Breath of the Wild Erweiterungspass



The Legend of Zelda - Moon of Darkness
Flo entführt euch in eine spannende Geschichte um den blutroten Mond!

Autor: Flo


Kapitel 1: Eine Farm in Flammen

Link war 14. Er hatte Ganondorf, den Großmeister des Bösen schon vor langer Zeit besiegt und in Hyrule herrschte Ruhe. Link war mittlerweile auf die Lon-Lon-Farm gezogen, weil in Kokiri immer noch alle außer Salia glaubten, er hätte den Deku-Baum umgebracht.

Und als Talon ihn fragte, ob er bei ihnen bleiben wollte, hatte Link natürlich erst einmal gefragt, warum ausgerechnet er. Da hatte Talon ihm zugezwinkert und gesagt: "Na, du hast doch gesagt, als wir damals das Hühnerspiel gemacht haben, dass du mal Malon heiraten willst..." Link wurde rot und Talon fing laut an zu lachen.

Malon gefiel ihm sehr... Zelda fand er ein bisschen zu aufgetakelt... Ständig Make-up im Gesicht und zuviel Gel in den Haaren...

Da war ihm Malon viel lieber mit ihren schönen langen braunen Haaren und ihrem Stubsnäschen und kein bisschen Kosmetik war an ihr dran. Das gefiel ihm viel besser.

Er selbst trug noch seine Alte Kokiri Tunika, und da er fast ein Mann war, konnte er bald seine Goronen-Rüstung tragen, da ihm die Kokiri-Rüstung allmählich zu klein wurde und ihm seine Zora-Rüstung nicht so gut gefiel. Link hatte auch ein neues Schwert. Biggoron hatte es ihm geschmiedet. Es war leichter, ungefähr so groß wie das Masterschwert, und hatte auch eine sehr hohe Durchschlagskraft. Und sein Spiegelschild hatte er auch noch. Nur für den Fall das Ganondorf mal wieder zurückkehren würde oder ein anderes Unheil Hyrule bedrohte.

Link war auf der Farm ziemlich kräftig geworden. Er dachte sich, dass ihn Talon hauptsächlich deshalb auf die Farm genommen hat, weil er dadurch mehr schlafen konnte, weil Link für ihn arbeitete. ;))

Aber auf der Farm war nicht nur Arbeit angesagt. Oft machten sie Ausritte, Malon und er. Manchmal ritten sie ins Gerudotal, setzen sich an den Rand des Wasserfalls und sahen sich dabei den traumhaften Sonnenuntergang an. Einmal wollte Link Malon dabei küssen, aber er merkte, dass sie eingeschlafen war. Er trug sie so auf ihr Pferd und brachte sie zur Lon-Lon-Farm zurück. Zu einem weiteren Versuch hatte er nicht mehr den Mut...

Manchmal gingen sie aber auch zum Hylia-See und kletterten dort auf den alten Baum, der auf einer kleinen Insel in der Mitte des Sees seinen einzigen Zweig dem Himmel emporstreckte. Alles in allem gefiel Link das Leben auf der Lon-Lon-Farm sehr.

"Ach, die Reitausflüge mit dir sind wundervoll, Link!" sagte Malon als Link und sie mal wieder einen Ausflug ins Gerudotal machten. Link lächelte sie an und half Malon auf ihr Pferd Neikah. Es war genau wie Epona ein weibliches Pferd. Link selbst ritt auf Epona.

Als sie aus dem Gerudotal heraus ritten, sahen sie eine riesige Flamme auflodern, genau da, wo die Lon-Lon-Farm stand. Malon schreckte auf. "Ohhhhh Link!!!!! Die Farm steht in Flammen! Schnell! Wir müssen meinen Vater und Basil retten!!!!!!!!!!" "Basil? Naja... Aber zumindestens müssen dein Vater und die Tiere gerettet werden! Los! Hüa!!!!"

Normalerweise trieb Link Epona nicht an. Aber in einem Notfall wie diesem lies er sie rennen. Malon trieb Neikah auch so schnell es geht an, aber Epona hatte sie schnell abgehängt.

Als Link bei der Farm angekommen war, merkte er schnell, dass es ziemlich heiß war. Schnell schlüpfte er in seine Goronen-Rüstung, die ihm zwar noch ein bisschen zu groß war, aber er konnte sie tragen. Kurz blickte er auf, um zu sehen, wie hoch die Flammen sind und zu schauen, ob auch schon die Dächer brennen.

Da sah er plötzlich wie der Mond anfing zu leuchten - heller und immer heller in einem schauderigem Rot. Malon, die gerade angeritten kam, schrie Link zu: "Willst du etwa da hinein?"

Er aber sagte nur: "Malon, sieh den Mond an!!!!!! Er ist rot!!!!! Blutrot!!!!!" "Waaaas? Jetzt ist nicht der richtige Augenblick, um Scherze zu machen, Link!!! Wir müssen was tun!!!" Link sah noch einmal zu dem Mond nach oben, aber diesmal leuchtete er ganz normal gelb, wie er auch eigentlich sollte... . "Naja, vielleicht habe ich mich ja nur getäuscht...", dachte er sich.


