasser. Tatl flog und tauchte ihr hinterher. Dann tauchte sie durch einen Gang und kam schließlich in der Höhle an. "Das ist also das Zora-Reich." dachte Zelda. Sie war zwar schon einmal bei den Zora' s gewesen, aber da war sie noch klein und ihre Erinnerungen waren verschwommen. Wo sie auch gleich von einem Zora begrüßt wurde. "Ich grüße dich, Prinzessin von Hyrule. Wie kann ich euch dienen?" "Ich grüße dich Zora. Könntest du mich zu deinem König bringen? Es ist sehr wichtig." "Der König ist nicht hier. Aber Prinzessin Ruto hat bestimmt Zeit für euch. Folgt einfach dem Weg und geht bei der Gabelung links weiter." Zelda lächelte ihn kurz an. Dann stieg sie aus dem Wasser und ging den Weg entlang bergauf. Nach dem kurzen Aufstieg trat sie durch die Pforte und stand im Thronsaal. "Ich grüße dich, Prinzessin Zelda, Herrscherin von Hyrule." "Ich grüße dich Prinzessin Ruto, Herrscherin des Zorareiches." Kleine Formalitäten. Beide mussten lachen als sie sich so gegenüber standen. Es gab fast keine Prinzessin in der ganzen königlichen Geschichte, die viel für Formalitäten übrig hatte. "Hallo Ruto." Sagte Zelda entspannt. "Hallo Zelda. Worum geht' s? Ach, ich gratuliere zur Hochzeit. Ihr seit ein schönes paar." "Danke. Es geht um Link. Er sucht eine Zora- Maske." "Ich weiß. Es war bereits ein Zora hier." "Und? Hast du die Maske?" Ruto nickte. "Gib sie mir," flehte Zelda. "Wir brauchen sie dringend." "Folge mir." Meinte die Zora Prinzessin und lockte sie mit den Fingern nach. Sie gingen nur durch einen kurzen Gang bis sie in ein anderes Zimmer kamen. "Bitte, setzt dich." In der Mitte des Raumes stand eine Muschel, die mit Korallen eine Sitzgelegenheit samt Tisch bot. Für Menschen unangenehm. Für Zora wahrscheinlich reiner Luxus. Dann erschien aus dem Tisch ein Hologramm. Es zeigte Japas und Mikau. "JAPAS und MIKAU???" fragte Tatl erstaunt. Das Hologramm startete. Wir wissen nicht mit wem wir jetzt reden. Wir hoffen das die Prinzessin die Maske solange auf bewahrt, bis derjenige kommt, der sie tragen soll. Die Prinzessin unserer Art wird schon wissen wem sie die Maske anvertrauen kann. Dann spielten sie noch ein kurze Jam Session und das Hologramm begann von neuem. "Du liebst Link. Ich glaube das du ihm die Maske mit Sicherheit geben wirst." versicherte Ruto. Zelda dankte und verschwand wieder durch den Unterwassergang. Für Tatl war das eine sehr anstrengende Prozedur. Sie wäre fast ertrunken, hätte Zelda sie nicht mit hinauf gezogen. "Danke. Prinze- Zelda." "Ist schon gut. Weißt du, es würde mich schon sehr reizen die Maske auf zu setzten. Denkst du sie würde etwas bewirken?" Tatl zuckte mit den Schultern. Dann schwammen sie ans Ufer und zogen sich an Land. Zelda' s Neugier war stärker. Sie nahm die Maske und führte sie langsam zu ihrem Gesicht. Sie hatte Angst es könnte etwas geschehen, aber sie war auch beängstigt das nichts passieren könnte. Dann tat sie es. Sie setzte sie langsam auf. Die Kraft strömte durch sie hindurch. Wäre sie nicht gesessen hätte es sie umgehauen. Sie saß dann verwandelt da. "LULU ?" fragte Tatl erstaunt. Sie hatte recht. Prinzessin Zelda hatte sich in die Frontsängerin der Indigo- Go Zora Band verwandelt. "Wer ist Lulu?" fragte sie mit einem leichten Blubbern. Tatl erklärte der Prinzessin das Lulu die Front- Sängerin der Zora Band war. Sie kämpfte im Kung- Fu Stile. Sie konnte besser mit ihren Bumerang- Flossen umgehen als Link. Ihre Musterung war wunderschön. Dann setzte sie die Maske wieder ab und spielte mit einer gewöhnlichen Ocarina Epona' s Song. Diese kam auch sogleich brav angaloppiert. "Komm. Lass uns Link suchen."



XII. Furchtbare Wiederbegegnung
Zurück im Kokiri- Dorf. Ja. Diese Stimme war Link nur zu bekannt und beängstigend aber Link konnte sie nicht einordnen. Er hatte sie zulange nicht gehört. "Wer bist du ? Gib dich zu erkennen! Wie feige bist du?" Link wurde hektisch. Er beruhigte sich wieder und sein Geist war wieder klar, sein Schwert bereit. Er hörte ein schweres Stapfen und was er sah, nahm ihm den Mut. Hinter den Wurzeln des Deku- Baumes trat sein ewiger Erzfeind hervor. Die holzbraunen Handschuhe mit dem längst nicht mehr leuchtendem Triforce ,die schwarzen Stiefeln, das zerschlissene Gewand und der löchrige Mantel. Sein ganzes Outfit war grau- rußig verschmiert oder dreckig. Man sah ihm den Tod bereits an. Die rostroten Haare und das gemeine und unheimliche Grinsen. Ganondorf. "Wie kommst du hierher? Du solltest schon tot sein. Wie kommst du hier her?" Link konnte es nicht fassen. "Du unterschätzt die Kraft meines Freundes hier." Ganondorf zeigte zum Maskenhändler. "In der Tat überschreitet seine Macht die meine bei weitem. Aber ich bin stärker. Deshalb arbeiten wir gemeinsam. ER gibt mir eine mächtige Waffe, und ich setzte sie ein. Hyrule wird bald unser sein." Link schüttelte langsam den Kopf. "Nein. Nein lass sie in Ruhe! Lasst den Deku- Baum in Ruhe! Ich werde nicht zulassen dass ihr diese Welt vernichtet. Niemals! Jedes einzelne Leben von den Bewohnern der Welten ist kostbar. Und ihr Monster werdet nie irgendetwas vernichten solange Helden wie ich unterwegs sind!" seine Stimme wurde ruhiger. "Ich werde es zu verhindern wissen. Ihr werdet nichts vernichten." "Als erstes werden wir Hyrule mit ihrem verdammten Königreich eliminieren. Ja wir werden uns die kleine Prinzessin schnappen." "Neeiin!" stürmte er auf Ganondorf, der jetzt bereits Ganon war, los um ihn mit seinem Masterschwert zu vernichten. Ein erbitterter Kampf entfachte. Link parierte die Angriffe von Ganon und umgekehrt. Der Händler war bereits dabei dem Deku- Baum ein Eck abzusägen. Link stürzte wieder auf das Ungetüm zu als der Maskenhändler schippte, stieß dann aber gegen eine unsichtbare Wand, bei der ein dumpfes ``BONG´´ ertönte. Er lag vielleicht eine Minute da bevor er wieder zu sich kam. In seinem Kopf pochte es lautstark. Er tastete um sich und stieß überall an. Sogar die Decke war verschlossen. Er hämmerte regelrecht gegen die Wände. Er stieß ein paar Verfluchungen aus. Das half alles nichts. Navi suchte verzweifelt nach einer Ritze, die sie allerdings nicht fand. Dieser Container war nicht nur eng, sondern auch Luft dicht. Link hatte maximal fünf Minuten zeit sich selbst zu retten. Ganon holte weit mit seinen beiden Schwertern aus und wollte schon zuschlagen. Er lachte noch hämisch. Den Maskenhändler schien das nicht sonderlich zu interessieren. Er sägte immer noch. Selbst bei dieser undankbaren Arbeit hatte er den gemeinen Grinser im Gesicht. Wenn man genau hinsah konnte man das kleine auf und ab Wippen noch sehen. Link wäre am liebsten dem Händler ins Gesicht gesprungen und hätte ihm mit dem Schwert das blöde Grinsen aus dem Gesicht geschnitten. Ganon holte weiter aus und die Schwertspitzen berührten den Boden hinter dem Monster. Link sah sein Leben vor seinen Augen vorüber rasen. "Zelda! Ich liebe dich!" waren seine ``letzten´´ Worte. Ganon schwang seine Schwerter überkreuzt herab. Dann stockte er vor Verwunderung. Er öffnete sein Augen weit und staunte. Unter Link leuchtete ein Lichtkreis und um ihn herum bildete sich ein blauer Kristall und er verschwand in einem gleißenden Licht.

XIII. Die Halle der Weisen
Link und Navi wussten nicht wie ihnen geschah. Sie standen plötzlich in einer Halle, an deren Wänden Wasser herunter lief. Er stand auf einer Plattform auf der sieben Platten mit Zeichen waren. "Wie erwartet. Wir sind in der Halle der Weisen." Stellte Link gelangweilt fest. "Das geschieht oft wenn dieser blauer Kristall auftaucht." Informierte Navi Tatl. "Link du hast eine Aufgabe zu erfüllen. Du bist unsere letzte Hoffnung." Ertönte eine Stimme durch den Raum hallend. "Wer ist da?" fragte Link. Ihm war klar das es einer der Weisen sein musste. Aber welcher? "Komm schon. Wer bist du?" fragte Link ungeduldig. "Das ist bei weitem nicht so wichtig wie deine Aufgabe. Hör zu und tu was ich dir sage." Link war sehr erbost. Er wollte immerhin wissen für wen er kämpfte. "WER BIST DU?? Ich werde mir Zeit lassen wenn du mir nicht dein Gesicht zeigst!" natürlich würde er trotzdem alles gegen den Maskenhändler tun aber in diesem Augenblick fiel ihm keine bessere Drohung ein. "Du bist immer noch sehr dickköpfig. Aber ich kann dir diesen Gefallen tun. Warte." Keine Weise. Es war Anju. Link war äußerst erstaunt. "Anju? Wie kommst du den hierher? Du solltest doch das Stock- Pot Inn leiten. Warum bist du in der Halle der Weisen?" Da erschien auch Kafei. Leute aus Termina. "Die Welten verschmelzen. Majora wütet in beiden Welten. Du musst uns helfen." Meinte Kafei drängend. "Wie meint ihr das?" Navi verstand es einfach nicht. War aber auch wirklich kompliziert. "Sie haben recht. Unsere Welten haben keine Zeit mehr." Meinte Darunia ,der jetzt auch hier war, und Baby- Goron auf dem Arm hatte. "Die Wälder beider Welten verwelken ohne Grund. Es schneit, wo es nicht schneien sollte. Die Gletscher und Berge schmelzen dahin." Auch Salia und die Deku Prinzessin waren da. "Die Meere sind verschmutzt und die Fische sterben. Der ganze Kreislauf der Natur ist erschüttert. Es schwimmen Tausende von Seeschlangen herum." Meinten Ruto und Lulu. Im Kreis erschienen plötzlich alle Weisen und viele Leute aus Termina. Jetzt war Link wirklich verwirrt. Dann war er ruhig und zog eine Augenbraue hoch. "Wo ist Zelda? Sie ist auch eine Weise!" war dann seine Frage. "Keine Sorge Link. Ich bin hier." Zelda landete sanft neben ihm und er nahm sie sogleich in die Arme. Er hatte eine Hand um ihre Hüfte geschwungen und wandte sich wieder an die Weisen "Was soll ich tun?" fragte er dann. "Rette die Welt!" Sagte Salia keck. "Das ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen." Mahnte Rauru. "Habt ihr die Masken?" fragte Anju ernst. Zelda schüttelten traurig den Kopf. "Erst drei. Wald, Berge, Ozean. So weit sind wir. Aber weiter? In Hyrule gibt es keine bekannten Ruinen." Sagte Link zaghaft. "Weißt du den nicht das man Geduld haben muss?" fragte eine kindliche Stimme dann. Link sah nach oben, von wo die Stimme herkam. Dann schwebte es herunter. "Hallo Skullkid." Meinte Link etwas vergnügt. "Ich grüße dich! Du mein Retter. Jetzt musst du nicht nur mich, sondern bei Welten retten. Anscheinend bist du wirklich gut. Sonst würde dieser Rat dich nicht auswählen." "Skullkid, kannst du mir sagen welche Maske mir noch fehlt und wo ich sie finden kann?" "Geduld mein Lieber. Geduld!" Wieder kam der Blaue Kristall und trug Link, Zelda, Navi und Tatl zurück auf die hylianische Steppe.



XIV. Die hylianische Steppe
"Ich war schon lange nicht mehr da." sagte Link dann etwas geschafft. "Skullkid hätte wenigstens antworten können." Setzte er beleidigt dazu. Zelda ergriff seine Hand, streichelte sie mit ihren Fingern. "Komm. Lass uns zum Schloss zurück kehren. Du bist sicher genau so müde wie ich." Meinte Zelda gähnend. Link zückte seine Ocarina und begann mit dem ersten Teil von Epona' s Song. Zelda aber drückte ihm die Ocarina vom Mund weg. Er sah sie fragend an. "Wir haben es nicht allzu weit. Lass uns den Weg gemeinsam spazieren." Sie verschloss seine Finger mit den ihrigen. Tatl räusperte sich verlegen. "O.k. Ich und Navi fliegen vor. Wir werden schon alleine hin finden. Komm!" sagte Tatl und sie zog Navi hinter sich her. Es war eine klare Nacht und der Himmel war frei von allen Wolken. Der Mond schien voll und sein Schein erhellte ihre beiden Gesichter. Die Sterne funkelten klarer alles alle Diamanten auf den Welten. Im Mondenschein sah Zelda noch bezaubernder aus als sie schon war. "Zelda, deine Augen funkeln schöner als der ganze Sternenhimmel. Und dein Gesicht hat eine schönere Klarheit als der Himmel. Deine Ausstrahlung ist heller als die des Mondes." "Keine Leistung, wenn man den Mond in Termina bedenkt." "Link du alter Charmeur. Sieh mich an, ich werd schon ganz rot." Lachte sie verlegen. Er hob ihr Kinn mit dem Zeigefinger und dem Daumen hoch, sodass sie ihn ansah. Sie war bedeutend kleiner als er. Er beugte sich etwas runter und küsste sie lange. Sie genoss diesen Augenblick. Ihr Herz flatterte. "Komm lass uns gehen. Es ist schon dunkel. Wenn wir Pech haben attackieren uns noch Skelletkrieger." Wenn man vom Teufel spricht. Die Erde bröckelte und eine knochige Hand ragte heraus. Dann leuchteten die orange- roten Augen auf und das Untier stand in voller Größe da. Link musste Zelda um jeden Preis beschützen. "Zelda! Geh hinter mich und alarmiere mich sobald hinter uns einer auftaucht." "Schon geschehen." Sagte sie etwas scherzhaft. "Duck dich!" Sie tat was man ihr gesagt hatte und drückte sich so tief es ging auf den Boden, kurz darauf Schnitt Links Masterschwert den neben ihr stehenden Dämon in zwei Teile. Er schrie auf und verschwand in einem blauen Licht. Genau so taten die Dämonen neben und vor Link. "LAUF!!!" rief er und packte etwas unsanft ihre Hand und zog sie hinterher. Sie stolperte. Er blieb stehen und drehte sich um. Seine beiden Hände waren fest um das Masterschwert und den Griff des Spiegelschildes gelegt. "Lauf zum Schloss! Ich komme nach." "Aber Link! Ich-" "Geh jetzt!" Ein klarer Befehl seinerseits. Sie nahm ihre normale Ocarina, spielte Epona' s Song, lief weiter und schwang sich auf es während das Pferd galoppierte. Link schlug sie wacker im Kampf. Aber je mehr er zerschlug, desto mehr kamen nach. Link wollte einfach nicht glauben das er keine Chance hatte. Ohne seinen Feen war er etwas langsamer. "Verdammt es sind einfach viel zu viele! Ich-" Er konnte nicht mehr klar denken. Der Hahn der Lon- Lon Farm krähte und die Sonnenstrahlen schienen schon hinter den Bergspitzen hervor, jedoch ging Link zu Boden, noch bevor die Krieger verschwanden.