Kapitel 2: Gestalt in XXL

Link rannte zuerst ins Haus hinein, wo er im obersten Stockwerk Basil und Talon fand, die eingekauert in einer Ecke saßen und sich zitternd umklammerten. Link zog seine Titanhandschuhe an, die ihm wie angegossen saßen, nahm einen der herunterstürzenden Balken mit großer Kraftanstrengung auf die Schulter und warf ihn mit aller Kraft gegen die Wand.

Die Wand krachte ein. Bretter brachen hinunter und der Balken blieb aber oben. Wo vorher eine Wand war, war nun ein Loch, das nach draußen führte. Link nahm den Balken und stellte ihn so hin, dass man ihn als Treppe benutzen konnte.

"Kommt endlich hierher!!!!!" schrie Link zu Talon und Basil. Langsam, ganz erstaunt über Links Kräfte, kamen Talon und Basil zu Link. "Schneller oder soll ich euch auch noch tragen!!!!" Link schrie nun richtig. Aber es half. Talon und Basil rannten zu ihm und Link scheuchte sie den Balken hinunter.

Link hörte das Wiehern eines Pferdes. "Mist!!!!! Die Tiere habe ich ja ganz vergessen." Link rannte den beiden hinterher den Balken herunter, da der Weg zur Tür hinaus durch brennendes Holz versperrt war. Er kam am Eingang der Farm wieder herein zu den Ställen. Doch vor dem Eingang blieb er stehen.

Hinten bei der Koppel sah er eine Gestalt, sie war riesig wie fünf Bäume aufeinander und so breit wie zwei Bäume aufeinander. Sie war ganz schwarz und sah aus wie ein riesiges Skelett mit einem Fledermauskopf, Fledermausfüßen und Sicheln an den Armen.

Link sah hinter ihm die Pferde und Kühe und die Gestalt fing an zu lachen. Es war ein tiefes gehässiges Lachen, wie er es noch nie zuvor gehört hatte. Ganondorfs Lachen war dagegen nur Gewinsel. Plötzlich verwandelte es sich in einen schwarzen Schatten mit Augen, die durchsichtig waren, und flog so schnell auf den Mond zu, dass man im nächsten Augenblick nichts mehr von ihm sah.

Die Pferde waren weg, wie Link erschrocken feststellen musste. Plötzlich traf Link etwas am Kopf und er wurde bewusstlos...


Kapitel 3: Das Wiedersehen

"Link! Wach doch endlich auf!" Link öffnete die Augen und sah Tränen im Gesicht von Malon, die neben seinem Bett saß und sich gerade die Tränen abwischte. "Wo... Wo bin ich?"

Link fand sich in einem kleinen, aber dennoch gemütlichen Raum wieder. Sein Schwert und sein Schild lagen auf einem kleinem Tisch. "In Sicherheit." Sagte Malon und streichelte Link durch seine Haare. "Wo sind wir?" fragte Link wiederum. Malon seufzte und fing wieder an zu weinen..

"Die Farm ist abgebrannt.... zusammen mit den Tieren... wir haben alles verloren... . Dich konnten wir auch nur retten, weil einige Bürger von Kakariko den Rauch gesehen haben und hergekommen sind, um uns zu helfen. Doch es ist alles abgebrannt..." Malon stütze den Kopf in die Hände und fing nun noch heftiger an zu heulen.

Link setzte sich auf und diesmal war er es, der Malon streichelte. "Alles wird gut." beruhigte Link Malon, glaubte es aber selbst nicht ganz. "Ich werde nachforschen, was hinter all dem steckt. Etwas weiss ich ja schon..." fing nun Link wieder an.

"Was?" Malon wurde sichtlich ganz aufgeregt und die Spannung stand ihr ins Gesicht geschrieben. Link erzählte ihr die ganze Geschichte. Malon glaubte es erst nicht, aber als er erzählte, dass er der Herr der Zeiten war, fiel es ihr wie Schuppen vor den Augen.

"Ach deshalb! Ich hatte mich immer schon gewundert woher du die ganzen Sachen hast... Die Pfeile und so.... Ok, ich glaube dir." "Das freut mich. Ich habe es euch nur nicht gesagt, weil ich nicht angeben wollte... Tut mir leid..." antwortete Link.

"Ich will diesen Kerl finden! Ich weiss, dass er auf den Mond gegangen ist! Ich muss einen Weg dorthin finden! Ich muss! Er hat schließlich Epona, Neikah und die anderen Tiere geklaut. Außerdem hat er wahrscheinlich die Farm in Brand gesteckt! Das verlangt nach Rache!!!!!" Link ballte die Faust.

"Aber du hast mir immer noch nicht gesagt, wo wir sind..." fragte Link Malon wieder.


The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Creating a Champion - Hero's Edition








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