XV. Feuer und Flamme
Er erwachte erst wieder in seiner Kammer. Er lag im Bett und Zelda schlief auf einem Stuhl und halb über Link. Draußen schien die Sonne vom Himmel. Er wandte sich so aus ihrer Umarmung das sie nicht aufwachte. Er zog seine Kapuze wieder auf und öffnete die Tür. Erst dachte er, das Quietschen würde sie aufwecken. Aber es stellte sich heraus, das sie die ganze Nacht gewacht haben musste, da sie schlief wie ein Baby. Er ging in den Schlossgarten und rief Epona. Sie kam nicht. Link's erster Impuls war die Lon- Lon Farm. Also sprintete er los. Ein schreckliches Bild bot sich ihm an. Es stand in lodernden Flammen. Die Kühe und Pferde liefen unkontrolliert auf der Koppel herum und fürchteten sich zu Tode. Talon kniete vor dem Wohnhaus und hielt sich die Hände vors Gesicht. Link kniete sich neben ihn und legte ihm eine Hand auf die Schulter. Talon sah ihn mit ,vor Tränen blutunterlaufenen, Augen an.

"Malon," schluchzte er. "Malon sie ist noch da drinnen. Ich kann nicht hinein, da mein Bein gebrochen ist." Fuhr er fort. Link trat die Tür ein, und schützte sein Gesicht mit dem Ellenbogen. Er hörte ganz deutlich einen Hilferuf aus dem oberen Geschoss. Er eilte über die noch vorhandenen Treppen hoch und stand vor der Zimmertür. Die Flammen waren nicht bis hierher vorgedrungen. Aber der Türknopf war verdammt heiß. Er klopfte mit geballter Faust kräftig an. "Malon?" Keine Antwort. "Malon! Ich bin' s Link!" wieder kein Lebenszeichen. Er trat die Tür ein und sah die nun erwachsene Malon bewusstlos auf dem Bett liegen. Er hob sie mit beiden Armen hoch und verließ mit ihr das Zimmer. Hinter ihm brachen die Treppen, während er hinab eilte. Er stand nun in der Mitte des Erdgeschosses. Neben ihm stürzte ein Stützbalken herab. Jetzt war es allerhöchste Zeit. Er eilte durch die offen stehende Tür. Seine Kleidung war verkohlt und viele seiner Haare angesengt. Talon nahm Link Malon gleich ab. Sie hustete kurz und öffnete dann zaghaft die Augen. "Link wir sind dir zu ewigen Dank verpflichtet." Talon hatte seine Tochter wieder auf ihre eigenen Beine gestellt. Sie war allerdings noch zu schwach um ihr Gewicht alleine zu halten und musste sich deshalb bei Link stützen. "Link ich." Sie war ganz außer Atem. "Ich danke dir." Jetzt kam Zelda mit einigen Soldaten und einem Löschwagen an. Sie zeigte auf das Wohnhaus, den Stall und das Getreidesilo. "Alle Mann Löschen!" Die Soldaten taten sogleich was man ihnen befahl. Das Wasser wurde gepumpt und von Soldat zu Soldat weiter geleitet, bis einer es gegen die Flammen leerte. Nach einigen Schüben waren die größten Flammen beseitigt. Die Soldaten konnten ins Haus eindringen und das wichtigste, wie Schmuck, retten. "Woher kam das Feuer?" fragte Link schließlich. Talon schüttelte traurig den Kopf. "Wir wissen es nicht. Es brach im Wohnzimmer aus und griff dann auf den Stall über. Wir hatten Glück das ein Pferd die Kühe und die restlichen Tiere raus lotsen konnte. Sonst wäre der Schaden noch größer." Link fragte nicht weiter nach diesem Pferd. Malon und Talon konnten in zwei der unzähligen Schlosszimmer wohnen. Das Schloss hatte mehr als hundert Zimmer. Die Tiere wurden im Schlossstall untergebracht. In der nächsten Nacht, so zirka um elf Uhr klopfte Malon an Link' s Tür.

XVI. Die Ruinen
"Herein!" rief er freundlich. Eigentlich hatte er Zelda erwartet. Aber er war auch bei Malon nicht sonderlich erstaunt. Er lag jetzt in einem doppelt Bett. Er hatte sich in den letzten Nächten sehr of aus dem Bett gerollt. Sie trat nur einen Schritt von der Tür weg und fragte wie ein kleines Kind. "Darf ich rein kommen?" Er nickte nur. Sie stand gut drei Minuten da und schwieg. "Malon. Ich denke nicht das du hier bist um mich anzuschweigen." Sie hatte ihre Arme hinter dem Rücken verschlossen und wankte von den Zehen zu der Ferse. Sie sah zum Boden und wurde rot. "Na ja, weißt du, ich komme mir so komisch vor. Ich stehe vor dem baldigen König von Hyrule und, na ja ich ein Mädchen, du ein Junge, ich weiß nicht. Was wenn Zelda rein kommt. Die ist sicher sauer." Link lachte kurz und beruhigte sie dann: "Der werde ich das schon erklären. Komm. Setz dich. Und? Erzähl mich was mir diese Ehre verschafft. " Zaghaft setzte sie sich auf das weiche Himmelbett. "Ich will mich entschuldigen." Er sah sie konfus an und fragte in einer helleren Stimme: "Wofür?" "Na ja. Ich hab mich im Laden so doof verhalten. Es tut mir Leid. Er ist halt mein Lehrmeister." "Schon gut!" verzieh er ihr. Sie stand wieder auf und meinte noch: "Danke nochmals. Ohne dir wären wir verloren. Ich wäre sicher gestorben! Aber unsere schöne Farm und der Stall. Es sind einzige RUINEN!!!" Link sah sie verwundert an. "Was hast du gerade gesagt?" "Ich sagte: Es sind einzige Ruinen." "Heiliges Triforce! Ich muss sofort zurück." Meinte Link als Zelda herein kam. "Was erlaubt ihr euch eigentlich?" Link versuchte ihr alles zu erklären. "Zelda, es ist nicht so wie es aussieht! Ehrlich." Er war aufgestanden und hatte einen Gesichtsausdruck, dem man ansah, das es ihm wirklich leid tat. Aber sie wollte nicht ganz verstehen. Dann drehte sie sich beleidigt um und verschränkte die Hände. Dann schritt er hinter sie und ergriff ihre Schultern. "Zelda," sagte er ergreifend. "Komm schon. Glaub mir doch. Ich bin nicht so. Du kennst mich doch. Ich würde so was nie tun." "Ich habe keine Chance. Schade. Er sieht toll aus. Kein Wunder das Zelda ihn haben will." dachte Malon. Er drehte sie um. Sie sah ihn etwas traurig an. "Los. Wir müssen zur Lon- Lon Farm. Es geht um RUINEN!" Wieder das Stichwort. Alle fünf, Link, Zelda, Malon, Navi und Tatl machten sich fertig um dann auf zu brechen. Link rief, als sie auf der hylianischen Steppe waren, Epona. Malon rief Kayla. Ein weißer Vollblut Hengst mit einer schwarzen Mähne und schwarzem Fell auf den Beinen das sie aussahen wie Stiefel. Seine Hufe klapperten als er angaloppiert kam. "Er sieht toll aus." Bemerkte Navi verblüfft. "Er kann alles was ein Schäferhund kann." Sagte Malon stolz. "Also hat er die Tiere der Farm gerettet." Stellte Link fest. Malon nickte mit einem bezaubernden Lachen auf den Lippen. Sie stiegen auf und ritten los. Eigentlich kein langer Weg. Aber sie wollten nicht riskieren das irgendwelche Dämonen sie angreifen. Link hatte zu schlechte Erfahrungen gemacht.


XVII. Die Lon- Lon Farm
In der Lon- Lon Farm angekommen teilten sie sich auf. Link durchsuchte das Wohnhaus und en Stall. Zelda, Malon und die zwei Feen übernahmen das Getreidesilo und die Koppel. "Prinze - Zelda ich denke wir haben das Silo überall durchgesehen. Wir sollten auf die Koppel. Sonst werden wir nie fertig." Zelda suchte weiter und verschob Kisten und Heuballen. Dann hob sie den Finger vor den Mund. "Pst! Hörst du das nicht?" fragte sie. Doch. Da war etwas. Ein Knistern, oder Rascheln. Aber man konnte nicht einordnen von wo das Geräusch kam. Egal in welche Richtung sie sahen, schien das Geräusch wo anders herzukommen. "Was ist das?" fragte Malon ängstlich. "Ich denke es ist eine Gold- Skulltulla. Vielleicht hat sie einen Hinweis oder so was!" Malon kippte ihren Kopf nach hinten und atmete tief ein. Sie gähnte. Als sie die Augen öffnete, sah sie das eklige Wesen. "Z- Zel- da- da! Zelda da!" sie zeigte nach oben. Zelda sah nach oben. Dann zückte sie eine Schleuder und visierte mit einem Deku- Kern an. Sie schoss und das Spinnen ähnliche Wesen leuchtete kurz auf. Sie schoss noch einmal und die Skulltulla fiel herab. Malon weichte kreischend aus. "Bist keine Monster gewöhnt was?" fragte Zelda hochnäsig. Malon warf ihr einen bösen Blick zu. Die Skulltulla zerfiel und eine Schriftrolle blieb liegen. Malon wollte zugreifen, aber Zelda schnappte ihr das Pergament vor der Nase weg. "Komm. Wir bringen es Link." Meinte Zelda als sie los ging. Auf der Koppel rief Zelda dann nach Link. "Link! Komm hierher! Wir haben was gefunden!" Er kam angerannt. Die Hände über dem Kopf, und viele wütende Hühner über ihm. Das gegacker war Ohren betäubend. Er versuchte die Tiere mit den Händen weg zu jagen, aber vergebens. "Lasst mich in Ruhe! Ich" sie pickten auf ihn ein. "Es war keine Absicht! Malon! Tu doch was." Die Mädchen kicherten. Und er wurde sauer. "Tu was oder ich setzte meine Magie ein, und zerschneide alle in der Luft!" Malon war Tierliebhaber. Also rettete sie die Hühner durch einen kurzen Piff, auf den die Tiere brav zurück flogen. "Was habt ihr den da?" fragte er nachdem er sich von Federn gesäubert hatte. Zelda streckte ihm die Rolle hin und sah ihn an. Dann lachte sie. Link sah sie fragend an und sie griff zu seiner Stirn und putzte die letzte Feder weg, die auf den Stirnfransen hang. "Also was ist das?" fragte er wieder. "Eine Schriftrolle die bei einer Gold-Skulltulla im Silo war." Antwortete Malon. "Malon hätte sich fast zu Tode erschreckt. Sie ist das nicht gewohnt." Hänselte Zelda. Er studierte das Papier genau, schließlich konnte es verflucht oder verzaubert sein. Er löste das Band und öffnete die Rolle vorsichtig.


XVIII. Die alten Völker
Dann begann er laut zu lesen:
In dieser Nacht, soll es geschehen
Mit Liebe den Weg werdet ihr sehen
Die Macht und Kraft der Finsternis reift
Grausam, Übel um sich greift
Nur einer kann sie jetzt Bezwingen
Wird mit der Maske wieder ringen
Das Triforce ist der letzte Krieger
Wird die Welten retten, wieder.
Keiner außer ihm ist es gewährt
Keiner das Triforce so verehrt
Die Liebe, rein wie der Himmel klar
Für das eine Paar die Rettung war.
Die Welten treffen sich wie lang ist unbestimmt
Da die Zeit in den beiden verschwimmt
Drum ehrt das Triforce, ohne scheu
Seid euch selbst, eurer Kraft und Liebe treu!
Einige Minuten war es still, bis Tatl die Stille mit einer Frage zerriss: "Was soll das Bedeuten?" "Eine Weißsagung der Alten Völker." Stellte Navi dann fest "Alte Völker?" "Eine Legende besagt, das vor uns, dem Königreich von Hyrule, ein Volk hier lebte. Regiert von verschiedenen Königs- Geschlechtern. Deku, zum Beispiel. Die Rassen lebten in Frieden bis der Hohe Rat der besagten Welt eine Streitigkeit hatte. Es wurde sogar behauptet, dass dieser Streit wegen etwas belanglosem wie Landrecht ausbrach. Alle Rassen verzogen sich in verschiedene Richtungen. Die Zora ins Meer, die Goronen in die Berge, die Deku in den Sumpf und Menschen erbauten in mitten eine Festung. Eine Stadt." Link und Tatl sahen erstaunt auf. ""TERMINA!!!"" keuchten beide gleichzeitig. Tatl flog direkt vor Link so das er schielen musste um sie zu sehen. "Nie und nimmer. DAS KANN NICHT GEHEN!!! Sonst wären ich, die Deku Prinzessin, Anju, Kafei und alle anderen nicht hier!" Link griff sich mit dem Finger an die Stirn und zeigte Tatl den Vogel. "In der Weißsagung steht doch: Die Welten treffen sich wie lang ist unbestimmt! HALLOOOOO! Ich sagte TREFFEN SICH!!! Was heißt das bei euch Feen?!?" sagte er forsch. Tatl drehte sich beleidigt um. Malon zupfte ihn wie ein kleines Kind am Ärmel. Ihre Augen hatten etwas kindliches. "Link!!! Uns fehlt immer noch die Maske! Können wir sie nicht suchen?" Er nickte.

XIX. Gefangen im Eis
"Ja. Ja. Das alte Volk. Gut das ich es schon damals geschafft habe, Leute gegenseitig aufzuhetzen." Lachte eine undeutliche und helle Stimme. Link drehte sich instinktiv um und hatte sein Schwert schon fest im Griff. Am Dach des Stalles stand ein Typ in einer Lila Weste und einer hellbraunen, kurzen Hose. Der Maskenhändler! "Verdammt! Er ist zu weit entfernt und ein Pfeil braucht vielleicht zulange" "Wie konntest du es wagen? Was fällt dir ein?" fragte Malon erbost. Er kicherte wieder und grinste wie besessen. Seine Augen waren weit geöffnet. Als ob er Gold sehen würde. Sein nicken war stärker und schneller als sonst. Als plötzlich neben ihm eine dunkle Gestalt von gut zwei Metern aus dem Nichts auftauchte."Ganondorf!" zischte Link leise. Dieser grinste boshaft. Dann schwebte er herab und stand einige Meter von Link und seinem Team entfernt. Link's Schild war längst gezückt und Zelda und Malon waren einige Schritte zurück getreten, bis sie an der Mauer anstießen. "Achtet auf den Maskenhändler!" warnte Link die Mädchen. Zu spät. Hinter ihnen wurde die Mauer flüssig, bekam Hände und umschloss die Mädchen. Die Mauer ,jetzt aus Eis, war durchsichtig sodass Link alles sehen konnte. Ihre Münder waren offen und ein stummer Schrei entfloh Zelda. Link lief hinüber und klopfte gegen dieses Gefängnis. "Maskenhändler! Ganondorf! Lasst sie frei!!! Sie haben nichts mit der Sache zu tun! Lass sie frei!" Link's Augen leuchteten wie Feuer. "Ich liebe es dich in der Hand zu halten. Deine Liebe war schon immer deine Schwäche. Würdest du manchmal ein fremdes Leben riskieren, wärst du viel weiter in deinem Leben. Wer weiß." Höhnte Ganondorf. Link' s Hass wuchs ins unermessliche. Der Hass beherrschte ihn. Er konnte sich nicht kontrollieren. Die Wut ging wieder mit ihm durch und er stürmte auf seinen Erzfeind zu. Nichts hätte ihn jetzt aufhalten können. Weder Magie, noch irgendwelche Wunden. Ganondorf hatte die Hände verschränkt und dennoch wuchs vor ihm eine dunkle Energiekugel. Sie war von Blitzen umgeben und flog auf Link zu. Er holte aus und anstatt das es die Kugel zurück schleudert, zerbrach das Masterschwert in Millionen von Scherben. Link verstand die Welt nicht mehr. Ein unzerstörbares Schwert lag in Trümmern vor ihm. Jetzt erst war er wirklich verzweifelt. Er sank mit den Knien auf den Boden. Dieser Rückschlag nahm ihm seine letzten Kraftreserven. Sein Gesicht sah so aus als wäre es um Jahre gealtert. Sein ganzer Körper war schwach. Mit den Händen hielt er den Griff und einige Klingenstücke des Schwertes. Bis er schließlich zu stottern begann: "Wie? Ich meine... Also" er brachte keinen richtigen Satz heraus. Ganondorf' s Lachen hingegen war schallend und gehässig. Der Maskenhändler war damit beschäftigt zu schnitzen. Während Link in der Halle der Weisen war, hatte der Händler dem Dekubaum ein Stück Holz geraubt an dem er jetzt eifrig arbeitete. Was sollte Link jetzt tun? "Was ist bloß mit dieser Welt los? Besser gesagt mit diesen Welten!" Er hätte jetzt gerne geweint. Sein Schweiß formte kleine Mulden in das Eis, das von Zelda und Malon her reichte. In diesem Eis spiegelte sich sein trauriges Gesicht. Zelda' s Augenblitzen ein wenig auf. Sie weinte. Sogar Malon kamen Tränen, als wusste, dass das ihre Freunde auf ewig waren. Link rappelte sich wieder auf und hämmerte gegen das Eis. Er presste seinen Oberkörper gegen das Eis, sodass seine Brust und damit sein rasender Herzschlag direkt an Zelda' s Hand auflag. Ihre Augen schlossen sich etwas und ihre Ausstrahlung hatte etwas warmes, verliebtes und glückliches. Das gab Link etwas Lebenswille zurück. Ganondorf passte das gar nicht. Das Eis bekam plötzlich immer mehr Risse. Link trat erstaunt einige Schritte zurück. Sogar Ganondorf' s und das Gesicht des Maskenhändler' s lockerten vor sich erstaunen auf. "Wie ist das möglich?" stotterte Ganondorf hervor. Er packte den Händler am Kragen und schüttelte ihn hin und her. "WIE? WIE? WIE? Was ist mit deiner Macht los?" fragte er immer wieder. Der Händler wurde immer wütender und stieß sich schließlich ab. Dann richtete er seine Kleidung und sah Ganondorf erbost an. Er richtete seinen Zeigefinger auf Ganondorf und sprach eine erschreckende Drohung aus: "Ich warne dich Ganon! Unterschätze mich nicht. Denk nicht daran mich noch einmal so zu schütteln. Denke nicht das ich mich nicht traue meine Kraft gegen dich ein zu setzten. Du weißt das ich dich mit Leichtigkeit vernichten könnte." "Du glaubst wohl das du alles beherrschen kannst. Tja, da liegst du falsch. Du kannst vielleicht Welten erschaffen. Aber ich kann sie vernichten!" Link nutze diesen Streit um Zelda und Malon zu helfen. Obwohl das eigentlich nicht nötig war. Das Eis zersprang auch ohne seine Hilfe. Keuchend und nach Luft ringend fielen beide auf die Knie. Link half erst Zelda und dann Malon auf. Die Mädchen hatten sich in Sicherheit gebracht. Link richtete seinen Titanhandschuh gen Himmel und Zelda tat ihm gleich.


XX. Die letzte Maske
Um die Macht des Triforce' s ganz erlangen zu können, musste auch der letzte Teil des Triforces zum Himmel zeigen. Link wollte Ganondorf schon dazu auffordern, jedoch hielt Malon ihn auf. Jetzt standen sie in einer Reihe da. Link in der Mitte, Zelda links und Malon rechts von ihm. Link mit dem Triforce Teil des Mutes dass das oberste Triforce- Teil war, Zelda mit dem Teil der Weisheit, links unten, und Malon mit dem Teil der Kraft. Drei Strahlen schossen in den Himmel, verbündeten sich dort und kamen als Maske wieder zurück. Link kannte diese Maske bereits. Das Gesicht unterschied sich nicht von seinem. Zelda wusste nicht was sie von diesem Gesicht halten sollte. Einerseits war er wunderschön, um nicht zu sagen fesselnd aber andererseits war er zum fürchten und sogar schockierend. "Link das bist ja... DU?!" stotterte Zelda hervor. "Nicht direkt!" erläuterte Tatl. "Aber vielleicht eine Verkörperung?!" dachte Tatl insgeheim. "Link du kannst es nicht benutzen. Du weißt nicht ob du die Maske wieder los wirst. Du wirst so gemein, unkontrolliert und unberechenbar! Denk an Zelda! Denk an dein restliches Leben!" warf Tatl ein. "Denk an Hyrule und Termina!!!" schnauzte er zurück. Die Fee war sprachlos. Alle Anwesenden spürten die Angst, die Wut, die Verzweiflung und das Entsetzen das Link jetzt beherrschte. Nur Ganon und der Maskenhändler waren zu beschäftigt. Sie waren immer noch damit beschäftigt sich zu streiten wer der größere Tyrann war. "Komm schon Link! Wir schaffen es auch ohne dieser Maske. Keine von uns will das du das Risiko eingehst. Wir bitten dich." Malon trat einen Schritt vor. Link zögerte. Er fürchte sich davor das Navi recht hatte. Aber er wusste auch, das sie es nie ohne der Maske schaffen konnten. Es wäre schon ohne Maske schwer genug Majora zu besiegen. Ganon wäre kein Problem. Aber der Maskenhändler hatte noch seine neueste Masken- Kreation in petto und seine Kraft war auch nicht zu unterschätzen. Link wandte sich an Malon. "Ich ziehe das alleine durch," dann blickte er zu Zelda. "außerdem soll euch nichts passieren. Ich komme mit meinen Feen schon alleine zurecht. Malon war ängstlich und meinte eingeschüchtert: "Wahrscheinlich hast du recht." "Nein. Er hat ganz und gar nicht recht." Sagte Zelda ganz ruhig als sie zur Zora Maske griff. "Zelda? Zelda was hast du vor?" fragte er ungläubig. Jetzt hatte auch Malon eine Maske genommen. Er drehte sich um."Malon was machst du da???" Zelda ergriff von hinten seine Hand. "Link. So versteh doch. Du bist stark. Sicher. Aber nicht so stark wie du, Malon und ich zusammen. Wenn wir Glück haben, kann Malon die Deku- oder die Goronen Maske benutzen. Ich weiß das die Zora Maske bei mir wirkt. Ich werde zu Lulu." Malon tippte Link an der Schultern an und hielt ihm die Goron- Maske vor die Nase. "Ich weiß das die Goron- Maske bei mir wirkt. Dieses `Skullkid´ oder wie es heißt. Es kam eines Nachts bei mir am Fenster vorbei. Das Triforce auf meinem Reit- Handschuh leuchtete und irgendetwas sagte mir ich sollte ihm folgen. Ich rief meinen Hengst, Kayla, und wir stürmten zu einer Höhle in den Death Mountains. Dort erzählte er mir alles über Termina. Was ihm, dir und allen anderen dort passiert war. Dann drückte er mir die Maske in die Hand und meinte ich solle sie aufsetzten. Ich glaubte ihm. Warum weiß ich auch nicht, aber dafür kann ich die Vorzüge eines Goron' s jetzt genießen." Erst jetzt hatten sich der Händler und Ganon geeinigt und sahen seit dem Geschichten- Start zu. "So ,so. Aha." Sagte Ganon dann verhöhnend. "Also bist du mein Nachfolger. Hm- ? Ich hätte mir mehr erwartet." Fuhr er fort. Malon war sauer und beschimpfte den Feind nach allen Regeln der Kunst. "Was fällt dir eigentlich ein? Ich folge doch nicht deinem lausigen Beispiel. Ich werde das Triforce Teil der Kraft nur für gute Zwecke einsetzen. Das Triforce ist da um die Menschheit vor solchen Monstern wie dir zu beschützen. Du bist ja nur irgend so ein möchte- gern Tyrann. Link, Zelda, ich und die Feen sind doppelt wenn nicht dreimal so mächtig wie du." Jetzt zeigte sie auf den Maskenhändler. "Dir habe ich vertraut du kleine Made! Du bist genau so schlecht und ekelhaft wie dieser, dieser Zombie!" "Du hast ja keine Ahnung!" schnauzte er zurück. "Du weißt ja nicht, was das Triforce für eine Macht hat! Nur seid ihr zu gutherzig! Würdet ihr manchmal etwas mehr riskieren, würdet ihr es bei weitem zu mehr bringen!" Link winkte Ganon mit der Oni-Link Maske zu. "Hallo?!?! Was denkst du, was das ist???" fragte Malon blödelnd.

XXII. Das Gesicht der grimmigen Gottheit
Ganon verzog das Gesicht und ruckte mit dem Kopf zurück. Jedoch ließ er sich das nicht gefallen, kniff die Augen etwas zusammen und fuhr die Hand aus, sodass die Gruppe die Handfläche genau sehen konnte. Keiner rührte sich, obwohl jeder die dunkle Energiekugel heran nahen sah. Malon verdeckte mit beiden Händen ihr Gesicht. Erst als die Kugel nur noch einen Meter von Malon entfernt war schaltete Link und sprang vor sie hin. "Link! Bitte nicht!! Nein!" schrie Zelda. Zu spät. Die Kugel rammte Link eine tiefe Wunde in die linke Schulter. Sie war gut drei Zentimeter tief. Malon' s Mund stand offen. Ihr kam dieser Moment vor, als würde er in Zeitlupe geschehen. Zelda griff noch nach Link aber er war zu schwer und prallte deshalb hart am Boden auf. Malon setzte die Goron- Maske auf und wurde zu einer Goronin, dessen Statur genau dafür gebaut war, ein Monster zu bekämpfen. Ihr Rücken war gut gepanzert, behinderte sie aber keines Wegs am kämpfen. Ihre Attacken waren die Rolle, ein kräftiger Schlag. Die kleinen Bongos die an ihren Gürtel hingen hatten natürlich auch eine Bedeutung. Schlug sie nur einmal darauf, kamen große Steine angerollt. Zelda verwandelte sich in Lulu. "Jetzt müssen wir beide uns um Link kümmern bis er wieder zu sich kommt." verlangte Zelda. "Tatl, du arbeitest mit Malon zusammen und ich kämpfe mit Zelda." Fuhr Navi für sie fort. Link stützte sich mit der rechten Hand auf und spürte dann den stechenden Schmerz, auch sein Kopf dröhnte. Sein Gesicht verzog sich vor Schmerzen aber er musste sich aufrichten und kämpfen. Sein Atem war schwer und er keuchte. Lulu' s Bummerrang- Flossen stürmten auf Ganon zu. Die Steine von Malon rollten zu dem Maskenhändler. Dieser wurde zwar getroffen, war aber nicht sehr gerührt. Er arbeitete wie besessen an seiner neuen Maske. Lulu' s Flossen waren scharf und schnell genug um Ganon einen tiefen Schnitt in den rechten Unterarm zu verpassen. Wenig Blut, was auch nicht anders zu erwarten war bei einem Untoten. "Komm schon!" sagte Malon ungläubig. "Das gibt's doch nicht!" "Kämpf weiter!!!" befahl Zelda. "Wir müssen es schaffen! Link ist noch schwach!" Er schüttelte seinen rechten Zeigefinger von rechts nach links. "Mh! Mh! Mh!" lachte er dann. "Das glaub ich nicht!"


XXIII. Schwerwiegende Entscheidung
Jetzt hatte er seinen ganzen Mut zusammen genommen und setzte die Oni- Link Maske auf. Die erst so starken Schmerzen waren nun wie weggeblasen. Die Macht die ihn jetzt durchströmte war stärker als bei den anderen Masken. Die Verwandlung schmerzte Link etwas. Das Böse schlich langsam durch seine Knochen. Sein Schwert versetzte auch den Maskenhändler und Ganon ins Staunen. Die doppelt geschliffenen Klingen die um einander geschlungen waren. Die weiße Kappe über den Haaren ließen ihn bedrohlich wirken. Aber das schlimmste waren die Augen. Sie waren weiß, leer, hässlich, ja sogar schauderhaft. Das war das erste und einzige Mal das Zelda sich vor Link fürchtete. Auch Malon fürchtete sich. Sie hatte vor diesem Anblick fast mehr Angst als vor Ganon. Auch dieser war etwas schockiert und sogar der Maskenhändler hatte kurz aufgehört zu arbeiten. "Das Gesicht der grimmigen Gottheit!" sagte Navi in genau dem gleichen Tonfall wie sie ``Eine Weißsagung der Alten Völker´´ gesagt hatte. "Das Gesicht der grimmigen Gottheit?" fragte Ganon. Man konnte das kleine bisschen Angst in seiner Stimme hören. Link allerdings war das egal. Sein Herz wollte nicht unbedingt kämpfen. Aber sein Geist, es war nicht direkt seiner, sondern mehr der, der Maske, war aufs töten aus. Er wollte unbedingt Blut sehen. Ganon hatte keine Chance gegen die Klingen des Oni- Link' s. Dieser Link war erstens zu wendig, zweitens zu stark und drittens zu aggressiv als das Ganon sich wehren hätte können. Er war außerdem zu verblüfft um zu kämpfen. Sie trugen ihren Kampf auf dem Dach des Stalles aus. "Mein Gott! Link? Du bist jetzt einer von uns." Versuchte Ganon sich auszureden. "Du, der Maskenhändler und ich. Unsere Macht der Dunkelheit kann die Welt unter unsere Herrschaft zwingen! Überlege es dir gut." Link zögerte und sank sein Schwert. "Link nein! Denk an mich, uns beide. Malon die Lon- Lon Farm, alles was du in Termina und hier in Hyrule erlebt hast. Willst du das alles vernichten?" fragte Zelda ihn nachdrücklich. Malon und Zelda hatten beide aufgehört zu attackieren. Er streckte Ganon eine Hand hin und dieser erwiderte mit einem kräftigen schütteln. Der Maskenhändler sah wieder eine Gelegenheit für eine neue Maske. "Nein! Link, ich bitte dich!" stammelte Malon hervor. "Darf ich das mal sehen?" fragte der Maskenhändler schüchtern. Link kniete nieder, und der Maskenhändler griff zögernd zu und berührte dann leicht die Wange. Trotz der Haut und des Fleisches erkannte der Händler das Holz. "Hm?! Stärkeres Holz als das des Deku- Baumes. Viel Magie. Vielleicht von den fünf Feen. Aber... Hm???" murmelte er. "Viel Kraft! Was hm... ich...., wo kommt es her?" grübelte er weiter. Zelda und Malon hatten ihre Hoffnung aufgegeben und standen da. Beide hatten ihre Waffen nicht mehr in Bereitschaft. Sie waren zu traurig um noch zu kämpfen und noch dazu wollte keine der beiden Link verletzen. Er sprang vom Dach herunter und Ganon und der Händler folgten ihm. Malon zuckte vor Angst zusammen. "In der Macht der Dunkelheit..." begann er. Seine Schwertspitze war weit über seinem Kopf.


XXIV. Ganon' s Ende
Malon, sah weinerlich zu ihrem Helden und dieser hatte immer noch diese kalten und weißen Augen. Obwohl sie keine Pupille hatten wusste sie das er sie ansah. Ihr ging soviel durch den Kopf. Als er den Mund öffnete erwartete sie einen gemeinen verhöhnenden Lacher. Zelda wusste indessen genau was sie zutun hatte. Sie wartete praktisch nur auf ihr Stichwort. "Liegt eine Spur von Dämlichkeit!" beendete er den Satz. Er schwang sein Schwert, Zelda drückte Malon hinunter. Das Schwert flog über die Köpfe der Mädchen hinweg und schnitt quer über die Bäuche der Gegner die hinter ihm standen. Der Maskenhändler war ihm ausgewichen und aufs Dach zurück gesprungen, nu seine Kleidung war zerrissen , aber Ganon wurde tödlich verletzt. Er griff zu seiner Wunde und senkte seinen Blick. Er öffnete seine Hand und starrte auf das Blut. Dann sah er auf und starrte Link an. "Du. Du, Ratte, ich dachte nicht..." stöhnte er. Dann quoll ihm schwarzes Blut aus dem Mund. Er rang nach Luft. Sein röcheln war ekelerregend. Erst jetzt rann auch aus seiner Wunde am Bauch das Blut. Dennoch versuchte er mit allen Mitteln Link zu Fall zu bringen. Eine Energiekugel leuchtete kurz auf, kam aber nicht weit da sie nach einem Meter schon erlosch. Sein Mantel war vom vorigen Kampf noch mehr durchlöchert als er schon vorher war. Zu seinen Füßen bildete sich ein Lache die, die Sohle seiner Stiefel, rot anfärbte. Er stolperte einige Schritte auf Link zu, stützte sich an seiner Schulter und fiel dann kraftlos auf die Knie. Mit seinen Händen versuchte er die Blutung zu stoppen in dem er auf die Wunde drückte. Das half ihm allerdings nicht. Link trat nur einen Schritt zurück, vom Blut angewidert. Der Tot seines Feindes war ihm total gleichgültig. Schließlich hätte er Zelda und Malon fast umgebracht, er wollte Hyrule vernichten und beherrschen. Ja, sein Hass war zu groß und zu tief als das irgendetwas das mit Ganon geschah ihn auch nur kurz berühren könnte. War das Link selbst oder war es der Geist der Maske die Link' s Körper und Geist durchströmte? Ganondorf formte ein schmerzerfülltes Grinsen, das seine blutigen Zähne zeigte. Von seinem Kopf herunter rann ein Tropfen Blut über die Stirn, am Auge vorbei und schließlich über seine Wange herab bis zum Kinn und vermengte sich dort mit Blut. Sein Atem war schwer und sein Brustkorb hob sich immer weniger. "Du wirst ihn nie besiegen. Ich-" erneut spuckte er. "ich konnte es auch nicht!" Seine Augen waren blutunterlaufen. Zelda wurde schlecht bei diesem armseligen Anblick und Malon musste sich umdrehen vor Übelkeit. Die Feen waren zu Link zurück gekehrt. "Was geschieht mit ihm?" fragte Malon mitleidig. Zelda konnte das eigentlich nicht verstehen. Aber bei diesem Anblick sprühte auch in ihr ein Funken von Mitleid. Diesen langen, qualvollen und hässlichen Tod hatte niemand verdient. "Ja. Link" röchelte Ganon. "Du warst schon immer stark, auch wenn ich mir das nicht eingestehen wollte. Jetzt, wo mein Ende naht, kann ich es ja zugeben." "Du kennst nicht einmal die Hälfte meiner Stärke." Gab Link kühl zurück. Ganon lachte bevor er ein letztes Mal Blut spuckte und starb. Sein Geist verschwand ,schreiend und aufheulend, in einer blauen Rauchwolke, in der auch der Körper verschwand. Nichts erinnerte mehr an Ganondorf. Nur sein schwarzes Blut.

XXV. Des Händlers letzte Maske
Malon und Zelda waren wieder sie selbst. "Zelda woher wusstest du wie ich handeln würde?" fragte Link dann verblüfft. "Gar nicht! Ich hatte mir erhofft, dass du so zuschlagen würdest. So hätte ich Malon und mich am besten retten können." Er schüttelte lachend den Kopf. Den Maskenhändler interessierte das kaum. Er streckte sich voll aus und präsentierte sein neuestes Meisterwerk. Eine rote Maske mit schwarzen Verzierungen. Diese Verzierungen schlängelten sich über den roten Untergrund und hatten kein Ende und keinen Anfang. Große graue Augen starrten die Umgebung an. Das Blut der Mädchen gefror in ihren Adern. Das weit geöffnete Maul triefte vor Speichel der auch an den blank blitzenden Eckzähnen herunter tropfte. Das Maul stand Sperrangelweit offen.
X INFERESSIA MASKE

Es war eine Maske aus dem Holz des Dekubaumes. Und dennoch war Speichel vorhanden. Die Maske schwebte nun etwas vor Link über seinem Kopf. Sein Schwert war schlag bereit."So, so? Du bist also der Auserwählte! Aber das wird dir gegen mich auch nicht helfen. Ich, Inferessia, bin nicht so leicht zu besiegen wie Ganondorf. Er war eine Flasche. Ein Looser. Ein Nichts, wenn man mich betrachtet. Selbst wenn du das Triforce befehligen kannst." Zischte das widerwärtige Ding. Der Maskenhändler stand immer noch auf dem Stall und rieb sich wieder die Hände. "Ja. JA!!!" kicherte der Händler freudig im Hintergrund. "Ja, du bist mein Geschöpf. Mein Diener. Du wirst das tun was ich von dir verlange. DU BIST MEIN!" lachte er laut. Die Maske drehte sich um und schaute auf seinen Schöpfer. "Du?" fragte es eingebildet. "Du? Pha! Du bist es nicht wehrt mit mir in einem Atemzug erwähnt zu werden. Ich denke nicht daran dir zu gehorchen. Allenfalls darfst du froh sein wenn DU MIR dienen kannst. Aber ich glaube ich werde dich besser töten." Alle Anwesenden hätten erwartet das er jetzt beleidigt wäre. Aber er war es nicht. Im Gegenteil. Er warf seinen Kopf nach hinten, lachte lauthals und hob seine Hände gen Himmel. Link' s Gesicht ließ keine Emotionen erkennen. Dann stürmte er auf die Maske zu und bekämpfte sie mit all seiner Kraft. Malon griff in ihre Kleidtasche und holte eine Panflöte aus Bambus heraus. Sie spielte eine Melodie, die nicht fiel anders klang als Epona' s Song. Dann pfiff sie laut und schrie nach ihrem Hengst. Malon schwang sich auf ihn und gab Zelda ein Zeichen das sie das auch tun "Sag, was hast du vor?" fragte sie rasch. "Vertrau mir einfach!" Sie eilten los, gerade weg' s auf das ausgebrannte Wohnhaus zu. Kayla stürmte auf die Ruinen zu, sprang, und hüpfte von einem Felsbrocken zum anderen. Eher als Zelda sich versah, standen sie auf dem Dachgebälk und der Wind blies ihnen durch die Haare. "Los!!!" rief Malon tapfer. Sie sprang auf den Stall und das Holz des Daches knarrte unter den Hufen des Hengstes. Jetzt wusste Malon, sie musste zurück schlagen.


XXVI. Malon und der Händler
Malon sprang vom Pferd ab und stellte sich direkt hinter dem Maskenhändler, der immer noch lachte, und tippte ihm schwer auf die Schulter. Dieser stoppte schlagartig, drehte sich um und sah sie verwirrt an. "Was ist den? Malon? Was machst du hier? Das solltest du nie sehen! Das war nie vorgesehen." "Er versucht sie zu BESCHÜTZEN???" dachte Zelda geschockt. " Das ist unmöglich! Wie kann das sein? Was fühlt er ?" Malon begann zu weinen. Dann stampfte sie beleidigt auf. "Ich habe dir vertraut!" sie wischte sich die Tränen von der Wange. "Ich HASSE dich!" Er sah sie traurig an und konnte den Mund vor Erstaunen nicht schließen. "Malon, Schätzchen, wie kannst du so was sagen?" "IHR SEIT EIN PAAR???" platze Zelda heraus. "Nein!" patze Malon zurück. "Er liebt mich, aber das beruht nicht auf Gegenseitigkeit!" "Was habe ich den getan? Warum hasst du mich?" "Sie dich doch mal um!" Malon' s rechte Hand schweifte über die Farm. Ruinen wo man hin sah, auch Bäume und Sträucher waren angekokelt. Die Natur brauchte weitaus mehr Zeit als die von Menschenhand errichteten Gebäude. "Denkst du, das gefällt mir? Was willst du mir mit diesem Geschenk sagen? ICH HAB DICH LIEB?!" Der Händler schüttelte energisch den Kopf. "Versteh doch. Ich will doch nur eine bessere Welt schaffen. Für dich, für mich eigentlich für uns! Ich liebe dich halt." "Ich mochte dich auch, aber als Meister." Sagte sie sanft. "Aber jetzt hasse ich dich! Was denkst du dir eigentlich, sag mir das mal." keifte sie weiter. Erst jetzt verstand er. Ein Sprichwort bewahrheitete sich. Wo die Liebe hinfällt wächst kein Gras mehr. Und er liebte sie wirklich. Er war ernsthaft beleidigt. Er tat etwas, das er nie getan hätte, wenn er bei klaren Verstand gewesen wäre. "Kann dir jetzt egal sein. Wenn ICH deine Liebe nicht kriege, dann soll sie NIEMAND kriegen!" Er erschuf eine Energiekugel die alle bisherigen überschattete. Sie war größer als der gesamte Rucksack. Gerade als er sich bereit machte sie abzufeuern, hatte auch er eine Wunde, die sein Leben beendete. Das Geschoss erlosch langsam. Malon drehte sich um und sah in die Richtung aus der die Attacke gekommen war. Jetzt war sogar sie entsetzt. Zelda hatte ihn umgebracht. Ihre Flossen hatten seinen Rücken und seinen Bauch verletzt. Und die Flossen kehrten zur Prinzessin zurück. "Was hast du getan?" schrie Malon hysterisch. "Ich habe dich gerade vor dem sicheren Untergang gerettet. Du könntest mir dankbar sein!" Des Maskenhändler' s Augen waren genau wie sein Mund weit offen. Sein Kopf wippte immer noch etwas. Plötzlich erhielt sein Gesicht eine warme, nette Ausstrahlung. Seine Augen schlossen sich etwas und wirkten normal. Sein Grinsen hatte sich in ein Lächeln verwandelt. Erst jetzt, in seinem letzten Moment, hatte er sich verändert. "Danke, Prinzessin. Irgendwie," Sein ganzes Oberteil triefte vor Blut. "Irgendwie, hast du mir geholfen. Danke." Er sprach ein letztes Mal mit Malon. Er stolperte auf sie zu und strich ihr einige Strähnen aus dem Gesicht. "Ich mag dich. Du bist immer sehr nett zu mir gewesen. Danke auch dir! Keine Masken mehr." er fiel auf die Seite und löste sich auf. Sein Geist verschwand in einer blauen Wolke. Malon sah noch zirka zehn Sekunden auf diese nun leere Stelle. Erst dann lief ihr eine Träne herunter. Sie blickte traurig zur Prinzessin. "Ich war nicht in ihn verliebt. Aber, er war, nun ja, mein Meister." seufzte sie. Die Prinzessin legte Malon eine Hand auf die Schulter. "Er ist an einem besseren Ort. Glaub mir!" sagte sie tröstlich. XXVII. Die Legende des Auserwählten Link keuchte. Er stützte seinen müden Körper mit seinen Armen auf den Knien. Inferessia gefiel das. Sie grinste überlegen. "Oh?! Link du bist doch nicht etwa müde!? Was ist den los? Du ``großer Held´´! Ich hätte mir mehr von dir erwartet." Er rührte sich nicht sah aber mit den Augen auf. "Du bist überheblich. Das wird dein Untergang sein. Wart' s ab. Ich bin mit dir noch lange nicht fertig." Plötzlich überschlug sich die Maske einmal vorwärts. "Malon?" fragte er erfreut. Jetzt kamen von hinten zwei Bumerangflossen angerast denen auch ein Zora in einem Karatekick folgte. "Gut gemacht!" sagte er als er in die Hände klatschte. Die Mädchen hatten die Kräfte der Masken wieder benutz. Inferessia sah nun zu der Goronin und der Zora und hatte Link den Rücken zugekehrt. Er holte weit aus schlug zu und es erklang ein Ton, den man am ehesten mit einem Papierriss vergleicht. Es klang nicht nach Holz, das gespaltet wurde. "Was ist diese Maske??? Woraus besteht sie?" dachte er. "Ach, Inferessia?! Bist du etwa müde?" fragte Malon spöttisch. Inferessia schüttelte sich und warf Malon einen verabscheuenden Blick zu. "Du Bauerngöre! Schleich dich zurück in deinen Stall! Sonst bekommst du meinen Zorn zu spüren. Eigentlich will ich nur den Auserwählten! Aber ich kann auch euch beiden Mädels ausrotten. In meiner Herrschaft der Finsternis wärt ihr mir sicher nur im Weg." Ihr Blick schweifte von Malon, über die Feen, dann zu Zelda und blieb schlussendlich bei Link hängen. "Du bist der einzige der das Triforce als ganzes tragen darf. Und weil du ein artiger kleiner Hosenscheißer bist, wirst du es mir übergeben!" Link verstand nicht. "Er hat einen Teil, den Teil des Mutes. Aber nur EINEN! Verstehst du? Die anderen sind nicht in seinem Besitz!" rief Zelda. Die Maske grinste überlegen. "Du weißt es bloß noch nicht!" Link streckte die Hand in die Luft und zeigte auf. "Darf ich mal was fragen???" "Was ist den???" fragte Inferessia genervt. "Was soll der ganze Scheiß von wegen Auserwählt und so???" "Einst wird ein Held geboren, der beide Welten, die alte und neue, retten kann. Sein Name ist unbekannt aber, seine Zukunft ist klar und unänderbar. Vieles könnte ihn besiegen, aber seine Kraft ist zu groß, und sein Mut ist unbeschreiblich.. Nur darf er das nie erfahren, da das alles ändern könnte. Niemand darf es je erfahren. Der Ablauf der Geschichte könnte sich verschieben." Zitierte die Maske. "Lass mich raten. Der Held, bin ICH!" er zeigte auf sich. Zelda schritt links hinter ihren zukünftigen Gatten und Malon stand rechts hinter ihm. Die Prinzessin ergriff seine Hand. Er blickte sie an und ihm wurde so warm um' s Herz, das er am liebsten in die Luft gesprungen wäre. Ihre Augen waren groß, weich und hatten eine mütterliche Ausstrahlung. Ja. Das war die Zelda, die er liebte...


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